Fahren ohne Erlaubnis

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Morallosigkeit Auto & Co. Betrug Erkheim

Hiermit möchte ich beichten, dass ich seit etwa drei Jahren ohne Fahrerlaubnis Auto fahre. Ich habe vor etwa fünf Jahren den Führerschein verloren und müsste eigentlich eine MPU machen, damit ich ihn wiederbekomme. Allerdings erfülle ich die Voraussetzungen zum Bestehen der MPU momentan leider nicht. Und ein anderer wichtiger Grund sind auch die Kosten, denn das alles kostet ja eine ganze Stange Geld, welches ich momentan einfach nicht habe. Da ich über eine jahrelange Fahrpraxis mit Fahrerlaubnis verfüge und auch noch nie einen Unfall hatte, habe ich mich irgendwann dazu entschieden, ohne Führerschein zu fahren. Das kann ich nach langem Überlegen mit meinem Gewissen gerade so vereinbaren. Hinzu kommt noch, dass ich in einem kleinen Ort lebe, in dem es mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht so gut aussieht. So habe ich mein Verhalten damit entschuldigt, dass ich im Grunde ja keine andere Wahl habe. Ich weiß, dass mein Verhalten sicher nicht richtig ist, aber ich sehe momentan keine andere Möglichkeit für mich. Ich wäre schon einige Male fast erwischt worden, bin dann aber doch immer wieder davongekommen. Jedes Mal, wenn ich mal wieder fast in eine Kontrolle geraten wäre, nahm ich mir vor, damit aufzuhören. Nur leider halten diese guten Vorsätze nie lange an.

Beichthaus.com Beichte #00030823 vom 26.02.2013 um 11:14:15 Uhr in Erkheim (24 Kommentare).

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Enttäuscht von der besten Freundin

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Engherzigkeit Ignoranz Verzweiflung

Enttäuscht von der besten Freundin
Ich (w/18) habe einen ziemlich miesen Job bei der Justiz. Meine Arbeit besteht zu 90 Prozent darin, Protokolle abzuschreiben, in denen Frauen von ihren Männern verprügelt und Kinder von den Lebensgefährten ihrer Mütter vergewaltigt wurden. An sich eine interessante Arbeit und ich versuche, mich zu freuen, dass ich dadurch vielleicht etwas Gerechtigkeit in diese Welt bringen kann. Oder zumindest einen Teil dazu beitrage. Allerdings geht es mir manchmal schon ziemlich nahe. Letzten Sommer war eine Freundin bei mir und ich wollte mit ihr darüber reden. Ich hatte gerade mit einem wirklich ekelhaften Fall zu tun gehabt, der mich manchmal bis in meine Träume verfolgte. Leider habe ich ziemliche Hemmungen, anderen Menschen von meinen Gefühlen zu erzählen, deshalb haben wir zu zweit ganz schön was getankt, damit ich lockerer wurde. Die gewünschte Wirkung ließ nicht allzu lange auf sich warten: ich bekam einen depressiven Schub und habe ihr unter Tränen erzählt, was ich den ganzen Tag so mache, obwohl man eigentlich nicht zu viel davon erzählen darf. Ich dachte zuerst, sie würde mich trösten und für mich da sein. Aber was tat sie? Sie sagte, ich könne ja mit jemandem darüber reden. Sie checkte einfach nicht, dass ich genau das versuchte. Dann rief sie von meinem Handy aus meinen Freund an, drückte mir das Handy in die Hand und ging nach Hause. Sie wollte an diesem Abend noch Party machen. Mein Freund, der eigentlich auch auf einer Party war, hörte sich mein erbärmliches Gejammer an. Am nächsten Tag entschuldigte ich mich übrigens dafür, ihn vom Feiern abgehalten zu haben. Ich war total enttäuscht von besagter Freundin, weil ich ohnehin lange brauche, um jemandem zu vertrauen und ich sie zu diesem Zeitpunkt schon gut sechs Jahre kannte. Anscheinend war das immer noch zu wenig.
Der Vater dieser Freundin hat sich letzte Woche aufgehängt. Sie war natürlich total fertig mit den Nerven und echt am Ende. Ich wollte wirklich für sie da sein, aber ich bin weder auf dem Begräbnis gewesen noch habe ich versucht, sie aus ihrer Einsamkeit zu holen. Ich beichte, dass ich sie in der vermutlich beschissensten Situation ihres Lebens alleine lasse, weil ich noch immer so verletzt und enttäuscht von damals bin. Übrigens: Mein Freund und sein bester Freund hören mir zu und sie sind bis jetzt die einzigen zwei Menschen, von denen ich nicht enttäuscht wurde.

Beichthaus.com Beichte #00030806 vom 19.02.2013 um 19:20:48 Uhr (18 Kommentare).

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Nebenjob als Cam-Girl

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Masturbation Schamlosigkeit Arbeit Studentenleben Berlin

Nebenjob als Cam-Girl
Ich (w/26) bin seit zwei Jahren Single. One-Night Stands sind nicht so mein Ding und es fand sich kein süßer Typ für eine nette Romanze. Also besorgte ich es mir oft selbst. Ich bin allgemein sehr zeigefreudig und ich mag das Verruchte. Eines Abends beschloss ich, mich auf diversen Web-Cam Portalen anzumelden. Eine alte Webcam lag bei mir noch zu Hause herum. So genoss ich es, fast jeden Abend für Fremde, die ich nicht sah, eine heiße Strip-Show vor der Cam abzuliefern, es mir richtig zu besorgen und kam dabei voll auf meine Kosten. Anonymität war mir jedoch sehr wichtig. Ich zeigte nie mein Gesicht und lud auch keine Fotos und Videos von mir auf den Portalen hoch. Meine authentische Art kam anscheinend gut an und die Typen merkten, dass ich richtig Spaß an der Sache hatte. Ich gewann schnell viele Stammkunden. Aus einem netten Taschengeld wurde bald fast mein Lebensunterhalt. Als Studentin ist man ja bekanntlich arm und am Ende meines Studiums war sogar ein dreimonatiger Aufenthalt in Südafrika drin. Mein gesamtes Umfeld hat sich gefragt, wie ich mir die Reise finanziert habe.

Bis heute weiß es wirklich keiner. Ich habe mein Studium beendet und arbeite nun als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Medienforschungsinstitut. Mittlerweile bin ich kein Cam-Girl mehr, da ich denke, dass ich als Wissenschaftlerin nun seriös sein muss. Wenn mich abends die Lust packt, muss ich mich aber beherrschen, mich nicht wieder auf den Cam-Portalen anzumelden. Am liebsten jedoch würde ich es tun. Vielleicht kommt ja bald ein heißer Mann in mein Leben, sodass ich das dann nicht mehr nötig habe. Ich wollte hier von meinem schmuddeligen Nebenjob beichten, da es wirklich niemand weiß und ich das ständig mit mir herumtrage und irgendwie hatte ich das Bedürfnis, es mal rauszulassen.

Beichthaus.com Beichte #00030731 vom 30.01.2013 um 01:02:43 Uhr in Berlin (Osloer Straße) (29 Kommentare).

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Feinkostessen für die Arbeiter

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Boshaftigkeit Arbeit Ernährung München

Ich arbeite in einer mittelgroßen Firma (etwa 30 Angestellte und 50 Arbeiter). Im Pausenraum für die Angestellten stehen seit ungefähr 10 Uhr die tollsten Leckereien in Form eines edlen Buffets, was ein Feinkost Laden heute morgen angeliefert hat, weil um 12 Uhr haufenweise hohe Tiere aus unseren anderen Standorten weltweit dort Mittagessen sollen. Aktuell sind die ach so wichtigen Herren noch im Meeting-Raum. Ich habe um 11.15 Uhr, kurz vor der Mittagspause der Arbeiter, einen ausgedruckten Aushang auf Firmenpapier in den Pausenraum der Arbeiter gehängt und darauf, aufgrund des erfolgreichen letzten Geschäftsjahres, zum kostenlosen Mittagessen im anderen Pausenraum eingeladen. Jetzt, um 11.40 Uhr hängen ungefähr 40 Arbeiter im Pausenraum der Angestellten herum und haben schon fast das ganze Buffet aufgefressen. Den Zettel habe ich längst wieder entfernt. Ich kann mich nur mit Mühe auf meinem Stuhl halten, weil jeden Moment die ganzen Geschäftsführer in das Chaos platzen. Ich hoffe, ich verrate mich nicht durch unkontrollierbares Gekicher. Selbst während ich das hier schreibe, könnte ich mich die ganze Zeit wegeumeln. Ich beichte, dass ich einem Haufen wichtiger Leute ihr Mittagessen versaut habe, andererseits freut es mich, dass die einfachen Arbeiter auch mal in den Genuss echter Delikatessen kommen.

Beichthaus.com Beichte #00030685 vom 16.01.2013 um 11:46:29 Uhr in München (Rumforstraße) (29 Kommentare).

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Hohe Handyrechnung wegen Pubertät

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Verschwendung Neugier Masturbation Lügen Telefon Hamburg

Ich gucke seit meinem 15. Lebensjahr Pornos kostenlos im Internet. Es war immer ein Kick, heimlich Pornos zu gucken als niemand zu Hause war und ich kann glücklich sein, noch nicht erwischt worden zu sein. Zu meinem 18. Geburtstag bekam ich ein super Smartphone, mit dem Porno gucken auch online möglich ist. Da wir damals kein W-Lan hatten, probierte ich es mit der normalen Internetverbindung des Handys aus, wobei ich keine Flatrate habe, sondern nur 30 Frei-MB. Ich hatte keine genaue Vorstellung, wie viel MB so ein Video verbraucht, aber ich schätzte, dass es 30 nicht überschreiten würde. Also genoss ich ein zehnminütiges Video. Doch als ich einen Monat später die Rechnung sah, war der Spaß vorbei. Dieses schöne Video in HD hat mich 40 Euro gekostet. Meiner Mutter sagte ich, dass ich nur bei Youtube einige Videos angeschaut habe und der Konsequenzen nicht bewusst war. Ich möchte nicht meinen Pornokonsum im minderjährigen Alter beichten oder dass ich meine Mutter belogen habe - nur, dass ich einfach so dumm war und für einen Porno 40 Euro von meinem eigenen hart erarbeiteten Geld bezahlen musste.

Beichthaus.com Beichte #00030667 vom 10.01.2013 um 21:20:07 Uhr in Hamburg (Hasselbrookstraße) (8 Kommentare).

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