Studentin ohne Geld

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Diebstahl Geiz Peinlichkeit Geld Studentenleben

Ich (w) bin zurzeit noch Studentin, mache aber bald meinen Master. Mir wurde jüngst das BAföG gekürzt, da meine Eltern mit etwa 40.000 Euro im Jahr (beide zusammen) scheinbar zu den Großverdienern gehören. Da ich in einer eher kleinen Stadt wohne, war es entsprechend schwer, einen Zusatzjob zu finden - aber wenn alles gut läuft, beginne ich im nächsten Monat meine Karriere als Kassiererin. Da ich schon als Kassiererin gearbeitet habe, sollte ich das schaffen können.


Nun zu meiner Beichte: Da ich derzeit von 400 Euro im Monat lebe, was auch problemlos möglich ist, da ich sehr gut mit Geld umgehen kann, alles selbst koche und auf Weggehen seit der Kürzung verzichte, habe ich mir überlegt, wo Einsparungen gemacht werden könnten. Kurz und gut: Ich weiß, wo ich Gratisproben von Seife, Shampoo etc. bekommen kann. Weiterhin "stehle" ich das Klopapier aus der Uni. Ich rolle mir immer einen Wochenvorrat ab und stopfe alles in meine Tasche, die dann immer schön prall gefüllt ist. Dadurch ist es mir möglich, im Monat 10-15 Euro zu sparen. Klingt zwar nicht viel, aber für mich ist das ein Heidengeld. Aber es ist auch extrem peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00034945 vom 25.01.2015 um 13:33:22 Uhr (14 Kommentare).

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Die Möbel in meiner alten WG

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Vandalismus Rache Aggression WG

Ich (w/25) bin gerade rasend vor Wut. Mein Ex-WG-Mitbewohner will mir nicht das Geld für die "Ablöse" der WG bezahlen. Ich renne ihm jetzt schon seit neun oder zehn Monaten hinterher. Während all der Zeit benutzt er einfach fröhlich meine Sachen, ohne mir auch nur einen Cent zu geben. Ich wohne inzwischen 500 Kilometer entfernt und kann deshalb nicht einfach so bei ihm auftauchen und Druck machen. Ich muss aber geschäftlich in die Stadt und er hat mir schon bei meinem Auszug versprochen, dass ich an diesem Tag bei ihm schlafen darf. Jetzt habe ich dieses Versprechen einlösen wollen und er schreibt mir, dass er mich nur aufnimmt, wenn ich kein Wort mehr über den ganzen Kram spreche und es vergesse.


Da habe ich gesagt, dass wir uns deswegen noch mal unterhalten müssten. Daraufhin hat er mir die Unterkunft verwehrt. Ich habe ihm geschrieben, dass ich meine restlichen Sachen dann abholen werde, wenn er es mir nicht bezahlt. Ich habe noch einen alten Wohnungsschlüssel, den ich wiedergefunden habe. Ich werde also in die Wohnung gehen - mit Erlaubnis des Vermieters - aber meine Sachen auf keinen Fall wirklich abholen. Es ist ein sechsstöckiges Haus ohne Fahrstuhl. Und eine Waschmaschine im Wert von vielleicht dreißig Euro ist den Aufwand einfach nicht wert. Genauso wenig wie ein Bett, ein paar Küchenschränke und Stühle. Aber stattdessen werde ich meine Sachen einfach zerstören! Bei der Waschmaschine werde ich irgendeinen Schlauch zerstören, die Küchenschränke zerhacke ich notfalls mit einer Axt und die Glühbirnen zerschlage ich auch. Die Stühle werde ich einfach aufschlitzen! Das Bett ist leider aus Metall und kann daher nicht so einfach zerstört werden - außerdem steht es in seinem Zimmer und das ist wahrscheinlich abgeschlossen. Meine Sünde ist die, dass ich die Sache nicht einfach abhaken kann. Und bei der Aktion handle ich wie ein Kleinkind, obwohl ich es mir auch leicht machen könnte.

Beichthaus.com Beichte #00034929 vom 22.01.2015 um 21:27:00 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Eskapaden in der Januarnacht

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Trunksucht Ekel Unreinlichkeit Maßlosigkeit Last Night

Ich (m/20) war vor fast genau zwei Jahren mit zwei Kumpels in der Stadt unterwegs. Zuerst lief es nur darauf hinaus, dass wir irgendwo essen gehen wollten und dann noch ein kleines bisschen durch die Stadt gehen. Leider, wie das nun mal so ist, blieb es nicht dabei und es wurde ein wirklich heftiger Abend. Ab einem bestimmten Punkt weiß ich nichts mehr und nur aufgrund von Erzählungen konnten wir die Geschichte letztendlich vervollständigen. Zuerst haben wir in einem nicht gerade billigen Restaurant gegessen und drei Flaschen Wein im Wert von 70 Euro vernichtet und sind anschließend auf Raubzug durch die Bars der Stadt gegangen. In einem irischen Pub, in dem wir uns oft blicken ließen, verdrückte jeder von uns mehrere Shots Wodka und wir zogen weiter in eine Art "Metal-Kneipe", in der wir uns jeder Whiskey-Cola bestellten.


Das Problem dabei war nur, dass man Whiskey im Glas und Cola aus einem Glaskrug getrennt bekommt und man das Mischverhältnis selbst bestimmen kann. Ich war, laut Erzählung meiner Freunde, allerdings schon so breit, dass ich mir das Glas Whiskey pur rein schüttete und anschließend den ganzen Krug Cola mit der Frage "Warum schmeckt das so komisch?" hinterher kippte. Ab da gingen mir die Lichter aus und laut meinen Kumpels wurde ich, da ich etwas größer und dadurch auch schwerer als andere bin, von vier Männern nach draußen getragen, wo ich mir erst mal die Seele aus dem Leib kotzte. Anschließend mussten wir noch ein kleines Stück mit dem Zug fahren, da wir etwas außerhalb wohnten. Also krochen und torkelten wir zum Bahnhof und hinterließen eine Spur der Vernichtung aus Erbrochenem. Im Zug gingen bei mir scheinbar alle Sicherungen durch und ich flutete das Zugabteil förmlich mit meiner Kotze. Ob fremde Leute anwesend waren, weiß ich nicht mehr, ich wollte nur noch, dass es aufhört.


Letzten Endes schaffte ich es dann doch noch, an der richtigen Station auszusteigen, verabschiedete mich von meinen Kumpels und torkelte nach Hause. Auf dem Weg nach Hause machte ich allerdings bei einem Supermarkt Halt und hielt ein ca. zweistündiges Nickerchen, bevor ich mich wieder auf den Weg machte. Da mein Zimmer im ersten Stock unseres Hauses lag und wir eine wirklich steile Treppe hatten, verbrachte ich den Rest der Nacht in der Badewanne, die im Erdgeschoss lag. Am nächsten Morgen erfuhr ich von meinen Freunden, dass der Schaffner des Zuges aufgrund meiner Kotzattacke die Polizei eingeschaltet hat und die beiden ungefähr fünf Stationen zu früh ausgestiegen sind, da sie Angst hatten, verhaftet zu werden. Seit diesem Abend habe ich immer nur noch ganz wenig getrunken, und wenn ich etwas mehr getrunken habe, dann nur so viel, bis ich wusste, dass es reicht. Das alles erzähle ich aus einem Grund: Solltet ihr an einem Samstag im Januar 2013 in Nürnberg unterwegs gewesen sein und habt jemanden gesehen, der manche der hier aufgeführten Dinge getan hat, dann Glückwunsch: Ihr habt mich gefunden! Ich möchte mich hiermit in aller Form bei all den Menschen entschuldigen, denen ich in dieser Nacht zu Last gefallen bin, ganz besonders bei den Leuten, die meine Hinterlassenschaften im Zug beseitigen mussten. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00034924 vom 22.01.2015 um 09:51:23 Uhr (8 Kommentare).

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Sehnsucht nach der wilden Zeit

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Trunksucht Drogen Waghalsigkeit Last Night Schlüchtern

Ich (m/41) hatte vor 20 Jahren eine richtig wilde Zeit. So ziemlich jeder kennt das, wenn man in seiner Ausbildung das erste Mal sein eigenes Geld verdient und so nach und nach mit seinen Kumpels in die große weite Welt hinauskommt und Abenteuer erlebt und Erfahrungen […]
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Beichthaus.com Beichte #00034922 vom 21.01.2015 um 22:18:38 Uhr in Schlüchtern (24 Kommentare).

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Moralischer Wandel im Knast

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Drogen Trunksucht Fremdgehen Engherzigkeit

Ich beichte, dass ich während meiner kriminellen Vergangenheit wirklich nur an mich gedacht habe. Ich habe meine Ausbildung als Koch gemacht und abgeschlossen. Dann kam ich in einen neuen Betrieb und das Unheil nahm seinen Lauf - durch einen Arbeitskollegen fing ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00034916 vom 21.01.2015 um 08:00:07 Uhr (9 Kommentare).

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