Mit dem Besen in die Urne

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Verzweiflung Engherzigkeit Tod Kinder Marktheidenfeld

Ich (w) beichte, dass ich etwas Schreckliches zu meinem Kind gesagt habe. Vor einigen Jahren starb mein Mann nach einem harten und langen Kampf gegen den Krebs. Mein Sohn war damals 15 Jahre alt und meine Tochter sechs. Mein Mann und ich diskutierten lange darüber, wie er beerdigt werden sollte. Ich konnte ihm die Verstreuung, um unserer Kinder willen, gerade noch ausreden, aber er wollte unbedingt verbrannt werden. Dann starb er und der Tag der Beerdigung kam. Meine kleine Tochter schwieg und starrte unentwegt auf die kleine Urne, in der sich die Asche befand. Ich war nach vier Tagen voller Trauer ganz ausgebrannt und abgestumpft. Nach einer Weile zupfte die Kleine an meinem Ärmel und fragte ganz leise: "Wo ist denn Papa?" Meine Antwort, dass Papa in der Urne sei, schien sie zu verwundern, denn sie fragte mich, wie er denn dort hineinpassen würde. Aus der Sicht des Kindes vermutlich eine logische Frage, immerhin war er ja knapp 1.90 m groß. Ich weiß nicht, was mich zu der Antwort "Mit einem Besen und einer Schaufel" getrieben hat, aber es tut mir inzwischen unendlich leid, so etwas zu meiner Tochter gesagt zu habe. Sie hat mich ganz komisch und verwirrt angeschaut, hat aber den Rest des Tages kaum ein Wort gesagt. Heute meint sie, dass sie sich nicht daran erinnern kann, was damals passiert ist, aber das macht es leider nicht ungeschehen.

Beichthaus.com Beichte #00031731 vom 12.08.2013 um 11:36:18 Uhr in Marktheidenfeld (16 Kommentare).

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Seife ist nicht immer gut

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Dummheit Neugier Kinder Köln

Ich (w/20) habe auch etwas zu beichten, das aus reiner Dummheit entstand. Als ich früher, ich muss so etwa zwölf Jahre alt gewesen sein, badete, habe ich ganz besonders auf die Hygiene geachtet. Deshalb hatte ich auch vor, mich von "innen" zu reinigen und habe mir kurzerhand ein Stück Seife "unten rein" geschoben. Natürlich kam das Stück nicht mehr von selbst ans Tageslicht und es hat fürchterlich wehgetan. Schlussendlich wurde ich dann ins Krankenhaus gefahren und dort wurde die Seife entfernt. Die Folge des Ganzen war, dass ich nur noch mit einem Kühlpad zwischen den Beinen einschlafen konnte. Ich schäme mich heute noch dafür. Zu allem Überfluss zieht mein Bruder mich immer noch damit auf. Er findet es nämlich äußerst amüsant, vor allem, da es wirklich die ganze Familie mitbekommen hat.

Beichthaus.com Beichte #00031729 vom 12.08.2013 um 03:02:53 Uhr in 50667 Köln (Ziegenstraße) (23 Kommentare).

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Das Unglück beim Ballettunterricht

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Peinlichkeit Feigheit Ekel Kinder

Ich (w/18) war als Kind beim Ballettunterricht. Ich muss um die fünf Jahre alt gewesen sein, als das passiert ist.
Wir trugen immer Strumpfhosen, darüber diese Trikots und einen Rock. Jedenfalls warteten wir am Rand auf irgendwas und setzten uns deshalb auf den Boden. Ich musste schon ziemlich lange auf die Toilette, traute mich aber nicht, etwas zu sagen, weil ich ganz schön Bammel vor der Lehrerin hatte. Es kam, wie es kommen musste, und ich machte mir in die Hose. Es lief auch etwas auf den Boden und eine Dame der Ballettschule musste das wegmachen. Ich habe mich total geschämt und meine Mutter hat mich hinterher nur gefragt, wieso ich nicht einfach gesagt habe, dass ich auf die Toilette muss. Irgendwie fand ich das mit den Sachen auch so unheimlich kompliziert. Jedenfalls ist es mir immer noch extrem peinlich und ich bitte um Absolution für meine damalige Feigheit.

Beichthaus.com Beichte #00031727 vom 12.08.2013 um 05:55:26 Uhr (9 Kommentare).

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Kindermund tut alles kund

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Peinlichkeit Kinder

Kindermund tut alles kund
Zu meiner Kindergartenzeit, also vor einer Ewigkeit, habe ich meine Mutter ganz übel blamiert. Sie hat mich damals vom Kindergarten abgeholt und wollte noch schnell einige Sachen aus einem Baumarkt besorgen, der an diesem Tag sehr gut besucht war. Als sie sich endlich einen Platz in einer der endlosen Schlangen an der Kasse erkämpft hatte, musste ich eine Frage loswerden, die mir die ganze Zeit im Kopf herumschwirrte. Zu meiner Verteidigung - ich wurde von einem Kindergarten-Freund inspiriert, der einen älteren Bruder hatte und dadurch allerlei erfuhr. In voller Lautstärke fragte ich also: "Mama, kann man eigentlich auch in den Arsch f*cken?". Jeder im Umkreis muss meine Mutter angestarrt haben, wie sonst etwas. Sie wurde knallrot und hat dann so getan, als hätte sie etwas vergessen und müsste deshalb wieder in den Markt rein. Mama, es tut mir leid, dass ich dich so blamiert habe, dass du fast im Boden versunken bist.

Beichthaus.com Beichte #00031723 vom 09.08.2013 um 01:11:18 Uhr (21 Kommentare).

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Die kindliche Experimentierfreude

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Masturbation Peinlichkeit Neugier Kinder

Ich (w) habe zu beichten, dass ich als Kind schon sehr experimentierfreudig war, was meinen Körper angeht. Ich habe mit ungefähr drei oder vier Jahren angefangen, mich selbst zu befriedigen. Und nein, das ist kein Scherz. Meine Mutter hat es zu dieser Zeit sogar gefilmt. Sie fand es natürlich witzig, weil sie ja wusste, dass ich keine Ahnung hatte, was ich da tat. Ich habe mir immer meine Decke genommen, sie zusammengeknüllt und rutschte dann so lange darauf rum, bis ich dadurch "schöne Gefühle" bekam. Damals habe ich einfach gedacht, ich muss auf die Toilette und könnte das so anhalten. Danach bin ich deswegen jedes Mal auf die Toilette gegangen und habe kurz darauf wieder von vorne angefangen. Meine Mutter hatte sich dazu auch einen albernen Namen ausgedacht, sie nannte es immer "Rummeln". Erst als ich elf Jahre alt wurde, wurde mir klar, was ich da tat. Und da ich zu dieser Zeit ein Zimmer mit meiner Schwester teilte, war mir das sehr peinlich. Ich möchte beichten, dass ich schon als Kleinkind gesündigt habe und dass ich jetzt, wenn ich mit meinem Partner Sex habe und zum Orgasmus komme, daran denken und schmunzeln muss. Vor allem, da meine Orgasmen weitaus intensiver sind, wenn ich oben bin. Liegt wohl an der jahrelangen Übung.

Beichthaus.com Beichte #00031710 vom 08.08.2013 um 04:16:07 Uhr (49 Kommentare).

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