Ungeliebter Ausbildungsplatz

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Faulheit Trägheit Verzweiflung Falschheit Arbeit

Ich (m/21) möchte gerne beichten. Ich mache seit ein paar Jahren eine Ausbildung in einem ziemlich bekannten Unternehmen. Nur leider macht mir das, seit den ersten Tagen schon, überhaupt keinen Spaß. Das Problem ist, dass ich mich nach dem Abitur nicht bemüht habe, etwas anderes zu lernen oder studieren zu gehen und so glücklicherweise über ein paar Kontakte an den Ausbildungsplatz gekommen bin, obwohl die Bewerbungsfrist schon um war. Seitdem bin ich der schlechteste Azubi der Welt. Ich bin andauernd krank, mache so wenig wie möglich, meide jedes zusätzliche Engagement und vor allem betrüge ich bei meinen Zeiten. Ich habe andauernd Minusstunden und tue einfach so, als wäre ich früher da gewesen. Nun bin ich bald fertig und habe so eine Angst, dass das auffliegt und ich rausgeschmissen werde. Was soll ich nur machen? Ich weiß ja, dass das scheiße ist, aber es ist so schwer, wenn man keinen Bock darauf hat, aber nicht aufhören kann. Aber sonst wären die Leute, durch die ich an den Job gekommen bin, enttäuscht.

Beichthaus.com Beichte #00034969 vom 28.01.2015 um 09:52:09 Uhr (9 Kommentare).

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Kleine Diebstähle ohne Restgeld

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Diebstahl Morallosigkeit Habgier Arbeit Linz

Ich beichte, dass ich in meinem früheren Job ab und zu kleine Geldbeträge gestohlen habe. Nie mehr als drei Euro, wobei ich das damit natürlich nicht entschuldigen will. Ich hatte oft solchen Hunger und kein Geld, um mir etwas zu Essen oder Trinken zu kaufen und ich mochte die Arbeit nie sehr gern. Also habe ich, wenn es passend bezahlt wurde, und die Leute nicht mit Restgeld gerechnet haben, das Geld eben nicht in die Kasse getan, aber so, dass es niemand gemerkt hat. Ich arbeite schon lange nicht mehr dort, aber das hat damit nichts zu tun - niemand hat es je bemerkt. Und ich bin sicher niemand, dem man so etwas zutraut, im Gegenteil. Aber so manch einer hätte sich darüber gefreut, mich rauswerfen zu können. Und ich beichte, dass mein Rauswurf vollkommen berechtigt gewesen wäre, das hätte ich aus mehreren Gründen verdient und absolut verstanden. Heute, in meinem neuen Job, arbeite ich fleißig, zuverlässig, absolut loyal und käme im Traum nicht auf die Idee, was auch immer zu stehlen. Es tut mir leid, dass ich damals so war, dass mir meine Arbeit eigentlich egal war und ich mich um nichts gekümmert habe. Unter anderen Umständen wäre ich viel früher gegangen.

Beichthaus.com Beichte #00034955 vom 26.01.2015 um 17:44:05 Uhr in 4020 Linz (Wiener Straße) (0 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das ganze Gehalt gespendet

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Lügen Peinlichkeit Arbeit Geld

Ich (m/23) möchte etwas vielleicht Komisches beichten. Ich bin derzeit Auszubildender bei einer großen deutschen Krankenkasse und werde wohl bald zur recht gut verdienenden Mittelschicht gehören. Ich plane auch weiterhin Karriere zu machen und habe vor, mal ein gesundes monatliches Gehalt aufs Konto zu bekommen. So weit keine Beichte und nichts Neues. Aber ich mache das nicht, weil ich mal reich sein wollte - so war ich, als ich angefangen habe - denn in den letzten Jahren habe ich gemerkt, dass ich lieber etwas Gutes damit tun will. Ich beichte also, dass ich meinen Arbeitgeber manchmal hasse, da es mich innerlich aufregt, wenn ich den Leuten nicht einfach alles bezahlen darf und deshalb spiele ich mit dem Gedanken, zu kündigen. Dann fällt mir aber wieder ein, dass ich Karriere machen will, um mehr spenden zu können.


Ich spende jetzt schon jeden Monat die Hälfte meines Azubi-Gehalts und plane das auch zukünftig. Allerdings habe ich am Ende vom Monat, nach Miete und Spenden, keinen Euro mehr auf dem Konto. Ich habe auch vor, daran festzuhalten und immer mehr zu spenden. Allerdings gibt es da noch ein Problem: Mir gehen langsam die Ausreden für meine Freundin aus. Sie könnte so etwas wahrscheinlich gar nicht verstehen, da sie ein totaler Sparfuchs ist. Ich behaupte immer, dass ich irgendwelche teuren Zahnarztrechnungen oder Nebenkosten habe, als Ausrede für mein leeres Konto. Aber irgendwann merkt sie das bestimmt und davor habe ich auch etwas Sorge. Ich frage mich manchmal, ob das so ein komisches Verhalten ist und ob ich vielleicht einfach lebensunfähig bin.

Beichthaus.com Beichte #00034931 vom 22.01.2015 um 22:26:14 Uhr (20 Kommentare).

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Ehrenamt vs. Erfolg

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Engherzigkeit Arbeit Studentenleben

Ich (m/25) werde bald mein VWL-Studium mit dem Bachelor abschließen. Meine Mutter fordert permanent von mir, mich um einen wichtigen Job in einem großen Unternehmen, oder noch besser in der Politik, zu kümmern. Ich soll sozusagen alles aus meinen Möglichkeiten machen und erfolgreich sein. Sie selbst ist Krankenschwester. Dies nur zur Einordnung, soll nicht negativ sein. Meine Beichte ist, dass ich sie sehr enttäuschen werde. Ich hasse die Scheinheiligkeit in der Politik, auch wenn ich mich dort ehrenamtlich engagiere, würde ich niemals dort arbeiten wollen. Mit dem Ehrenamt habe ich kein Problem, da ich jederzeit alles ohne Nachteile aufhören kann, das wäre in der professionellen Politik anders. Ich will außerdem keinen Job, bei dem ich viel unter Druck stehe oder bei dem ich viel reisen muss. Lieber weniger Geld und dafür glücklich, als das High Life, das mir keine innerliche Befriedigung gibt. Lieber eine kleinere Wohnung, als ein riesiges Haus, das man kaum sieht. Es tut mir leid, meine Mutter zu enttäuschen.

Beichthaus.com Beichte #00034926 vom 22.01.2015 um 13:26:21 Uhr (6 Kommentare).

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“35.000

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Die Wirtschaftsprüferin

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Zorn Hass Begehrlichkeit Arbeit

Wir hatten mal wieder - wie jedes Jahr - zum Jahresende Inventur in unserer Firma. Dazu kommen immer die Wirtschaftsprüfer und kontrollieren den Ablauf und die Korrektheit der Zählung. Da ich der Logistikleiter in diesem Unternehmen bin, sind die Wirtschaftsprüfer […]
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Beichthaus.com Beichte #00034917 vom 21.01.2015 um 11:57:11 Uhr (7 Kommentare).

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