Frauen furzen nicht

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Ekel Falschheit Lügen Peinlichkeit

Ich bin eine recht zierliche, junge Frau und nutze das zu meinem Vorteil. Ich habe nämlich oft sehr starke Blähungen. Wenn ich alleine bin, ist das kein Problem. Aber wenn ich unter Menschen bin und dann doch hin und wieder laut furzen muss, ist das immer ziemlich peinlich. Inzwischen habe ich das aber ganz gut in den Griff bekommen. Sobald mir ein lauter Furz entweicht, suche ich mir nämlich sofort das nächstbeste Opfer und schreie ihn an, was er für eine Sau wäre. Auch wenn dieser dann sofort anfängt, mich zu beschuldigen, hilft es nicht, da aufgrund meines Aussehens niemand vermutet, dass ich in der Öffentlichkeit laut furzen würde.

Beichthaus.com Beichte #00031600 vom 15.07.2013 um 11:36:21 Uhr (27 Kommentare).

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Der Verlust meiner Seelenverwandten

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Engherzigkeit Falschheit Selbstsucht Verzweiflung Ungerechtigkeit

Ich möchte beichten, dass ich meine ehemalige beste Freundin aus egoistischen Gründen in einer für sie schweren Zeit allein gelassen habe, was ich nun seit Jahren bereue. Ich war damals ungefähr 11 oder 12 Jahre alt, sie war etwas älter. Wir waren schon seit Jahren sehr gut befreundet und ich habe mich noch nie einer Person so nahe gefühlt. Nun war es so, dass ich damals, außer ihr, gar keine wirklichen Freunde hatte, da ich in der Schule gemobbt wurde. Ich war das komische, etwas dicke, hässliche Kind, das seltsame Dinge tut - ich verstand damals viele soziale Dinge wie Freundschaft oder Gemeinschaft nicht richtig. Im Gegensatz dazu war sie schlank, hübsch, immer super angezogen und sehr beliebt. Obwohl sie mir öfter sagte, ich sei ihre allerbeste Freundin, war ich eifersüchtig auf ihren riesigen Bekanntenkreis. Ich steigerte mich in den Gedanken hinein, dass sie mich sicher nicht wirklich mögen würde und ich ihr eigentlich peinlich wäre. Dann kamen für sie sehr schwere Zeiten.


Ihr Vater war schon lange querschnittsgelähmt und ihre Mutter seit jeher sehr dominant und kein einfacher Mensch. Doch dann kamen noch andere gesundheitliche Probleme auf ihren Vater zu und er lag schlussendlich mit künstlichem Koma im Krankenhaus. Gerade diese Zeit suchte ich mir aus, um aus irgendeinem bescheuerten Grund Streit zu provozieren und dann den Kontakt komplett abzubrechen. Wahrscheinlich wollte ich mir selbst beweisen, dass ich sie nicht brauche, wirklich verstehe ich das heute auch nicht mehr. Ich ließ sie von einem Tag auf den anderen komplett fallen und zog mich zurück. Ich stieg auch von unserem Gruppenunterricht in der Musikschule auf Einzelunterricht um, ohne ihr etwas zu sagen. Nachdem sie das erfahren hatte, saß sie wohl noch eine Weile weinend draußen vor der Musikschule und da wurde mir das erste Mal ansatzweise klar, dass ich da etwas sehr Dummes getan hatte. Aber aus Stolz und Angst tat ich nichts weiter. Eine Weile später kontaktierte ich sie mit einer halbherzigen Entschuldigung und ohne Erklärung. Sie meinte aber, was da gelaufen war, wäre zu krass, und sie wollte erst mal keinen Kontakt mehr. Davon fühlte ich mich dann auch noch total gekränkt. Wenn wir uns später wiedersahen ignorierte ich sie total, obwohl sie immer freundlich zu mir war. Mittlerweile habe ich sie schon lange nicht mehr gesehen, wir leben inzwischen auch in verschiedenen Teilen Deutschlands. Hin und wieder suche ich online nach Informationen über sie, aber sie scheint überall abgemeldet zu sein.


Ich bereue es sehr oft, dass ich sie so behandelte und meine einzig wahre Freundin dadurch verlor. Ich komme nun wirklich nicht mit vielen Menschen klar und so habe ich mich noch nie mit jemandem verstanden. Ich würde fast sagen, wir wären Seelenverwandte. Ich stelle mir nun oft vor, wie es wäre, wenn wir noch befreundet wären, und wünsche mir sehr, dass wir uns mal wiedersehen oder irgendwie wieder Kontakt bekommen. Aber ich bin zu feige, sie noch mal zu kontaktieren und mich zu entschuldigen. Ich habe Angst, dass ich sie gar nicht mehr interessiere oder dass wir nichts mehr gemeinsam haben. Ich habe zwar aus meinen Fehlern gelernt und würde mich nie wieder so verhalten, aber mein Verhalten damals ist mir extrem peinlich und ich finde es einfach traurig, dass ein dummer Kinderfehler so etwas kaputt gemacht hat.

Beichthaus.com Beichte #00031599 vom 15.07.2013 um 02:23:38 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Mit dem Tacker bestraft

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Rache Aggression Falschheit Ungerechtigkeit Familie

Als Tochter einer Putzfanatikerin und einem Ordnungsliebhaber hatte ich es in meiner Jugend nicht leicht. Ich konnte den Drang meiner Eltern nach Ordnung und Sauberkeit während meiner Pubertät nicht verstehen. Allerdings sollte ich anmerken, dass ich kein unordentlicher oder gar dreckiger Mensch bin. Es unterschieden sich lediglich unsere Auffassungen von "ordentlich" und "sauber". Meine Eltern empfinden zum Beispiel Fotos und Poster an Wänden als störend, da dies zu einem unordentlichen Eindruck des Raumes beitragen würde. Auch Gegenstände auf Schreibtischen und Möbeln werden als Störfaktor angesehen. Ich finde das allerdings entscheidend für die Atmosphäre. Meiner Meinung nach sieht ein Raum viel menschlicher und herzlicher aus, wenn man einen Einblick in schöne Erinnerungen bekommt. Der größte Streitfaktor damals war allerdings der Inhalt meines Kleiderschrankes. Öfters wurde ich morgens mit Gebrüll geweckt, da mein Zimmer unordentlich wäre. Das heißt, mein Bettüberwurf und ein paar Kissen lagen auf dem Boden. Als Strafe für diese furchtbare Unordnung wurde dann, ganz nebenbei, mein kompletter Schrankinhalt ausgeräumt, da die Klamotten angeblich nie richtig gefaltet waren. Dies geschah dann ein-, oder zweimal im Monat, bis ich volljährig war. Und es nervte mich jedes Mal ein bisschen mehr. Meistens hielt ich einfach meine Klappe und tat meine Arbeit, andererseits konnte ich auch ziemlich aggressiv werden.


Ich beichte, dass ich meine Aggressivität in solchen Fällen bewusst unterdrückt habe, damit ich den Weg der "stillen Rache" gehen konnte. Ich habe dann immer die Unterhosen meiner Eltern zusammengetackert, weil ich das als angemessene Bestrafung für ihr Verhalten sah. Der Gedanke, dass sie all ihre Unterwäsche von diesen Metallklammern befreien müssten, gab mir damals ein Machtgefühl über meine Eltern. Ich gestehe, dass es mir jetzt, mit 20 Jahren, sehr peinlich ist, dass ich meine Eltern mit so etwas bestrafen wollte. Für schlimmere Aktionen hatte ich nie den Mumm. Die einzige Steigerung war, dass ich ab und zu Löcher in einige Kleider geschnitten habe, aber nach einer Stunde so ein schlechtes Gewissen hatte, dass ich sie wieder zugenäht habe. Deswegen: Entschuldigt bitte meine Tackeraktionen, ich hoffe, ihr habt nicht allzu lange gebraucht, um eure Unterwäsche von den Metalldingern zu befreien.

Beichthaus.com Beichte #00031597 vom 15.07.2013 um 01:44:37 Uhr (12 Kommentare).

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Schnüffeltest am Fleck

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Trunksucht Ekel Unreinlichkeit Last Night Würzburg

Nach einer langen Nacht, durchaus mit viel Alkohol, war meine erste Station, als ich endlich daheim angekommen war, die Toilette. Da ich sehr viel Weizen intus hatte, war ich eigentlich auf einen häufigeren Toilettenbesuch eingestellt. Irgendwann schlief ich ein. Als ich am nächsten Morgen aufwachte, setzte ich mich aufgrund meines Katers auf mein Sofa, bis ich dann bemerkte, dass es nass war. Ein Schnüffeltest ergab, dass es sich hierbei um Urin handeln musste. Ich hatte also im Stehen nachts gegen mein Sofa gepinkelt! Ich selbst verstehe den Sinn hinter dieser Aktion überhaupt nicht und erinnere mich leider auch nicht daran. Ich bin volljährig, voller Scham und hoffe nur, dass ich irgendwie den Fleck rausbekomme. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00031594 vom 14.07.2013 um 02:05:43 Uhr in Würzburg (15 Kommentare).

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“Folge

Meerschweinchen von Maden gefressen

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Faulheit Unreinlichkeit Ekel Tiere Ludwigsburg

Ich hatte als Kind Meerschweinchen. Wir hatten einen Garten und haben für sie ein abgedecktes Holzgehege gebaut, damit sie immer draußen sein konnten, Auslauf hatten und frisches Gras zum Fressen. Wenn sie das Gras komplett abgefressen hatten, verschoben wir das Gehege ein Stück, damit sie neues Gras bekamen. Zusätzlich bekamen sie immer wieder Trockenfutter. Gegen leichten Regen hatten wir ein kleines Holzhäuschen - bei starkem Regen holten wir sie in den kleinen Zimmerkäfig. Bei gutem Wetter waren die Tiere eigentlich immer draußen und es schien ihnen gut zu gehen. Über mehrere Saisons hatten wir die Tiere so gehalten. Irgendwann wurde ich unaufmerksamer. Ich verschob das Gehege seltener, vergaß hier und da das Wasserschälchen auszuwechseln und schaute nicht mehr jeden Tag nach ihnen. Ich hatte wohl zu viel mit mir selbst und meiner Freizeit zu tun.

Als das Holzhäuschen kaputtging, bastelten wir uns aus einer kleinen, umgedrehten Plastikwanne ein Häuschen - es hielt ja auch viel besser den Regen ab. Allerdings sammelte sich dort das Kondenswasser, wenn die Tiere atmeten. Es tropfte wohl auf deren Fell, was wohl die Haut schwächte. Und durch die einseitige Ernährung mit Gras bekamen sie auch immer mal wieder Durchfall - ich habe den Zusammenhang allerdings erst viel später verstanden. Irgendwann hatten wohl Schmeißfliegen, die sich dort wegen der Durchfallexkremente der Tiere aufhielten, Eier in das nasse Fell eines der Meerschweinchen oder an dessen After gelegt. Die Maden hatten bereits angefangen, sich von dem lebenden Tier zu ernähren, als ich bemerkte, dass etwas nicht stimmt. Da war es natürlich schon zu spät und es musste eingeschläfert werden. Ich möchte beichten, dass ich schlecht auf meine Meerschweinchen geachtet und sie vernachlässigt habe. Sie waren auf mich angewiesen und ich habe vermutlich schuld am Tod eines der Meerschweinchen. Ich selbst werde mir das nie verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00031593 vom 13.07.2013 um 18:20:56 Uhr in 71636 Ludwigsburg (Spitzwegstraße) (18 Kommentare).

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