Voulez vous coucher avec moi

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Begehrlichkeit Dummheit Morallosigkeit Schule Castrop

Als ich 15 war, ging ich wöchentlich ein Mal zu meiner Nachhilfelehrerin in Französisch. Sie war 19 Jahre alt und wahrlich kein Augenfang. Zwischen uns herrschte eine nicht beschreibbare Aura, wenn wir uns anguckten, dann war da immer etwas Besonderes zwischen unseren Blicken. Nun gut, jedenfalls, eines Tages war ich so schnell mit dem ganzen schulischen Kram fertig und sie hatte nichts mehr vorbereitet, sodass sie mir nur sagte. "Jetzt kannst du dir aussuchen was wir machen." Ich fing an zu grinsen, sie auch. Ich kann nicht sagen, warum, aber irgendwie war uns beiden klar, was passieren wird.

Sie war für ihre 19 Jahre nicht gerade körperlich weit entwickelt, ich hingegen mit meinen 15 schon. Auf jeden Fall ist es letztendlich passiert und ich wurde von meiner Nachhilfelehrerin entjungfert. Danach habe ich ihr auch klipp und klar gesagt, dass sie mich nicht weiterhin unterrichten muss, ich nichts weitersagen werde und mir einfach eine Neuen suche. Ich erzählte meiner Mutter daraufhin, dass sie leider nicht mehr weiter unterrichten kann. Wie meine Mutter so ist, trat sie telefonisch mit meiner Nachhilfe in Kontakt und bedankte sich nochmals bei ihr. Das ganze Telefonat habe ich nicht mitbekommen, jedenfalls kam meine Mutter nochmals zu mir und fragte mich, ob irgendwas vorgefallen sei - diese Situation war mir dermaßen unangenehm.

Beichthaus.com Beichte #00029293 vom 21.08.2011 um 15:10:55 Uhr in Castrop (13 Kommentare).

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Schul-PC hacken

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Boshaftigkeit Vandalismus Schule

Vor einigen Jahren entdeckte ich eine reißerische Überschrift auf einem Computermagazin: "Windows-Kennwörter in Sekunden geknackt". Ich habe mir dieses Heft gekauft, den Tipp auf meinem PC getestet und siehe da: Es hat funktioniert. Mir kam sofort die Idee, das mit unserem neuen Schulnetzwerk zu testen. Dazu bin ich mit einem Freund in die Schulbibliothek gegangen, wo man in den Freistunden am PC arbeiten kann. Wir haben die benötigten Dateien kopiert und zu Hause die Passwörter geknackt. Allerdings gab es ein Problem: Wir hatten damit nur die lokalen Passwörter erbeutet. Das Passwort für den Server war ein anderes. Immerhin konnten wir damit die PCs von anderen Schülern und Lehrern herunterfahren und neue Programme installieren.

Da das Schulnetzwerk noch recht neu war und der Administrator unserer Schule sich oft an Schüler-PCs mit dem Server-Admin-Kennwort anmeldete, um Software zu installieren, kam mir die Idee, die Passwörter bei der Anmeldung zu speichern. Ich habe dazu ein Programm geschrieben, was sogar erstaunlich einfach war, da Microsoft einem fast schon den vollständigen Quelltext lieferte. Wer mehr darüber wissen möchte: msgina.dll. Die Passwörter wurden (sehr einfach) verschlüsselt und in einer Datei gespeichert, die so ähnlich hieß wie eine Systemdatei. Wir nahmen dann ab und zu auf den infizierten PCs die Passwörter mit nach Hause um sie dort zu entschlüsseln. Über Monate hatten wir so hunderte Schülerkennwörter erbeutet (die oftmals erschreckend einfach waren).

Irgendwie schafften wir es aber nicht, dass sich mal der Administrator an einem der „besonderen“ PCs anmeldet. Da wir Angst bekamen, dass es auffliegen könnte, haben wir irgendwann beschlossen, aufzuhören. Wir nahmen dann wann immer wir an einem der infizierten PCs waren die letzte Passwortdatei mit nach Hause und löschten anschließend das nette Programm. Doch dann, beim Inspizieren dieser letzten Passwortdateien, war wirklich das Server-Admin-Kennwort dabei! Unser Ziel war nun, auf dem Server, der Tag und Nacht läuft, ein Programm zu installieren, um ihn von zu Hause aus fernsteuern zu können. Denn das bedeutete auch, dass wir alle PCs von diesem aus steuern könnten! Das haben wir aber letztendlich doch nie wirklich umgesetzt, da es uns einfach zu riskant war.

Dafür haben wir aber etwas anderes gemacht: Als wir mal nachmittags sehr langweiligen Unterricht im Computerraum hatten, haben wir einen ungenutzten PC heimlich eingeschaltet. Auf diesem haben wir uns mit dem erbeuteten Kennwort eines Schülers angemeldet, damit keine Spuren auf uns zurückzuführen sind. Dann haben wir diesen PC von unserem PC aus ferngesteuert: Wir haben uns auf dem Server angemeldet und ihn so eingestellt, dass er in einer halben Stunde herunterfährt (nicht sofort, da zu auffällig). Der Unterricht war nämlich fast zu Ende. Wir gingen nach Hause und dachten schon darüber nach, was nun wohl so alles passieren würde.

Am nächsten Tag hatten wir in der ersten Stunde Mathe bei dem Lehrer, der auch Administrator des Schulnetzwerks ist. Schon am Anfang der Stunde kam eine Lehrerin herein die meinte, er solle mal schnell herkommen. Er war dann fast die ganze Stunde weg, und ständig kamen andere Leute herein, die fragten, wo denn der Administrator ist. Wir erfuhren dann, dass sich keiner mehr am Server anmelden konnte. Und bei lokaler Anmeldung gab es keinen Internetzugang. Am Ende der Stunde, als unser Lehrer wieder da war, fragten einige Schüler, was denn passiert sei. Der Lehrer sagte nur: „Etwas, was eigentlich niemals passieren dürfte.“ Er hat auch oft zu meinem Freund und mir geschaut, wahrscheinlich ahnte er was. Aber er hat uns nie drauf angesprochen.

Später am selben Tag hatten wir noch Englisch. Unsere Lehrerin meinte, sie sei ziemlich gereizt weil heute Morgen alles ziemlich blöd gelaufen ist: Einige ihrer Schüler sollten eine Klausur nachschreiben. Dazu hat sie sich die Klausur per E-Mail geschickt um sie dann in der Schule auszudrucken. Da ja aus mysteriösen Gründen der Server nicht mitspielte, mussten sie ihre Klausur dann noch später schreiben. Wir hatten eigentlich vor, mit der Zeit alle Spuren unserer Programme aus dem Schulnetzwerk zu entfernen, doch eines Tages wurden alle PCs durch neue Hardware ausgetauscht. Keine Ahnung wo diese PCs jetzt stehen, aber vielleicht leben unsere Programme ja immer noch.

Beichthaus.com Beichte #00029286 vom 19.08.2011 um 00:22:57 Uhr (16 Kommentare).

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Das Schachtalent

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Betrug Lügen Telefon Schule Morallosigkeit Cottbus

Vor einigen Jahren bin ich (in meiner damaligen Schule) einem Schachclub beigetreten.
Schnell wurde ich von allen Spielern der Beste. Aber nicht, weil ich so ein genialer Taktiker und Stratege war, sondern weil ich betrogen habe!
Ich hatte immer unterm Tisch mein Handy mit einer Schachsimulation dabei gehabt und jeden Zug, den mein Gegenüber betätigt hat,habe ich im Handy eingegeben.
Daraufhin habe ich den Spielzug, den die Simulation als Gegenantwort fabriziert hat, als meinen eigenen ausgegeben und im echten Schachbrett einfach übertragen.
Auf diese Weise habe ich die Besten im Club, ja selbst den leitenden Lehrer, zum Teil haushoch geschlagen.
Als ich dann immer mehr Aufmerksamkeit durch meine "besonderen Fähigkeiten" erhalten habe und nun auf einem Regionalturnier meine Schule vertreten sollte, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass das so nicht weitergehen konnte.
Also bin ich aus dem Schachclub noch rechtzeitig ausgetreten, bevor der Betrug aufgefallen ist.
Als Begründung habe ich angegeben, dass aufgrund von familiären Problemen ich keine Lust und Zeit mehr für Schach hätte.
Diese kleine Notlüge haben dann alle auch so ohne lästige Fragen akzeptiert.
Wenn die wüssten, dass ihr Ehrenmitglied nur betrogen hatte.

Beichthaus.com Beichte #00029262 vom 14.08.2011 um 13:40:56 Uhr in Cottbus (10 Kommentare).

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Angetäuscht und bestanden

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Betrug Lügen Falschheit Faulheit Schule Saarlouis

Ich muss beichten, dass ich mein Abitur auf ziemlich unrühmliche Weise bekommen habe. Ich war schon immer ziemlich faul, habe eigentlich nie meine Hausaufgaben erledigt und war ziemlich oft abwesend. In der Oberstufe habe ich es dann komplett übertrieben. Ich war mindestens einmal die Woche wegen irgendeiner gespielten Krankheit komplett daheim. In das so genannte Seminarfach bin ich in meinem Letzten Jahr gar nicht mehr hingegangen. Den Sinn von diesem Fach verstehe ich bis heute nicht. Da wir in meinem letzten Jahr in diesem Fach eine neue Lehrerin bekommen haben, kannte diese mich nicht mal, weil ich wirklich kein einziges Mal anwesend war. Irgendwann im Februar wurde ich dann zu ihr ins Lehrerzimmer bestellt. Sie wollte wissen, wieso ich nie anwesend war. Außerdem erklärte sie mir, dass man mir den Kurs mit den ganzen Fehlstunden wahrscheinlich nicht anerkennen würde, wodurch mein Abitur unmöglich wäre. Ich habe ihr dann erklärt, ich würde meine Zulassung für das Abitur wahrscheinlich sowieso nicht bekommen und wollte deshalb das Jahr wiederholen. Sie meinte dann, wir würden noch eine Hausarbeit schreiben und ich würde die Note aus der Hausarbeit einfach aufs Zeugnis bekommen, wenn ich die letzten paar Male noch kommen würde. Sie wollte mir sogar die Fehlstunden als entschuldigt eintragen, obwohl sie wusste, dass ich nicht krank war. Sie hat sogar mit meinem Tutor geredet, ob ich nicht schon im laufenden Jahr zurückgestuft werden könnte. Eigentlich hätte ich dafür nur noch die Unterschrift meiner Eltern gebraucht, weil ich zu dem Zeitpunkt erst 17 war. Ich habe das ganze dann bis kurz vor die Zeugnisse hinausgezögert und als ich die Zulassung dann hatte, bin ich doch ins Abitur gegangen. Das ganze habe ich auch vorher so geplant und der netten Lehrerin einfach ins Gesicht gelogen. Mein Abitur habe ich natürlich trotzdem bestanden.

Beichthaus.com Beichte #00029248 vom 09.08.2011 um 22:26:54 Uhr in Saarlouis (15 Kommentare).

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Geschwisterliebe im Religionsunterricht

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Dummheit Ignoranz Peinlichkeit Schule Schamlosigkeit Österreich

Geschwisterliebe im Religionsunterricht
Ich musste in der neunten Klasse im Religionsunterricht ein Referat zum Thema Geschwisterliebe halten. Ich habe jedoch das Thema falsch verstanden, weil ich im Internet unter "Geschwisterliebe" nur Material zum Thema sexueller Kontakt zwischen Geschwistern bzw. Inzest gefunden habe. So hielt ich vor versammelter Klasse und meinem peinlich berührten sowie geschockten Religionslehrer ein Referat über Sex zwischen Geschwistern, in welchem ich mit pikanten Details, detaillierten Beispiel-Geschichten, und Beschreibungen nicht geizte, denn sonst hätte ich die 15 Minuten nicht vollgekriegt. Bei der Referatsvorbereitung war mir das auch schon komisch vorgekommen, dass ich über so ein Thema ein Referat halten musste und ich hatte mich geärgert, dass ich ausgerechnet so ein peinliches Thema abbekommen hatte. Ich beichte, dass ich in meiner kindlichen Naivität nicht auf die Idee gekommen war, mein Gehirn zu benutzen und dieses eigenartige Referatsthema zu hinterfragen.

Beichthaus.com Beichte #00029243 vom 09.08.2011 um 21:10:13 Uhr in Österreich (39 Kommentare).

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