Ich hasse Leberwurst!

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Verschwendung Hass Zorn Ernährung

Ich hasse Leberwurst!
Ich hasse Leberwurst! Ich weiß nicht, ob nur ich davon betroffen bin, aber irgendwann musste ich mal in der Schule neben jemandem sitzen, der sich gefühlt jede Stunde ein Leberwurstbrot reingeschoben hat. Das stinkt bestialisch - vor allem morgens! Ich bin dann irgendwann […]
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Beichthaus.com Beichte #00039487 vom 17.03.2017 um 00:00:49 Uhr (16 Kommentare).

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Beziehung zwischen Veganer und Fleischesser

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Betrug Lügen Ernährung Berlin

Beziehung zwischen Veganer und Fleischesser
Ich gestehe, dass ich mit einer Veganerin liiert bin und sie betrüge. Wir kennen uns schon länger und sind fest zusammen. Sie denkt, dass ich auch Veganer bin - von Beginn an - aber das ist eine riesige Lüge. Zu Hause leben wir ein vollkommen veganes Leben wirklich mit allem drum und dran (auch kein Leder, keine Kosmetik von Tieren usw), aber wenn sie weg ist, gibt es Fleisch und tierisches Eiweiß in rauen Mengen. Ich weiß, dass es falsch ist, aber ich liebe einfach den Geschmack von Fleisch.

Vor wenigen Tagen war sie für einige Stunden unterwegs und ich hab eine regelrechte Fleischorgie veranstaltet zuhause. Steak, Rührei, halbes Hähnchen, Mettwürstchen, Bacon, Lammfilet. Ich denke, ich habe einen halben Stall verputzt. Dann alles sehr ordentlich geputzt, gespült und eine Stunde durchgelüftet - inklusive duschen und Zähne drei Mal putzen. Sie merkt es einfach nicht. Ich weiß, dass sie sich extrem vor Fleischessern ekelt und ich werde es ihr nie sagen.

Beichthaus.com Beichte #00039445 vom 08.03.2017 um 02:44:30 Uhr in Berlin (16 Kommentare).

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Meine belegten Brötchen sind in aller Munde!

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Ekel Ungerechtigkeit Schamlosigkeit Ernährung Arbeit Heidelberg

Als Student hatte ich mal einen Job in einer Bäckerei, in der ich unter anderem belegte Brötchen zubereiten musste. Weil das eine sehr langweilige Tätigkeit war und alles streng nach "Bauplan" belegt werden musste, wollte ich es etwas spannender machen. Ich habe mir also meinen Kick geholt, indem ich immer öfters den Aufschnitt unter meinen Achseln gerieben und anschließend abgeleckt habe. Einmal habe ich sogar zwei Käsescheiben zusammengerollt und sie mir in die Nase gesteckt. Das Aroma blieb noch zwei Tage lang da drin. Stichwort Aroma: Dieses wurde übrigens des Öfteren von den Kunden gelobt, wie ich hörte. Könnte eventuell an dem Salat in meiner Arschritze gelegen haben. Eine Woche später wurde ich gefeuert. Jetzt tut es mir leid. Ich habe seltsamerweise nie wieder einen Job in der Branche bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00039333 vom 11.02.2017 um 11:02:02 Uhr in Heidelberg (20 Kommentare).

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Das Cordon Bleu macht mich depressiv!

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Verzweiflung Sucht Ernährung

Kurz zu mir und meiner langjährigen Verbundenheit zum Cordon Bleu: Schon als kleines Kind gab es bei mir in der Familie ein Mal pro Woche ein wirklich gutes und saftiges Cordon Bleu. Ich habe mich immer sehr auf diesen Tag gefreut und noch mehr, wenn es meine Mama dann endlich zubereitet hat und ich es verschlingen konnte. Diese Gewohnheit habe ich bis heute beibehalten und es kommt ein Mal pro Woche ein gut gewürztes Cordon Bleu auf den Teller. Leider fiel mir in letzter Zeit auf, dass die Vorfreude weg ist und es eher zum Leiden kommt, wenn es wieder so weit ist. Jedes Mal, wenn ich nun ein Cordon Bleu auf den Teller habe, betrachte ich es ganz kritisch von allen Seiten und stelle mir die Fragen: Habe ich es genügend gewürzt? Hatte ich es lange genug in der Pfanne? Ist mir die Panade gut gelungen und das Wichtigste: ist der Käse schön gleichmäßig geschmolzen?

Ja, und wenn ich dann schließlich reinbeiße, finde ich immer etwas dran auszusetzen und kaue sehr nachdenklich und enttäuscht darauf herum. Meine Frage ist nun: Habe ich einfach zu hohe Ansprüche an das Cordon Bleu? Warum bekomme ich dieses unglaubliche Lebensgefühl, diese Freiheit und diesen Genuss von früher nicht mehr? Mittlerweile geht es so weit, dass sich meine Gedanken die ganze Woche um dieses Cordon Bleu drehen, ich habe die Schwelle zur Depression wahrscheinlich erreicht und ich möchte ja schließlich nicht auf ein langweiliges Schnitzel umsteigen

Beichthaus.com Beichte #00039313 vom 05.02.2017 um 12:10:02 Uhr (25 Kommentare).

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Heuchelei beim goldenen M

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Falschheit Vorurteile Ernährung Gesellschaft

Da meine Frau und meine Tochter heute beruflich unterwegs sind und ich allein zu Hause sitze, habe ich mich dazu entschlossen, mein Mittagessen bei dem amerikanischen Spezialitätenrestaurant mit dem goldenen M einzunehmen. Ich bin noch nie einfach so zum Mittagessen in einen Fast-Food-Laden gegangen, so was mache ich nur, wenn ich unterwegs bin, aber nie zu Hause. Was ich dort gesehen habe, hat mir echt die Sprache verschlagen: Es scheint heutzutage bei vielen Familien offenbar völlig normal zu sein, dort essen zu gehen - mit Kindern jeglichen Alters. Je kleiner, desto besser. Selbst Kochen ist wohl nicht modern. Meine Beichte ist, dass ich andere Leute für das was sie tun, verachte und verurteile, aber eigentlich mache ich es ja selbst. Ich bin echt ein Heuchler.

Beichthaus.com Beichte #00039281 vom 28.01.2017 um 13:16:45 Uhr (19 Kommentare).

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