Der perfekte Nebenjob

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Lügen Prostitution Schamlosigkeit Studentenleben Hohenberg-Krusemark

Ich (w) studiere nun seit drei Jahren. Vor einigen Monaten haben meine Eltern herausgefunden, dass ich nicht mal die Prüfungen aus dem ersten Semester geschafft habe und das gab ziemlichen Stress. Sie drohten mir, den Geldhahn zuzudrehen, wenn es nicht besser wird. […]
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Beichthaus.com Beichte #00031751 vom 15.08.2013 um 20:43:58 Uhr in Hohenberg-Krusemark (36 Kommentare).

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Meine Sitzung im Zug

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Ekel Engherzigkeit Boshaftigkeit Bahn & Co.

Ich (m/26) bin neulich wieder mit dem Zug nach Köln gefahren. Ich hatte tierischen Druck im Darm und musste, so eklig ich das auch fand, die Zugtoilette aufsuchen. Das tat ich dann auch direkt, nachdem ich eingestiegen war. Als ich nun so da saß, klopfte es an der Türe. Ich rief unbekümmert "Besetzt" und hoffte auf Ruhe. Jedoch sollte ich während der ganzen Sitzung keine Ruhe finden und nach weiteren Klopfattacken wurde ich langsam sauer. Ich schimpfte also, während ich aus der Tür trat, los, welcher Assi einen auf der Toilette nicht in Ruhe lässt. - Zugegebenermaßen formulierte ich das Ganze etwas unfreundlicher. Als ich heraustrat, blickte ich dann in das verdutzte Gesicht einer Schwarzafrikanerin, die versuchte, mir in sehr schlechtem Deutsch klar zu machen, dass es ihr leidtut. Die Dame hatte mich wohl durch die Zuggeräusche nicht gehört. Es tut mir leid, dass ich so ausfallend wurde und der Dame solch bestialischen Gestank hinterlassen habe.

Beichthaus.com Beichte #00031722 vom 09.08.2013 um 10:15:19 Uhr (21 Kommentare).

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Mein Leben vor dem PC

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Faulheit Trägheit Sucht Verzweiflung

Ich beichte, dass ich glaube, dass ich allmählich Computer- bzw. Internetsüchtig geworden bin. Ich war schon seit meiner Kindheit viel im Internet unterwegs und habe auch gerne gespielt. Aber im Moment tue ich eigentlich nichts anderes mehr, als vor dem Computer zu sitzen, und auf ungefähr zehn Internetseiten rumzusurfen. Ich spiele fast nur noch Facebook-Spiele, besonders eines hat es mir angetan. Ich gebe zwar kein echtes Geld dafür aus, aber ich bin jeden Tag bestimmt fünf Stunden damit beschäftigt. Wenn ich mal nicht am Computer sein kann, weiß ich kaum, wie ich mich beschäftigen soll. Ich habe im Moment keine Freunde und generell kaum sozialen Kontakt. Ich lese zwar noch ein bisschen und spiele Keyboard, aber ohne Computer geht die Zeit so elend langsam vorbei und der Tag kommt mir leer vor. Auch wichtigere Aufgaben vernachlässige ich und schiebe fast alles so lange auf, wie es irgendwie geht und teilweise noch länger. Weil ich mich nicht vom Bildschirm losreißen kann. Ich würde gern unabhängiger vom Computer werden, aber ich weiß nicht, wie ich mir sonst die Zeit vertreiben soll.

Beichthaus.com Beichte #00031715 vom 08.08.2013 um 14:11:31 Uhr (27 Kommentare).

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Meine Strategie für den Büroalltag

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Faulheit Trägheit Lügen Feigheit Arbeit

Ich (m/25) hocke jetzt seit zwei Monaten jeden Tag während der Arbeitszeit vor dem Rechner und surfe nur sinnlos herum, besonders im Beichthaus. Eigentlich hätte ich etwas zu tun, aber ich werde so grottenschlecht bezahlt, dass mir das egal ist. Honoriert sowieso keiner. Der Trick, nicht erwischt zu werden, ist einfach: Man lasse ein Programm mit vielen Daten im Hintergrund offen, also zum Beispiel eine Excel-Tabelle und switcht, wenn jemand kommt, einfach schnell dahin und tut beschäftigt. Zum Glück habe ich ein Einzelbüro, eigentlich ist es für zwei Leute gedacht, aber meine Ex-Kollegin hat schon den Job gewechselt und ist jetzt Verkäuferin, weil sie dort mehr verdient.


Meine Beichte ist, dass ich anfangs so dumm und bescheuert war, zu glauben, dass die eigene Arbeit wichtig ist. Aber nein, dem Chef ist man egal, die Bezahlung ist unterirdisch und bei Fehltritten ist man sofort der Arsch, wenn es gut läuft, dann wird man ignoriert oder andere holen sich die Lorbeeren. Also mache ich keinen Finger mehr krumm, surfe herum und mache immer ausgedehnte Pausen, wobei ich dann, wenn jemand fragt, angebe, denn Programm X muss noch die Daten Y verarbeiten. Dabei habe ich mir extra eine Datei mit ausgedachtem Ladebildschirm programmiert, welche bis zu zwei Stunden imaginäre Abläufe durchgeht. Wenn wer fragt, sage ich, dass ich furchtbar viel zu tun habe und noch dieses oder jenes mache, dabei lasse ich mich hier richtig gehen. Ich hasse diese Bagage und habe schon ab und zu erschreckende Gedanken: Das Gebäude abfackeln, die Kreditkarte des Chefs entwenden, über den Parkplatz schlendern und dem Auto dieses gut verdienenden Sesselfurzers eine schöne neue Gravur mit einem Schlüssel oder einem Eispickel verpassen. - Oder ganz einfach in sein Großraumbüro zu gehen, die Einrichtung zu zertrümmern und ihm unter brennenden Ohrfeigen meine Kündigung ins Ohr schreien. Warum ich das nicht mache? Weil ich ein verdammter Feigling bin. Und warum ich nicht einfach kündige? Ich habe schon daran gedacht, aber meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind ziemlich schlecht. Und Hartz-IV will ich nicht. Nein - nicht aus moralischen Gründen, damit könnte ich gut leben und würde sogar mehr Geld bekommen als jetzt. Ich mache es nur nicht, weil ich stinkefaul geworden bin und keinen Bock habe, jedes Mal zum Amt zu rennen und diese Anträge auszufüllen. Oh scheiße, wenn ich das alles nochmal lese dann frage ich mich, wohin der ambitionierte, weltoffene und freundliche junge Mann verschwunden ist, der ich vor gefühlten Jahrzehnten mal war.

Beichthaus.com Beichte #00031711 vom 08.08.2013 um 11:03:44 Uhr (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Weinen auf Knopfdruck

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Falschheit Engherzigkeit Selbstsucht

Ich bin eigentlich keine Mimose und fast 40 Jahre alt. Allerdings muss ich mir zugestehen, dass ich recht jugendlich aussehe, was ich innerhalb des letzten Jahres gerne mal ausgenutzt habe, wenn ich auf Auseinandersetzungen mit der Justiz oder anderen Staatsorganen traf. Denn bei Strafzetteln oder Gerichtsverhandlungen hat es mir geholfen voll auf die Tränendrüse zu drücken, um mir damit Vorteile zu schaffen. Zwar ist es in diesen Fällen so gewesen, dass ich tatsächlich unschuldig war, oder um irgendeinen Wisch schneller und einfacher zu bekommen. Jedoch fühle ich mich, obwohl ich damit ja meistens Erfolg hatte, anschließend selbst erniedrigt. Es wiederholte sich aber auffallend oft, da ich selbst überrascht bin, wie leicht es mir fällt, auf Knopfdruck bitterlich zu weinen. Ich weiß nicht, ob mir diese Aktionen insgesamt gut tun, und bereue es, so geschauspielert zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00031699 vom 05.08.2013 um 20:10:21 Uhr (16 Kommentare).

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