Der Bodensatz der Gesellschaft

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Aggression Hass Ekel Gesellschaft Arbeit

Ich arbeite beim Sicherheitsdienst eines großen Kaufhauses in München. Unser Haus ist direkt am Hauptbahnhof. Jeden Tag muss ich mich mit dem Bodensatz der Gesellschaft rumärgern. Die Junkies und Alkis lungern vor unserem Eingang rum, saufen und ballern sich alles […]
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Beichthaus.com Beichte #00034490 vom 03.12.2014 um 22:17:54 Uhr (18 Kommentare).

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Eingesperrt im Keller des betrunkenen Spinners

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Hass Vandalismus Falschheit Arbeit

Ich (m/23) arbeite bei den örtlichen Wasserwerken. Vor etwa sieben Wochen sollte ich für eine Woche den Bereitschaftsdienst übernehmen und erhielt Freitagabend etwa gegen 23.30 Uhr einen Anruf aus der Leitwarte, dass ein älterer Herr sich über sehr niedrigen Wasserdruck […]
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Beichthaus.com Beichte #00034488 vom 03.12.2014 um 18:36:02 Uhr (18 Kommentare).

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“Folge

Der unqualifizierte Bürgermeister

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Rache Engherzigkeit Arbeit Nauwalde

Ich (w) habe es unserem Bürgermeister so richtig heimgezahlt. Als ich fast 15 Jahre alt war, war ich schon einmal bei diesem Bürgermeister und seiner rechten Hand im Vorstellungsgespräch für den Ausbildungsberuf der Verwaltungsfachangestellten. Damals ging ich auf eine Realschule und war in der neunten Klasse mit einem Durchschnitt von 1,80. Das war mein erstes Vorstellungsgespräch und er wusste um meine Nervosität, aber nach drei Minuten sagte er: "Frau Müller, es gibt wesentlich höher qualifiziertere Bewerber als Sie." Danach war ich völlig fertig und eingeschüchtert. Klar, dass es nichts mit dem Ausbildungsplatz wurde. Vor kurzer Zeit war jedoch wieder die gleiche Stelle ausgeschrieben und ich bewarb mich wieder, jetzt mit meinem Abschlusszeugnis von 1,24. Ich musste meinen Ausweis erneuern und der Azubi übernahm dies, ich fragte ihn, was er für einen Schulabschluss hatte, um diesen Beruf ergreifen zu können. Er antwortete, dass er einen Realschulabschluss habe. Ich fragte auch nach seinem Durchschnitt von damals und er sagte zu mir: "2,56." Dann erklärte er mir mit freundlichem Grinsen, dass sein Vater ihn hineingebracht hatte. Ich konnte dem Kerl nicht böse sein, warum auch? Ich würde auch Vitamin B nutzen, wenn ich es hätte. Mich ärgerte es mehr, was der Bürgermeister zu mir gesagt hatte und dass mein Vorstellungsgespräch nur Schein war.


Ich wurde dann zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und saß wieder in diesem Raum. Die gleichen Personen kamen herein und setzte sich. Was die beiden nicht wussten? Ich habe schon bei einem super Unternehmen unterschrieben, ich hatte dort auch einen Monat lang ein Praktikum und sie nahmen mich sofort. Alle sind lieb, freundlich und aufgeschlossen, ich habe 29 Tage Urlaub und verdiene 640 Euro netto. Es ging los mit einem bisschen Small Talk, und ob ich wüsste, wer die Bundeskanzlerin ist und so weiter. Dann kam wieder der Satz: "Frau Müller, es gibt wesentlich höhere qualifizierte Bewerber als Sie." Dann stand ich ganz gelassen auf, zog meine Jacke an, nahm meine Tasche und sagte: "Wissen Sie Herr A. - es gibt wesentlich höher qualifiziertere Bürgermeister als Sie. Ich ziehe meine Bewerbung hiermit zurück. Brauchen Sie das noch schriftlich?" Er war total verdattert: "Äh - ja?" Und ich zog aus meiner Tasche eine Mappe mit einem Schreiben über den Rückzug meiner Bewerbung, mit Unterschrift und allem Drum und Dran und überreichte sie ihm. Und so verließ ich den Raum und sah ihn nie wieder. Ich bitte um Absolution, da ich es nicht einfach ruhen lassen konnte und weil ich mich so in die Sache reingesteigert habe. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00034486 vom 03.12.2014 um 18:11:53 Uhr in 01609 Nauwalde (Mühlweg) (22 Kommentare).

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Streiche am Arbeitsplatz

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Rache Zorn Engherzigkeit Arbeit Kollegen

Ich (m/21) möchte beichten, dass ich meine Kollegen gegeneinander ausspiele und die ohnehin schon schlechte Stimmung weiter in den Keller bringe. Meine Kollegen sind mir gegenüber leider nicht ganz fair gewesen, ich verlasse in einem Monat das sinkende Schiff, wollte es mir aber nicht nehmen lassen, meine Rachegelüste zu befriedigen. Wir haben knapp über ein Jahr zusammengearbeitet, wobei man auch einiges über seine Kollegen erfährt. Eine Kollegin hat tiefe Abneigungen gegen Kunst aller Art, während meine andere Kollegin einen Hundertwasser zu Hause hat. Also habe ich kurzerhand einen Hundertwasser-Kalender besorgt und ihn meiner Kollegin zukommen lassen. Sie hat diesen auch ganz stolz aufgehängt, während die andere schon in Stellung ging, um sich wieder darüber aufzuregen. Der Streit endete in einem Schweigen das mittlerweile eine Woche andauert. Ich schließe außerdem mit einer Münze die Toiletten zu, sodass niemand rein kann und habe Salz und Zucker in der Küche ausgetauscht. Ich habe auch den Kopierer standardmäßig auf 100 Blatt bei einer Verkleinerung von 10 Prozent eingestellt.


Mein Chef ist Dortmund-Fan, ihm habe ich die Tabelle 18-mal auf seinen eigenen, im Büro stehenden Drucker in A3 ausgedruckt, den Druckbefehl allerdings habe ich von dem PC meines Kollegen getätigt, der bekennender Schalke-Fan ist. Langsam ahnen allerdings alle, dass ich etwas damit zu tun habe und das ist auch gut so. An meinem letzten Tag werde ich Forellen in die Spülkästen der Toiletten und in dem aufgestockten Boden deponieren. Leidtut mir nur ein Kollege, der mir nichts getan hat, aber dennoch der Leidtragende ist und weiterhin in dem genervten, egoistischen Haufen arbeiten muss. Und die Forellen, die ich lieber essen würde. Falls jemand Alternativen hat, die genauso stinken und nicht aus Lebensmitteln bestehen: Bitter her damit.

Beichthaus.com Beichte #00034473 vom 02.12.2014 um 14:06:07 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Die schleimige Callcenter-Tunte

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Boshaftigkeit Rache Zorn Arbeit Telefon

Ich bin Callcenter-Agent bei der Inbound-Hotline eines bundesweit tätigen Telekommunikationsunternehmens. Ein Kunde rief mich heute an und bat mich um einen Zahlungsaufschub für die Rechnung von 80 Euro, mit der er seit 10 Tagen im Verzug ist. Aus Kulanzgründen habe ich ihm bis Mitte Dezember Aufschub gewährt und ihn darüber informiert. Ich war das ganze Gespräch über äußerst zuvorkommend, dies ist mein Job. Wir leben von zufriedenen Kunden. Nachdem ich mich von dem Kunden verabschiedete, hat er sich mit jemandem unterhalten, der sich im Hintergrund befand und dem er mitteilte, er hätte soeben mit einer "schleimigen Callcenter-Tunte" gesprochen. Ebenfalls äußerte er sein Ekelempfinden mir gegenüber. Er nahm wahrscheinlich an, ich wäre nicht mehr am Telefon. Daraufhin legte ich normal auf, allerdings machte ich den Zahlungsaufschub rückgängig und habe die Forderung unserem Inkassounternehmen übergeben, das natürlich eine saftige Inkasso-Pauschale verlangt, weil ich wütend darüber gewesen bin, dass dieser Kunde eine zuvorkommende Art nicht wertschätzt.

Beichthaus.com Beichte #00034447 vom 28.11.2014 um 19:16:26 Uhr (15 Kommentare).

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