Ich habe einen Obdachlosen bestohlen!

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Diebstahl Feigheit Last Night

Ich (m) möchte etwas beichten, was mir letztes Wochenende passiert ist. Ich war mit ein paar Freunden unterwegs, und als wir dann in den Morgenstunden heimgegangen sind, trennten sich unsere Wege. Lediglich einer ging mit zu mir, um auf meiner Couch zu schlafen. Wir hatten beide kein Geld mehr, keine Zigaretten und wollten unbedingt eine rauchen. Unser Weg führte uns an einem Obdachlosen vorbei, der wohl im Suff vergessen hatte, seine Zigaretten einzustecken, die lagen nämlich neben ihm auf dem Boden. Kurzerhand nahmen wir das Päckchen Zigaretten an uns. Zu unserem Glück war es fast voll. Am nächsten Tag waren meine Erinnerungen zu diesem Vorfall nicht mehr vorhanden, und ich fragte meinen Freund, woher wir diese Zigaretten haben - es war nämlich eine Marke, die wir beide noch nie geraucht hatten.


Er erzählte mir die Geschichte, war darüber aber eher belustigt. Ich fand unsere Tat aber weder lustig noch gut, ich schämte mich dafür. Ich ging also los, zu der beschriebenen Stelle, und sah das der Obdachlose immer noch dort war und die Passanten fragte, ob jemand eventuell eine Zigarette hätte, weil sie ihm gestohlen wurden. Ihm glaubte keiner und man wollte ihm keine geben. Leider war ich zu feige, meine Tat zu beichten. Ich rief eine Pizzeria in der Nähe, bestellte zwei Pizzen für die Straße um die Ecke und kaufte noch eine Stange Zigaretten seiner Marke.


Als dann der Pizzadienst kam, sagte ich ihm, dass er doch bitte die zwei Pizzen und die Zigaretten dem Obdachlosen geben solle, und gab dem Pizzaboten noch ein großzügiges Trinkgeld und bat ihn darum, dem Obdachlosen zu sagen: "Als Entschädigung für die Zigaretten." Nachdem der Lieferant wieder gefahren war, ging ich wieder an unserem Opfer vorbei und sah ihn wirklich strahlen, traute mich aber dennoch nicht, ihn irgendwie anzusprechen und ging nach Hause. Ich möchte also beichten, dass ich im betrunkenen Zustand einen Bedürftigen beklaut habe und nicht mal den Mut hatte, mich persönlich bei ihm zu entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00037050 vom 16.11.2015 um 16:54:14 Uhr (16 Kommentare).

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Eine Asoziale in der Bibliothek

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Selbstsucht Studentenleben

Bei uns in der Uni-Bibliothek gibt es seit einiger Zeit ein neues Schließsystem für die Schließfächer, das über einen Zahlencode funktioniert, den man jedes Mal vor dem Verschließen selbst bestimmen kann. Ich (w/25) mache mir immer einen Spaß daraus, morgens so viele Schließfächer wie möglich abzuschließen, damit kein anderer sie benutzen kann. Die Studenten stehen oft Schlange bei den Schließfächern, weil alle besetzt sind und sie warten müssen, bis eins wieder frei wird. Durch mein Zutun wird das noch verstärkt. Außerdem beichte ich, dass ich immer heimlich Essen und Kaffee in die Uni-Bibliothek schmuggele, weil ich nicht einsehe, dass ich für einen Schluck Kaffee oder einen Bissen von meiner Stulle extra die Bibliothek verlassen und entweder mein Zeug dort unbeaufsichtigt lassen oder mitnehmen und somit meinen Platz riskieren muss.


Zudem beichte ich, dass ich die Bücher, mit denen ich zurzeit arbeite, immer über Nacht gesammelt in irgendeinem Bücherregal hinter anderen Büchern verstecke, damit ich nicht jedes Mal Zeit damit vergeuden muss, mir alle Bücher aus den Regalen in den unterschiedlichen Stockwerken zusammenzusuchen. Somit verhindere ich auch, dass jemand anderes sich die Bücher krallt. Ich glaube, ich habe außerdem aus Faulheit noch nie irgendwelche Bücher wieder an ihren Ort zurückgebracht.

Beichthaus.com Beichte #00037040 vom 15.11.2015 um 18:09:04 Uhr (21 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Wir haben das Leben eines Kindes zerstört

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Trunksucht Verzweiflung Unfall Kinder Last Night

Ich (m/22) möchte etwas beichten, das morgen vor genau einem Jahr passiert ist. Meine Freundin hatte kurz vorher mit mir Schluss gemacht und mir ging es wirklich mies. Ich war mit Freunden fort und wollte meinen Liebeskummer in Alkohol ertränken. Bei uns auf dem Land ist es üblich, dass es einen Fahrer gibt und der trinkt absolut keinen Tropfen Alkohol. Wir sind dann bei der Location angekommen und haben gleich begonnen zu Bechern. Wir haben alle schnell sehr viel getrunken - außer dem Autofahrer - und ich noch mehr, weil ich zwischenzeitlich immer wieder allein Tequila getrunken habe. Bei mir ist das immer so, wenn ich wirklich betrunken bin, verlasse ich den Freundeskreis und laufe herum, rede mit Leuten, die ich sonst auch noch kenne und trinke dann mit denen weiter. Um ungefähr 12 Uhr war ich rotzevoll, was auch der Grund war, warum wir so früh gefahren sind. Ich weiß noch, dass meine Freunde auch gut getrunken hatten. Was ich allerdings nicht wusste, weil man es ihm nicht angesehen hat und ich es einfach nicht mitbekommen hatte, war, dass unser Autofahrer auch verdammt besoffen war.


Ich weiß nicht, wann er so viel getrunken hat und ich weiß nicht wieso. Wir sind also ins Auto gestiegen - bei einem komplett besoffenen Typen und sind eine gute Viertelstunde gefahren - und die Freunde auf der Rückbank haben geschlafen. Dann kamen wir in eine Ortschaft und bei einem Haus brannte im Garten noch Licht, weil da ein paar ungefähr 10-jährige Jungs noch Fußball spielten. Fragt mich bitte nicht, wieso. Mir wurde kotzübel und es kam hoch. Irgendwie schaffte ich es, dass nur ein kleiner Teil hochkam, und dass meinen Mund geschlossen blieb. Nun saß ich da, den Mund voll mit Kotze, und sah, wie ein Ball auf die Straße flog. Zwei Sekunden später kam auch schon das Kind hinterher gelaufen. Doch der Fahrer sah es nicht. Ich konnte nicht reden und zeigte mit dem Finger auf das Kind. Unser Fahrer erwischte das Kind mit bestimmt 70 Sachen und das Kind flog mehrere Meter. Die Schreie der Mutter, die aus dem Haus gestürmt kam, kann ich nicht mehr vergessen. Das Kind ist seit diesem Tag querschnittsgelähmt. Und mein Freund verlor alles. Seinen Führerschein, seine Freunde - und er muss immer noch eine riesige Summe Schmerzensgeld zahlen und hat eine Bewährungsstrafe kassiert.


Seit diesem Tag habe ich keinen Tropfen Alkohol mehr getrunken. Doch jede Nacht träume ich von dem Unfall. Jede Nacht ist es derselbe Traum. Jede Nacht träume ich von dem Gesicht des Kindes, von dem Aufprall mit dem Geschrei der Mutter im Hintergrund. Ich gebe mir die Schuld für das Ganze, weil wir wegen mir schon so früh gefahren sind. Weil ich nicht aufgepasst habe, ob der Fahrer nichts getrunken hat. Weil ich nicht reden konnte. Es tut mir leid, dass wir das Leben dieses Kindes zerstört haben.

Beichthaus.com Beichte #00037029 vom 13.11.2015 um 17:09:10 Uhr (24 Kommentare).

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Der nervigste Hund der Welt!

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Aggression Hass Zorn Tiere

Ich hasse den Hund meiner Freundin. Ich habe ihr mal angeboten, auf ihn aufzupassen. Dann hat sie diesen Service allerdings viel zu oft in zu kurzer Zeit in Anspruch genommen. Sie bringt ihn morgens, wenn ich noch schlafe und er springt in mein Bett, was nicht okay […]
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Beichthaus.com Beichte #00037028 vom 13.11.2015 um 11:07:19 Uhr (13 Kommentare).

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Meine Mutter ist ein geldgieriges Miststück!

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Hass Zorn Boshaftigkeit Selbstsucht Familie

Ich wünsche mir, dass meine Mutter stirbt. Egal wie, aber sie soll einfach sterben. Als meine ältere Schwester auf die Welt kam, hatte meine Mutter angefangen, sich mit fremden Männern zu treffen und ein Lügenkonstrukt gebildet. Mein Vater hat dies mitbekommen, […]
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Beichthaus.com Beichte #00037020 vom 12.11.2015 um 14:56:08 Uhr (10 Kommentare).

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