Leben wie die Reichen und Schönen

29

anhören

Eifersucht Neid Verzweiflung

Ich möchte beichten, dass ich total unzufrieden mit meinem Leben bin. Ich bin total neidisch auf die Leute in meinem Alter, die durch irgendetwas Sonderbares, sei es Schauspielern oder Ähnliches, total reich, berühmt und begehrt geworden sind. Sie besitzen ein einwandfreies und finanziell sorgenfreies Leben, wohnen in den schönsten Häusern, Villen oder sonstigen, außergewöhnlichen Immobilien und wissen, dass ihr Leben super ist. Von einem perfekten Leben kann ich nur träumen. Seit ich die Schule beendet habe, habe ich keine Freunde mehr, und meine Familie ist auch so gut wie auseinandergebrochen. Meine Eltern haben sich geschieden und kurz darauf ist meine Schwester mit ihrem Freund zusammengezogen. Meine Mutter hat sich einen reichen neuen Kerl angelacht, der von ihren Kindern nichts wissen möchte und ich wohne mit meinem Vater und seiner neuen Freundin zusammen. Und zwar in einer total mickrigen 50qm Wohnung mit zwei Zimmern - es ist einfach schrecklich. Wieso kann ich nicht irgendeine tolle Idee haben, mit der ich mir mehrere Millionen auf mein Konto ballere? Wieso kann ich nicht ein gebürtiger Amerikaner mit schauspielerischem Talent sein, und reich und berühmt werden? Ich muss zugeben, dass sich meine Wünsche etwas merkwürdig anhören, und dass ich Glück komischerweise mit der Summe des Kontostandes definiere. Aber irgendwie wünsche ich mir einfach, genauso wohlhabend wie diese Kinder zu sein, mit denen ich niemals befreundet sein werde. Meint ihr, dass ich spinne und es nur so eine Phase ist? Oder bin ich wirklich so bescheuert veranlagt und geldgeil?

Beichthaus.com Beichte #00032005 vom 06.10.2013 um 21:21:45 Uhr (29 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der Spezial-Cupcake

12

anhören

Zwietracht Ekel Falschheit Ernährung

Der Spezial-Cupcake
Letztens war ich mit einer meiner besten Freundinnen zu einer Party eingeladen und wir wurden gebeten, etwas zum Essen mitzubringen. Also machten wir uns vor der Feier daran, Cupcakes zu backen, die wirklich sehr lecker waren. Ich weiß, das ist noch keine Beichte, aber wir sind mit einigen Gästen der Party nicht so dicke, weshalb wir uns entschlossen, einen Spezial-Cupcake zu backen. Vielleicht kennt ihr diese Katzenleckerlis in Stangenform? Diese haben wir zerkleinert in einen der Cupcakes gepackt. Im Laufe des Abends stellten wir dann fest, dass der Cupcake von irgendjemandem genommen wurde. Hoffentlich von einer der dummen Tussen, die sich für was Besseres hält!

Beichthaus.com Beichte #00031829 vom 01.09.2013 um 20:45:56 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Folge

21 Jahre Drogensumpf

41

Drogen Maßlosigkeit Sucht Verzweiflung Arbeit

21 Jahre Drogensumpf
Ich möchte hiermit beichten, dass ich nicht in der Lage bin, mein Leben auf die Reihe zu bekommen. Ich habe schon recht früh angefangen, mir Selbiges zu versauen. Im frühesten Jugendalter habe ich angefangen zu kiffen und es hat auch nicht lange gedauert, bis ich […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00030817 vom 24.02.2013 um 11:51:33 Uhr (41 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Grenzkontrolle

10

Drogen Dummheit Urlaub

Zur bestandenen Matura planten meine beiden besten Freunde und ich, einen Urlaub in Kroatien zu machen. Da die Fahrt ziemlich lang ist und unser Freund, dem das Auto gehörte, uns nicht fahren lassen wollte, konnten wir auch genauso gut schon mal anfangen, mit Gras […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00030763 vom 06.02.2013 um 18:38:00 Uhr (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Parken vor der Villa

13

anhören

Dummheit Peinlichkeit Masturbation Studentenleben Genf

Parken vor der Villa
Vor vielen Jahren habe ich meinen MBA an der Webster University in Genf gemacht und weil das Studium ohnehin sehr teuer war und für mich nur knapp leistbar, wohnte ich in einer WG mit drei anderen Männern auf entsprechend knappem Raum. Mein Zimmer war so toll gelegen, dass man durchgehen musste, wenn man ins Bad wollte, also absolut das Letzte. Ich konnte nicht nur nachts nicht schlafen, wenn einer aufs Klo musste, ich konnte vor allem morgens nicht gut Hand anlegen, wie ich es gewohnt war. Im Bad ging es zwar schon, aber man musste schnell machen, weil ja die anderen auch rein wollten. Wie die das Problem gelöst haben, weiß ich nicht, ich jedenfalls schämte mich, wenn ich an mir rumspielte und einer kam rein. Es versaute mir nicht nur die ganze Sache, ich bekam richtige Potenzstörungen deswegen. Gott sei dank fand ich bald die Lösung meines Problems: Wegen meiner Geldnot nahm ich einen Job als Zusteller bei einer Firma an, die Milch und Frühstück an Haushalte liefert. Der Dienst begann um halb fünf Uhr morgens und endete gegen acht. Ich musste also um vier aufstehen, zu der Firma radeln, den Lieferwagen holen und dann laut Adressenliste die Sachen, zumeist in den Villenvororten Ferney Voltair und Moens und Umgebung, ausliefern. Es war recht gut bezahlt, manchmal gab es auch gutes Trinkgeld und vor allem hatte ich einen Mercedes T1 für mich allein, um zu erledigen, was zu Hause nicht mehr ging.

Zu diesem Zwecke hatte ich in dem locker bebauten Gebiet eine Einfahrt gefunden, die meinen Bedürfnissen ganz ideal entsprach. Es war eine breite Allee, die nach etwa 50 Metern bei einem riesigen, grauen Eisentor endete. Wohl die Grundstückseinfahrt einer sehr noblen Villa. Jedenfalls bog ich jeden Werktagmorgen dort ein, parkte im hinteren Drittel zwischen den Bäumen und legte los. Meistens war es sogar noch dunkel, sodass ich mir eigentlich nie beobachtet vorkam. Im Gegenteil, ich legte mir keine Zwänge an. Danach warf ich die dreckigen Papiertaschentücher aus dem Wagen - mitführen bis zum nächsten Mülleimer wollte ich sie nicht - und nicht selten drückte mich danach auch noch die Blase. Das Problem löste ich an einem der Bäume oder der Mauer. Mit der Zeit fanden sich dort eine Menge Taschentücher, wohl alle von mir. Und dann, nach ungefähr einem Monat, als ich gerade mal wieder dabei war, es mir selbst zu machen, klopfte es an die Autoscheibe. Eine Frau stand draußen, vielleicht um die 50, in einem Mantel. Sie sah mich herablassend an. Ich wusste nicht recht, was ich nun tun sollte. Natürlich bedeckte ich als Erstes mit dem Sweater bestimmte Regionen. Ich glaube nicht, dass sie was gesehen hatte, der Mercedes war ja auch ziemlich hoch. Ich öffnete das Fenster runter und sie fragte: "do you speak french, german or english?" Ich stammelte "alles". Daraufhin sprach sie auf deutsch weiter: "Seien Sie doch so nett und suchen Sie sich einen anderen Platz, ja? Die Einfahrt ist ja schon übersät mit Ihren Taschentüchern, und dass sie jeden Tag an die Wand urinieren, wird langsam ein Geruchsproblem."

Danach drehte sie sich um und verschwand durch ein kleines Tor in der grauen Einfahrt. Ich war fertig. Ich kann mir nur vorstellen, dass die damals schon eine Videoüberwachung hatten und zwar keine schlechte, und mich dort beobachtet haben. Was genau man da alles sah, weiß ich nicht. Ich denke mal, nicht zu viel, aber eben das Pinkeln. Aber peinlich ist mir das heute noch. Ich habe danach immer einen großen Umweg gemacht, bin fast bis Bretigny gefahren, weil es dort einige Wäldchen gab, und hab es dann dort gemacht. Aber seit diesem Morgen war ich immer sehr nervös dabei. Und heute bin ich überglücklich, dass ich mehrere Zimmer ganz für mich allein habe, wenn es mich überkommt.

Beichthaus.com Beichte #00030659 vom 08.01.2013 um 21:51:31 Uhr in Genf (Route de Prévessin) (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000