Partei ergreifen im Zickenkrieg

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Feigheit Dummheit Verrat Partnerschaft

Ich (m/29) möchte beichten, dass ich meiner Freundin (19) unglaublich wehgetan habe und nicht die Eier habe, mich richtig zu entschuldigen. Meine Freundin ist wirklich etwas Besonderes und eine absolute Traumfrau. Doch leider gab es vom Anfang unserer Beziehung an ein großes Problem: meine beste Freundin. Sie konnte meine Freundin nicht leiden und zeigte ihr das wo sie nur konnte. Weil ich mit beiden keinen Streit haben wollte, mischte ich mich in ihre Streitereien nie ein und ignorierte das Gestichel gegen meine Freundin. Man muss dazu sagen, dass meine Freundin nie ein schlechtes Wort ihr gegenüber verlor und ihre Anfeindungen wohl irgendwie akzeptierte. Also dachte ich, dass das Ganze schon irgendwie klappen würde. Aber falsch gedacht. Letztes Wochenende war ich mit meiner Freundin vor einer Kneipe eine rauchen, als meine beste Freundin plötzlich auftauchte. An diesem Tag feierten wir übrigens unser Einjähriges. Schon nach kurzer Zeit beschimpfte sie meine Freundin vor allen anderen Gästen lautstark als Schlampe und betitelte sie noch mit anderen Sachen, die weit unter der Gürtellinie waren.

Und ich? Ich stand nur daneben und tat so als würde ich es gar nicht mitbekommen. Erst als meine beste Freundin plötzlich mit Gewalt auf sie losging, wurde mir klar, dass ich als Freund hinter meiner Freundin stehen sollte. Schließlich hatte sie ihr nie etwas getan, das so ein Verhalten irgendwo rechtfertigen würde. Noch dazu ist meine beste Freundin knappe zehn Jahre älter und sollte sich so nicht benehmen. Doch bevor ich einschreiten konnte, ging meine Freundin weinend nach Hause und meine beste Freundin lachte sich schlapp. Ich ging ihr hinterher, doch ich hatte nicht den Mumm mich zu entschuldigen. Sie war total aufgebracht und zurecht wahnsinnig enttäuscht von mir. Ich weiß gar nicht, wie sie nach dieser Aktion noch bei mir bleiben kann. Ich bin wirklich dankbar, dass ich sie habe, und werde in Zukunft immer zu 200 Prozent hinter ihr stehen. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00032799 vom 01.03.2014 um 11:55:30 Uhr (42 Kommentare).

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Nacktbilder aus meiner Kindheit

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Verzweiflung Feigheit Kinder

Ich (w) habe keinen Kontakt zu meiner Mutter. Sie hat nie Interesse an mir gezeigt und meine Eltern trennten sich sehr früh. Als ich ungefähr sieben Jahre alt war, hatten wir noch losen Kontakt und ich besuchte sie ab und zu. Einmal jedoch verlangte sie von mir, dass ich mich ausziehe, damit sie Fotos von mir machen kann. Sie sagte das sei nichts Ungewöhnliches und "zur Erinnerung" später. Es fühlte sich zwar falsch an, mich nackt fotografieren zu lassen, jedoch wollte ich meiner Mutter nicht missfallen - in der Hoffnung, mehr Zuneigung von ihr zu kriegen. Erzählt habe ich es auch niemandem, da ich nicht wollte, dass die seltenen Treffen verboten werden. Mittlerweile weiß ich jedoch, dass meine Mutter nach der Trennung schon öfter wegen dubioser Geschäfte vor Gericht stand und ich möchte mir nicht vorstellen, was mit den Bildern von damals passiert ist. Ich beichte also, dass ich mich immer noch nicht traue, darüber zu sprechen, und dass mir extrem übel wird, wenn ich daran zurückdenke. Obwohl ich natürlich weiß, dass ich darüber eigentlich nicht schweigen sollte. Ich fühle mich allerdings so hilflos und frage mich oft, ob ich mir das vielleicht nicht doch nur eingebildet habe.

Beichthaus.com Beichte #00032791 vom 27.02.2014 um 22:14:21 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kiffer im Pumakäfig

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Feigheit Lügen Verzweiflung Dating

Ich (w) war letzten Sommer mit einem Typen verabredet, auf den ich wirklich sehr stand. Es war so ausgemacht, dass ich zu ihm in seine Wohnung komme und wir dann in die Stadt gehen. Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, war, dass er wirklich mit Abstand der verplanteste, chaotischste und unorganisierteste Mensch war, den ich bis dato kennengelernt hatte! Ich machte mich also frisch geduscht und schön gestylt auf den Weg zu ihm - und fand dort das reine Grauen vor. Er empfing mich, freundlich und offen, gleich mit Umarmung, jedoch in dreckigem, zerknitterten T-Shirt, Jogginghose, barfuß, und mit furchtbaren Augenringen. Ich folgte ihm wie in Trance weiter in seine Wohnung und nach einem tiefen Atemzug wusste ich nicht, welcher der Gerüche mir mehr zu schaffen machte: der seiner verschwitzten, unrasierten Achseln, der der herumliegenden Essensreste diverser Burgerketten oder des vollen, vor sich hinmüffelnden Katzenklos. Seine Wohnung war im Obergeschoss und draußen herrschten Temperaturen jenseits der 30 Grad, somit übertreibe ich wirklich nicht, wenn ich schreibe, dass es stank wie im Pumakäfig!


Ich weiß gar nicht mehr, warum ich nicht sofort abgehauen bin, aber ich war zu dem Zeitpunkt einfach viel zu vernarrt in diesen Kerl. Deshalb folgte ich ihm auch ins Wohnzimmer und sah, dass da noch ein Typ auf dem Sofa saß. Wohl ein Freund von ihm, der öfters bei ihm chillen würde. Der Fernseher lief, und somit waren die beiden Jungs vollkommen abgelenkt. Von mir oder unserem Date war gar keine Rede mehr. Ich saß da und wurde eigentlich gar nicht mehr beachtet. Ich wollte einfach nur noch weg, als es an seiner Tür klingelte und drei weitere Kumpels das Wohnzimmer betraten - mit Bier und Burgern im Gepäck. Sie setzten sich wie selbstverständlich und würdigten mich ebenfalls keines Blickes.
Einer fragte meinen Schwarm dann, ob er etwas da habe, und dieser öffnete eine Schublade und holte eins von zahlreichen kleinen Päckchen mit Gras raus. Während sie sich Joints bauten und mein Schwarm es sogar vor meinen Augen an einen seiner Kumpels weiterverkaufte, saß ich total perplex da und konnte meinen Augen nicht trauen. Ich wollte nur noch weg, aber da ich leider ein lieber Mensch bin, der schlecht Kritik äußern kann und Angst hat, Menschen zu verletzen, traute ich mich nicht, einfach aufzustehen und zu gehen, geschweige denn diesem Typen alles an den Kopf zu knallen, wie ich es hier mache. Was ich beichten möchte? Ich habe dann auf den ältesten, miesesten und unehrlichsten Trick zurückgegriffen, um einem Horrordate zu entkommen.


Die Jungs waren gerade munter beim Kiffen und ich schrieb meiner besten Freundin per SMS, dass sie mich anrufen und unter irgendeinem Vorwand da rausholen soll. Das hat sie als gute Freundin natürlich auch getan, ich habe natürlich schnell den Lautsprecher meines Handys laut gestellt, sodass jeder gut verstehen konnte, als sie sagte, dass mein Mitbewohner ohnmächtig zusammengebrochen wäre und ich ihn sofort ins Krankenhaus bringen müsste. Ich habe sofort Panik geheuchelt, musste auch nicht mehr viel erklären und konnte so schnell verschwinden. Es tut mir leid, dass ich die Gesundheit meines Mitbewohners als Lüge benutzt und meinen Schwarm so dreist angelogen habe. Aber ich wusste mir nicht anders zu helfen, das war mit Abstand das schlimmste Date meines Lebens!

Beichthaus.com Beichte #00032781 vom 25.02.2014 um 23:48:34 Uhr (24 Kommentare).

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Die Spaßbremse

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Verzweiflung Engherzigkeit Feigheit Partnerschaft

Ich (m/28) habe jedes Mal, wenn ich meinen Freund auf eine Party begleite, ziemliche Angst davor. Wir sind jetzt seit knapp drei Monaten zusammen und logischerweise kenne ich viele seiner Freunde und Bekannten einfach noch nicht. Deshalb ist es für mich der absolute Horror, dorthin zu gehen. Ich brauche unheimlich viel Zeit zum Auftauen, wenn ich niemanden kenne, und sitze dann meistens einfach nur da, fühle mich wie gelähmt und ähnele wohl einem schlecht gelaunten Eisblock. Ein echt nerviger Zustand! Wenn ich mich irgendwo wohlfühle, bin ich ganz anders und das tut mir für meinen Freund unglaublich leid. Denn er muss unter meiner miesen Laune leiden und das verdirbt ihm regelmäßig den Spaß, obwohl er das Beste daraus macht. Es tut mir trotzdem leid, dass ich ihn regelmäßig mit meiner miesen Laune runterziehe!

Beichthaus.com Beichte #00032774 vom 24.02.2014 um 14:13:33 Uhr (20 Kommentare).

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Ungeliebte Schulbrote

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Dummheit Verschwendung Feigheit Kinder Schule

Als ich noch die Schule besuchte, habe ich meine Schulbrote regelmäßig weggeschmissen. Meine Mutter bereitete sie morgens liebevoll für mich zu, aber meistens war es einfach nur ein Brot mit Salami. Und ich habe es gehasst. Sie hätte mir bestimmt auch etwas anderes gemacht, wenn ich ihr das gesagt hätte, aber irgendwie habe ich mich nicht getraut. Aus heutiger Sicht ist das natürlich ziemlich dämlich, aber heute käme ich auch nicht mehr auf die Idee, meine Brotzeit einfach so wegzuschmeißen.

Beichthaus.com Beichte #00032753 vom 22.02.2014 um 03:05:59 Uhr (12 Kommentare).

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