Der furchtbare Name meiner Tochter

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Lügen Falschheit Verzweiflung Kinder Mörlenbach

Der furchtbare Name meiner Tochter
Ich (m/34) beichte, dass ich meine zurzeit im siebten Monat schwangere Frau anlügen werde, um unsere ungeborene Tochter vor Leid zu bewahren. Und zwar will sie unsere Tochter unbedingt und um jeden Preis Anaïs nennen und ist nicht davon abzubringen. Ich habe alles versucht. Fairerweise muss ich anmerken, dass ich den Namen hätte aussuchen dürfen, wenn es ein Junge gewesen wäre, das hatten wir vor der Geschlechtsverkündung abgemacht. Klar, abgemacht ist abgemacht, das ist nur fair, aber ich konnte ja auch nicht ahnen, dass meine Frau so einen bekloppten Namen aussuchen würde! Sie hat ansonsten eigentlich einen guten Geschmack. Ich fühle mich verpflichtet, zum Wohle meiner Tochter einzuschreiten und gegen dieses grausame Vorhaben vorzugehen, egal mit welchen Mitteln. Daher habe ich überlegt, meiner Frau zu erzählen, dass meine Exfreundin Anaïs heißt und ich beim Klang dieses Namens immer an sie denken muss. Ich werde so tun, als sei das ein sehr sensibles Thema und als sei das der Grund, warum ich ihr nicht vorher davon erzählen wollte. Meine Frau ist sehr eifersüchtig, ich denke das wird klappen, so wie ich sie kenne. Es tut mir wirklich Leid wegen dieser Lüge, aber meine Tochter wird nicht Anaïs heißen!

Beichthaus.com Beichte #00032024 vom 09.10.2013 um 15:15:30 Uhr in Mörlenbach (95 Kommentare).

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Der Chatverlauf meiner Kollegin

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Boshaftigkeit Falschheit Fremdgehen Engherzigkeit Kollegen

Eine ehemalige Arbeitskollegin ist eine absolut egoistische und selbstgerechte Person, die keiner in unserer Abteilung ausstehen konnte. Sie wälzte gekonnt jede schwere Arbeit auf uns ab und versuchte dauernd, uns beim Chef schlecht zu reden. Der sah, wegen ihres großen Ausschnitts, wohl überhaupt nicht ein, sie zur Rede zu stellen oder gar zu feuern. Irgendwie wollten wir es ihr allerdings heimzahlen. Deshalb legte ich mir bei einem bekannten sozialen Netzwerk ein Fake-Profil an, bei dem ich mich als Mann ausgab. Ich schrieb sie an, und, obwohl unsere werte Ex-Kollegin verheiratet war, ließ sie sich sofort auf das Spielchen ein. Sie flirtete heftig und war einem Treffen eindeutig nicht abgeneigt. Das ging ein paar Tage lang so, und immer, wenn ich sie in der Firma sah, fühlte ich mich richtig gut - auch die Kollegen rieben sich hämisch die Hände.

Denn den ganzen Chatverlauf schickte ich dann ihrem Ehemann - mit allen anzüglichen und intimen Inhalten. Diesen hatte sie schließlich als langweilig und faul beschrieben, er sei im Bett eine Niete und im Job ein Versager. Wir hatten Mühe, ihr nicht jedes Mal, wenn wir sie sahen, vor Genugtuung ins Gesicht zu grinsen. Das Profil habe ich übrigens wieder gelöscht, nachdem ich ihrem Mann die Sachen geschickt hatte und Madame kam fortan sehr geknickt zur Arbeit. Ein bisschen leidtat sie einem ja doch, aber sie hatte es verdient. Ihr Mann ließ sich dann übrigens scheiden und sie wechselte die Firma. Ich glaube nicht, dass wir daran schuld sind, dass ihre Ehe zerbrach. Sie hat ihn ja schon mehrfach betrogen und im Endeffekt haben wir ihm nur die Augen geöffnet. Wir haben bis heute keinem etwas gesagt und diese Sache wird uns als Kollegen wohl für immer zusammenschweißen. Ohne sie ist es einfach viel angenehmer, hier zu arbeiten.

Beichthaus.com Beichte #00032023 vom 09.10.2013 um 18:37:54 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Mann zerstört alles!

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Aggression Engherzigkeit Zwietracht Zorn Partnerschaft

Ich (w/24) beichte, dass ich extreme Aggressionen gegenüber meinem Mann habe. Er geht mit allen möglichen Dingen einfach total unachtsam um. Direkt zu Beginn unserer Beziehung hat er meinen, damals nagelneuen, Laptop auf den Boden fallen lassen. Er war mein ganzer Stolz und ich bin immer sehr vorsichtig damit umgegangen - danach war der Laptop aber nicht nur äußerlich verschrammt, auch die Festplatte und das Betriebssystem hatten ordentlich was abbekommen. Seitdem funktioniert er einfach nicht richtig - ich hätte heulen können, habe aber so getan, als sei das kein Ding. Aber nicht nur das - er hat auch öfters diverses Porzellan aus Unachtsamkeit zerdeppert, teilweise auch Erbstücke. Aber auch unser normales Geschirr bleibt nicht verschont. Er ist beim Geschirrspülen nämlich dermaßen unvorsichtig, dass das Geschirr regelmäßig Sprünge bekommt oder Ecken abbrechen - er legt es nämlich nicht vorsichtig ab, sondern schmeißt es regelrecht hin. Auch die Wände in unserer Wohnung sind total schmutzig, weil er es immer schafft, da mit irgendetwas Dreckigem oder Abfärbenden dagegenzustoßen. Dort sind auch Dellen und Löcher zu finden, sei es, weil er mit Möbeln dagegen gestoßen ist, oder weil er aus Wut etwas dagegen geworfen hat.


Dem Parkett geht es, dank seiner Möbel-Verschieberei auch keinen Deut besser. Dann hat er einmal das Badezimmer "gewischt" und es dabei so überschwemmt, dass das Wasser unter die Waschmaschine gekommen ist und es dort anfing zu schimmeln. Und heute? Da hat er wieder einmal den Vogel abgeschossen, denn er hat das Wohnzimmer beim "Wischen" derart überschwemmt, dass alle Holzmöbel unten völlig mit Wasser durchnässt und vollgesogen waren. Das Ganze durfte ich dann beseitigen, das heißt, alle Möbel entleeren und auf Küchenpapier stellen. Dabei bin ich schwanger und darf nicht mehr als fünf Kilogramm heben. Zu allem Überfluss hat mein Mann mich auch noch total fertiggemacht, weil ich wegen der versauten Möbel fast geheult habe. Aber wie kann man denn zu blöd zum Wischen sein? Ich könnte noch ewig weitererzählen, was er noch alles kaputtgemacht hat. Das Schlimme ist nur, dass es mich extrem aufregt, wenn er die Sachen, die zum Teil einfach sehr teuer waren, aus reiner Unachtsamkeit kaputtmacht. Ich könnte heulen und bekomme Aggressionen - vor allem, weil es ihm einfach total egal ist. Ich beichte also, dass ich mich wegen materieller Dinge so aufrege und deshalb sogar Aggressionen gegenüber meinem Mann habe. Ansonsten läuft unsere Beziehung halt wirklich gut, deswegen ist es besonders schade.

Beichthaus.com Beichte #00032019 vom 09.10.2013 um 11:07:44 Uhr (33 Kommentare).

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Blutwurst selbst gemacht

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Ekel Unreinlichkeit Boshaftigkeit Ernährung

Blutwurst selbst gemacht
Ich (m/47) bin gelernter Metzger, arbeite aber seit einer Umschulung vor 12 Jahren im Büro eines Großhändlers. Ich schlachte dennoch selbst und verkaufe die Wurst und das Fleisch dann samstags privat. Es ist auch alles angemeldet und keine Schwarzarbeit. Der Großteil der frischen Wurst und dem Fleisch wird von den Leuten im Laufe der Woche bei mir vorbestellt. Nun zur Beichte. Ich fülle meine Wurst immer in Naturdarm ab, den man geputzt und abfüllbereit kaufen kann. Wenn dann Kunden, die ich nicht leiden kann, zu mir kommen und Blut- oder Leberwurst bestellen, mache ich für sie eine Sonderabfüllung. Das heißt, dass ich die Wurst dann nicht in die geputzten Därme fülle, sondern die Därme der aktuellen Schlachtung nehme. Diese drücke ich dann einfach nur aus und fülle sie dann. Es scheint den Leuten aber zu schmecken, da sie immer wieder kommen. Ich muss selbst jedes Mal fast kotzen, wenn ich daran denke, wie sie sich die Scheiße aufs Brot schmieren.

Beichthaus.com Beichte #00032017 vom 09.10.2013 um 06:50:04 Uhr (34 Kommentare).

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Die glücklichen Gewinner

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Boshaftigkeit Falschheit Engherzigkeit

Bei mir in der Nähe ist ein Einkaufszentrum, das jetzt seinen Geburtstag mit einem Gewinnspiel feiert. Wenn man eine Karte ausfüllt und diese in einen Glaskasten wirft, kann man ein Auto gewinnen. Am Ende des Wochenendes wird eine gewisse Anzahl an Leuten gezogen und diese sollen dann zwei Wochen später ins Einkaufszentrum kommen und der Gewinner des Autos wird auf der Bühne gezogen. Meine asoziale Beichte ist Folgende: Ich habe mit meinem Handy den Glaskasten fotografiert und zwei der Karten konnte man sehr gut lesen. Die beiden betreffenden Personen habe ich gestern angerufen und ihnen mitgeteilt, dass sie am Auslosungstag unbedingt in das Einkaufszentrum kommen sollen, da sie zu den Glücklichen gehören, die das Auto beinahe gewonnen haben. Beide wohnen ziemlich weit weg und werden ihr blaues Wunder erleben, wenn sie erfahren, dass sie gar nicht gezogen wurden, sondern dass sie die Opfer eines Streichs wurden. Die Telefonate waren toll - die Freudenschreie, das Geheule. Aber die Wut, die ich mir am Tag der Verlosung anschauen werde, wird noch besser sein. Ich weiß, ich bin ein Misanthrop.

Beichthaus.com Beichte #00032014 vom 07.10.2013 um 12:20:24 Uhr (24 Kommentare).

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