Mein geldgieriger Bruder

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Engherzigkeit Familie Kinder

Mein geldgieriger Bruder
Ich möchte beichten, dass ich meinem kleinen Bruder (27) eine Menge Ärger eingebrockt habe und es mir kein Stück leidtut. Er hat aus seiner voherigen Beziehung einen vierjährigen Sohn, für den er sich nicht interessiert und schon gar keinen Unterhalt zahlt, obwohl er es könnte. Gesehen hat er das Kind seit dreieinhalb Jahren nicht mehr, er kümmert sich auch nicht um den Umgang. Er bezeichnet das Kind als Bastard und die Mutter als Schlampe und geldgierig. Er selber lebt mit seiner neuen Freundin und deren Kindern in Saus und Braus und fährt zweimal im Jahr in den Urlaub. Er und seine Lebensgefährtin beziehen Hartz IV. Er geht allerdings schwarzarbeiten und verdient richtig gut dabei. Seinen Lohn lässt er auf ein anderes Konto gehen, damit es nicht auffällt. Ich habe mich nie in seine Angelegenheiten eingemischt, aber jetzt reicht es. Er wollte nun allen Ernstes seiner Ex-Freundin das Kind wegnehmen, indem er bösartige Lügen beim Jugendamt über sie verbreitet hat. Sie würde den kleinen vernachlässigen, verkommen lassen und sogar schlagen. Das stimmt aber alles nicht.

Auf meine Frage, warum er so etwas tut, hat er nur gemeint, dass die Ex-Freundin dann ja Unterhalt zahlen müsste und dass sie auch nicht schlecht verdient und es daher gut Geld geben würde. Außerdem würde er dann das Kindergeld bekommen. Ich möchte beichten, dass ich einen egoistischen, geldgierigen Bruder habe. Aber vor allem möchte ich beichten, dass ich ihn beim Jobcenter, Finanzamt und Jugendamt angeschwärzt habe. Er muss jetzt alles offenlegen und eine ordentliche Summe an das Jobcenter und das Finanzamt zahlen. Ferner hat er jetzt auch einen Prozess wegen Steuerhinterziehung am Hals. Ja, es war eine hinterhältige Aktion, aber ich finde, er hat es verdient.

Beichthaus.com Beichte #00030677 vom 14.01.2013 um 17:08:32 Uhr (51 Kommentare).

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Auf dem Klo sitzen gelassen

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Boshaftigkeit Lügen Kinder

Ich muss beichten, dass ich einmal im Kindergarten - ich schätze, ich war etwa fünf Jahre alt - von einem anderen Jungen auf der Toilette gebeten wurde, eine Erzieherin zu holen, damit diese ihm den Popo putzen könne. Ich aber habe nichts getan, außer einfach weiter draußen zu spielen. Irgendwann bin ich noch mal an der Toilette vorbeigekommen und als ich ihn immer noch da auf der Schüssel sitzen sah, miemte ich die große Unschuld und tat, als hätte ich die Erzieherin längst informiert. Rückblickend tut mir das leid.

Beichthaus.com Beichte #00030654 vom 07.01.2013 um 21:24:13 Uhr (7 Kommentare).

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Nur ein paar Klapse

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Aggression Kinder Bonn

Ich (w) habe als Kind und Jugendliche viel Dresche daheim gekriegt und bekomme deshalb die Krise, wenn ich sehe, dass jemand sein Kind schlägt - obwohl ich vermutlich einer der größten Kinderfeinde im Land bin und selbst keine habe und auch keine möchte. Vor einiger Zeit bekam ich beim Einkaufen mit, wie ein Typ seiner ungefähr vierjährigen, total quengeligen Tochter vor einem Baumarkt bestimmt fünf Schläge auf den Hintern gab, die richtig knallten. Das Mädchen weinte natürlich jämmerlich. Ich bin freundlich lächelnd auf den Herrn zugegangen und habe ihm ganz höflich geraten, sein Kind doch am besten gleich tot zu schlagen, dann bräuchte es nicht mehr zu weinen, weil er es geprügelt habe. Der Kerl flippte gleich aus von wegen das Kind kriege doch keine Prügel, wenn er sie prügeln würde, sähe das ganz anders aus, das wären nur ein paar Klapse gewesen und so weiter. Inzwischen kam auch mein Mann herbei und meinte:"Ja ja, nur ein paar Klapse, das hat man gehört. Und Sie wissen, dass das verboten ist?" Die beiden Männer bekamen sich richtig in die Haare und schließlich sagte meiner: "Sieh zu, dass du nicht auch ein paar aufs Maul kriegst." Woraufhin der Typ sein Kind auf den Arm nahm und doch recht eilig das Weite suchte. Ich beichte, dass ich die Situation irgendwie total genossen habe.

Beichthaus.com Beichte #00030636 vom 31.12.2012 um 21:00:44 Uhr in Bonn (Bornheimer Straße) (40 Kommentare).

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Keine Geschenke von den Eltern

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Ignoranz Zorn Familie Kinder Weihnachten

Keine Geschenke von den Eltern
Als ich ein Kind war, habe ich von meinen Eltern zu Weihnachten fast nie Geschenke bekommen. Wenn es etwas gab, dann nicht die, die ich mir gewünscht hatte. Um das gleich aus dem Weg zu räumen: Meine Familie war nicht arm. Ganz im Gegenteil. Ich war meinen Eltern bloß nie besonders wichtig. Meine Geschwister standen immer im Vordergrund. Eines Weihnachtsmorgens, wir beschenkten uns immer erst am Christtag, stand ich in der Früh auf, zog mich an und ging schon voller Vorfreude zum Christbaum. Als die Erwachsenen, also Onkel, Tanten, und so weiter, auch ins Wohnzimmer gekommen waren, hieß es für uns Kinder: Geschenke auspacken. Alle durften sich über Spielsachen, Bücher, DVDs und CDs, sowie Handys freuen. Von jedem Verwandten bekam ich ein Päckchen überreicht, nur von meinen Eltern nicht. Meine Eltern hatten mich anscheinend vergessen. Dabei hatte ich noch vor der Adventszeit meine Großmutter um Geld gebeten, um meiner Mutter eine schöne Kristallvase zu kaufen. Mein Vater hat mir dann später eine Unmenge an Geld in die Hand gedrückt und gemeint, ich solle mir, mit meinen damals sieben Jahren, etwas Schönes kaufen. Ich beichte, dass ich Weihnachten inzwischen hasse und nie jemandem etwas davon erzählt habe, aus Angst, die Menschen würden mich nicht verstehen.

Beichthaus.com Beichte #00030615 vom 24.12.2012 um 23:10:22 Uhr (17 Kommentare).

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Mit dem Skateboard auf der Rutsche

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Waghalsigkeit Dummheit Kindergarten Kinder

Mit dem Skateboard auf der Rutsche
Schon mit fünf Jahren war ich (m) ziemlich mutig, abenteuerlustig und wollte viel neues ausprobieren. Im Kindergarten hatten wir sehr viele Möglichkeiten unsere Pausen zu verbringen. Mit meinem damaligen besten Freund bin ich auf Skateboards herum gefahren und habe meine ersten Erfahrungen damit gemacht, bis mir die Idee kam, damit die Rutsche herunter zu fahren. Ich fing an uns setzte mich auf das Skateboard, rutschte, alles verlief gut. Ich war schon immer etwas hinterlistig und sagte ihm dann, dass es so langweilig sei und dass er im Hocken runterfahren sollte. Ich wollte wissen, ob es denn einfach so möglich sei, bevor ich es selbst mache. Er tat es anschließend, flog dabei aber ziemlich doll in den Sand. Er hat Asthma und es hatte ihn so stark erwischt, dass er kaum noch atmen konnte. Ich hatte totale Angst, dass er gleich sterben würde. Die Erzieherin wollte ich aber zunächst auch nicht holen, da sie uns zuvor verboten hatte das zu machen. Aufgrund des großen Geschreies anderer Kinder wurden die Erzieher dann doch darauf aufmerksam und kamen zur Hilfe. Zum Glück beruhigte sich alles und wir, besser gesagt ich, bekam keinen Ärger. Bis heute fühle ich mich total schlecht, wenn ich daran denke und es tut mir ziemlich leid.

Beichthaus.com Beichte #00030604 vom 20.12.2012 um 18:53:35 Uhr (7 Kommentare).

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