3.000 Euro Brutto mit 20 Jahren

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Ungerechtigkeit Schamlosigkeit

Ich war die Woche in Köln. Nicht nur, dass sich da sehr komische Leute rumtreiben, z. B. ein Opa im Rollstuhl mit CD-Player voll aufgedreht und sich dann über die Jugend beschwert, wie rücksichtslos und egoistisch sie doch wäre, nein, auch waren da Studenten von der WWF. Ich war gerade im Gedanken woanders und wollte wieder zum Bahnhof, auf einmal stand Patrick - so hieß der Student mit österreichischem Dialekt vor mir. Er fragte, ob ich nicht eine Minute Zeit hätte. Ich sagte, dass ich zum Zug will, aber er meinte mich über die Machenschaften seines Vereins aufklären zu müssen.

Nun gut, er fragte mich dann wie ich heiße, ich habe dann einfach mal Peter gesagt, hab leicht gezögert, aber er hat es trotzdem ernst genommen. Naiv. Nach fünf Minuten in denen er mir erzählte er könne ja als Student leider nur 5 Euro im Monat spenden, mein Lebensstandard würde sich ja nicht verschlechtern, wenn ich am Wochenende mal ein Bier weniger trinke, usw. Er würde ja verstehen ich könnte als gerade 18-jähriger Schüler auch nur wenig spenden und das wäre ja in Ordnung. Er wollte doch glatt, dass ich vor Ort auf der Straße einen Mitgliedsantrag unterschreibe. Ich habe mich gegen die Angabe von falschen Daten entschieden und ihm gesagt, wenn ich wirklich wollte, würde ich das von Zuhause machen, trotzdem diskutierte er noch zwei Minuten mit mir rum, ehe ich mit Flyer in der Hand den Stand verließ.

Ich hätte gerne seinen Gesichtsausdruck gesehen, wenn er wüsst,e dass ich mit 20 jeden Monat knapp 3.000 Brutto auf dem Lohnstreifen stehen habe, trotzdem habe ich keine Lust zu spenden. Den Flyer habe ich mir dennoch auf der Heimfahrt durchgelesen, er liegt sogar noch auf meinem Schreibtisch - aber nur weil ich zu faul war, ihn wegzuschmeißen. Ich hasse es, in der Fußgängerzone angelabert zu werden, ich bin einfach zu gutmütig, um direkt weiter zu gehen und die Leute zu ignorieren. Außerdem zieht die Masche, dass ich noch Schüler bin nicht mehr, gibt zwar 17-Jährige, die größer sind als ich (immerhin 1,90), aber die haben dann meistens nicht so ein breites Kreuz.

Beichthaus.com Beichte #00021617 vom 04.05.2007 um 06:55:27 Uhr (2 Kommentare).

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Kostenlose 100-Megabyte-Leitung

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Habgier Schamlosigkeit Internet Waidhaus

Mein Haus steht genau neben der Uni. Auf jedenfall wurde vor Kurzem unsere Telefonleitung in der Straße neu verlegt - unteranderem auch eine neue 1-Gigabyte-Internetleitung für die besagte Uni. Da ich die Telekom-Mitarbeiter sehr gute kenne, habe die mal schnell eine 100-Megabyte-Leitung zu meinem Haus mit verlegt und das natürlich alles für lau. Nun kann ich saugen ohne Ende. Ich danke Gott dafür.

Beichthaus.com Beichte #00021613 vom 04.05.2007 um 04:33:39 Uhr in Waidhaus (2 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Das Kondom im Zelt

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Ekel Schamlosigkeit Begehrlichkeit

Ich (w/23) habe während eines Festivals mit meinem Freund in dem Zelt von meiner besten Freundin und ihrem damaligen Freund gefickt. Die beiden waren gerade bei der Bühne und uns zwei hat die Lust überfallen. Wir hatten aber keinen Bock in unser Zelt zu gehen und so sind wir halt ins Andere gegangen. Doch plötzlich war die Show zu Ende und wir mussten uns ziemlich beeilen, fertig zu werden und aus dem Zelt zu kommen, bevor wir erwischt wurden. In der Eile haben wir dann das Kondom, das wir benutzt hatten, zwischen den Schlafsäcken verloren. Wir hatten keine Zeit mehr es zu suchen und es war nicht zugeknotet. Irgendwann später haben wir dann gehört, dass die beiden es anscheinend gefunden hatten. Sie haben sich tierisch aufgeregt und haben sich total geekelt. Mein Freund und ich mussten uns so das Lachen verkneifen. Die beiden wissen bis heute nicht, dass wir das waren.

Beichthaus.com Beichte #00021611 vom 04.05.2007 um 03:49:39 Uhr (3 Kommentare).

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Ihr seid alle besser als meine Freundin!

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Begehrlichkeit Engherzigkeit Partnerschaft

Ich liebe meine Freundin nicht. Ich kann sie aber nicht verlassen, weil ich glaube, dass sie sonst zugrunde geht. Es laufen so viele hübsche Frauen rum, die augenscheinlich besser sind - in vielerlei Hinsicht - als meine Freundin, aber gerade ich stoße auf die Problemkinder... das Leben ist gemein!

Beichthaus.com Beichte #00021585 vom 02.05.2007 um 00:24:25 Uhr (4 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Verjagt nicht Superman!

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Vorurteile Engherzigkeit Zorn Ungerechtigkeit

Ich bin ein gelernter Chemielabor-Techniker, ausgebildet wurde ich in der österreichischen Bundesheer und hatte einen hervorragenden Chef, der mir mein unternehmerisches Denken beigebracht hat. Es ist schon lange her, dass ich von dem Staat Österreich systematisch durch den Heeresreform gekündigt wurde. Aber Monate bevor Ich gekündigt wurde, hat mein Chef heimlich vor meine Kolleginnen um mich bei den Vorständen gekämpft. Genau weiß ich nicht warum. Aber ein Teil meiner Kolleginnen wollten mich nicht mehr ins Team haben, weil Ich immer zu spät komme und viel zu oft Pausen mache, Sie wissen nur nicht. dass Ich fast jeden Tag um das gleiche Zeit von der Arbeit weggehe, wie mein Chef. Ich war nicht so der jemand, pünktlich um die Uhrzeit kommt und weggeht, wann es mir vorgeschrieben wurde. Ich bin einfach geblieben, bis meine Aufgaben für den Tag erledigt sind und das sind erheblich mehr, als von meine andere Kolleginnen zusammen... Und dafür habe ich nicht mal Extras verlangt.

Nach meiner Kündigung wurde Ich jahrelang Arbeitslos, weil Ich Angst vor Versagen habe, Angst dass Firmen mich abweisen. Hin und wieder ging ich bei Vorstellungsgespräche mit positiven "Energien", aber immer wieder wenn sie mich abwiesen, musste Ich meine Mut, Selbstachtung, Selbstwertgefühl und Selbstsicherheit immer auf das Neue, aufbauen. Nun habe Ich mich vor paar Monaten in der IT-Branche selbstständig gemacht und eine Firma gegründet und genieße jeden Cent, den ich verdiene und freue mich riesigst, wenn ich neue Aufträge bekomme. Ich verdiene zwar noch nicht so viel wie bevor ich gekündigt wurde, aber ich fühle mich damit bestätigt, wenn meine Kunden gute Feedbacks geben. Ich möchte auch an die Human-Resource Managern appellieren, dass Sie nicht so viel von einem Kandidaten verlangen sollten, seien Sie einfach froh, wenn ein Superman vor Ihnen steht. Ansonsten laufen Sie in Gefahr einen Möchtegern Nichtskönner, der vorgibt ein Superman zu sein, in Ihrer Firma einzustellen und wirkliche Superman zu verjagen. Überlegen Sie also was Sie wirklich brauchen bevor Sie eine Stellungsbeschreibung schreiben. Grüße, Mark

Beichthaus.com Beichte #00021581 vom 01.05.2007 um 20:32:36 Uhr (5 Kommentare).

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