Ich habe meine Welpen ausgesetzt!

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Rache Vandalismus Zorn Boshaftigkeit Tiere Schwelm

Vor drei Jahren fuhr ich am Ende des Jahres gerade von der Arbeit nach Hause und ergötzte mich dabei an meiner immer noch weihnachtlich aussehenden Umgebung. Dabei fiel mir ein Auto auf, vor dem eine Frau mit Karton stand und für mich wirkte es so, als wäre etwas Lebendiges in der Kiste. Da man ja immer wieder Horrorgeschichten hört, in denen "stolze" Tierbesitzer ihre Gefährten kurz nach den Feiertagen aussetzen, fuhr ich 200 Meter weiter und machte dort am Straßenrand halt. Keine zwei Minuten später fuhr besagtes Auto an mir vorbei und ich nutzte die Gelegenheit, um mir das Kennzeichen zu notieren. Dann drehte ich erstmal um und schaute an der Stelle nach, an der die gute Frau noch kurz zuvor stand. Tatsächlich stand nur wenige Meter entfernt dieser Karton und man hörte eine Art Jaulen! Im Karton waren zwei kleine Hundewelpen, die eigentlich noch viel zu jung waren, um sie vom Muttertier zu trennen, selbst unter normalen Umständen.


Zuerst fuhr ich die Kleinen in unser örtliches Tierheim, denn ich habe selbst schon einen Hund und ehrlich gesagt weder genug Geld noch Zeit für weitere Tiere. Danach rief ich wutentbrannt meinen besten Freund an, der bei der Polizei arbeitet und habe ihn gefragt, ob ich Anzeige erstatten kann. Er sagte mir, dass dies möglich sei, aber bei unserer Rechtslage wäre die Strafe wohl minimal - es würde in den meisten Fällen nur eine geringe Geldstrafe geben. Als ich das dann erst einmal verdaut hatte, habe ich ihn dazu überredet, mir ihre Adresse zu sagen, immerhin kannte ich ja ihr Nummernschild. Was soll man sagen? Nach langem Hin und Her, plus dem Versprechen, niemals jemandem zu verraten, dass ich die Daten von ihm habe, bekam ich ihre Adresse.


Am nächsten Abend fuhr ich zu dieser Person, wobei ich noch nicht den geringsten Schimmer hatte, was ich machen oder ihr sagen sollte. Letztendlich habe ich mit meinem Schlüssel den folgenden Satz an alle Seiten ihres Autos geritzt: "Ich habe meine Welpen ausgesetzt". Die Tat an sich tut mir leid, aber ich hatte einfach so eine Wut in mir! Denn selbst wenn man keine Zeit, Lust, oder das Geld hat, um für sein Tier zu sorgen, so kann man wenigstens so anständig sein und dieses im Tierheim abgeben. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00037213 vom 26.11.2015 um 08:30:53 Uhr in 58332 Schwelm (18 Kommentare).

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Glotzer in der S-Bahn

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Zorn Schamlosigkeit Bahn & Co.

Ich (w/30) hasse diese Glotzer in den öffentlichen Verkehrsmitteln und auf den Straßen. Klar, dass man nicht mit gesenktem Kopf und Scheuklappen durchs Leben läuft, aber permanentes Beobachten und Anstarren fremder Mitmenschen finde ich unter aller Sau. Dazu nur zur Info, ich sehe völlig normal aus, bin nicht übergewichtig oder ungepflegt! Wenn es sich dabei um Kinder handelt, weise ich sie mit eisiger Miene darauf hin, dass sich so etwas nicht gehört und frage, ob sie das nicht von ihren Eltern gelernt hätten. Damit habe ich eigentlich meistens sofort Erfolg. Für alle anderen mache ich ein Mal im Monat etliche Passbilder an Billigautomaten, die ich immer, wenn ich unterwegs bin, dabei habe.


Wenn dann wieder so ein Glotzer in der S-Bahn aktiv ist, gehe ich vorm Aussteigen zu ihm, überreiche ihm mein Foto und sage: "Ich muss jetzt leider aussteigen, hier, für daheim." Wenn mir die Fotos ausgegangen sind, frage ich auch schon mal, ob sie selbst noch schnell eins machen möchten. Leider weiß ich nicht mehr, wie viele Bilder ich schon verteilt habe. Es macht mit jedenfalls sehr viel Spaß diese Menschen zu maßregeln.

Beichthaus.com Beichte #00037169 vom 06.12.2015 um 10:17:51 Uhr (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wäsche bei 60 Grad

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Zorn Rache Engherzigkeit WG

Ich (w/19) wohne in einer WG und muss natürlich ab und zu meine Wäsche waschen. Dies wird mir aber zurzeit von meiner Mitbewohnerin erschwert. Denn sie wäscht zwar immer ihre Sachen, lässt sie aber ewig in der Waschmaschine. Dieses Wochenende ist es mal wieder so weit und ich muss echt meine Wäsche waschen. Sie wusste, dass ich waschen möchte, und hat trotzdem noch schnell eine Maschine gemacht und mich dann ganz freundlich gefragt, ob ich ihre Wäsche aufhängen könnte. Ich habe natürlich zugesagt. Ihr Zeug liegt also aktuell noch in der Maschine und sie ist übers Wochenende bei ihren Eltern. Ich habe diese Person generell so satt - auch wegen anderer Dinge - und bin froh, wenn ich in drei Wochen umziehe.


Zu meiner Beichte: Ich habe die Waschmaschine erneut angemacht, aber nicht auf 30 Grad, sondern auf 60 Grad. Ich hoffe irgendwie, dass etwas einläuft und sie sich fragt, ob die Waschmaschine spinnt oder Ähnliches. Aber zu was für einem Menschen bin ich dadurch geworden?! Ich habe die Maschine dann nach 15 Minuten gestoppt. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00037166 vom 05.12.2015 um 20:28:19 Uhr (13 Kommentare).

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Meine Schwester ist eine abgefuckte Schlampe!

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Zorn Ungerechtigkeit Dummheit Verzweiflung Familie

Ich (m/33) habe eine jüngere Schwester, die jetzt 19 Jahre alt und mehr oder weniger eine Nachzüglerin ist. Als kleines Nesthäkchen wurde sie auch richtig übel verwöhnt. Unsere Eltern sahen ihre Erziehung ganz entspannt und dementsprechend bekam meine Schwester so gut wie nie irgendwelche Grenzen aufgezeigt. Sie konnte quasi tun und lassen, was sie wollte. Das führte dazu, dass sie schon ab der vierten Klasse eine gepflegte Null-Bock-Haltung an den Tag legte, weil es niemanden interessierte, was sie für Noten heimbrachte. Obwohl sie trotz dieser miesen Einstellung eine Bildungsempfehlung für das Gymnasium bekam, schickten meine Eltern sie an eine Oberschule. Dort ging das Elend dann richtig los. Das, was sie ab der sechsten Klasse abzog, grenzte an direkte Arbeitsverweigerung.


Ihr Zeugnis war ein Konglomerat aus nicht erbrachten Leistungen. Meine Eltern taten das mit einem Achselzucken und ein paar strengen Worten und Blicken ab. Das half natürlich nur von Mittag bis um Zwölf. Immerhin schaffte sie es bis zur achten Klasse, ehe sie das erste Mal sitzen blieb. Sie schob es darauf, dass jemand ihre Noten vertauscht hatte, und ignorierte vollkommen den Fakt, dass die einzige Leistung, mit der sie sich in der Schule besonders hervortat, das großzügige Herumschicken von Fotos ihres nackten Körpers war. Ich redete irgendwann mit ihr, weil meine Eltern die ganze Sache recht wenig interessierte, und versuchte es zunächst auf die nette Tour. Das ging ihr jedoch alles am Allerwertesten vorbei. Als sie in der Neunten zum zweiten Mal sitzen blieb und gleichzeitig von irgendeinem ihrer Kevin- und Justin-Freunde schwanger wurde, nahm ich sie richtig ins Gebet, um ihr klarzumachen, dass sie geradewegs dabei war, ihr Leben so richtig in den Sand zu setzen.


Sie verlor das Kind aufgrund eines Alkoholexzesses im dritten Monat. Als sie endlich mehr schlecht als recht in der zehnten Klasse gelandet war, verweigerte sie das Schreiben von Bewerbungen, denn als Traumberuf gab sie an, dass sie gerne Model werden würde. Ihr Lebensinhalt bestand aus Saufen, Partys und Sex mit möglichst vielen Leuten. Alle Versuche, sie wieder einzuorden, schlugen gnadenlos fehl. Sie hing herum und lebte einfach auf Kosten meiner Eltern. Ich bekam heraus, dass meine Eltern ihr für die Gammelei jeden Monat noch 300 Euro überwiesen, während ich zu meiner Studienzeit zu Hause noch Geld für Kost und Logis abdrücken durfte. Vor einem halben Jahr hatte mein Vater einen Schlaganfall und ist seitdem behindert. Unter Umständen bleibt er sogar ein Pflegefall. Meine Mutter hat mich vor Kurzem um Geld gebeten, denn es reicht wohl momentan hinten und vorne nicht. Trotzdem überweisen meine Eltern meiner Schwester immer noch besagte 300 Euro.


Meine Schwester kümmert es im Übrigen einen feuchten Dreck, wie es unserem Vater geht, solange die Kohle pünktlich kommt und im Kühlschrank etwas zum Essen ist. Ich habe meiner Mutter das Geld mit dem Hinweis verweigert, dass meine Schwester seit über einem Jahr fürs süße Nichtstun kassiert, in der ganzen Zeit keine einzige Bewerbung geschrieben hat, und immer noch auf die große Modelkarriere hofft. Sie geht davon aus, in der Disco entdeckt zu werden. Tatsächlich wird sie jedoch einfach nur immer fetter und abgefuckter, egal wie schlampig sie sich anzieht. Ich beichte, dass ich drauf und dran bin, den Kontakt zu meiner Familie abzubrechen oder zumindest sehr stark einzuschränken, damit mich die ganze Situation nicht noch mehr herunterzieht. Ich habe es einfach satt!

Beichthaus.com Beichte #00037157 vom 03.12.2015 um 12:31:55 Uhr (21 Kommentare).

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Strafe für hellhörige Nachbarn

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Hass Rache Zorn Maßlosigkeit Nachbarn

Da ich in eine neue Wohnung ziehe, möchte ich nun etwas beichten. Zur Vorgeschichte nur so viel: Meine ehemalige Nachbarin war extrem hellhörig und geräuschempfindlich, also nach 22:00 Uhr waren keine Gespräche in normaler Lautstärke möglich, geschweige denn Musik […]
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Beichthaus.com Beichte #00037147 vom 01.12.2015 um 23:51:08 Uhr (9 Kommentare).

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