Nicht alle Flüchlinge sind schlecht!

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Zorn Hass Trunksucht Gesellschaft

Also seit ungefähr zwei Jahren wohnen in meiner (m) unmittelbaren Nähe Flüchtlinge aus den verschiedensten Ländern der Welt in Wohncontainern. Nicht, dass jemand denkt, ich hätte etwas dagegen, sogar im Gegenteil: Es gab bis vor Kurzem nie Probleme mit meinen neuen […]
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Beichthaus.com Beichte #00036355 vom 13.08.2015 um 19:19:41 Uhr (4 Kommentare).

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Mein Schwiegervater ist ein Monster!

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Zorn Vorurteile Ungerechtigkeit Feigheit Langenwetzendorf

Ich (m/25) habe viel zu wenig Rückgrat und das ist meine Beichte. Ich habe nach der Realschule eine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker absolviert und bin seit wenigen Wochen nun Techniker. Vor sechs Jahren lernte ich meine Freundin kennen, mit der ich eigentlich mehr als glücklich bin. Das "eigentlich" bezieht sich nicht auf sie, sondern auf ihren Vater. Er ist recht altmodisch, was Standesdünkel und Schulabschlüsse angeht. Er ist ein in seinem Wohnort viel beschäftigter Architekt, sie hat Kunsthistorik studiert und arbeitet seit vielen Jahren als freischaffende Künstlerin. Ihr Vater ist der Meinung, dass jemand, der kein Abitur hat, wesentlich weniger intelligent ist als jemand mit Abi. Das hat er schon häufig betont, auch vor mir. Auch verurteilt er Menschen, die nach ihrem Abi nicht studieren, sondern lediglich eine Ausbildung absolvieren, was ja jeder könnte. Obwohl er sicherlich schon vor langer Zeit gemerkt hat, dass ich durchaus intelligent bin, über ein gutes Allgemeinwissen verfüge, gerne und viel lese, recht vielseitig interessiert bin und mich immer intensiv mit dem politischen und sonstigen Zeitgeschehen auseinandersetze, nimmt er es nicht wirklich ernst, wenn ich beispielsweise zu einem Thema in den Nachrichten meine Meinung äußere. Oft winkt er es ab, wechselt das Thema, oder ich ernte nur ein "Ja, ja."


Vor einiger Zeit habe ich über die Idee gesprochen, mich als Schöffe zu bewerben. Da wurde ich von ihm mit den Worten, dass ein Realschüler bestimmt nicht über die Fähigkeiten verfügen wird, die ein Schöffe benötigt, und ich mir nichts Gutes täte, wenn ich eine Bewerbung abschicke. Ich habe es bis heute noch nicht geschafft, mal wirklich meine Meinung zu sagen, mal richtig auf den Tisch zu hauen und zu sagen: "Du, ich weiß, dass ich kein Abitur habe. Und ich weiß, welche Meinung du vertrittst. Aber kannst du BITTE damit aufhören, sie mir bei jedem Treffen aufs Neue aufs Butterbrot zu schmieren?" Auf Rechtfertigungen habe ich absolut keine Lust, dafür bin ich auch zu stolz. Er müsste es anhand der letzten Jahre bereits bemerkt haben.


Leider sagt auch kein anderer mal seine Meinung. Meine Freundin und meine Schwiegermama sind in seinem Beisein stumm wie Fische. Er ist ein sehr lauter Mensch - auch im wahrsten Sinne des Wortes, seine Stimme ist polternd und tief. Er steht im Mittelpunkt, wirkt immer souverän, erlaubt sich keine Gefühlswallungen und ist bestimmt auch im beruflichen Umfeld so. Er ist der Mann im Haus, er ist der Mann im Betrieb, er ist der Mann, vor dem man Respekt hat und kuscht. Ich möchte damit aber nicht sagen, dass er gewalttätig ist, denn das glaube ich bei ihm wiederum nicht. Aber trotzdem ist mir dieser Mann sehr unangenehm. Ich hatte auch noch nie das Gefühl, dass die Bindung zu seinen Kindern sonderlich emotional ist. Was die Beziehung zu seiner Frau angeht, so kann ich da nichts sagen, da ich manchmal doch vermute, dass sie der einzige Mensch ist, der ihm nahesteht und den er tatsächlich wirklich liebt, obwohl man das bei gemeinsamen Treffen oft nicht vermutet. Ich wünschte mir oft Durchsetzungsvermögen ihm gegenüber. Er ist eine echt harte Nuss, aber trotzdem schäme ich mich, dass ich als erwachsener Mensch von 25 Jahren vor einem älteren Herrn kusche. Und manchmal denke ich, dass der Mann seine unangenehme Art nur dann ändern kann, wenn ihm mal jemand die nackte Wahrheit über sein Verhalten auf den Tisch knallt.

Beichthaus.com Beichte #00036354 vom 13.08.2015 um 18:12:14 Uhr in Langenwetzendorf (7 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Bruder vor Luder?

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Fremdgehen Schamlosigkeit Selbstsucht Falschheit

Ich (m/19) beichte hiermit, dass ich einmal einen Ausrutscher mit der Freundin eines guten Klassenkameraden hatte.
Das Ganze begann, als mir mein Kumpel seine neue Freundin vorstellte. Sofort hatte ich ein Auge für sie. Für mich war aber klar: Bruder vor Luder. Was ich nicht wusste, war, dass sie dasselbe auch für mich empfand. Da sie dieselbe Berufsschule wie wir besuchte, trafen wir sie öfter in der Mittagspause oder nach der Schule in einer Bar. Eines Tages, als ich meinen Kumpel zum Lernen treffen wollte, niemand zu Hause war und er nicht an sein Telefon ging, rief ich sie an und sie sagte, ich solle doch zu ihr fahren. Sein Telefon sei kaputt und er wäre gerade losgefahren, um sich ein Neues zu kaufen. Ich solle doch einfach bei ihr warten, bis er zurückkommt. Gesagt, getan: Ich fuhr zu ihr. Als ich die Tür öffnete, traf mich fast der Schlag. Sie trug Dessous, welche wir vor knapp einem Jahr gemeinsam für unsere Freundinnen gekauft hatten. So traf sie natürlich genau meinen Geschmack.


Es kam, was kommen musste, und wir amüsierten uns für knapp eine Stunde. Plötzlich rief er mich an. Er fragte, wo ich wäre, denn er warte schon seit über einer Stunde bei mir zu Hause vor der Tür. Er war gerade am Fahren, als ich ihn angerufen habe und seine Freundin hat dies eiskalt ausgenutzt, um mich zu verführen. Er weiß bis heute nichts davon und wir treffen uns noch immer regelmäßig, um uns zusammen auf Prüfungen vorzubereiten oder Hausaufgaben zu erledigen. Ich schäme mich so sehr dafür.

Beichthaus.com Beichte #00036353 vom 13.08.2015 um 14:18:25 Uhr (7 Kommentare).

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Photobombing in Bern

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Manie Eitelkeit Urlaub Bern

Photobombing in Bern
Ich habe eine sehr seltsame Angewohnheit, die sich mittlerweile schon fast zur Sucht entwickelt hat. Ich wohne in einer kleinen Stadt in der Schweiz, die sehr attraktiv für Touristen aus dem asiatischen Raum zu sein scheint. Seit nun schon fast zehn Jahren mache ich mir einen Spaß daraus, im Hintergrund auf möglichst vielen Ferienfotos der Touristen aufzutauchen. Mittlerweile ist es schon fast eine sportliche Disziplin für mich, für die ich sehr ehrgeizig trainiere. Ich wünsche mir so sehr, dass sich eines Tages zwei chinesische Familien ihre Fotos vom Urlaub in der Schweiz ansehen und dann dieselbe merkwürdige Frau im Hintergrund entdecken. Obwohl ich das niemals wissen werde, kann ich einfach nicht damit aufhören. Ich beichte, dass ich teilweise meine Freunde vernachlässige, da ich, wenn wir uns in der Stadt treffen, ständig abgelenkt bin und Ausschau nach asiatischen Touristen halte. Meine Freunde haben sich zwar daran gewöhnt, dennoch bin ich mir sicher, dass sie mich für verrückt halten.

Beichthaus.com Beichte #00036352 vom 13.08.2015 um 10:53:01 Uhr in Bern (Zytglogge) (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Herr der Ringe

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Dummheit Peinlichkeit Trunksucht Last Night

Mein Freund feierte gestern mit seinem ganzen Haufen Studentenkumpels eine große Feier in unserem Hinterhof des Hauses. Irgendwann, der Abend neigte sich dem Morgen entgegen, ging ich auf meinen Balkon, der zum Hof rausgeht, warf mir einen weißen Bademantel um und schnappte mir einen Besen. So stand ich dort vor der Feiermeute und wollte mir, als großer "Herr der Ringe"-Fan, einen kleinen Spaß gönnen. Ich gab ein Zitat von Saruman, das er seinen Truppen vor der Schlacht bei Helms Klamm entgegen donnerte, zum besten: "Eine neue Macht erhebt sich, und ihr Sieg ist nah. Heute Nacht wird das Land befleckt, mit dem Blute Rohans! Auf nach Helms Klamm, lasst niemanden am Leben! Vorwärts! Es wird für die Menschheit keinen Morgen geben." Die besoffene Meute, die das Zitat wohl größtenteils kannten, schnappten sich daraufhin jeder einen Holzstab, die vorher fürs Stockbrot benutzt wurden und rammten die Teile alle gleichmäßig in den Boden und schrien "Saruman!"


Ich fand das noch ganz lustig, bis die Meute auf einmal den Hof verließ und die Straße runterlief. Da fiel mir ein, dass ein Nachbar, ein paar Häuser weiter mit Nachnamen Klamm heißt. Ich bin gerade noch zur Straße gekommen, da sah ich schon, wie der wohl Besoffenste von allen meinte, er müsse den Klammwall wegsprengen, was heißt, dass er unter grölender Menge mit einem brennenden Sturmfeuerzeug in die Hecke des Nachbarn gesprungen ist. Irgendwie schafften ich und die restlichen Nüchternen es, die versammelte Uruk-Hai Bande wieder zurückzubringen. Zum Glück ist nur die Hecke etwas eingedellt, aber ich schäme mich trotzdem.

Beichthaus.com Beichte #00036351 vom 12.08.2015 um 23:32:45 Uhr (17 Kommentare).

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