Das Gesocks auf der Hauptschule

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Vorurteile Engherzigkeit Kinder Schule

Ich beichte, dass ich ein Mensch mit großen Standesdünkeln bin. Ich habe zwei Kinder und das Schlimmste für mich wäre, wenn mein Sohn auf die Hauptschule kommen würde. Moment, Mittelschule heißt das jetzt ja. Meine Tochter geht aufs Gymnasium. Ich finde Hauptschulen schrecklich, auch wenn alle so politisch korrekt tun, sind wir doch mal ehrlich, auf die Hauptschule kommt nur das letzte verdummte Gesocks. Mein Mann hat mich gescholten, weil ich meinem 7-jährigen Sohn einbläue, dass er ein Versager ist, wenn er auf die Hauptschule muss, da nur Versager und Spinner dort hingehen. Ich habe ein schlechtes Gewissen, aber meine Verachtung gegenüber dem asozialen Prekariat ist einfach zu groß. Leute mit Kopftuch, Adidashose und einem großen Maul mit nichts dahinter - nein danke.

Beichthaus.com Beichte #00034088 vom 10.10.2014 um 23:37:12 Uhr (42 Kommentare).

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Das dumme Lehrmädchen und die Katzensabber

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Ekel Dummheit Vorurteile Zorn Arbeit

Ich (m/31) war mit ungefähr 25 Jahren der angestellte Geselle einer Konditorei. Ich hatte ein 19-jähriges Lehrmädchen mit einer Lernbehinderung. Ich habe selbst eine Lernbehinderung, aber das Lehrmädchen war noch bedeutend dämlicher als ich. Ihre Eltern schleppten sie regelmäßig in den Bibelunterricht und in die Kirche. Dies unterstützte bekanntlich nicht gerade ihre Intelligenz, da dort ja nur dummes Zeug erzählt wird. Eines Morgens war das Puddingpulver zum Kaltanrühren ausgegangen, weil vergessen wurde, neues zu bestellen und im Lager war nur welches zum Kochen. Das Lehrmädchen heulte fast, weil sie Angst vor dem Ausrechnen der Rezepte hatte. Ich habe auch Angst vor Mathe, aber das nutzt ja nichts, ich war schließlich der Geselle. Das Lehrmädchen maß nach meinen Anweisungen das Pulver und das Wasser ab und kochte den Pudding. Als ich fragte, warum der Pudding so dünn geworden ist, bekam ich raus, dass sie keine Tara berechnet hatte und nun die Menge Pulver fehlte, die das Gewicht der Schüssel hatte. Ich motzte sie kurz an und sie heulte sofort, was den Altgesellen auf den Plan rief. Der ging mir an die Gurgel, dabei war ihr Geheule nur Schauspielerei. Das dumme Lehrmädchen petzte sowieso jeden Scheiß, ich war es gewohnt.


Ich kippte das fehlende Puddingpulver dazu und kochte den Pudding, bis er brauchbar war für die Buttercreme. Dann schüttete ich ihn auf ein Kuchenblech und strich ihn glatt, damit er schneller auskühlte. Ich stellte ihn zum Abkühlen auf das Fensterbrett und gab dem Lehrmädchen eine neue einfache Aufgabe: "Pass auf den Pudding auf, wir haben keinen anderen mehr!" Ich ging dann ins Geschäft zum Chef und redete mit ihm. Als ich wieder in die Backstube kam, stand das Lehrmädchen doof wie hundert Meter Feldweg da und glotzte auf das Puddingblech am Fensterbrett. Dann kam die Frage, die ich nie wieder vergessen werde: "Du? Soll die Katze am Pudding lecken?" - "Argh! Nein! Scheuch das Vieh weg!" An diesem Tag habe ich einige Erkenntnisse erlangt: Es gibt blöde Fragen, es gibt sie wirklich! Glauben und Kirche machen Doofe noch dümmer. Frauen können dumm und hinterfotzig sein und Katzen sind eklige Mistviecher. Außerdem möchte ich beichten, dass ich der Katze einen schweren Holzkochlöffel an den Kopf geworfen habe und dass wir den Pudding trotz Katzensabber weiter verarbeitet haben. Bäcker und Konditoren sind einfach alte Dreckferkel - und wenn mal eine Hochzeitstorte nach Katzenfutter schmeckt, ist wenigstens klar, warum. Ich bin übrigens nicht mehr im Lebensmittelbereich, Hundehalter, aus der Kirche ausgetreten und schwul, deshalb bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034085 vom 10.10.2014 um 00:39:09 Uhr (16 Kommentare).

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Die deutsche Kultur

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Vorurteile Zorn Politik Gesellschaft

Die deutsche Kultur
Ich beichte, dass ich ein verkappter Nationalist und Rassist bin. Ich sehe mich als Deutscher - auch wenn mein Stammbaum etwas anderes behauptet. Ich bin in diesem Land geboren, habe meine Probleme mit seiner Geschichte und seinen Menschen gehabt, aber im Endeffekt hat sich nach drei Jahrzehnten eine innige Liebe entwickelt. Ich habe kein Verständnis für die Ausländerpolitik und das Asylverfahren. Wenn andere Menschen von Deutschland als "weltoffen" und dem "Schmelztiegel der Kulturen" reden, dann kommt mir die Galle hoch. Ein Großteil der Ausländer ist meiner Meinung nach ignorant und stammt aus Ländern, in denen auf Pluralismus und Weltoffenheit geschissen wird. Was soll ich Türken hier willkommen heißen, wenn Christen in der Türkei nach wie vor diskriminiert, verfolgt und getötet werden? Ich bin kein Christ, aber der Islam gehört für mich nicht zu Deutschland. Was soll ich Mitleid mit Asylanten haben, die sich für mehrere hunderte von Euro die Schleusung nach Europa leisten können und ihre Herkunft verleugnen, da in ihrer Heimat weder Krieg noch eine humanitäre Katastrophe vorherrscht? Die nur hier herkommen, weil es hier etwas umsonst gibt und man den Behörden auf der Nase rumtanzen kann?

Ich schätze andere Kulturen - in ihrem Kulturkreis. Während die deutsche Sprache immer ärmer wird und deutsche Kulturen und Nationen aussterben, wird Pluralismus in den Medien gepredigt. Die Unesco stuft die deutschen Sorben als bedrohte Minderheit ein - aber es wird lieber über Gebetsräume und Religionsunterricht für Muslime diskutiert.
Ich scheiße auch auf die Personenfreizügigkeit der EU. Es macht mir keinen Spaß, in Deutschland mit Kollegen auf Englisch arbeiten zu müssen. Es hat mir keinen Spaß gemacht, in der Uni von EU-Mitbürgern unterrichtet zu werden, die kein Wort Deutsch sprachen - auch wenn die Unterrichtssprache Deutsch war. Ich habe die Lüge von der Notwendigkeit von Einwanderung satt. Der demografische Wandel tritt irgendwann eh ein und der Fachkräftemangel lässt sich auch intern lösen. 80 Mio. Menschen sind historischer Bevölkerungsrekord in Deutschland. Der Bevölkerungsrückgang ist nicht besorgniserregend, sondern wünschenswert. Aber stattdessen wird alles in dieses Land gelassen. Und ehemalige Gastarbeiter bekommen die doppelte Staatsbürgerschaft. Klar gibt es auch Beispiele für perfekte Integration und Assimilation, aber der Großteil der Bürger mit Migrationshintergrund bleibt unter ihresgleichen, sprechen Deutsch auf Grundschulniveau und sind meiner Meinung nach Fremdobjekte in dieser Gesellschaft.

Ich glaube, dass viele Probleme einfacher zu lösen wären, wenn man wieder einen Sinn für die deutschen Nationen, die deutschen Kulturen und seine Geschichte entwickeln würde. Ja, die Geschichte der Deutschen sollte eine Mahnung sein für uns - aber sie ist keine Rechtfertigung für die heutigen Verhältnisse. Und ich sehe die jüdischen Gemeinden als Teil der deutschen Kultur, da sie historisch und kulturell hier verwurzelt sind. Ich denke, wenn man alle Deutschen ohne direkten Migrationshintergrund dazu befragen würde, dann würde sich ein ähnliches Meinungsbild ergeben. Ich wähle entweder CDU, FDP oder SPD, da die politischen Extremparteien für mich nur aus Spinnern bestehen. Ich kann mit fast niemanden über meine politischen Einstellungen reden, da ich ansonsten meinen Job und einige Freundschaften riskieren würde. Nur mit meiner Freundin rede ich darüber - auch öffentlich. Aber das stört dann niemanden, denn sie ist Ausländerin.

Beichthaus.com Beichte #00034039 vom 01.10.2014 um 07:00:42 Uhr (43 Kommentare).

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Sohn von Beruf

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Hass Aggression Vorurteile Zorn

Ich (m/24) beichte, dass ich einen Bekannten abgrundtief hasse und verachte. Ich habe ihn dafür sogar schon ein wenig gemobbt. Grund dafür ist, dass jener Bekannte von Beruf Sohn ist. Sein Vater verkauft international gefragte deutsche Geräte und verdient außerordentlich […]
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Beichthaus.com Beichte #00034038 vom 30.09.2014 um 21:07:35 Uhr (20 Kommentare).

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Islamische Predigt bei Günther Jauch

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Vorurteile Gesellschaft Medien Politik Wanzleben

Islamische Predigt bei Günther Jauch
Ich beichte, dass ich es genial fand, wie der islamische Prediger und Salafist Abdul Adhim Kamouss mit seinem süßen Lächeln gestern die Talk-Sendung von Günther Jauch moderiert hat. Wie er den Leuten die Liebe zum Islam näherbringen wollte. Aber keiner wollte seine Liebesangebote annehmen. Ich habe so gefeiert! Der Imam sollte seine eigene One-Man-Show haben. Am Besten war der Kameraschwenk zu Wolfgang Bosbach und Heinz Buschkowsky, die sich synchron an den Kopf fassen mussten. Ich glaube nach dieser Sendung gibt es jetzt mehr Fanatiker - auf beiden Seiten. Irgendwie beunruhigend. Wo war eigentlich Günther Jauch?

Beichthaus.com Beichte #00034035 vom 30.09.2014 um 03:05:05 Uhr in Wanzleben (24 Kommentare).

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