Ich wusste nicht, dass ich fremdgehen könnte

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Fremdgehen Schamlosigkeit Last Night

Ich bin selbst von mir geschockt: Ich habe meinen Freund betrogen, obwohl ich ihn doch eigentlich sehr liebe. Ich habe noch nie vorher auch nur fremdgeküsst! Ich hatte auch noch nie einen One-Night-Stand und dann das! Nach der Betriebsfeier hat mich ein Kollege nach Hause gebracht, mit dem ich schon den ganzen Abend geflirtet habe, dann haben wir es zuerst im Auto und dann bei mir zu Hause gemacht. Ich habe es meinem Freund nicht gesagt, denn von ihm verlassen zu werden ist echt eine Horrorvorstellung! Aber es tut mir sehr leid. Vor allem ist er so nett zu mir, dass ich denke, dass ich ihn gar nicht verdient habe.

Beichthaus.com Beichte #00025522 vom 06.01.2009 um 18:38:08 Uhr (39 Kommentare).

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Die Tücken des Zivildienstes

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Falschheit Hass Hochmut Zivi & Bund

Ich muss beichten, dass ich mich während meines Zivis mehrmals krankschreiben lassen habe, ohne wirklich krank zu sein. Vorgeschichte: Anfangs habe ich mich echt auf meinen Zivildienst gefreut, endlich aus der Schule raus und ein Einblick ins Arbeitsleben, eine Weile nicht mehr lernen, nach Feierabend tun und machen zu können, was man will und nebenher auch noch ein bisschen Geld bekommen. Meine Freude sollte aber schnell wieder vergehen. Die Arbeit, die wir Zivis verrichten mussten, war so unglaublich monoton und natürlich nur der Kaffeesatz im Arbeitsalltag, ständig Stress und menschenunwürdige Behandlung - schließlich konnte man ja nicht einfach vom Dienst fortbleiben und das wurde knallhart ausgenutzt. Nach Feierabend war ich so kaputt, dass der einzige Freund, den ich noch treffen konnte, der Fernseher war. Und die Bezahlung war auch so unglaublich miserabel - knapp 1/5 der anderen Mitarbeiterlöhne bei gleicher, wenn nicht sogar mehr Arbeit. Zwar habe ich die ersten vier Monate immer geschluckt und mein Bestes gegeben, in der Hoffnung, dass es irgendwann bergauf geht, und schließlich will man seine "Pflicht" erfüllen, allerdings hat es nach genau vier Monaten Klick gemacht und mir ging alles dermaßen am Arsch vorbei.

Freunde von mir, deren Väter Akademiker oder Beamten sind, wurden aufgrund von "Lappalien" ausgemustert, während bei mir schon während meiner Schulzeit mit Strafverfahren usw. gedroht wurde. Wer etwas genauer recherchiert, wird herausfinden, dass bei Wehrdienstleistenden nur jeder Dritte wirklich eingezogen wird, das Gesundheitswesen dank der Zivis Milliarden spart und Frauen nur nicht zum Wehrdienst gezwungen werden, da es sonst eine Überlastung gäbe, da der durchschnittlich benötigte Ziviverbrauch durch die Männer schon gedeckt ist. Mein Fazit zum Zivildienst: Im Ausland sterben deutsche Soldaten, um den Menschen dort Freiheit und Menschenrechte zu geben und hier werde ich zu Sklavenarbeit in menschenunwürdigen Verhältnissen gezwungen. In sämtlichen Zivi-Seminaren, in denen ich war, erging es rund 90 Prozent der Leute genauso, und wer wirklich Zivildienst geleistet hat, wird mir zustimmen - der Rest wird sich wahrscheinlich nur wichtig machen und bei einem Thema sinnlos beleidigen, das er nie selbst erlebt hat.

Beichthaus.com Beichte #00025520 vom 06.01.2009 um 04:42:35 Uhr (24 Kommentare).

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Ende der Schlagermusik

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anhören

Boshaftigkeit Rache WG Musik Bedenbostel

Ende der Schlagermusik
Meine Mitbewohnerin hört jeden Tag wahnsinnig laut ihre Schlagerschnulzen, mindestens zwei oder drei Stunden täglich. Ich habe sie oft gebeten, den Kram leiser zu stellen, weil ich lernen müsse (dass mich dieser Krach aggressiv macht hab ich mir verkniffen), sie aber antwortete dann immer nur sowas wie "Hör dann doch deine eigene Musik per Kopfhörer" oder "Ja sorry, ich bin grad so gestresst, das brauch ich zum Abschalten". Hallo?!? Und auf die Bitte, selbst Kopfhörer zu benutzen, antwortete sie, dass dann der Klang nicht rüberkäme.
Ich habe also innerlich geflucht, geschnaubt und sie gehasst. Letztens kam ich aber morgens um 6 aus der Disco und die ganze Wohnung roch nach Kippen- sie hatte eine Party gefeiert. Ich schaute ins Zimmer rein und ihre verblödeten Schlagerkumpels lagen alle blau (wie der Enzian) auf dem Boden und dem Sofa und pennten. Ein Kotzeimer stand neben der Tür, gefüllt.
Ich also schnell reagiert, auf Zehenspitzen reingeschlichen, den Kotzeimer hochgenommen und auf ihrer Anlage ausgeleert, auch schön in den CD-Wechsler. Mir schlug das Herz bis zum Hals, aber keiner merkte was. Am nächsten Morgen war das Geheule groß, sie suchte den Schuldigen und keiner ihrer Freunde gab es zu (klar) und es gab in der Clique riesigen Krach. Und ich hab meine Ruhe.

Beichthaus.com Beichte #00025516 vom 05.01.2009 um 20:24:30 Uhr in Bedenbostel (56 Kommentare).

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Der Unfall mit der Maus

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Gewalt Zorn Tiere Warendorf-Milte

Ich bin männlich, 21 Jahre alt, gehe jede Woche 5 mal ins Fitnessstudio und bin somit bei 185cm und 90kg Muskeln ein ziemlicher Brocken, stehe fest im Leben, muss eigentlich nie weinen, außer bei einer Sache. Mein traumatisches Erlebnis ist mir passiert als ich ungefähr 8-9 Jahre alt war. Damals war auf dem Rückweg von der Grundschule eine kleinere Baustelle, die mich als Kind natürlich interessiert hat und auf der ich relativ oft rumgeklettert bin. Als ich ein weiteres mal dort herumgeturnt bin, habe ich eine kleine süße Maus entdeckt, die auch absolut zutraulich war, und habe ein bisschen mit ihr gespielt. Sie ist um meine Füße gekrochen und ist mir auch hinterhergerannt. Wie gesagt, sie war total zutraulich und verspielt. Ich muss wohl kurz abgelenkt gewesen sein, denn als ich nach unten geschaut habe, war ihre hintere Hälfte unter meinem Fuß. Bin natürlich sofort von ihr runter, aber sie war schwer verletzt und ihr Hinterleib war nur noch Matsch. Ich war total geschockt, in Panik und wusste nicht was ich tun soll. Wie sie versucht hat weiterzukriechen, kleine ruckige Bewegungen, keine Kraft mehr - hat mir im Herzen so weh getan, wie ich seitdem kein Schmerz mehr gespürt habe. Ich wollte sie von ihrem Schmerz befreien und habe solange auf sie eingetreten bis nichts mehr übrig war. Selbst wenn ich heute noch daran denke, kommen mir die Tränen. Wenn Menschen sich töten, verprügeln und bekriegen, berührt es mich zwar, aber sie hatten zumindest in irgendeiner Art und Weise die Möglichkeit zu handeln. Wenn ich aber mitbekomme wie ein Mensch einem Tier zu seiner eigenen Belustigung Schaden zufügt werde ich dermaßen aggressiv, dass ich nicht wüsste was passieren würde wenn ich vor Ort wäre. Ich verachte und hasse die Menschen die ihre aktuelle Macht missbrauchen, anderen Geschöpfen schaden zufügen und anscheinend keinerlei Gefühle mehr empfinden können. Deshalb beichte ich, dass meiner Meinung nach eine einfache Maus größeres Recht zu existieren hat als viele Menschen. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend, und Danke fürs lesen.

Beichthaus.com Beichte #00025509 vom 05.01.2009 um 02:32:34 Uhr in Warendorf-Milte (58 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Wichser in der Bahn

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Aggression Gewalt Masturbation Linz

Ich (w/19) bin gestern früh nach der Silvesterparty mit meiner Lebensgefährtin nach Hause gefahren, als eine Reihe vor uns (der Rest der Straßenbahn war leer) ein ca. 30-jähriger Mann seinen Penis auspackt, und zum Schwarteln anfängt. Ich habe ihn, mehr oder minder nett, gebeten, das sofort einzustellen, was er mit einem Lachen und dem Satz "Bei zwei so scharfen Weibern geht das nicht" quittierte, und fröhlichst weiterzupfte. In einer Welle von Zorn habe ich dem Wichser (stimmt hier sogar zu 10 0%!) mit den Stiefeln ins Gesicht getreten. Er saß so perfekt da - genau die richtige Höhe. Meine Freundin hat zu Lachen begonnen, gesagt, der nächste Tritt ging auf die Eier, und der Mann hat sich auf dem Sitz eingekrümmt und geschluchzt. Wir sind vor ihm ausgestiegen, haben ihn aber noch die ganze Fahrt über ausgelacht.

Der Mann hat uns erst danach leidgetan, wer so etwas nötig hat, der ist gedemütigt genug - da braucht es nicht noch uns zwei. Ich beichte das, und dass ich sehr wenig Geduld habe, und bei fremden Menschen (ob Männer oder Frauen) immer sehr aggressiv und martialisch reagiere - auf jeden Scheiß. Am Weg zur Uni hat mich zum Beispiel mal ein vielleicht 16-jähriger Junge angerempelt, und mir meine Semmel auf den Boden geschmissen - unabsichtlich - und ich habe ihm als Dankeschön meinen voll bepackten Schlüsselbund um die Ohren gehauen. Naja, vielleicht sollte ich mal in Therapie gehen. Leidtut es mir jedenfalls.

Beichthaus.com Beichte #00025501 vom 03.01.2009 um 02:23:32 Uhr in 4063 Linz (50 Kommentare).

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