Unfaire Kindergärtnerin

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Zorn Kindergarten

Ich war Anfang der 1980er im Kindergarten. Ich hasste das, nicht zuletzt deshalb, weil die Kindergärtnerin sehr streng war, viel brüllte und mich auch ein paar Mal geschlagen hat, auch wenn mir in den Situationen die Gründe nie wirklich klar waren. Zu Hause konnte ich das nicht erzählen, weil ich Angst hatte, dass ich dann direkt noch einen Nachschlag kriegen würde. Meine Beichte ist, dass ich vor ein paar Jahren gehört habe, dass diese Kindergärtnerin an Krebs erkrankt sei. Ich äußerte direkt, dass ihr das recht geschehe, und meinte es auch so. Ob sie die Krankheit überlebt hat weiß ich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00036835 vom 14.10.2015 um 21:02:52 Uhr (6 Kommentare).

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Die Person hinter dem Glory Hole

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Schamlosigkeit Waghalsigkeit Ekel

Ich (m/28) habe Spaß daran, andere zu ärgern. Obwohl ich eigentlich hetero bin, besuche ich Sexshops und mache Blowjobs an den Glory Holes. Die Blowjobs ekeln mich an, aber das ist es wert! Jedes Mal, wenn der Beglückte sieht, wer an seinem besten Stück aktiv war, rennt dieser verschämt weg. Die Trottel erwarten nämlich, dass eine geile Frau hinter der Wand steht. Dabei stehe ich als unattraktiver Fettsack dahinter. Okay, für meinen Spaß muss ich regelmäßig Schwänze lutschen, doch man gewöhnt sich dran. Außerdem versüßen mir die perversen Idioten den Tag. Ich beichte, leichtsinnig Geschlechtskrankheiten zu riskieren - für ein paar lustige Momente.

Beichthaus.com Beichte #00036834 vom 14.10.2015 um 20:50:00 Uhr (25 Kommentare).

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Nutella im Feriencamp

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Rache Ekel Familie Urlaub

Mit 12 Jahren war ich (m/28) in einem Ferienlager in Ungarn. Mit an Bord waren auch meine Cousins. Die beiden Zwillinge waren richtige Snobs und hatten nur Markenklamotten im Sinn. Sogar ihr eigenes Nutella hatten die beiden mitgebracht und das ließen sie auch jeden wissen, nur um sie dann aber sowieso nicht zu teilen. Natürlich musste ich mir nachts immer ihre bescheuerten Angebereien anhören. Beispielsweise welche Spielekonsolen sie im Gegensatz zu uns anderen Kindern hatten. Es blieb dabei auch nicht bei Angebereien, sondern wir anderen wurden regelrecht abgewertet.
Allerdings sagten die meisten nichts, weil man sich ja einschleimen konnte um eventuell doch mal was von dem maßenhaften Tschengeld der beiden Affen abzubekommen.


Mit der Zeit freundete ich mich mit einem Mädchen an und hing viel mit ihr am See rum. Wir hatten einige Gemeinsamkeiten und verstanden uns halt recht gut. Meine Arschlöcher von Cousins allerdings hatten nichts besseres zu tun, als das Mädchen zu mobben. Gründe dafür waren ihr Übergewicht und ihre Akne. Irgendwann ging das so weit, dass die Penner sie vor der gesamten Gruppe runtermachten. Ich war zu dem Zeitpunkt in ärztlicher Behandlung, da ich Depp in eine Glasscherbe getreten bin. Als ich später davon erfuhr, und die Betreuer meine dämlichen Cousins sowieso nicht zur Räson bringen wollten, heckten wir einen Plan aus. Ich schlich mich ins Zimmer, als gerade keiner da war, und durchsuchte ihre Taschen. Als ich den heiligen Gral, nämlich das Nutellaglas, fand, schmierte ich das Zeug großzügig in die Markenunterwäsche der beiden. Abends wurden die Sachen natürlich gefunden und so ziemlich jeder im Lager lachte sich halbtot.


Meine Cousins fingen an zu heulen und wollten nach Hause, was natürlich schlecht möglich war. Den Rest der Tage wurden sie von allen gemieden. Ich beichte also, dass ich meine Cousins ziemlich erniedrigt habe. Manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen, aber wenn ich die beiden Pfeifen auf Familienfeiern sehe, dann denke ich das es irgendwo verdient war. Geändert haben sie sich nämlich kein Stück. Heute prahlen sie halt nur mit ihren Autos, die sie sich übrigens von Papa schenken lassen haben. Mit dem Mädchen habe ich übrigens noch heute Kontakt - selten, aber vorhanden. Bei jedem unserer Telefonate müssen wir über den Blödsinn lachen, den wir da verzapft haben.

Beichthaus.com Beichte #00036833 vom 14.10.2015 um 17:02:51 Uhr (10 Kommentare).

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Zufälliges Treffen mit der Ex

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Schamlosigkeit Dummheit Ignoranz Ex

Gestern traf ich zufällig meine Ex-Partnerin, mit welcher ich jahrelang zusammen war. Und ausgerechnet in der City unseres ehemaligen Wohnortes. Wir haben uns vor fünf Jahren getrennt und hatten seitdem keinen Kontakt mehr. Sie weiß nicht, wo ich wohne und welche Telefonnummern ich habe und andersherum. Wir sind im Social Network nicht angemeldet. Zuerst musste ich zwei Mal hinschauen, bevor ich sie erkannte, aber sie nahm mir die Kontaktaufnahme ab, weil sie mich sofort erkannte. Nach den üblichen Begrüßungsformeln und den Austausch der Fragen nach dem Wohlsein musterte ich sie etwas genauer. Ich will es nicht beschreiben, was ich sah. Aber meine Zunge war in diesem Augenblick schneller als mein Hirn: "Wolltest du nicht die Konfektionsgröße 42 (bei ihrer Länge M) vermeiden? Scheinst du aber geschafft zu haben! 54 oder Zeltausstatter?"


Sie drehte sich um und ging hastig und wortlos weg. Ich folgte ihr nicht, fühlte aber in dem Augenblick eine gewisse Genugtuung. Während unserer Beziehung nahm sie Antidepressiva, welche das Gewicht extrem beeinflussen können. Sie kämpfte damals wirklich darum, die Größe 40 zu behalten. Ihr Depressionen wegen Borderline und ihr Fremdgehen zum Schluss zwangen mich damals selbst in eine Therapie, welche ich erfolgreich abschloss. Ich habe einen Riesenbock geschossen. Da gibt es kein Vertun! Und nun, mit diesem Abstand, tut es mir wirklich leid. Für so etwas kann nur eine Person Absolution gewähren. Aber ich weiß nicht, wie und wo ich sie finden kann.

Beichthaus.com Beichte #00036832 vom 14.10.2015 um 16:51:18 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Unterschicht im Supermarkt

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Hochmut Dummheit Peinlichkeit

Ich (w/30) gestehe hiermit offiziell, dass ich mich über Leute der Unterschicht regelmäßig kaputtlachen könnte. So auch wieder vor einigen Wochen. Lokalität: Supermarkt, an der Kasse. Zwei Kassen neben mir ein junger Herr, ich schätze Ende 20, Anfang 30. Neben ihm wohl seine Tochter, etwa 10 Jahre alt. Auf einmal kommt eine schlecht rot-gefärbte Dame auf die beiden zugestürmt und brüllt, für den ganzen Laden hörbar, ihren Mann/Lebensgefährten an. O-Ton: "Maurice, du Arschloch, du kanns doch net dat Baby in Auto einschließen du Pennaa...du gehörs in geschlossene Anstalt ey!" Ich bin vor Lachen innerlich fast zusammengebrochen. Wie können Menschen sich bloß freiwillig in der Öffentlichkeit so blamieren? Wie gesagt, ich bitte um Vergebung für - ja, wie nenne ich das jetzt am Besten? Es tut mir jedenfalls leid, dass ich mich in solchen Situationen nicht unter Kontrolle habe und am Liebsten laut loslachen möchte. Das gehört sich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00036831 vom 14.10.2015 um 15:58:58 Uhr (12 Kommentare).

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