Hilfe für den Rollstuhlfahrer

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Dummheit Faulheit Ignoranz Engherzigkeit

Vor ein paar Wochen war ich in der Stadt und wollte ein paar Besorgungen machen. Am Eingang des örtlichen Drogeriemarktes ist eine kleine Rampe, auf der ein Rollstuhlfahrer, gerade als ich den Laden betreten wollte, mit Mühe versuchte, sich hochzuschieben. Ich wollte warten, bis er es in den Laden geschafft hatte, obwohl ich sehen konnte, dass er es ohne Hilfe nicht schafft. Aber trotzdem habe ich ihm nicht geholfen. Eine andere Frau hat ihn dann hochgezogen, und als ich das gesehen habe, habe ich mich furchtbar geschämt. Die Schuldgefühle geistern mir jetzt seit einigen Wochen durch den Kopf. Ich weiß, dass Rollstuhlfahrer meistens kein Mitleid wollen, aber manchmal auf die Hilfe von Fremden angewiesen sind. Es tut mir schrecklich leid, dem Mann nicht geholfen zu haben und werde ab jetzt jedes Mal, wenn ich sehe, dass ein Rollstuhlfahrer Hilfe braucht, meine Hilfe anbieten!

Beichthaus.com Beichte #00031807 vom 27.08.2013 um 16:48:40 Uhr (10 Kommentare).

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Kein Papier auf der Toilette

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Dummheit Ekel Peinlichkeit Reutlingen

Als ich ungefähr sechzehn Jahre alt war, waren wir viel mit den Inlineskates unterwegs und hingen den ganzen Sommer in der Stadt herum. Mein bester Freund hatte, aus absolut unerfindlichen Gründen, meistens dann Hunger, wenn ich mal wieder aufs Klo musste - worüber wir uns auch sehr amüsierten. Als wir dann, an einem schönen Mittag, eine Pizza bestellt hatten, musste ich von einer Sekunde auf die andere sofort auf die Toilette und hatte das Gefühl, dass ich gleich explodieren würde. Leider hatte der Laden keine Toilette, da es nur ein Imbiss war, weshalb ich zu einem Café sprintete, welches knapp 100 Meter weiter entfernt war. Als ich endlich auf der Schüssel saß, kam raus, was rauskommen musste! Die Erleichterung - ihr wisst, was ich meine - war groß, bis ich mich nach dem Papier umsah. Kein Klopapier. Ich hatte also den halben Vesuv gesch*ssen und konnte mir nicht mal den Hintern abwischen, na toll. Also stellte ich mir die Frage, wie ich das Problem lösen sollte. <br /> <br /> <br /> Alle möglichen Gedanken gingen mir durch den Kopf, bis ich mich dann dazu entschloss, einfach meine Boxershorts dafür zu verwenden. Als ich dann endlich fertig war, kam ich auf die total bescheidene Idee, die Boxershorts, die übrigens weiß waren, in eine Tasche zu stecken, schließlich konnte ich sie nicht einfach wegwerfen. Als ich mir die Jeans über den nackten Hintern zog, entdeckte ich dann hinter der Toilette einen Haken mit Toilettenpapier der mein Abenteuer perfekt machte. Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich so unfähig war. Aber meine eigentliche Beichte ist, dass meine Mutter - ich hoffe sie hat mir das verziehen - die dreckige Unterhose in meiner Tasche vorfand, ich hatte nämlich vergessen, sie dort herauszuholen.

Beichthaus.com Beichte #00031805 vom 27.08.2013 um 15:47:13 Uhr in 72715 Reutlingen (9 Kommentare).

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“Beichte

Meine animalischen Triebe

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Fremdgehen Fetisch Falschheit Partnerschaft

Ich (w/21) habe eine wunderbare Beziehung mit einem tollen Mann. Auch unser Sex ist wirklich schön, gäbe es da nicht einen Haken. Ich bin stark masochistisch veranlagt und mein Freund kann mir meine Wünsche nicht erfüllen. Stundenlanges Reden und Erklären brachten […]
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Beichthaus.com Beichte #00031804 vom 26.08.2013 um 19:46:42 Uhr (18 Kommentare).

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Wechselgeld für den falschen Schein

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Ungerechtigkeit Betrug Diebstahl Morallosigkeit

Als ich ungefähr elf Jahre alt war, hat mich meine Mutter öfters in den kleinen Supermarkt im Dorf geschickt, um Abendbrot zu kaufen. Das war meist ein Laib Brot, ein bisschen Schinken, Salat und Ähnliches. In der Regel waren das dann Beträge für knapp fünf Euro. Ich habe damals einen Zehner von meinen Eltern bekommen und bezahlte auch damit. An dem Abend war eine ganz neue, junge Kassiererin dort, die wohl ein Praktikum oder einen Ferienjob machte. Wie es kommen musste, hat sie mir zu viel Wechselgeld gegeben - genau genommen bekam ich knapp 95 Euro zurück, die ich einfach nahm und dann nach Hause ging. Sie hat den Zehner wohl mit einem Hunderter verwechselt. Mittlerweile tut es mir sehr leid, dass ich ihr nichts gesagt habe, denn danach habe ich sie auch nicht mehr in dem Laden gesehen. Das Rückgeld habe ich übrigens meinen Eltern gegeben. Was sie damit gemacht haben weiß ich nicht, aber ich bezweifle, dass sie es in den Laden zurückgebracht haben.<br /> <br />

Beichthaus.com Beichte #00031802 vom 26.08.2013 um 17:02:58 Uhr (21 Kommentare).

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“Folge

Die neugierige Oma meines Freundes

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Engherzigkeit Neugier Ignoranz Verzweiflung

Ich beichte etwas, das sehr verrufen ist: Ich kann die Großmutter meines Freundes kein bisschen leiden. Ich möchte nicht sagen, dass ich sie hasse, das ginge viel zu weit und das hätte sie auch nicht verdient, aber wenn es irgendwie möglich ist, versuche ich, keinen Kontakt mit ihr zu haben. Mein Freund studiert noch und wohnt daher im gleichen Haus. Er hat dort eine eigene Wohnung, für die er keine Miete zahlen muss und erreicht zudem seine Uni recht schnell. Leider sehe ich sie aus genau diesem Grund auch recht häufig, da wir in seiner Wohnung mehr Ruhe haben als in meiner WG. Natürlich werdet ihr euch fragen, was die gute Frau Schlimmes tut - aber sie hätte bei der Stasi bestimmt eine tolle Karriere hingelegt. Sie bekommt einfach alles mit und kann uns immer sagen, zu welcher Uhrzeit wir kommen und gehen. Nicht selten fragt sie, warum ich erst mitten in der Nacht komme, oder warum ich um die entsprechende Zeit wegfahre. Letztens habe ich, wie immer, im Hof geparkt und wollte noch ein Lied hören, als sie nach einer Minute rausgelaufen kam und sich erkundigte, ob ich den Schlüssel vergessen habe und ob mit mir alles Okay sei. <br /> <br /> Sie fragt auch dauernd, wann wir was essen wollen - am besten für einen kompletten Monat im Voraus, obwohl wir sehr selten bei ihr essen. Offenbar denkt sie, dass wir ohne sie verhungern würden und natürlich stellt sie solche Fragen immer, wenn ich gerade in Eile bin. Eine andere Geschichte ist das Hoftor. Das macht sie für gewöhnlich um 18 oder 19 Uhr zu, da sie denkt, dass so spät eh keiner mehr wegfährt. Wenn wir ihr sagen, dass wir abends vielleicht doch noch weg wollen, macht sie ein riesiges Drama, da sie ja wissen müsste, wann wir fahren und wiederkommen. Natürlich sagen wir ihr jedes Mal, dass wir auf der Straße parken können oder einfach selbst aufschließen, aber es bringt nichts. Das klingt jetzt nach Kleinigkeiten - aber auf Dauer ist es einfach nur nervenaufreibend. Noch dazu ist sie furchtbar neugierig und schaut sogar in den Müll, weshalb wir darauf achten müssen, was wir wegwerfen - sollte zum Beispiel Gemüse oder Obst darin liegen, das einfach nicht mehr gut ist, heißt es oft, dass man das einfach gut putzen muss um es noch essen zu können. Es tut mir Leid, ich weiß, dass sie zur Nachkriegsgeneration gehört und auch noch nie etwas anderes als ihren Ort gesehen hat - aber ich bin einfach so genervt. Sie kann uns einfach nicht in Ruhe lassen. Mein Freund gibt ihr hin und wieder auch mal Kontra, bei mir würde das aber undankbar wirken und ich möchte keinesfalls Streit mit der Familie.

Beichthaus.com Beichte #00031800 vom 25.08.2013 um 20:22:26 Uhr (20 Kommentare).

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