Die Vorteile des Bundesfreiwilligendienstes

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Schamlosigkeit Fetisch Zivi & Bund 50+

Ich (m/19) mache gerade den Bundesfreiwilligendienst in einer Art Altenheim. Und ich möchte hier gestehen, dass ich es teils mehrmals täglich mit einer 84 Jahre alten Bewohnerin treibe. Ich bin extrem devot und die Alte hat mich zu ihrem Sklaven gemacht. Jedes Mal […]
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Beichthaus.com Beichte #00037567 vom 10.02.2016 um 06:20:34 Uhr (15 Kommentare).

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Alte Säcke mit Nutten und Wein

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Schamlosigkeit Engherzigkeit Neid Zorn Arbeit

Ich bin Kellner in einem Sternelokal. Hier sind oft solche alten Säcke zu Gast - alt und stinkreich, mit der Sekretärin oder Edelnutte im Schlepptau. Wenn ich die schon sehe, kriege ich so einen Hals, aber ich muss natürlich immer freundlich bleiben und vor denen katzbuckeln. Der Wein, den die bestellen, ist meistens teurer als das, was ich als Tagesverdienst habe, und sie tun sich dann furchtbar wichtig damit und tun so, als ob sie sich beim Wein auskennen würden. Ich habe schon hin und wieder den Bordeaux ausgetauscht - gegen einen Wein vom Aldi für knapp vier Euro, und die haben sich fast überschlagen vor Begeisterung und rumgelabert, von wegen Aroma von Johannisbeeren und Schokolade und was für einen Wahnsinnsabgang der Wein hätte.


Aber ein innerer Reichsparteitag ist für mich, wenn ich mir ihre Begleiterin greifen kann und sie dann knattere. Das geht manchmal ganz leicht, die haben meist gar keine Lust, mit so einem fetten alten Thromboselurch oben im Hotelzimmer noch in die Kiste zu steigen. Nur ein ganz kurzer Blick, ein kurzes Lächeln, ein Zettelchen mit meiner Handynummer scheinbar versehentlich auf dem Tisch liegen gelassen, und nach Mitternacht kommt ein Anruf. Dem alten Sack ist das sogar meistens egal, wenn die Dame zu mir fährt. Voll gefressen und gesoffen kriegt er sowieso keinen mehr hoch, im Grunde hat er das Mädchen nur zum Schmuck mitgenommen. Aber so ganz sauber ist das ja auch nicht, was ich da mache, oder?

Beichthaus.com Beichte #00037566 vom 10.02.2016 um 03:02:11 Uhr (13 Kommentare).

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“35.000

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Meine Familie besteht aus Rassisten

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Zorn Ignoranz Dummheit Vorurteile Familie

Ich (w) beichte, dass ich die Hälfte meiner eigenen Familie seit der Flüchtlingsdebatte nicht mehr leiden kann. Alles begann damit, dass wir zu meinem Geburtstag in einem Restaurant zu Gast waren, meine Cousine einen über den Durst trank und anfing, übelste Hetzen vom Zaun zu brechen. Ihre Eltern stiegen mit ein. Ich hatte sie immer sehr lieb, aber seit diesem Abend kann ich sie nicht mehr ernst nehmen. Sie kommen auch eher aus der unteren Gesellschaftsschicht, haben wohl so eine Art "Neid" auf alle, die es in ihren Augen "leichter" haben, an Geld zu kommen und überhaupt kein Verständnis für solche Dinge. Das ist für sie alle so weit weg.


Es tut mir so weh. Seitdem stiegen auch andere Familienmitglieder auf diesen Zug auf. Zwei meiner Cousins schicken mir ständig solche hetzerischen Bildchen, auf die ich gar nicht reagiere. Sie sehen sich eben im Recht und denken gar nicht daran, dass sie sich mit solchen Meinungen bei jemandem ins Aus katapultieren können. Seitdem möchte ich sie alle nicht mehr sehen. Ich bin nicht ausnahmslos Pro-Asyl. Ich sehe sehr wohl, dass Deutschland an seine Grenzen kommt, teils total überfordert ist und mit einer reinen "Wir-schaffen-das-schon-irgendwie"-Mentalität niemandem geholfen ist. Das ist jedoch noch lange kein Grund, auf die ganzen erfundenen Vergewaltigungs-Geschichten hereinzufallen, erlogene Propaganda zu teilen oder sich so verdammt bildungsresistent zu geben.


Manche "Helden" meiner Kindheit haben es also geschafft, binnen weniger Sätze meinen gesamten Respekt zu verlieren. Ich beichte nun, dass ich meinen (in meiner Familie sehr angesehenen) Job in einem Krankenhaus gekündigt habe und jetzt Sanitäterin in einer Flüchtlingsunterkunft bin. Ich habe da auch schon einige Freunde gefunden. Manchmal fühle ich mich auch heuchlerisch, dass ich das nur gemacht habe, um mich meiner Familie gegenüber klar zu positionieren und primär weniger, um den Menschen da zu helfen. Auch wenn ich derart egoistische Gründe hatte, diesen Job anzutreten, genieße ich ihn mittlerweile sehr. Auf dem Geburtstag meiner Großmutter werde ich wieder auf einige meiner idiotischen Verwandten treffen. Da werde ich einerseits die Bombe mit meinem neuen Job platzen lassen und außerdem habe ich mit einem Freund verabredet, dass er mich begleiten wird und meinen neuen festen Freund spielen soll.


Er ist Deutscher (mit tunesischem Migrationshintergrund) und arbeitet in der Flüchtlingsunterkunft als Übersetzer. Oh, wir freuen uns beide schon darauf, diese dummen Gesichter zu sehen. Vergebt mir mein egoistisches Verhalten und diese kindische Aktion, aber ich habe dieses dringende Bedürfnis, mich von dem gemeinen Mob meiner Familie abzugrenzen!

Beichthaus.com Beichte #00037565 vom 10.02.2016 um 01:50:48 Uhr (19 Kommentare).

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Der Müll einer ganzen Woche

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Ekel Unreinlichkeit Zorn Nachbarn

Bei uns werden die Restmülltonnen nur alle zwei Wochen geleert. Die Tonne bei uns ist jedoch nach einer Woche schon bombenvoll. Der Hausbesitzer, so ein ziemlicher Grantler von 85 Jahren, hat uns untersagt, extra Müllsäcke zu kaufen und zur Tonne zu stellen, weil die Säcke das Bild verschandeln würden. Auch über Tonnen, die nicht mehr geschlossen werden können, weil so viel drin ist, ärgert er sich. Eine extra Tonne will er nicht bereitstellen. Nun gut, ich habe keine Lust auf Diskussion mit ihm und stopfe in der Übergangszeit, also vom Zeitpunkt der vollen Tonne bis zur Leerung, die Sachen in die Plastiktonne. In einem geschlossenen Müllsack sieht ja niemand, dass da Restmüll drin ist. Leider befindet sich dann im Plastikmüll auch Biomüll, denn wir haben keine Biotonnen. Aber wenn es nach dem Alten ginge, müsse man seinen Restmüll in der Wohnung behalten, wenn die Tonne voll ist, und erst wieder reintun, wenn sie geleert wurde - das sehe ich nicht ein. Ich hoffe, dass ich bald eine neue Wohnung finden werde.

Beichthaus.com Beichte #00037564 vom 09.02.2016 um 18:24:27 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mister Perfect

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Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich möchte einen Mann, der eine Mischung aus Macho, Gentleman und Romantiker ist. Denn ich möchte als Frau wahrgenommen werden. Auch mit alten Rollen, wie sie der Macho liebt, komme ich zurecht. Ich putze, wasche und koche. Denn bevor ich jemanden immer wieder darauf aufmerksam machen und stundenlang erklären muss, was man wie machen muss, mache ich es lieber selbst. So bleibt mir auch mehr Zeit für mich und diesen "Mister Perfect". Er soll mich als Frau sehen und nicht als billige Putze oder Eigentum. Genau da fängt das Problem an, denn die meisten Männer schätzen diesen Service nicht oder sehen es als selbstverständlich, dass diese Aufgaben eine Frau übernimmt.


Genauso wie die Frau für die späteren Kinder "Bereitschaftsdienst" hat und die Beine breit machen soll, wann immer der gnädige Herr dies wünscht. Und dies natürlich nur für den eigenen Mann, denn eine Frau ist schon eine Schlampe, wenn sie auch nur einen anderen Mann schräg anschaut. Sofort wird sie des Betrugs bezichtigt, aber bei dem Mann ist das natürlich etwas anderes, denn wenn die Frau nach ein paar Kindern etwas mitgenommen ausschaut und sie nach ihrem Beruf, ihren Kindern, und ihrem Haushalt etwas müde erscheint, darf selbstverständlich der Mann eine andere Frau zum "Abreagieren" besitzen. Was für eine wunderbare Doppelmoral die Gesellschaft hat!

Beichthaus.com Beichte #00037563 vom 09.02.2016 um 15:56:36 Uhr (23 Kommentare).

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