Zerstörerischer Krebs

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Verzweiflung Gesundheit Familie

Ich (m/24) möchte beichten, dass ich, obwohl ich ein sehr gefühlvoller Mensch bin, es nicht hinbekomme, die Menschen, die mir sehr am Herzen liegen, über meine wahren Gefühle aufzuklären. Ich versuche ständig, mir nichts anmerken zu lassen, den Starken zu geben und die Fassung zu bewahren - in Situationen, in denen dies oft nicht möglich ist. Als bestes Beispiel dient hier die Beziehung zu meinem Vater. Mein Vater war mein Leben lang für mich da. Er hat sich stets um mich gesorgt und mir jeglichen Weg im Leben ermöglicht, auch wenn es für ihn viel Stress und Arbeit bedeutet hat. Letztes Jahr ist mein Vater an Lungenkrebs erkrankt. Die Chemotherapie schlug zunächst an, jedoch kam der Krebs vor etwa einer Woche explosionsartig wieder. Die Ärzte teilten uns bereits mit, dass sie zwar erneut eine Chemo anbieten können, aber vermutlich nicht mehr als ein paar Wochen herausholen würden.


Der einst so starke Mann, der für mich immer auf alles eine Antwort hatte, alles mit mir gemacht hat, mich stets unterstützte und für mich da war, liegt nun vor mir im Bett, zu schwach aufzustehen oder gar etwas Vernünftiges zu essen. Er ist abgemagert und kann nur wenig gehen, oder rührt sich überhaupt aus dem Bett. Ich bin dazu verdammt, mit anzusehen, wie er mit seinen 60 Jahren immer mehr abbaut und vermutlich bald stirbt. Hierzu möchte ich beichten, dass ich, wenn ich Zeit mit ihm verbringe, nicht in der Lage bin, auszudrücken, wie sehr ich ihn liebe. Oder wie dankbar ich für alles bin, und wie sehr es mich schmerzt, ihn so zu sehen. Es zerreißt mich jede Sekunde innerlich. Ich kämpfe ständig mit den Tränen, kann mich auch bei der Arbeit oder sonst irgendwo nicht ablenken und würde wohl alles geben, wenn er nur wieder gesund werden könnte. Für meine Familie versuche ich, jetzt stark zu bleiben. Jeder hält mich für den Starken, der schon klarkommen wird. Doch eigentlich bin ich innerlich komplett zerstört.

Beichthaus.com Beichte #00033251 vom 12.05.2014 um 12:00:28 Uhr (12 Kommentare).

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Stinkendes Gras

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Hass Zorn Drogen Familie

Mein Bruder (21) kifft wie ein Schlot, dealt auch mit kleineren Mengen und ich (w/20) sterbe vor Angst, dass er bald zu anderen Sachen greift, wenn er es nicht schon tut. Helfen lässt er sich auch nicht und ich weiß nicht, mit wem ich darüber reden soll, da mich […]
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Beichthaus.com Beichte #00033231 vom 09.05.2014 um 06:17:56 Uhr (14 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Respekt vor Älteren

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Aggression Gewalt Verzweiflung Familie

Ich (w/20) möchte etwas beichten, das zwei Jahre zurückliegt und mir immer noch zu schaffen macht. Ich bin an sich ein sehr ruhiger und wirklich ausgeglichener Mensch und sehr schwer reizbar. Damals jedoch habe ich mich sehr heftig mit meiner Mutter wegen einer Kleinigkeit […]
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Beichthaus.com Beichte #00033222 vom 07.05.2014 um 22:16:22 Uhr (21 Kommentare).

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Rattengift im Tee

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Gewalt Missbrauch Ungerechtigkeit Verzweiflung Familie

Ich (w/39) wurde in eine Familie geboren, in der ich von vornherein nicht erwünscht war, dies spiegelt auch die Aussage von meiner Mutter wieder, die mir mit 12 Jahren wortwörtlich ins Gesicht sagte: "Du warst nicht erwünscht, ich hätte dich am Liebsten in der Badewanne […]
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Beichthaus.com Beichte #00033206 vom 05.05.2014 um 15:14:43 Uhr (27 Kommentare).

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“Beichte

Distanz zum Stammhalter

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Verzweiflung Selbstsucht Engherzigkeit Familie Kinder

Ich bin wahrscheinlich gerade dabei, meine Ehe aufs Spiel zu setzen und meine Familie zu verlieren. Für Außenstehende ist mein momentanes Verhalten sicher nicht nachvollziehbar, was ich auch verstehe, aber ich kann mit niemandem über meine Gefühle sprechen. Ich habe bereits zwei wunderbare Töchter, die ich sehr liebe, genauso wie meine Frau. Bis dahin war alles perfekt. Wir hatten eigentlich mit der Kinderplanung abgeschlossen, aber dann wurde meine Frau wieder schwanger. Ich war ziemlich geschockt und musste mich erst damit arrangieren, noch einmal Vater zu werden, allerdings hatte ich mich zu diesem Zeitpunkt schon von meiner Frau zurückgezogen, bin immer länger auf der Arbeit geblieben und habe meine Frau die ganze Schwangerschaft über mehr oder weniger alleine gelassen. Als dann feststand, dass wir einen Sohn bekommen, erwarteten instinktiv alle in meinem Umfeld, dass ich mich über einen Stammhalter doch freuen sollte. In Wirklichkeit war mir dieses Kind so egal, dass es mir Angst machte. Auf meine Töchter hatte ich mich damals wahnsinnig gefreut und bei meinem ungeborenen Sohn verhielt ich mich wie das letzte Arschloch.


Ich hatte noch die Hoffnung, dass es besser werden würde, sobald er auf der Welt wäre, aber ich lehnte ihn sogar noch mehr ab, konnte nichts fühlen, wenn er in meinen Armen lag, und empfand nur eine unendliche Wut auf dieses eigentlich unschuldige Kind. Mittlerweile ist er zwei Monate alt und ich habe keinerlei Bezug zu meinem Sohn entwickeln können, ich ziehe mich fast vollständig von meiner Familie zurück, und wenn ich ehrlich bin, keimt jedes Mal in mir die Eifersucht auf, sobald meine Frau sich um unseren Sohn kümmert oder ihn stillt. Sie hingegen glaubt fatalerweise, ich hätte eine Geliebte und droht mit Scheidung, wenn ich mein Verhalten nicht endlich ändere. Ich denke jeden verdammten Tag darüber nach, dass es so wirklich nicht weitergehen kann, aber ich denke inzwischen, ich bin nicht in der Lage, meinen Sohn zu lieben, was mich schwer belastet. Denn der Kleine kann nichts dafür und kein Kind hat es verdient, von einem Elternteil dermaßen abgelehnt zu werden. Ich wüsste gerne, was eigentlich mit mir los ist, denn meine Familie ist mir das Wichtigste auf der Welt. Ich verhalte mich wie das größte Arschloch und bin trotzdem innerlich verzweifelt. Was soll ich nur machen?

Beichthaus.com Beichte #00033200 vom 04.05.2014 um 18:25:56 Uhr (18 Kommentare).

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