Wie gewonnen, so zerronnen

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Verschwendung Verzweiflung Dummheit Geld

Ich (44) beichte, dass ich nach 20 Jahren Glücksspielen vor ungefähr vier Monaten in einer staatlichen Lotterie einen Jackpot mit mehreren Millionen Euro gewonnen habe. Jedoch empfand ich das Lottospielen eigentlich nur als Zeitvertreib und so habe ich ca. 99 Prozent der Summe gespendet - an größtenteils wohltätige Organisationen und manchmal auch höchst dubiose Einrichtungen. Jetzt - vom Finanziellen her - wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, könnte ich mir in den Arsch beißen, für das, was ich getan habe und bereue es zutiefst, so selbstlos gewesen zu sein und das Geld nicht für meine Zwecke ausgegeben zu haben, da ich mittlerweile nur von staatlichen Geldern lebe und keine Perspektiven, Verwandte und Bekannte oder generell irgendeinen Anhalt im Leben habe - sei es materiell oder geistlich. Ich hätte es besser haben können!

Beichthaus.com Beichte #00036972 vom 04.11.2015 um 13:35:48 Uhr (25 Kommentare).

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Anmeldung zur Knochenmarkspende

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Verschwendung Drogen Gesundheit

Heute will ich auch mal was beichten: Ich habe mich vor ca. vier Wochen in das Thema Rückenmarkspende und DKMS eingelesen und habe mich dazu entschlossen, mich registrieren zu lassen. So weit, so gut. Kurz nach meiner Anmeldung kamen dann alle notwendigen Unterlagen […]
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Beichthaus.com Beichte #00036218 vom 22.07.2015 um 03:04:29 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Fremdenhass und Sozialschmarotzer

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Vorurteile Hass Zorn Gesellschaft

Ich (w/22) beichte, dass ich mich langsam aber sicher zur Rassistin entwickle, dabei habe ich selbst eine Migrantengeschichte hinter mir. Zwar bin ich in Österreich geboren und habe auch die österreichische Staatsbürgerschaft, jedoch habe ich meine ersten Lebensjahre […]
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Beichthaus.com Beichte #00033294 vom 18.05.2014 um 21:23:26 Uhr (24 Kommentare).

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Ausgebeutete Praktikanten

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Selbstsucht Engherzigkeit Ungerechtigkeit Arbeit

Ich stehe bei mir in der Firma ganz weit unten auf der Rangliste - sowohl vom Gehalt als auch von der Arbeit her, die ich ausführen muss. Genau genommen gibt es nur noch eine Gruppe Angestellter, die unter mir steht, und das sind die Praktikanten. Sie werden regelmäßig vom Chef angestellt, verdienen nichts und sind außerdem für die Toilettenräume zuständig. Wenn es diese Leute nicht geben würde, müsste ich das Klo putzen und hätte ein noch schlechteres Ansehen in der Firma. Außerdem müssen die Praktikanten sich von den ehemaligen Kunden beleidigen lassen, wenn sie versuchen, diese am Telefon zurückzugewinnen, was früher auch meine Aufgabe war. Ich möchte beichten, dass ich alles dafür tue, dass weiterhin viele Praktikanten eingestellt werden. Ich lobe sie meinem Vorgesetzten gegenüber in den höchsten Tönen und habe auf der Weihnachtsfeier auch schon erwähnt, dass ich denke, dass die Praktikanten das Rückgrat der Firma sind - was er offensichtlich wirklich toll fand, da wir inzwischen noch zwei weitere Praktikanten beschäftigen. Dabei sind sie nach drei Wochen oft bockig und arbeiten nur noch ganz langsam. Oftmals sind es auch Akademiker, die glauben, dass sie nach ihrem Studium etwas Besseres seien. Meine Beichte ist also, dass ich meinen Status in der Firma auf Kosten anderer erhöhe - aber eigentlich sollten Studenten ihr teures Studium auch abarbeiten müssen, schließlich wurde es von meinen Steuergeldern finanziert.

Beichthaus.com Beichte #00032700 vom 11.02.2014 um 13:43:52 Uhr (11 Kommentare).

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Von Steuergeldern leben

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Vorurteile Ignoranz Maßlosigkeit Geld

Ich möchte beichten, dass ich Menschen, die keine Lust haben zu arbeiten und Geld vom Staat kassieren sehr verachte, obwohl der Staat für mich mehr blecht als für einen Harz-IV-Empfänger. Seit fünf Jahren bezahlt das Jugendamt jeden Monat fast 5.000 Euro, damit ich in einer Jugendeinrichtung und inzwischen in meiner eigenen Wohnung wohnen kann. Das heißt, die Steuerzahler bezahlen meinen Lebensstandard. Ich dürfte sechs Freizeiten mitmachen und meine komplette Wohnungseinrichtung mit 1.400 Euro wurde mir bezahlt. Selbst das Geld, das ich angespart habe und von dem ich mir gerade einen neuen Laptop gekauft habe, kommt von den Steuerzahlern. Dafür mache ich aber eine Ausbildung ohne Vergütung, und wenn ich damit fertig bin, werde ich auch Steuern zahlen. Aber immerhin schaffe ich Arbeitsplätze - die Erzieher, die Behörden. Und wäre ich nicht in der Einrichtung gewesen, würde ich wegen Depressionen wohl nie arbeiten. Ich konnte auch nichts für meine blöde Kindheit. Trotzdem tut es mir leid, dass ich von Steuergeldern lebe. Aber das hat ja auch bald ein Ende.

Beichthaus.com Beichte #00032667 vom 04.02.2014 um 00:25:08 Uhr (16 Kommentare).

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