Betrunken in Mexiko

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Trunksucht Ekel Peinlichkeit Last Night München

Ich war mit meinen Kameraden, wie so viele andere auch, in einer Grenzstadt zu Mexiko stationiert. Sehr oft fuhren wir zum Partymachen da rüber, weil es einfach billiger war. Nun kam es, dass mal wieder ein langes Wochenende wegen eines Feiertags war. Die meisten fuhren dann fort, um Amerika ein wenig zu entdecken. Einige blieben jedoch dort, um sich das Geld zu sparen und lieber günstig Party zu machen. Aus Vorfreude habe ich angefangen vorzuglühen und bemerkte dabei nicht, dass ich bereits stark betrunken war, statt nur einen angeheitertet. Mir wurde kurz vor Abfahrt dermaßen übel, dass ich mich umdrehen und in die Blumen erbrechen musste. Als meine Kameraden das sahen, wollten sie mich nicht mehr im Taxi mitnehmen, aber ich konnte sie doch noch überreden. In Mexiko angekommen eroberten wir die Diskothek. Meine Kameraden waren irgendwann auf einmal nicht mehr auffindbar. Sie hatten sich sang- und klanglos verkrümelt und einen der schlimmsten Fehler begangen, den man machen kann: Sie ließen einen Kameraden allein in Mexiko zurück. Ich habe aber nicht weiter nach ihnen gesucht, sondern getanzt. Man muss dazu sagen, dass es damals in Mexiko fast egal war, wie man aussah, solange man die typische deutsche Ausstrahlung und somit das Potenzial hatte, die Mädels aus dem Umfeld wegzuheiraten.


So kam es auch, dass mich eine wunderschöne Mexikanerin antanzte, sich an mir rieb und mir eindeutige Avancen machte. Ich ließ sie gewähren, auch, als sie ihre Hand sanft über meinen Schritt gleiten ließ. Sie drehte sich zu mir um und fing an, mir einen Zungenkuss zu geben, bereute dies aber aufgrund meines Alkoholatems gemischt mit Erbrochenem direkt wieder. Später stellte ich erschrocken fest, dass ich auch Erbrochenes auf dem T-Shirt unter meinem Hemd hatte. Ich war aber aufgrund des Rauschs nicht in der Lage, das zu abstrahieren. Sie machte sich schleunigst aus dem Staub und ich verpasste die einzige Chance in meinem Leben, je mit einer exotischen Traumfrau Sex zu haben.


Im Nachhinein betrachtet war das der größte Glücksgriff, denn wenn man sich mit einer Mexikanerin einlässt und es zum Sex kommt, ist es in der Regel so, dass die Familie auf eine Heirat besteht. Jemanden der versuchte, dem Ganzen zu entkommen, dem wurde schon mal in Texas vor dem Tor der Kaserne aufgelauert und man wurde nach Hause verfolgt. Im schlimmsten Fall war es notwendig, den Einsatz abzubrechen und zurück nach Deutschland zu fliegen. Da sehr viele Deutsche in früheren Jahren die Armut der jungen Mädels schamlos ausgenutzt haben und sie letzten Endes geschwängert zurückließen, kann ich das gut nachvollziehen. Ich beichte also meinen exzessiven Alkoholkonsum, der mir zwar einerseits den Sex versaut hat, mich aber davor bewahrte, womöglich heute eine Mexikanerin zur Frau zu haben, ohne das aber je vorgehabt zu haben, und bitte dafür um Vergebung. Ebenso bitte ich um Vergebung für die eklige Angelegenheit mit dem Kuss und dem Shirt.

Beichthaus.com Beichte #00035657 vom 07.05.2015 um 11:52:57 Uhr in 81379 München (Schwanthalerstraße) (7 Kommentare).

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Angst vor Apfelbutzen

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Feigheit Ernährung Vohenstrauß

Angst vor Apfelbutzen
Ich habe eine seltsame Phobie vor Apfelbutzen. Dabei liebe ich Äpfel, aber ich kann sie nur essen, wenn ich eine Möglichkeit habe, den Butzen sofort zu entsorgen. Wenn ich einen Apfel unterwegs esse, pfeffere ich den Butzen meist in die Botanik, da er ja eh verrottet (mit anderem Müll würde ich das natürlich nie machen). Wenn ich zu Hause einen esse, schneide ich ihn fein säuberlich in Spalten und entsorge den Rest auch sofort. Ich könnte niemals die Spalten essen, während die Gehäusereste noch am Teller liegen. Am Schlimmsten finde ich Leute, die im Auto einen Apfel essen und den Butzen die ganze restliche Fahrt irgendwo neben sich liegen haben, bis sie wohin kommen, wo sie ihn entsorgen können. Was ich auch nicht mag, sind Bananenschalen, aber die sind nicht ganz so schlimm.

Beichthaus.com Beichte #00035655 vom 07.05.2015 um 10:43:19 Uhr in Vohenstrauß (25 Kommentare).

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Grimassen im Auto

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Peinlichkeit Polizei Auto & Co.

Grimassen im Auto
Als Letztens auf der Heimfahrt wieder ein selten dummes Lied im Radio gespielt wurde, begann ich, richtig hässliche Grimassen zu machen. Ich bekam dann aus unerfindlichen Gründen einen Lachanfall. Nur leider ist das dem Auto vor mir nicht entgangen und prompt leuchtete ein Schildchen auf, das wir alle lieben: "Polizei, bitte folgen!" Ich durfte dann einen Alkoholtest machen und musste den Polizisten erklären, was ich da getan habe und wieso. Als sie die Erklärung hörten, brachen sie in Gelächter aus und ließen mich weiterfahren. Die Aktion ist mir immer noch unendlich peinlich und es tut mir leid, dass die Polizei ihre Zeit mit mir verschwendet hat.

Beichthaus.com Beichte #00035654 vom 07.05.2015 um 09:31:25 Uhr (9 Kommentare).

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Das Mädchen am Bahnhof

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Begehrlichkeit Bahn & Co. Hüllhorst

Ich (m/19) fahre jeden Morgen mit dem Zug zur Arbeit und muss auch jeden Tag in den Anschlusszug umsteigen. Nun ist es so, dass ein Mädchen täglich das Gleiche tut und ich verfolge sie immer wieder aufs Neue. Ich warte, bis sie aussteigt, und laufe hinter ihr her, bis zum anderen Gleis. Dort steige ich auch immer in das gleiche Abteil, nur um sie zu betrachten. Sie ist nicht sonderlich hübsch, aber das Gesamtpaket - ich weiß nicht, das ist verdammt schwer zu beschreiben. Ich bin außerdem auch glücklich mit meiner Freundin zusammen und würde sie niemals betrügen. Außerdem wäre ich eh zu feige, das Mädchen am Bahnhof anzusprechen - aber ich schaue eben gerne hin.

Beichthaus.com Beichte #00035653 vom 07.05.2015 um 05:05:28 Uhr in Hüllhorst (10 Kommentare).

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Graskauf mit der Klassenkasse

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Waghalsigkeit Drogen

Als ich in der neunten Klasse war, hatten wir immer zwei Leute, die für die Klassenkasse zuständig waren. In diesem Jahr hatte es mich und einen Kumpel getroffen. In der Kasse waren 370 Euro und ich dachte mir so: "Hey, lass uns das Geld doch nutzen, um mehr Geld […]
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Beichthaus.com Beichte #00035652 vom 07.05.2015 um 02:10:11 Uhr (7 Kommentare).

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