Eine teuflische Zigarette

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Engherzigkeit Rache Sucht Maßlosigkeit Luzern

Ein Kumpel von mir schnorrt sich öfters Zigaretten bei mir, da er sich weigert, sich selbst welche zu kaufen. Angeblich will er nämlich nicht richtig anfangen zu rauchen. Das Ganze ging mir irgendwann jedoch ziemlich auf die Nerven und auf die Geldbörse, weshalb ich eine Zigarette mit einem Knallteufel präpariert habe und ihm diese dann anbot. Da ich meistens selber drehe, fiel es auch nicht auf. Etwa nach dem dritten Zug ist das Ding vor seiner Nase in die Luft geflogen - weiter ist nichts passiert. Er war darauf ziemlich geschockt, aber er fragt seit dem nicht mehr nach Zigaretten und plötzlich kauft er sich auch seine eigenen Päckchen. Therapeutisch gesehen ein voller Erfolg. Ich bitte um Absolution, dass ich meinen Kumpel so geschockt habe.

Beichthaus.com Beichte #00031747 vom 14.08.2013 um 13:04:56 Uhr in Luzern (Schweiz) (22 Kommentare).

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Der ausgedachte Todesfall

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Lügen Morallosigkeit Arbeit Aggression Oldenburg

Ich (w) musste mit 18 Jahren, als praktischen Teil der elften Klasse der Fachoberschule, ein viermonatiges Praktikum in einer Kinderkrippe machen. Allerdings waren die Erzieherinnen alles andere als freundlich und sozial. Sie lästerten über Kinder, deren Eltern und mich. Das war unüberhörbar, da die Tür offen stand und ich im Nebenraum war. Die Tratschtanten signalisierten generell wenig Interesse an ihrem Beruf. Ich fühlte mich sehr unwohl in dieser ach so sozialen Einrichtung. Eines Tages reichte es mir. Ich ging kurz raus, tat so, als würde ich telefonieren und lief dann fünf Minuten später heulend wieder herein. Dann sagte ich in meinem geheuchelten Heulkrampf zu meiner Anleiterin, dass mein Vater gerade verstorben wäre und ich soeben einen Anruf von meiner Mutter bekommen hatte. Meine Eltern sind geschieden und haben keinen Kontakt. Meine Anleiterin fuhr mich daraufhin sofort nach Hause und ich habe mich dann ganz gemütlich auf den Weg zu meinem Hausarzt gemacht, dem ich erzählte, dass ich auf dieses scheiß Praktikum keine Lust mehr habe und ob er mich vier Wochen krankschreiben könne. Das tat er dann auch freundlicherweise. Er kennt mich schon, seitdem ich ein kleines Kind war. Nach den vier Wochen "Trauerzeit" war das Praktikum dann zu Ende. Das ist jetzt sechs Jahre her und ich habe es seitdem, aufgrund meines schlechten Gewissens, niemandem erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00030570 vom 10.12.2012 um 17:42:17 Uhr in Oldenburg (Luzernenstraße) (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Hüttengaudi

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Wollust Fremdgehen Trunksucht Last Night Luzern

Als ich 15 war, hatten wir ein kleines Fest in einer kleinen abgelegenen Hütte und wir hatten für unser Alter schon recht viel getrunken. Als es schon später wurde und alle schon heim mussten, war dann nur noch ich und eine Freundin anwesend.
Es ging dann nicht mehr lange, und wir fingen an uns zu küssen und zu befummeln, aufgehört hat es mit meiner Entjungferung. Nun zu meiner Beichte: Dieses Mädel war zu diesem Zeitpunkt in festen Händen mit einem guten Kollegen von mir, der gerade mit seiner Familie auf einer Kreuzfahrt war. Das schlimme an dieser Sache ist, das mein Freund vorher noch nie mit ihr Sex hatte und ich eine Woche schneller war als er. Als ich am morgen wieder nüchtern war bereute ich das Ganze schon zutiefst, aber dann war es halt schon zu spät. Ich traute mich bis heute nicht es ihm zu beichten und jetzt bin ich 22. Eine Bestrafung hatte ich aber trotzdem, ich wurde entjungfert und durfte es keinem erzählen, obwohl ich es am liebsten in die ganze Welt hinaus geschrien hätte.

Beichthaus.com Beichte #00029826 vom 28.02.2012 um 19:05:41 Uhr in Luzern (29 Kommentare).

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Deutschenhass

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Vorurteile Gewalt Gesellschaft Luzern

Ich (m/23) komme aus der Schweiz und habe ein sehr positives Bild von Deutschland. Leider sehen das die meisten Schweizer nicht zuletzt auch wegen einer populistischen rechten Partei mit hohem Wähleranteil nicht so.
Als ich an einem Fußballspiel in Luzern war mit meinem deutschen Mitbewohner und wir uns natürlich auf Deutsch unterhielten, wurden wir schon zu Beginn des Spieles von drei lächerlichen Gestalten angepöbelt, die offensichtlich etwas gegen Deutsche hatten, was von uns jedoch ignoriert wurde. Am Ende des langweiligen Spieles machten wir uns dann auf den Weg nach Hause und die drei angetrunkenen Narren folgten uns und hatten sich vermutlich gegenseitig angestachelt, es dem Deutschen mal so richtig zu zeigen. Ich ignorierte sie, sogar auch den verfehlten Wurf mit einer glimmenden Kippe. Ich konnte mich jedoch nach dem Wurf eines halbleeren Bieres nicht mehr zusammenreißen.
Ich stellte den vermeindlichen Werfer also auf Schweizerdeutsch zur Rede, verdutzt, jedoch noch immer auf Streit aus gab er mir eine, mich richtig in Fahrt bringende Ohrfeige, woraufhin ich ihm einen ordentlichen Faustschlag verpasst habe, sodass er erstmal aus dem Spiel war. Der zweite Witzbold hatte seinen Gurt schon um die Faust gewickelt gehabt und verfehlte mein Gesicht nur knapp woraufhin ich auch ihm die Lichter ausgeblasen habe. Der Dritte lief davon, etwas anderes war auch nicht zu erwarten. Ich muss beichten, dass ich das Gefühl, diesen halbstarken Versagern eine Lektion erteilt zu haben, mich beflügelte und ich noch heute gerne auf diesen Moment zurückblicke. Es gibt weniges, was mich mehr aufregt als die lächerliche Deutschenfeindlichkeit hier. Vielleicht haben wenigstens die 3 Vollidioten etwas aus der Geschichte gelernt.

Beichthaus.com Beichte #00029105 vom 30.06.2011 um 10:52:24 Uhr in Luzern (23 Kommentare).

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“Beichte

Vier Wochen Spielsucht

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Sucht Verschwendung Verzweiflung Games Luzern

Ich (w/19) habe beinahe mein ganzes Leben weggeschmissen. Ich war süchtig nach WoW. Am Anfang waren es abends so 2-3 Stunden. Dann jeden Abend 6-7 Stunden. An der Spitze der Sucht habe ich von morgens um 6.30 Uhr bis abends 23.15 Uhr WoW gespielt und dann ab 23.15 Uhr CoD MW2 bis morgens um 6.30 Uhr. Ich habe mich nur noch vom Pult wegbewegt um aufs Klo zu gehen. Ich hatte einen Vorrat Eistee neben dem Pult stehen. Gegessen habe ich quasi nicht mehr. Ich hatte anfangs noch zwei Packungen Toastbrot und zwei Packungen Chips in der Wohnung. Als die alle waren, habe ich nicht mehr gegessen. Geschlafen habe ich meistens nach 3 oder 4 Tagen mit dem Kopf auf der Tastatur. Das Ganze habe ich vier Wochen durchgezogen und danach hat meine Psychologin (bei der ich vier Termine versäumt hatte) mich in die geschlossene Psychiatrie einweisen lassen. Ich bereue, dass ich meine Ausbildung wegen einem Spiel verloren habe und meine Wohnung aufgeben musste. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00028306 vom 17.11.2010 um 19:17:42 Uhr in Luzern (39 Kommentare).

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