Die Katze meiner Freundin

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Unreinlichkeit Eifersucht Rache Hass Tiere

Ich (28) wohne mit meiner Freundin (27) schon seit einigen Jahren zusammen. Wir sind auch sehr glücklich - oder waren es, bis zu dieser Anschaffung... Alles fing an, als meine Freundin unbedingt eine Katze haben wollte, denn ich bin eher der Hunde-Fan. Ich war dagegen, […]
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Beichthaus.com Beichte #00037641 vom 19.02.2016 um 13:11:17 Uhr (17 Kommentare).

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Selbstmörder mit Fallschirm

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Engherzigkeit Waghalsigkeit

Ich bin leidenschaftlicher Base-Jumper. Klar, sind hohe und verbotene Gebäude ein Reiz, aber auch niedrige Objekte sind interessant, weil man kaum Zeit hat, seinen Schirm zu öffnen. So bin ich, als ich in Wien zu Besuch bei Freunden war, unter der Woche auf einen Aussichtsturm gefahren. Nicht sehr hoch, nur ungefähr 30 oder 35 Meter und öffentlich begehbar. Ich bin extra unter der Woche hingefahren, wo ich nicht mit Menschen gerechnet habe. Doch kaum hatte ich den Turm bestiegen, hörte ich unten ein Auto, welches mit quietschenden Reifen und lauter Musik auf dem Parkplatz anhielt. Es dauerte keine zwei Minuten und schon waren zwei Typen und ihre beiden Vorzeigepüppchen auf dem Turm angekommen. Sie begrüßten mich mit "Servas" und irgendetwas in Wiener Dialekt, das ich nicht verstanden habe.


So hatte ich keine Zeit mehr, um abzuspringen und wartete darauf, dass sie endlich wieder abzogen. Scheinbar warteten die Vier aber auch darauf, dass ich endlich Leine ziehe, weil sie wahrscheinlich ungestört auf dem Turm mit der wunderbaren Aussicht sein wollten. Da es dort oben dunkel war, hatten sie meinen Jumpsuit und den Schirm im Rucksack auf meinem Rücken wahrscheinlich nicht bemerkt. Nach fast einer Stunde wurde es mir zu blöd und ich stieg auf das Geländer. Einer der Typen schien das mitbekommen zu haben und schrie noch: "Tu das nicht!" Kaum war ich abgesprungen und hatte meinen Schirm geöffnet, war ich auch schon wieder gelandet. Ich hörte vom Turm oben nur lautes Geschrei. Sie hatten wohl angenommen, ich wäre in selbstmörderischer Absicht gesprungen. Ich packte meinen Schirm zusammen und verstaute ihn im Kofferraum meines Autos, welches nicht weit weg von dem Auto der jungen Leute vom Turm stand.


Ich wartete noch etwas und sah, wie die Vier wie von der Tarantel gestochen den Turm runterrannten und mit quietschenden Reifen den Ort des Geschehens verließen. Ich startete dann auch mein Auto, fuhr zurück in die Stadt und erfreute mich an meinem Adrenalinschub, welchen mir der Sprung gebracht hatte. Scheinbar habe ich aber vier junge Leute in dem Glauben gelassen, ich wäre in den Tod gestürzt. Ich bitte um Vergebung, dass ich nicht Bescheid gesagt habe, dass es sich nur um einen Fallschirmsprung gehandelt hat.

Beichthaus.com Beichte #00037640 vom 19.02.2016 um 13:08:26 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ein Kind mit einer verheirateten Frau

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Fremdgehen Schamlosigkeit Selbstsucht Lügen Mord Aalen

Ich (m/20) habe nach meinem Abi ein Jahr im Deutschen Roten Kreuz hauptsächlich im Rettungsdienst gearbeitet. Die Idee war, vor dem Studium etwas anderes zu machen, ein bisschen Action zu haben und eben den Rettungsdienst kennenzulernen. In diesem Jahr hatte ich logischerweise […]
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Beichthaus.com Beichte #00037639 vom 19.02.2016 um 11:30:39 Uhr in 73430 Aalen (Gartenstraße) (12 Kommentare).

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Ich kann meine Kinder nicht mehr sehen!

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Engherzigkeit Selbstsucht Familie

Ich habe mittlerweile drei erwachsene Kinder. Alle über 20 Jahre. Zwei davon waren sehr schwierig, sind es teils immer noch und ich muss sagen, ich habe keine Lust mehr auf den Nachwuchs. Ich bin jetzt knapp über 50 Jahre alt, eine Mutter und ich freue mich nicht unbedingt, wenn die Kinder da sind. Meist bin ich froh, wenn sie wieder weg sind. Was man mir bestimmt auch mal anmerkt. Man verstehe mich nicht falsch, ich liebe sie, doch gehen sie mir einfach tierisch auf den Keks! Ständig ist irgendwas. Ständig wollen sie irgendwas. "Ich habe Kopfweh", "Meine Freundin ist doof", "Meine Füße schwitzen", Argh! Ich mag nicht mehr. Ich will meine Ruhe.


Manchmal denke ich, ich habe eine Art mütterliches Burn-out. Mir fehlt irgendwie die Kraft, mich mit ihnen auseinanderzusetzen. Sollen sie doch ihren Weg gehen und sich endlich komplett abkoppeln. Meinem Mann geht es da nicht anders. Wenn ich mich mit anderen Müttern, die die gleiche Situation haben, unterhalte, geht es denen genauso. Es reicht anscheinend irgendwann. Manchmal denke ich, früher, als man die Ehepartner ausgesucht hatte und den Nachwuchs dann verheiratete, war das gar nicht die schlechteste Idee. Dann war man ihn los und der Partner musste sich mit den Macken herumschlagen.


Auch empfinde ich oft Mitleid, wenn andere noch kleine Kinder haben. Ich denke dann: "Oh je, die wissen gar nicht, was noch alles auf sie zukommen kann." Dazu muss ich auch sagen, dass ich eine Zeit lang alleinerziehend war, ebenso wie mein Mann (wir sind eine Patchworkfamilie), und uns das ziemlich ausgelaugt hatte. Und der Schlimmste aller Gedanken: Hätte ich noch einmal die Wahl, würde ich keine Kinder bekommen. Ich kann mittlerweile verstehen, wenn sich Leute dagegen entscheiden. Denn die glücklichen Momente sind im Gegensatz zu den unglücklichen und anstrengenden Momenten sehr wenige. Ich schäme mich, weil ich so denke, und habe jedes Mal ein schlechtes Gewissen, wenn die Kinder da waren und ich froh bin, wenn sie wieder weg sind. Ich hoffe, das legt sich wieder mit der Zeit. Ich fühle mich deshalb egoistisch und faul. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00037638 vom 19.02.2016 um 09:51:34 Uhr (26 Kommentare).

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Habe ich HIV?

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Lügen Falschheit Feigheit Selbstsucht Gesundheit

Vor über drei Jahren hatte ich eine kurze Affäre mit einer Clubbekanntschaft. Bis dahin habe ich eigentlich, außer in Beziehungen, immer safer Sex praktiziert. Als ich ein Kondom aus meiner Tasche zog, meinte meine Bettbekanntschaft so etwas wie "Ach, das brauchst du nicht. Ich nehme die Pille." Ich weiß nicht, was in dem Moment mit mir los war, aber wir haben es dann einfach ohne Kondom miteinander getrieben - etliche Male sogar. Ich verlor irgendwann das Interesse und habe erst irgendwelche Ausreden erfunden und dann den Kontakt abgebrochen. Einige Zeit später lernte ich meine Freundin kennen, mit der ich bis heute zusammen bin. Als wir eines Tages zusammen am Frühstückstisch saßen, bekam ich einige Nachrichten von meiner Verflossenen mit einem Inhalt wie "Na, erinnerst du dich noch an mich? Lass dich lieber mal auf HIV testen, du Arschloch! Ich hoffe du und deine Schlampenfreundin verreckt dran!" Mir ist vor Schock die Kinnlade runtergefallen, was auch von meiner Freundin nicht unbemerkt blieb.


Ich erfand kurzerhand eine Lüge, weswegen ich noch heute ein schlechtes Gewissen habe. Ich täuschte vor, einen wichtigen Termin völlig vergessen zu haben. Über drei Jahre lang habe ich versucht, meine Sorgen zu verdrängen. Ich hatte einfach zu große Angst vor der Wahrheit und um unsere Beziehung und ich habe mich auch geschämt, was ich bis heute tue. Vor etwas mehr als einer Woche musste ich ins Krankenhaus. Als der Arzt mir erklärte, dass standardmäßig ein HIV-Test durchgeführt werde, bekam ich einen dicken Kloß im Hals. Meine Sorgen kamen wieder in mir hoch und wurden stärker als jemals zuvor. Eine Woche lang habe ich mir die schlimmsten Sorgen gemacht und mein schlechtes Gewissen plagte mich extrem. Nun habe ich das Ergebnis. Ich bin nicht infiziert! Also wenn ich euch eines raten kann, dann ist es, immer ein Kondom zu benutzen. Mir tut das alles so schrecklich leid...

Beichthaus.com Beichte #00037637 vom 18.02.2016 um 23:32:56 Uhr (19 Kommentare).

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