Warum die türkische Jugend so verrufen ist

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Gewalt Aggression Maßlosigkeit Last Night

Ich arbeite als Türsteher bei einer recht großen Discothek. Jeden Abend ist es meine Aufgabe den betrunkenen und vor allem randalierenden Müll aus dem Lokal zu entfernen. So auch an dem Abend, an dem ich zum ersten Mal einen Menschen fast krankenhausreif geprügelt […]
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Beichthaus.com Beichte #00037745 vom 03.03.2016 um 22:35:01 Uhr (49 Kommentare).

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Mit den Kollegen auf dem Weihnachtsmarkt

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Verzweiflung Peinlichkeit Ekel Weihnachten

Ich leide an Dranginkontinenz und bin deshalb auch in urologischer Behandlung. Letztes Jahr bin ich mit meiner Abteilung auf den Weihnachtsmarkt gegangen und habe etwas abseits in einer Seitenstraße einen Parkplatz gefunden. Da die Praxis des Urologen direkt an dem Platz ist, wo der Markt war, bin ich vorher noch dorthin und habe mir das Rezept für meine Pillen geholt, weshalb die Kollegen samt Abteilungsleiter gute zehn Minuten auf mich warten mussten. Schon auf dem Weihnachtsmarkt merkte ich, dass ich musste. Aber es war mir zu peinlich, wieder hoch in die Praxis zu gehen, die noch bis sechs geöffnet hatte, um zu fragen, ob ich dort aufs Klo gehen kann.


Als wir Kollegen uns schließlich trennten, bin ich mit fast verknoteten Beinen zurück zum Auto - nein, ich hatte keinen Alkohol getrunken. Auch wenn ich stramm marschierte, da ich hoffte, mal eben hinter dem Auto pinkeln zu können, war irgendwann alles zu spät. Ich bekenne mich schuldig, an der Hauptstraße die Hosen heruntergelassen zu haben, während es schon in meine Buxe lief, und mit hohem Druck auf den Bürgersteig gepieselt zu haben. Irgendein vorbeifahrendes Auto hat gehupt. Mit nasser Hose fuhr ich dann heim.

Beichthaus.com Beichte #00037744 vom 03.03.2016 um 21:48:18 Uhr (10 Kommentare).

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Koko, der entflogene Papagei

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Falschheit Lügen Tiere

Mein Kollege und ich wurden zu einer Heizungsstörung gerufen: Eine nette alte Dame öffnete uns die Tür und bat uns herein. Es war nur eine Kleinigkeit und bald darauf funktionierte die Gasheizung wieder - man konnte heizen und es gab warmes Wasser. Da das Gerät schon länger kein Service mehr erfahren hatte und ziemlich verschmutzt war, fragte ich die Dame, ob sie einverstanden wäre, wenn wir ihr für eine Pauschale gleich eine Wartung durchführen. Sie willigte ein und so legten wir los. Man muss dazu sagen, dass wir, wenn wir einen Service machen, das Gerät wirklich komplett auseinandernehmen und alles gründlich säubern. Schon beim Betreten der Wohnung war mir ein sehr großer Vogelkäfig aufgefallen, der allerdings leer war. Ich fragte die Dame, wo denn der Vogel geblieben wäre. Ihre Stimme wurde mit einem Mal sehr traurig und ich hatte schon Angst, dass sie anfängt zu weinen, als sie uns erzählte, dass ihr Papagei Koko vor einigen Jahren davongeflogen sei, obwohl er das trotz offenem Fenster sonst nie gemacht hätte.


Wir führten unsere Wartung fort, als wir im Brennraum der Gastherme eine ganze Menge kleine Knochen fanden. Zweifelsohne waren die Knochen von dem Papagei, von dem die Frau dachte, er sei weggeflogen. Tatsächlich dürfte der Papagei elendiglich verbrannt sein - beim Heizen, oder als die Frau warmes Wasser entnommen hat. Wie er allerdings dort hineingekommen ist, wird das Geheimnis des toten Papageis bleiben. Was meinen Kollegen und mich wunderte, war die Tatsache, dass die Frau nichts von dem Drama bemerkt haben dürfte, obwohl es mit starker Geruchs- und Rauchentwicklung einhergehen muss, wenn so ein großer Vogel in Flammen aufgeht. Mein Kollege und ich entschieden uns dazu, die Frau in dem Glauben zu lassen, der Papagei wäre ihr entflogen. Die nette alte Dame gab uns zum Abschluss noch ein fürstliches Trinkgeld und bewirtete uns mit belegten Broten und etwas zu trinken. Ich beichte hiermit, dass ich eine nette alte Dame über den Verbleib ihres Haustieres im Unklaren gelassen habe und bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00037735 vom 02.03.2016 um 08:42:29 Uhr (13 Kommentare).

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Tampons am Weihnachtsbaum

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Ekel Rache Weihnachten Schwangerschaft Ex

Ich beichte, dass ich benutzte Tampons an den Weihnachtsbaum meines Ex gehängt habe. Die Tampons hatte ich von eingeweihten Freundinnen. Er hat mich verlassen, nachdem ich erfahren habe, dass ich ein Kind von ihm erwarte. Er hatte immer panische Angst Vater zu werden und es ging sogar so weit, dass er meine Tampons kontrolliert hat, um sicherzustellen, dass ich auch brav meine Tage bekomme. Deshalb übrigens auch die Aktion. Aber Kondome wollte er nie benutzen. Ich habe immer auf Verhütung geachtet, aber da ich zu der Zeit Durchfall hatte, muss wohl etwas schief gelaufen sein. Jedenfalls habe ich es ihm sofort gesagt und er nahm wortlos seine Tasche und hat gepackt. Wie man sich vorstellen kann, war ich am Boden zerstört. In der Zwischenzeit hatte er es sich bei meiner damals guten Freundin bequem gemacht, mit der er, wie ich dann erfahren habe, schon länger eine Affäre hatte.


Ich habe dann also mit ein paar echten Freundinnen zusammen ihren Weihnachtsbaum mit dem geschmückt, was meinem Ex am Wichtigsten ist - den Tampons! Und nein, eingebrochen bin ich nicht. Ich hatte noch den Schlüssel meiner Freundin, weil ich regelmäßig in meinen Mittagspausen ihre Katze fütterte. Naja, der Anblick des Baumes war für mich in irgendeiner Weise befreiend, auch wenn es sich seltsam anhört. Den Schlüssel für die Wohnung habe ich auf den Tisch gelegt. Im Nachhinein betrachtet war das absolut kindisch und ekelhaft und ich hoffe, dass ich mein Kind, welches ich mittlerweile über alles liebe, mal zu einem besseren Menschen machen kann, als ich es bin.

Beichthaus.com Beichte #00037721 vom 29.02.2016 um 17:01:59 Uhr (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ist mein Asylpaket da?

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Peinlichkeit Dummheit Engherzigkeit

Vor ein paar Tagen habe ich etwas im Internet bestellt und auf mein Päckchen gewartet. Eines Morgens klingelt es an der Haustür. Vom Fenster aus kann man ganz gut auf die Straße schauen und ich sah dort das Postauto. Ich ging also davon aus, dass ich mein Päckchen nun erhalten würde, zumal es ja per E-Mail auch für diesen Tag angekündigt wurde. Ohne an der Sprechanlage nachzufragen, öffnete ich daher die Haustür per Knopfdruck. Wir haben seit Jahren den gleichen Briefträger, man kennt sich und redet gelegentlich auch ein paar Worte miteinander. Ich befand mich zu diesem Zeitpunkt im oberen Stockwerk. Ich rief scherzhaft nach unten, ob er mir denn mein Asylpaket bringen würde. Komisch war nur, dass ich kein Lachen hörte. Normalerweise versteht unser Briefträger Spaß und ist auch selbst kein Kind von Traurigkeit. Als ich unten ankam, fiel ich fast in Ohnmacht.


Vor mir stand der Briefträger, aber nicht der, den ich erwartet habe. Er sah arabisch aus und schaute mich böse an. Er fragte mich, ob ich mich über Asylbewerber lustig machen würde. Ich verneinte das. Jedenfalls sagte er mir, dass er in Deutschland geboren sei, aber dass Verwandte aus Syrien derzeit auf der Flucht wären und wie unpassend er es fände, dass ich mich darüber lustig mache. Ich versuchte ihm zu erklären, dass es einfach nur ein Wortwitz sein sollte und dass es nichts gegen Flüchtlinge war. Scheinbar nahm er mir das nicht ganz ab. Am nächsten Tag erzählte ich unserem üblichen Briefträger die Geschichte. Dieser sagte mir, dass sein Kollege eigentlich ganz nett sei, aber beim Thema Flüchtlinge sehr reizbar ist. Dieser war jedoch nur zur Aushilfe eingeteilt und liefert normalerweise seine Post in einem anderen Gebiet aus. Jedenfalls werde ich bei der nächsten Lieferung nicht mehr nach einem Asylpaket fragen.

Beichthaus.com Beichte #00037711 vom 27.02.2016 um 14:53:43 Uhr (17 Kommentare).

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