Der Fachkräftemangel

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Betrug Falschheit Lügen Selbstsucht Arbeit

Ich arbeite in der Personalabteilung bei einem etwas größeren Unternehmen. Hauptsächlich bin ich für die Einstellung neuer Mitarbeiter zuständig. Meine Beichte ist, dass ich viele Bewerber einfach ablehne, damit ich meinen eigenen Arbeitsplatz behalten kann. Würde mich ja selber entbehrlich machen, da es eigentlich überhaupt keine Vollzeitstelle ist. Außerdem setze ich die Anforderungen oft sehr hoch an, beispielsweise grundsätzlich Berufserfahrung, sonst bewerben sich die ganzen Hochschulabsolventen. Wenn mich dann jemand fragt, warum eine Stelle noch nicht besetzt ist, komme ich ihm meistens damit, dass die Leute keine ausreichenden Qualifikationen haben, und zeige ihm stellvertretend dafür ein paar richtig üble Bewerbungen. Das Schlimme daran ist, dass mein Chef davon durchaus etwas mitbekommt und auch schon mal der Presse gegenüber erläutert hat, wie schwer es für seine Firma ist, Facharbeiter zu bekommen. Es tut mir um die Bewerber leid, die unserer Firma mit viel Mühe Lebensläufe zuschicken, nur damit ich diese dann erst einmal verschwinden lasse. Bearbeitet werden eigentlich nur Bewerber, die telefonisch nachfragen, da bleibt mir keine andere Wahl, weil ich sonst auffliegen würde. Ich hoffe, dass ich es die nächsten dreißig Jahre so bis zur Rente schaffe.

Beichthaus.com Beichte #00032313 vom 28.11.2013 um 20:56:12 Uhr (13 Kommentare).

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Die vergeudete Zeit der Experten

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Falschheit Faulheit Lügen

Ich möchte beichten, dass ich auf der Arbeit stets so tue, als hätte ich keinen blassen Schimmer von Betriebssystemen, Software und Co., obwohl ich bei mir zu Hause eine Hobbyprogrammiererin bin. Wenn es ein Problem mit der Technik oder der Software gibt, rufe ich also die Experten aus der IT-Abteilung her, damit sie mir helfen. Obwohl so einfache, banale Dinge wie ein Beenden des Programms im Taskmanager auch mit meinem Wissen möglich wären. Es ist schön, in dem anstrengenden Beruf mal wenige Minuten Ruhe zu haben, in denen das Problem dann von den Profis im Handumdrehen gelöst wird. Es tut mir leid für die vergeudete Zeit der beiden Experten, aber gleichzeitig denke ich auch, dass sie sich heimlich gegenseitig feiern, wenn sie mir mal wieder helfen konnten. Also ein Gewinn für beide Seiten!

Beichthaus.com Beichte #00032312 vom 28.11.2013 um 00:19:46 Uhr (7 Kommentare).

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Mit der Chefin im Swingerclub

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Chef

Mit der Chefin im Swingerclub
Ich (m/34) arbeite in einer etwas höheren Position in einem bekannten Unternehmen. Da ich in besagter Position bin, muss ich auf mein Äußeres achten. Ich trage fast immer einen Anzug, oder zumindest etwas Gleichwertiges. Dazu muss ich noch erwähnen, dass ich sehr stark am ganzen Körper tätowiert bin. Keiner meiner Arbeitskollegen weiß das, obwohl ich schon fast seit sieben Jahren in dem Unternehmen arbeite. Ich habe eine Vorgesetzte, die weder Piercings noch Tattoos mag, was ich aus einigen Gesprächen schließen konnte. Aber ansonsten habe ich zu der Dame nicht viel Kontakt. Sie ist zwar meine Chefin und ich akzeptiere das - mehr aber auch nicht. Ich kann sie weder besonders gut leiden, noch hasse ich sie, und das beruht wohl auf Gegenseitigkeit. Aber das ist nicht alles - um das Ganze zu verstehen, müsst ihr wissen, dass ich mit meiner Freundin in unregelmäßigen Abständen in Swingerclubs gehe. Nicht, dass unser Sexleben langweilig wäre, aber hin und wieder sorgt das für den nötigen Kick. Wir laden dann noch eine dritte Person zum Sex ein oder vergnügen uns auch schon einmal alleine. Das tun wir aber nur im Swingerclub. Ansonsten sind wir uns treu. Damit wir nicht unbedingt jemandem begegnen, den wir kennen, fahren wir meistens in recht weit entfernte Clubs. Was ich jetzt beichten möchte? Tja, wir fuhren letztens in einen Swingerclub der auch etwas weiter entfernt war, da dort an diesem Abend eine Mottoparty stattfand. Jeder Mann musste eine Maske aufsetzen, während es den Frauen freigestellt war.

So weit, so gut. Doch leider war auch meine Chefin da. Ich wollte direkt wieder gehen und meine Freundin merkte natürlich auch, dass ich nervös war. Als ich ihr dann die Situation schilderte, lachte sie erst einmal herzhaft und überredete mich, doch dort zu bleiben, und Spaß zu haben. Ich werde jetzt nicht den ganzen Abend darlegen, nur so viel: Ich hatte an diesem Abend mit meiner Chefin im Doggystyle Sex. Ihr hat es gefallen, dem Gestöhne und den Kommandos nach zu urteilen. Aber das Beste an der Geschichte ist, dass sie mich nicht erkannt hat. Aufgrund der Maske und wohl auch wegen meiner Tätowierungen. Wer mich im Anzug sieht, kann sich oft nicht vorstellen, dass ich solche Tattoos habe. Und beim Geschlechtsakt hätte ich mich höchstens durch ein Stöhnen verraten können. Jetzt muss ich jedes Mal schmunzeln, wenn ich meiner Chefin begegne, aber sie hat sich verhalten wie immer und ich habe es ihr gleich getan.

Beichthaus.com Beichte #00032307 vom 27.11.2013 um 16:07:11 Uhr (53 Kommentare).

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Guerilla Gardening

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Vandalismus

Guerilla Gardening
Ich betreibe seit einigen Jahren Guerilla Gardening. Das wird den meisten sicher nichts sagen, es geht mehr oder weniger darum, die langweiligen Innenstädte durch die Verteilung von Blumensaat aufzuwerten. Die Saat wird in kleinen Kugeln aus Ton und Humus verteilt. Ich werfe die Kugeln meist vom Fahrrad auf Verkehrsinseln, Industriebrachen oder für meinen Geschmack zu ordentliche Stadtparks. Natürlich entwickelt sich nicht immer eine Pflanze daraus, aber doch recht häufig. Ich freue mich dann immer, wenn ich an einer Sonnenblume vorbeifahre, die mal von mir gepflanzt wurde. Dabei spielt natürlich auch der rebellische und künstlerische Hintergrund eine Rolle, ich finde es einfach falsch, dass unsere Innenstädte so penibel aufgeräumt sind und jedes kleine Blümchen auf einer Verkehrsinsel ist für mich auch eine kleine Rebellion. Ich bereue wirklich, dass ich nicht so systemtreu bin, wie die meisten anderen Menschen. Wenn ihr das nächste Mal durch Hamburg fahrt, haltet Ausschau nach Blumen an ungewöhnlichen Orten.

Beichthaus.com Beichte #00032306 vom 27.11.2013 um 18:14:21 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Gefährlicher Schneeball

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Rache Hass Dummheit Boshaftigkeit Schule

Ich (m/19) gehe auf ein Internat. Als ich noch im Mittelstufenhaus gewohnt habe, hatte ich eine Betreuerin die viele gehasst haben. Für jede Regel erfand sie 100 Unterregeln - einfach um uns das Leben so schwer wie möglich zu machen. Das Ganze war allerdings maßlos […]
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Beichthaus.com Beichte #00032305 vom 26.11.2013 um 22:06:52 Uhr (10 Kommentare).

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