Das gefälschte Führungszeugnis

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Betrug Falschheit Lügen Morallosigkeit Arbeit Hersbruck

Ich (m/26) stand schon mehrmals wegen kleinerer Delikte vor dem Richter. Als Vorbestrafter hat man, trotz großer Mühe durch den Bewährungshelfer, wenig Möglichkeiten um an einen gut bezahlten Job zu kommen. Aus Geldmangel bin ich eben immer wieder straffällig geworden. Jetzt habe ich mich auf Verdacht bei einem größeren mittelständischen Unternehmen vorgestellt und hatte wohl Glück, dass der Schichtleiter der Wachmannschaft gekündigt hatte. Der Stellvertreter hat den Posten übernommen, benötigte allerdings durch den Weggang seines Chefs dringend einen weiteren Mitarbeiter für den Werksschutz. Ich habe mir von meiner Freundin einen blitzsauberen Lebenslauf schreiben lassen, aber sehr wichtige Faktoren weggelassen. Kurzum, ich habe den Job Knall auf Fall erhalten und bin glücklich, eine so verantwortungsvolle Position zu begleiten.


Ich engagiere mich und zeige vollen Einsatz. Nachdem sich jetzt die Hektik mit dem Weggang des Schichtleiters und meiner Einstellung etwas gelegt hat, wurde mir von der Personalabteilung gesagt, dass ich auf der IHK den Schein zur Schutz- und Sicherheitskraft ablegen soll - das Unternehmen bezahlt diesen. Dazu benötige ich allerdings ein polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag. Genau das ist mein Problem, ich habe Einträge. Von einem Kumpel habe ich mir jetzt ein solches Zeugnis fälschen lassen. Ich habe aber wirklich Sorgen, dass dies auf der IHK als Fälschung erkannt wird. Auch wenn sie es nicht erkennen, habe ich Angst, dass es irgendwann herauskommt. Ich bin verzweifelt. Meine Beichte: Nur durch Lug und Trug habe ich jetzt einen tollen Job, wie lange noch, kann ich leider nicht sagen.

Beichthaus.com Beichte #00034616 vom 16.12.2014 um 23:50:01 Uhr in Hersbruck (5 Kommentare).

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Verheimlichte Potenzpille

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Lügen Falschheit Feigheit Nürnberg

Ich (m/31) nehme jetzt schon seit über einem halben Jahr eine Potenzpille ein, bevor ich mit meiner Frau Sex habe. Ohne Pille ist es schon sehr schwer für mich, eine richtige Erektion zu bekommen, ich verspüre zwar sehr viel Lust auf Sex, aber da macht mein Penis einfach schlapp - seitdem ich die Potenzpille nehme, ist der Sex wieder richtig gut. Es ist meistens so, dass ich eine halbe Tablette nehme, die dann auch für ganze zwei Tage reicht. Meine Frau weiß nichts davon - ich wollte ihr zuerst nichts sagen, aber jetzt, nachdem ich sie schon ein halbes Jahr nehme, fällt es mir immer schwerer, darüber zu reden oder dieses Thema anzusprechen. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00034603 vom 15.12.2014 um 13:56:22 Uhr in Nürnberg (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Vandalismus im Wohnblock

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Vandalismus Hass Lügen Vorurteile Nachbarn

Ich (m) gebe zu: Ich bin ausländerfeindlich. In dem Arbeiterwohnblock, in dem ich wohne, leben seit vielen Jahren ausschließlich Araber, Italiener, Griechen und viele weitere Nationalitäten. Ich übe noch den Nebenjob als Hausmeister dieses und der beiden Nachbarblöcke […]
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Beichthaus.com Beichte #00034599 vom 14.12.2014 um 18:11:14 Uhr (14 Kommentare).

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Meine ehemalige Geliebte ist meine Chefin!

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Lügen Morallosigkeit Schamlosigkeit Selbstsucht Arbeit Chef

Heute muss ich (m) mich erneut an die Beichthaus-Gemeinde wenden und um Vergebung bitten. Zugrunde liegt die Beichte 00034268. Dort habe ich eine Menge Affären und viele Dummheiten gestanden. Um mir erneut Absolution zu erteilen, solltet ihr vielleicht zuerst die Beichte von damals lesen. Es ging bei der ersten Beichte um eine Frau, der ich schlimme Dinge angetan hatte und die jetzt nach einer Unternehmensfusion meine Chefin geworden ist. Bisher war Händeschütteln der einzige erneute Kontakt zu ihr. Ich sollte gemeinsam mit ihr einen Wirtschaftsplan ausarbeiten, um die zusammengelegten Unternehmen zukunftsgerecht zu führen. Der Termin wurde von ihrer Sekretärin zwei Mal kurzfristig verschoben. Beim dritten Termin war ich bereits zwei Stunden vor dem Termin dort, um mich nicht wieder abwimmeln zu lassen. Ich hatte mich seit Wochen extrem gut auf diesen Termin vorbereitet und war für alle Eventualitäten gewappnet.

Ich kam dann in das riesige Besprechungszimmer. Sie saß bereits am Tisch, wir gaben uns die Hand, die Sekretärin verschwand und wir standen uns gegenüber. Sie war extrem zugeknöpft und trug die Haare sehr streng. Sie hat mir nur kurz in die Augen geschaut und starrte jetzt auf ihren Kugelschreiber. Dann sagte sie zu mir, dass wir rein aus beruflichen Gründen hier zusammensitzen und die Vergangenheit beiseitelassen sollten. Auch hätte sie mich in diesem Unternehmen gar nicht erwartet - ich trage einen Namen, den es hier zigtausendfach gibt. Da sich im Unternehmen so gut wie alle duzen, würde sie von mir nicht das "Sie" verlangen. Und so erklärte sie mir die Situation ziemlich trocken. Dann gab sie drei Stunden für das Gespräch vor und wollte beginnen - die Situation war total verkrampft. Ich hatte noch kein Wort gesagt, sah ihr dann kurz tief in die Augen und legte los mit meiner Show.

Ich präsentierte ihr kurz einen kompletten Wirtschaftsplan, den ich in den letzten Wochen alleine ausgearbeitet hatte, denn alle Zahlen waren für mich zugänglich. Das Unternehmen wird danach mehr als gut aufgestellt sein. Sie war total verblüfft. Jetzt war ich im Fahrwasser und sagte ihr, dass sie die Präsentation auf einem Stick erhält, und schob ihr das Teil rüber. Auf die Frage, warum ich die ganze Arbeit bereits gemacht habe, sagte ich ihr Folgendes: "Es steht etwas zwischen uns, was zuerst geklärt werden muss - sonst kann die Zusammenarbeit niemals Früchte tragen." Wir müssten über die Vergangenheit sprechen und alles aufarbeiten, den Stick soll sie in Ruhe ansehen, sprach ich langsam und in Ruhe weiter. Ich bat sie, ihren Gefühlen einfach freien Lauf zu lassen. Dann brach alles aus ihr heraus und ich ließ sie bestimmt 15 Minuten lang schreien - dann reden, sie heulte und rotzte herum, ihre ganze Schminke lief ihr herunter, sie verlor völlig die Fassung. Die Geschehnisse hier zu beschreiben ist wirklich sehr schwierig.

Ich musste mir verschiedene Dinge wie: "Wo warst du, als ich dich brauchte", "Ich war nur dein Betthäschen", "Meine ganze Existenz kippte und du bist feige abgehauen?" anhören. Sie knallte mir mein schäbiges Verhalten voll gegen den Kopf. Dies war ganz in meinem Sinn und ich ließ sie machen. Wie bereits erwähnt, war ich super vorbereitet, sie tat mir fast ein bisschen leid. Ich überreichte ihr eine Taschentuchpackung und gab ihr weitere fünf Minuten um sich zu beruhigen, sie war völlig am Ende. Dann legte ich los. Mit erstickter Stimme berichtete ich, wie ich damals, als es bei ihrer Ehe zur Trennung und zum Verlust materieller Güter kam, schockiert gewesen sei. Ich erklärte ihr, dass ich nicht mehr in den Spiegel schauen konnte, ich hätte Angst gehabt, ihr in die Augen zu schauen und so weiter und so fort. Ich hatte mich zur damaligen Zeit tatsächlich von meinem Arbeitgeber getrennt, da ich von meinem jetzigen Arbeitgeber ein unschlagbares Angebot vorliegen hatte. Nach meiner Kündigung war ich sofort freigestellt.

Dies nahm ich zum Anlass für eine weitere Lüge und sagte zu ihr, dass ich nicht mehr fähig gewesen sei zu arbeiten, in meinem Kopf wäre nur noch Leere gewesen. In Wirklichkeit bin ich mit meiner damaligen neuen Gespielin auf einer mehrwöchigen Bergwanderung unterwegs gewesen. Ein Selfie mit dem Gipfelkreuz im Hintergrund, auf dem ich wirklich unrasiert, übernächtigt und einfach fix und fertig aussehe, hatte ich von zu Hause mitgenommen. Ich zeigte ihr das Foto und erklärte, dass ich mich hätte zurückziehen müssen, um in Ruhe und Abgeschiedenheit meine Taten zu bereuen, was natürlich in keiner Weise stimmte. Es lief prima. Ich wäre damals kaum in der Lage gewesen, die Dinge zu verarbeiten, weil sie meine große Liebe gewesen sei und ich mich vor mir selbst geschämt hatte. Sie starrte das Foto an und ich erkannte, wie es in ihrem Kopf zu arbeiten begann. Ich schniefte auch zur Show in ein Taschentuch und starrte auf den Boden und berichtete ihr von Selbstmordabsichten und großen Depressionen, die mich lahmgelegt hatten.

In Wirklichkeit war ich damals dann noch einige Zeit auf Mallorca und habe gefeiert. Jetzt kam mein größter Trumpf und ich griff in die Innentasche meines Sakkos. Ich hatte ein Bild eingesteckt, das uns gemeinsam beim Besuch eines Pferderennens zeigte. Wir hatten damals viel Spaß und lachten vergnügt, eng verschlungen, mit einem Glas Champagner in der Hand. Das Sofortbild war damals aus Zufall entstanden, ich hatte es dem Fotograf unverzüglich abgenommen. Ich hatte es absichtlich ganz leicht zerknittert und eingeschweißt. Dann erklärte ich ihr, dass ich dieses Bild immer bei mir trage, seit ich sie zum letzten Mal gesehen habe. Ich würde es jeden Tag anschauen und nachts auf meinen Nachttisch stellen. Dann verfiel sie wieder völlig in einen Weinkrampf und wollte etwas sagen, aber es funktionierte nicht. Naja, nach zwei Stunden versuchte ich zögerlich ihre Hand zu nehmen, aber sie zog sie weg.

Ich hatte mich damit erfolgreich als ebenbürtiges Opfer der Affäre hingestellt, es kam noch zu weiteren Weinanfällen, aber mehr will ich hier nicht ausführen. Sie erklärte mir, dass ihr jetziger Mann über 50 Prozent der Unternehmensaktien hält, sonst könnte sie sich mit einem acht Monate alten Töchterchen diesen Job gar nicht erlauben. Ich schlug ihr vor, die ganze Sache erst einmal sacken zu lassen. Sie ist jetzt wirklich der Meinung, dass die Beendigung unserer Affäre mich fast umgebracht hätte. Der komplette Plan ist aufgegangen. Mich würde es wirklich reizen, mit ihr wieder in die Kiste zu steigen, mal sehen. Hoffentlich wird sie diese Beichte nie lesen. Jetzt würde ich nur noch gerne um Vergebung meiner Lügen bitten. Dass ich diese Notlügen leider vorbringen musste, versteht vermutlich wohl jeder.

Beichthaus.com Beichte #00034577 vom 11.12.2014 um 11:35:58 Uhr (27 Kommentare).

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Das Geschenk am falschen Tag

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Falschheit Selbstsucht Lügen Römerstraße München

Ich (m/19) möchte beichten, dass ich ein Geschenk angenommen habe, welches ich nur wegen falscher Tatsachen erhalten habe. Als ich so ungefähr zehn oder elf Jahre alt war, wollte ich unbedingt ein neues Spiel für meinen Gamecube und zwar Super Smash Bros Melee. Meine Schwester hat davon erfahren und einem Bekannten von ihr fälschlicherweise erzählt, ich hätte Geburtstag und sie hätte kein Geld, um mir das Spiel zu kaufen. Also hat er ihr das Spiel gekauft und sie hat es dann mir gegeben. Ich hatte damals schon ein schlechtes Gewissen, weil ich es angenommen habe und heute bereue ich es immer noch. Mir tut der Kerl leid, der so verarscht wurde, weil ich mich mittlerweile in seine Situation hineinversetzen kann und völlig außer mir wäre, würde mir das passieren. Ich weiß, ich habe das nicht bei meiner Schwester in Auftrag gegeben, allerdings habe ich es angenommen und bin somit mitschuldig und es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00034569 vom 10.12.2014 um 20:39:36 Uhr in Römerstraße 80801 München (3 Kommentare).

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