Giftköder für den Hund meines Nachbarn

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Hass Nachbarn Tiere

Ich (m/24) konnte Hunde noch nie ausstehen, überall liegen ihre Ausscheidungen, ja mir ist bewusst, dass die Besitzer dafür verantwortlich sind, sie stinken und, besonders schlimm, sie bellen. Hunde sind einfach fürchterliche und unzumutbare Tiere. Seit mein Nachbar zwei dieser kläffenden Flohschleudern hat, kann ich nachts nicht mehr schlafen, denn diese Hunde bellen ununterbrochen, trotz Ohrenstöpsel höre ich dieses furchtbare, quietschige Bellen jede verdammte Nacht. Ich hätte diese Hunde gegen eine Wand treten können, aber da ich kein Tierquäler bin, habe ich es nicht getan.

Stattdessen habe ich meinem Nachbarn einen anonymen Brief in den Briefkasten geworfen, in dem stand, dass er seine Hunde nachts zum Schweigen bringen soll, andernfalls würde ich es auf eine unschöne Art tun. Um der Botschaft Nachdruck zu verleihen, habe ich Fleisch auf eine nahegelegene Wiese, auf der sich mein Nachbar immer mit seinen Hunden aufhält, geworfen, damit der Nachbar denkt, ich hätte Giftköder ausgelegt. Das Fleisch war natürlich nicht vergiftet, aber es sollte glaubhaft wirken. Mittlerweile ist es ruhig, aber ich finde die Aktion dann doch ziemlich krank, es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00040817 vom 25.12.2017 um 17:29:30 Uhr (16 Kommentare).

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Neidisch auf das Familienglück

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Neid Neugier Nachbarn Verzweiflung

Die Familie zwei Häuser weiter schickt mich schon seit einer Weile immer wieder durch eine emotionale Achterbahn, dabei kenne ich sie nicht mal richtig. Eigentlich bescheuert, so ein Mix aus Neid, Sehnsucht, Bewunderung, Besessenheit und auch Traurigkeit, wenn ich beim Vorbeigehen einen Blick in die Fenster werfe oder sie auf dem Weg zur Schule oder Arbeit sehe. Es ist alles ganz klassisch, Mutter, Vater und drei kleine Töchter, ich schätze so zwischen 5 und 9 Jahren. Sie scheinen lebensfroh, aktiv und kreativ, sind viel mit dem Rad unterwegs, im Winter holen sie alle zusammen mit einem Bollerwagen im Rahmen eines Spazierganges den Weihnachtsbaum. Das Haus ist ein schönes und sehr großes Altbau-Stadthaus, drei Stockwerke, immer mit dezenter Deko im Fenster oder mit selbst gebastelter Deko von den Kindern. Wenn Geburtstag ist, hängen immer Bündel mit bunten Ballons an der Haustür. Die Eltern sind auch in der Gemeinde aktiv und haben ihren Garten zum Lichtfest zugänglich gemacht, aber ich bin nicht gegangen. Wie gerne hätte ich auch so etwas. Ich bin zwar lesbisch, aber das stünde solch einer eigenen Familie mit zwei Elternteilen und mehreren Kindern, Haus, Garten, Auto, Sicherheit, Behaglichkeit, Bastelstunden, Aktivitäten nicht im Weg. Momentan ist alles meilenweit weg von so einer Zukunft für mich, was die Traurigkeit macht. Gerade jetzt zu Weihnachten.

Meine eigene Mutter würde sofort meckern, dass das alles kleinkarierte Spießer sind. Bei ihr hätte ich mit solchen Plänen verschissen bis in die Steinzeit, aber den negativen Kontakt abzubrechen traue ich mich auch nicht. Selbst hatte ich eine ziemlich einsame (keine Geschwister, kein Vater) und zerrüttete Kindheit, in der die Interessen einer Erwachsenen, die eigentlich nie Kinder wollte, gegen die Bedürfnisse des Kindes standen und in der Prioritäten gerne falsch gesetzt wurden. Es gab Erziehungsmethoden mit Drohungen und emotionalem Stress, bei denen ein normaler Mensch den Kopf schütteln würde. In keiner Familie der Welt immer alles toll und ich bin sicher, dass auch diese Nachbarsfamilie ihre Sorgen und Probleme hat, aber sie geben sich ehrliche Mühe und das ist viel wichtiger als alles andere. Jedes Mal, wenn ich mir vornehme, nicht weiter drüber nachzudenken, muss ich doch wieder ins Fenster sehen oder sie sind gerade draußen unterwegs und sofort ist alles wieder da. Umziehen, um auf andere Gedanken zu kommen, geht finanziell nicht und auch wegen meiner Wohnung nicht. Es tut mir echt leid, vielleicht haben sie sogar schon bemerkt, dass sie dort immer jemand bedröppelt anguckt.

Beichthaus.com Beichte #00040813 vom 23.12.2017 um 20:03:41 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Markenartikel im Gelben Sack

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Stolz Gesellschaft Nachbarn Fürth

Bei uns in der Straße ist es üblich, dass man die Verpackungen teurer Markenartikel so in den gelben Sack legt, dass man das sehen kann, wenn er auf der Straße zum Abholen bereitliegt. Mann, ist das ein spießiger Haufen. Aber ich mache das genauso. Denn die meisten meiner Nachbarn sind so pleite wie ich. Aber jeder soll denken, dass er es nicht nötig hat.

Beichthaus.com Beichte #00040756 vom 12.12.2017 um 22:59:54 Uhr in Fürth (17 Kommentare).

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Die Peinlichkeit arbeitslos zu sein

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Peinlichkeit Feigheit Nachbarn Vreden

Ich schäme mich arbeitslos geworden zu sein, darum bin ich mindestens bis 16 Uhr so penibel leise, dass mich keiner hört ob ich zuhause bin oder nicht. Ich lebe in einem Mehrfamilienhaus mit fünf anderen Wohnparteien. Dort ist es überwiegend ruhig, da es hauptsächlich ältere Menschen sind und wir in einer recht konservativen Kleinstadt leben. Und dort verbreiten sich bekanntlich schnell Gerüchte und es wird viel gelästert.

Keiner weiss genau so recht was ich nun beruflich mache, deshalb tue ich so als ob ich nicht zuhause wäre sondern irgendwo auf der Arbeit. Ich stehe extra um sechs Uhr morgens auf um schnell den Müll raus zu bringen, Zähne zu putzen, etwas warmes zu trinken und mich zu waschen. Wenn ich später mal nochmal auf der Toilette Wasser lassen muss spüle ich nicht ab, sondern warte bis zur einem bestimmten Zeitpunkt damit. Ich esse bis dahin nichts warmes um Geräusche von Kochgeräten zu vermeiden. Husten und Niesen versuche ich zu unterdrücken. Bei unwichtigen Anrufen gehe ich nicht ran, und wenn doch dann flüstere ich unter der Decke. Fernseher schaue ich sowieso nicht und konsumiere lediglich Informationen nur mit Kopfhörer am MacBook. Durch die Wohnung schleiche ich mit weichen Pantoffeln.

Beichthaus.com Beichte #00040751 vom 11.12.2017 um 12:07:19 Uhr in Vreden (23 Kommentare).

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Die Nachbarstochter raucht!

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Hochmut Nachbarn Kinder

In meiner Nachbarschaft lebt eine Familie, in der die Eltern sich einbilden, etwas Besseres zu sein, obwohl sie weder besonders reich noch besonders gebildet sind. Die Tochter ging mit meiner Tochter zur Grundschule. Und da beklagte sich die Nachbarin schon, das wäre nichts, die Kinder wären alle so frech und unerzogen. Das Mädel durfte nicht jeden zum Geburtstag einladen und nicht auf alle Feiern gehen, sie durfte nicht mal zur Kommunion gehen und war traurig, als die anderen von ihren Kleidern und Geschenken erzählten. Als Krönung wurde sie, weil die Schulen in der Umgebung ja alle nicht gut genug sind, nach der 4. Klasse auf ein teures Internat geschickt. Manchmal, wenn sie daheim ist, trifft sie, jetzt 13, sich mit den Dorfkids, weil sie längst nicht so überheblich ist wie die Eltern. Ich beichte meine helle Freude, als ich neulich an der Bushaltestelle vorbeifuhr, wo sie herumhingen. Die Nachbarstochter rauchte. Sonst tat das, so weit ich sah, keiner.

Beichthaus.com Beichte #00040695 vom 27.11.2017 um 18:27:56 Uhr (9 Kommentare).

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