Drogen, Glatzen und ein Dreier

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Drogen Missbrauch Dummheit Gewalt Aggression Wurmannsquick

Meine zehn Jahre jüngere Cousine war schon seit ihrer Geburt etwas Besonderes für mich. Ich hatte mir immer ein Geschwisterchen gewünscht, aber meine Eltern wollten eben nur ein Kind. Ich verbrachte also immer viel Zeit mit meiner kleinen Cousine, die quasi mein Geschwisterersatz war. Vergangenes Jahr ist sie 16 geworden und hat zu dieser Zeit auch ihren ersten richtigen Freund kennengelernt. Dieser Typ ist allerdings schon 31 und ein Totalversager. Er ist fett, hässlich, hohl, hat Tunnel in den Ohren, durch die man bequem einen Gymnastikball schießen könnte, außerdem noch überall bescheuerte, schlecht gestochene Tattoos, und genau zwei Hobbys: Saufen und Fußball. Am liebsten in Kombination. Offiziell ist er 450 Euro Jobber, geht aber immerhin fleißig schwarzarbeiten als Maler und Trockenbauer, und dealt mit kleineren Mengen Crystal. Er provoziert gerne andere, um sich als überlegen darzustellen. Alles in allem ein unglaublich sympathischer Zeitgenosse. Die ganze Familie riet ihr zwar von der Beziehung ab, aber natürlich half das mal gar nichts. Er begann ihr vorzuschreiben, was sie für Klamotten tragen sollte, mit wem sie keinen Kontakt mehr haben sollte, selbst was und wie viel sie aß, schrieb er ihr vor. Sie ließ sich von ihm beeinflussen, und rutschte immer mehr in seinen vollkommen vercrystalten Assi-Freundeskreis ab. Bald kam aus unserer Familie niemand mehr an sie heran, da er ihr einredete, wir würden ihr nur schaden wollen, und nur er wüsste, was gut für sie sei. Sie kam und ging, wie sie lustig war, und vor dem Haus ihrer Eltern patrouillierte des Öfteren ein uralter Siebener BMW mit zwei Glatzen drin auf und ab. Meistens hörte man geistreiche Landser-Texte. Viermal holten ihre Eltern deswegen die Polizei, vier Mal passierte gar nichts. Eines Tages entdeckte ich auf einem Speicherstick von ihr, den sie mir geliehen hatte, ein Video, wie sie mit irgendeiner verratzten, speckbäuchigen Tussi und ihrem Freund einen Dreier macht, sie wurde dabei von beiden geschlagen und erniedrigt. Er urinierte sie beispielsweise an und ohrfeigte sie dabei. Darauf im Vertrauen angesprochen, reagierte sie nur sauer und blockte ab.


Als sie dann schließlich mit Verletzungen und Hämatomen im Gesicht ankam, die ihren vagen Aussagen nach von Missgeschicken herrührten, reichte es uns als Familie. Wir warteten ab, bis sie zu Hause in ihrem Zimmer war, dann schlossen wir es ab, damit sie nicht herauskonnte und holten einen befreundeten Psychologen vom Kriseninterventionsteam und auch die Polizei, die einen positiven Drogenschnelltest durchführte und meine Cousine mit auf die Wache nahm. Ich ließ dem Finanzamt Beweise für die Schwarzarbeit ihres Freundes zukommen, und natürlich zeigte ich ihn auch wegen der Drogen an. Den BMW Glatzen lauerten wir direkt danach zu sechst auf, mit ein paar Kumpels von einem örtlichen Motorradclub, und nahmen einige drastische Kaltverformungsarbeiten am guten Siebener vor. Außerdem wird jetzt regelmäßig vor deren Haus patrouilliert und fotografiert, sowohl von uns als auch endlich mal von der Polizei. Seitdem der Freund meiner Cousine in U-Haft sitzt, ist tatsächlich friedliche Ruhe eingekehrt. Meine Cousine ist jetzt in Therapie und langsam auf dem Weg, das Ganze zu verarbeiten. Mittlerweile redet sie auch darüber, was er ihr alles angetan hat. Ich beichte hiermit vorsorglich, dass ich, wenn er aus dem Knast raus ist, mal ein ernstes Wörtchen mit ihm reden werde.

Beichthaus.com Beichte #00033204 vom 05.05.2014 um 11:10:07 Uhr in Wurmannsquick (21 Kommentare).

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Mein zweiter Lottogewinn

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Falschheit Lügen Telefon Neuhaus-Schierschnitz

Mein zweiter Lottogewinn
Es begab sich zum wiederholten Male, dass mich eine Lottofirma anrief - ich sollte doch unbedingt mitspielen. Nach unzähligen Anrufen schaltete irgendetwas in mir um! Ich sagte, dass ich doch bereits zwei Mal voll abgeräumt habe und dass nun jemand anderes eine Chance verdient hätte. Am anderen Ende der Leitung war Ruhe. Dann, nach einer gewissen Zeit, fragte die Dame, ob ich tatsächlich schon zwei Mal den Volltreffer gelandet hätte. Lachend bestätigte ich das und erzählte, dass ich nur mal kurz hier wäre, um meine letzten Sachen zu holen. Ich hätte mir eine tolle Villa gekauft, und wenn ich umgezogen wäre, würde ich mich in die Türkei begeben, um auf meinem frisch gekauften 24 Meter Gulet in exklusiver Atmosphäre zu entspannen. Das Leben einfach genießen! Ich habe mir auch einen Lamborghini gekauft und so weiter. Die Holde am anderen Ende der Strippe war ganz still, ehe sie mich fragte, ob das denn einfach so ginge, in der Türkei zu segeln, wenn daheim Frau und Kinder warten. Natürlich erwähnte ich dann, dass ich Single bin und wie erwartet fing die Schnalle dann an, mit mir zu flirten!

Ob man sich nicht mal treffen könnte, ich wäre ja mit zwei Gewinnen etwas sehr Besonderes und sie wäre ja auch recht hübsch. Mir ist fast das Ohr abgefallen! Dass sie nicht gleich ihre Maße angegeben hat, und gesagt hat, wie gut sie im Bett ist, ist alles. Ich teilte ihr mit, dass ich ihr Anliegen notieren würde und sie momentan an 268ter Stelle in meiner Datingliste rangieren würde. Zudem würde ich abartige sexuelle Praktiken von jeder Interessentin erwarten. Vom gekonnten Strip am Schiffsmast, bis zum frivolen Pöppeln im Schlauchboot auf dem Außenborder. Sie solle mal die Zeit nutzen und schon mal einen Kurs im Strip und Bauchtanz belegen, ich würde mich dann melden. Danach legte ich auf. Ich beichte hiermit, dass wohl noch heute eine Frau im Telefoncenter der Lottofirma in Bochum auf meinen Anruf wartet, dass sie endlich dran sei, und bitte daher um Absolution für mein fürchterliches Verhalten. Aber seitdem rufen sie nicht mehr bei mir an!

Beichthaus.com Beichte #00032969 vom 31.03.2014 um 12:26:57 Uhr in Neuhaus-Schierschnitz (8 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Die Luftmatratze

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Diebstahl Habgier Kinder Urlaub Kroatien

Ich (m/22) durfte mit meinen Eltern und meiner größeren Schwester mit 12 Jahren einen wunderschönen Urlaub in Kroatien verbringen, an den ich mich bis heute gerne, aber nicht ohne schlechtes Gewissen erinnere. Unser Campingplatz am Meer war wunderschön, wir gingen baden, tauchen und Boot fahren, sodass man durchaus von einer perfekten Urlaubsidylle sprechen kann. Jedoch nur fast. Wir hatten unsere Luftmatratze zu Hause vergessen und so beobachtete ich schon am ersten Tag neidisch eine Familie aus Holland, die eben eine solche dabei hatte. Abends im Zelt schmiedete ich mit meiner Schwester dann einen tollkühnen Plan, wie wir an die silber-durchsichtige Luftmatratze kommen könnten. Den Mut, diesen in die Tat umzusetzen hatten wir in dieser Nacht dann aber doch nicht.

Am nächsten Tag gingen wir also wie schon am Vortag ohne Luftmatratze an den Strand. Der Badetag ging schnell vorbei und hat trotz allem eine Menge Spaß gemacht. Nach dem Abendessen holte ich mir an der Strandbar noch ein Eis und konnte meinen Augen kaum trauen. Die Luftmatratze meiner Begierde trieb angebunden an einem Stein auf dem Wasser. Zurück am Platz erzählte ich sofort meiner Schwester von meinen eben gemachten Beobachtungen. Wir beschlossen, in dieser Nacht zuzuschlagen und die Luftmatratze in unseren Besitz zu übernehmen. So schlichen wir nachts aus unserem Zelt, was uns so weit auch gut geglückt ist. Angekommen am Strand banden wir die Luftmatratze los und versteckten sie Abseits im Gras. Danach ging es zurück in unser Zelt. Am nächsten Morgen brachten wir freiwillig den Müll weg, holten auf dem Rückweg die Luftmatratze aus dem Versteck und brachten sie zu unserem Platz. Unseren erstaunten Eltern erzählten wir, dass die Luftmatratze neben den Müllcontainern gelegen hätte und da unsere Mutter eine notorische Müllverweigerin war, lobte sie uns sogar noch für unsere Müll vermeidende Aktion.

Mit unserer neuen Errungenschaft gingen wir an den Strand und sahen die holländische Familie erneut - zu unserer Überraschung jetzt mit zwei großen aufblasbaren Walen und einer neuen Luftmatratze. Unser Diebstahl fiel aufgrund der vielen Gäste nicht auf, die niederländische Familie hatte Ersatz für die Luftmatratze gefunden und uns hat sie bis in den letzten Sommer, als sie das Zeitliche segnete, gute Dienste erwiesen. Trotzdem bereue ich die Tat, jedoch nicht ohne Grinsen im Gesicht und nicht ohne daran zu denken, dass wir auch einen Wal mitnehmen wollten. Dieser Plan wurde allerdings nicht in die Tat umgesetzt, sie wirkte uns damals schon zu dreist. Unsere Luftmatratze ruht nun nach jahrelangem Gebrauch in den ewigen Jagdgründen. Für meinen Seelenfrieden habe ich letztes Jahr den örtlichen Kindergarten auf einen Badetag mit allem Drum und Dran eingeladen und jedem Kind eine neue Luftmatratze geschenkt, sodass diese im Urlaub nicht auf die schräge Bahn kommen.

Beichthaus.com Beichte #00032805 vom 02.03.2014 um 14:16:46 Uhr in Kroatien (Pula) (9 Kommentare).

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Das Kind in der Katzenbox

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Internet Kinder

Das Kind in der Katzenbox
Ende November letzten Jahres war ich (w/31/alleinerziehend) zu Besuch bei einer Freundin, welche am Wochenende Geburtstag gefeiert hat. Da sie selbst Kinder hatte und auch andere Eltern mit ihren Kindern da waren, habe ich natürlich meinen vierjährigen Sohn auf die Feier mitgenommen. Die Kinder haben sich auch ganz gut verstanden und zum Ende hin, als fast schon alle gegangen waren, waren nur noch mein Sohn und die Kinder der Gastgeberin übrig. Meine Freundin hat auch eine Katze, und die Kinder fanden es irgendwann schließlich lustig, die Katze nachzuahmen und holten auch eine größere Katzen-Transportbox irgendwo hervor und krabbelten abwechselnd in die Transportbox rein, wir fanden es wirklich amüsant und es war unglaublich niedlich. Meine Freundin hat auch nicht gezögert, schnell ein paar Fotos mit dem Smartphone zu machen, und versprach mir, mir diese später zu senden. Die Kinder hatten da sehr viel Spaß und haben sich immer gegenseitig in die Box eingeschlossen und wieder herausgelassen.

Gegen Abend verließen wir schließlich die Feier und meine Freundin stellte wenig später die Fotos auch in ein bekanntes soziales Netzwerk und markierte mich auch auf der Pinnwand. Die meisten Kommentare waren sehr positiv und es ging ja aus den Fotos von den Kids in der Katzenbox eindeutig hervor, dass das ein Gag war. Aber irgendjemand schien sich daran zu stören, denn Mitte Dezember bekamen meine Freundin und ich fast zeitgleich einen unangemeldeten Besuch vom Jugendamt und auch wenig später eine Vorladung, beim Jugendamt zu erscheinen. Ich war völlig schockiert und wusste nicht, um was es ging, bis ich mit den Fotos von den Kindern in der Katzenbox konfrontiert wurde. Die Frau vom Jugendamt war so eingebildet und stur, dass sie nicht glaubte, dass es nur Spaß war. Sie war der festen Überzeugung, dass hier das Kindeswohl gefährdet ist, und mein Sohn, bzw. die Kinder meiner Freundin von uns unmenschlich, geradezu barbarisch behandelt werden, und drohte mir mit Konsequenzen. Ich fiel aus allen Wolken, konnte mich aber zusammenreißen, gab eine Erklärung ab und für mich war die Sache damit auch geregelt. Heute Morgen erhielt ich einen schönen Brief, dass der Fall weiter bearbeitet wird, und nun der Richter meinen vier Jahre alten Sohn sprechen möchte, da das Verfahren eröffnet wurde. Ich weiß nicht, was ich machen soll, die ganze Situation wirkt so surreal, ich war immer eine gute Mutter und habe mein Kind auch nie misshandelt. Ich möchte deshalb beichten, dass ich mich von dieser Situation fertigmachen lasse und jeden darauf hinweisen, dass man nicht so dumm sein sollte, alles zu veröffentlichen - vielleicht benutzt es irgendwann jemand gegen euch.

Beichthaus.com Beichte #00032737 vom 17.02.2014 um 12:53:47 Uhr (57 Kommentare).

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Der Ring in der Toilette

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Boshaftigkeit Diebstahl Neid Kindergarten

Ich (w) habe im Kindergarten etwas sehr Dummes gemacht. Wir feierten Karneval, und ich war als Prinzessin verkleidet. Genau wie die anderen Mädchen. Als zwei von ihnen auf die Toilette gingen, legten sie ihre Plastikringe auf ein Waschbecken. Ich habe mir dann einen Ring geschnappt und habe ihn die Toilette runtergespült. Ich weiß nicht mehr warum, eigentlich hatte ich nichts gegen das Mädchen, ich tat es einfach so. Vielleicht war ich aber auch neidisch auf ihren Ring. Danach hatte ich dann ein furchtbar schlechtes Gewissen und habe es meinen Eltern erzählt, als sie mich abholten. Die redeten dann mit den Eltern des verzweifelten Mädchens, das unbedingt seinen Ring wieder haben wollte, und ich musste mich entschuldigen. Ich überließ ihr auch schweren Herzens meinen Ring, aber zum Glück war sie nicht sauer.

Beichthaus.com Beichte #00032487 vom 30.12.2013 um 18:05:59 Uhr (2 Kommentare).

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