Den Lebenswillen verloren

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Ekel Verzweiflung

Ich (m) hasse mich selbst, seit ich ein Kind bin. Ich weiß nicht genau, woran es liegt, aber ich denke von mir selbst, dass ich schlechter bin, als andere Leute. Und ich denke, dass irgendetwas an mir verkehrt ist, und andere das natürlich auch merken. In meiner Schulzeit wurde ich auch immer aufs Übelste gemobbt, was ich heute noch nicht ganz überwunden habe. Außerdem wurde ich vor längerer Zeit von einem Schwulen vergewaltigt, seitdem will ich überhaupt nicht mehr leben, einen Suizid bringe ich aber auch nicht über mich. Nach der Vergewaltigung habe ich eine Therapie angefangen, die im Nachhinein aber nicht bewilligt wurde, weil ich die Sache nicht angezeigt habe, was auch keinen Sinn gemacht hätte, weil ich keine Beweise habe. Andere Möglichkeiten gibt es auch nicht, da alle Psychologen, die ich angerufen habe, zwei Jahre Wartezeit haben. Ich weiß seitdem einfach nicht mehr weiter. Das Schlimmste ist, dass ich noch daheim wohne und mit meinen Eltern nicht mehr klarkomme, was seit der Vergewaltigung noch schlimmer geworden ist. Ausziehen kann ich aber auch nicht, weil mein Vater das mit aller Macht verhindert und ich nicht weißt, wie ich mich wehren soll. Ich habe einfach keinen Lebenswillen mehr, weiß aber auch nicht, wie ich aus der Sache rauskommen soll.

Beichthaus.com Beichte #00031226 vom 19.05.2013 um 10:26:19 Uhr (17 Kommentare).

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Unsere diebische Kollegin

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Diebstahl Lügen Verschwendung Ernährung Arbeit Berlin

In unserem Büro ist eine Kollegin, welche immer Top gestylt kommt. Sie geht jede Woche zum Friseur, hat dauernd neue Klamotten und ist immer am Party machen, und dass bei dem Gehalt einer Callcenteragentin. Durch diesen Lebenswandel hat sie allerdings sonst wenig Kohle am Start. Deshalb klaut sie Lebensmittel aus dem Gemeinschaftskühlschrank. Wir haben sie schon öfter dabei erwischt und sie streitet es jedes Mal ab, und es geht oft so weit, dass sie fast zu heulen beginnt, weil sie sich so in ihre Unschuldsgeschichte reinsteigert. Nun haben wir begonnen, unsere mitgebrachten Speisen ordentlich mit Abführmittel zu versehen. Wir freuen uns alle diebisch, wenn die Kollegin drei bis vier Mal in der Woche nach der Mittagspause eine Stunde, oder länger, auf der Toilette verbringt, und sich die Därme aus dem Leib scheißt! Das geht nun schon mehrere Wochen so und sie checkt es anscheinend nicht. Liebe Kollegin, einerseits tust du mir ja leid, aber andererseits solltest du deine finanziellen Prioritäten überdenken und endlich mal Geld für eigenes Essen ausgeben.

Beichthaus.com Beichte #00031224 vom 18.05.2013 um 07:48:26 Uhr in 13347 Berlin (Gesundbrunnen) (19 Kommentare).

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“Beichte

Meine Freundin ist Veganerin

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Lügen Feigheit Partnerschaft Ernährung Arbeit

Meine Freundin ist Veganerin
Ich arbeite im Schlachthof und meine Hauptaufgabe ist es, die Rinder und Schweine nach der Tötung zu zerlegen. Dabei fließt natürlich viel Blut. Man darf nicht zimperlich sein, wenn Gedärme und Eingeweide entnommen werden. Und es muss auch so manche andere Arbeit getan werden, die ich jetzt, mit Rücksicht auf zartbesaitete Zeitgenossen, nicht näher beschreiben will. Ich habe damit kein Problem, finde es auch eine sinnvolle und ehrenwerte Tätigkeit, die ich gern ausübe. Das Problem ist, dass ich vor drei Monaten ein Mädchen kennengelernt habe, unglaublich hübsch und süß und charmant, ich bin hin und weg und kann nicht fassen, dass ich jemanden wie sie abkriege. Sie ist auch verliebt in mich, wir passen auch wirklich gut zusammen. Sie ist allerdings Veganerin und isst demzufolge kein Fleisch, keinen Fisch, keine Eier - weiß der Teufel, was noch alles, weil bei der Produktion angeblich ein Tier beteiligt gewesen sei, das dabei fürchterliche Qualen erduldet habe. Alle Bienen müssen ihrer Ansicht nach psychotherapeutisch behandelt werden, weil sie bei der Entnahme von Honig aus dem Bienenstock ein posttraumatisches Belastungssyndrom erlitten haben. Sie ist auch Tierschützerin, und zwar von der kompromisslosen Sorte. Wenn das Gespräch auf "Massentierhaltung" kommt, flippt sie aus.

Ich esse auch schon kein Fleisch mehr, zumindest wenn sie dabei ist, und wenn es sein muss, werde ich auch keine Eier und keinen Honig mehr essen, wenn sie nur bei mir bleibt. Ich schimpfe auch laut mit ihr über alle Metzger, Bauern und Fleisch- und Wurstverkäuferinnen. Ich habe ihr nicht gesagt, welchen Beruf ich ausübe, sonst wäre sofort der Ofen aus. Ich sagte ihr, ich würde im Lager arbeiten. Ich suche schon nach einer anderen Stelle, aber bis dahin muss ich durchhalten. Bitte vergebt mir meine Heuchelei, aber was soll ich denn machen?

Beichthaus.com Beichte #00031222 vom 17.05.2013 um 21:56:58 Uhr (45 Kommentare).

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Das Kleinkind, das sich Bruder schimpft

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Hass Engherzigkeit Zorn Drogen Familie Celle-Scheuen

Ich (w/18) hasse meinen Bruder! Naja, nicht so abgrundtief! Aber ich hasse ihn dafür, dass er es mit 29 Jahren nicht schafft, sein Leben auf die Reihe zu kriegen, und meine Mutter ständig enttäuscht! Er ist seit knapp 13 Jahren drogenabhängig, hat bereits einen […]
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Beichthaus.com Beichte #00031219 vom 17.05.2013 um 10:24:08 Uhr in Celle-Scheuen (14 Kommentare).

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“Folge

Mein unreinlicher Mitbewohner

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Ekel Unreinlichkeit

Ich wohne in einer Zwei-Mann-WG, beide sind wir knapp über 30. Mein Mitbewohner hat die sehr schlechte Angewohnheit, die WC-Tür offen zu lassen, nachdem er dort war. Den Klo-Deckel lässt er auch oben, und warum er das tut weiß ich nicht. Jedenfalls hab ich es schon das eine oder andere Mal angesprochen, dass mich der Geruch im Vorraum nicht interessiert. Da er relativ viel Alkohol trinkt, weil er in der Gastronomie tätig ist, scheint er auch dauerhafte Probleme mit seinem Stuhlgang zu haben. Sprich, am Rand des WC sind auch regelmäßig Durchfall-Spritzer zu erkennen, die er nicht wegmacht. Für mich ist das unangenehm und lästig. Er kommt meist erst um zwei bis drei Uhr in der Früh heim, geht dann aufs Klo und hinterlässt seine Spuren. Ich arbeite ganz normal, stehe also in der Früh auf, und bekomme direkt das Würgen, wenn ich morgens auf die Toilette muss. Am Tag arbeite ich dann und er hockt in der Wohnung. Genau um die Zeit lässt er dann, wie angesprochen, permanent die Klo-Tür offen. Keine Ahnung wieso.
Nachdem ich ihn jetzt schon mehrfach darauf angesprochen habe, und es nichts genützt hat, habe ich heute Morgen Folgendes gemacht. Ich bin um etwa sechs Uhr aufgestanden, und so gegen halb sieben habe ich den Obama ins weiße Haus gelassen. Ich habe nicht runtergespült, dafür aber die WC-Tür offen gelassen. Wohl wissend, dass mein Mitbewohner erst gegen 13 Uhr aufsteht und sich natürlich ein erbärmlicher Gestank in der Wohnung verbreitet.
Scheinbar hat das geholfen. Als ich von der Arbeit nach Hause kam, war die Wohnung gut durchlüftet und vor allem war diese WC-Tür endlich geschlossen. Mein Mitbewohner hat den Vorfall übrigens mit keinem Wort erwähnt. Sogar die Toilette war geputzt.
Trotzdem beichte ich, dass mein Verhalten kindisch und eklig war. Ist normalerweise nicht meine Art.

Beichthaus.com Beichte #00031218 vom 17.05.2013 um 01:18:50 Uhr (23 Kommentare).

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