Heile Welt

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Selbstverletzung Verzweiflung Trägheit

Ich (w/21) beichte, dass ich es nicht auf die Reihe bekomme, mich selbst und meinen Körper respektvoll und würdig zu behandeln. Wenn alles gut läuft, fühle ich mich wohl und führe ein schönes Leben. Ich bin gut im Studium, treffe mich mit Freunden, ernähre mich gesund und mache Sport. Aber ab und zu habe ich depressive Phasen, in denen ich nichts auf die Reihe bekomme und extrem selbstzerstörerische Gedanken habe. Dann baue ich Mist, laufe nachts absichtlich in gefährlichen Gegenden herum, verletze mich selbst und esse manchmal tagelang nichts mehr. Und in solchen Momenten habe ich nicht die Kraft, etwas daran zu ändern, sondern liege den ganzen Tag heulend im Bett, bis mir schlecht vor Hunger und schwarz vor Augen wird. Meinem Umfeld spiele ich dabei die heile Welt vor. Vor meiner Familie, besonders meiner Mutter versuche ich es zu verstecken, da diese Probleme vermutlich mit meiner Kindheit und vor allem meinem tyrannischen Ex-Stiefvater zu tun haben. Ich möchte nicht mehr, dass sie sich Vorwürfe macht, weil sie meinen Bruder und mich nicht vor ihm beschützt hat. Statt dankbar für mein eigentlich schönes Leben und für meine Gesundheit zu sein, misshandle ich meinen Körper. Ich bitte um Absolution und hoffe, dass ich mich auf dem Weg der Besserung befinde. Ich arbeite daran.

Beichthaus.com Beichte #00031848 vom 04.09.2013 um 22:01:34 Uhr (20 Kommentare).

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Hoffnungslos verliebt

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Feigheit Lügen Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich (w) habe eine ausgeprägte soziale Phobie, das heißt, dass ich zum Beispiel nicht alleine Bahn fahren kann, weil ich Panikattacken, Schweißausbrüche und Ähnliches kriege. Aufgrund dessen bin ich extrem schüchtern geworden, da ich deshalb in der Grundschule ziemlich schlimm gemobbt wurde und mich eine Zeit lang wirklich nur noch als Außenseiter, als seltsames Individuum gesehen habe, das eh niemand mag. In der siebten Klasse kam ich dann aber auf eine andere Schule, wo es auch besser lief, die Schüler der Klassen eines Jahrgangs haben untereinander viel unternommen, und meine Klasse war supernett zu mir, als ich am ersten Tag reinkam und mich da mehr als nervös vorgestellt habe.

Seit der achten Klasse habe ich eine beste Freundin, die bei mir in der Nähe wohnt, wir fahren zusammen zur Schule und sie ist den ganzen Tag bei mir, da sie von meiner Phobie weiß. Sie hat sich immer gut um mich gekümmert und wir sind inzwischen wie Schwestern. Aber mit dem Alter kamen auch die Gedanken über eine Beziehung, den ersten Freund und solche Dinge, auch wenn ich selbst mir nur wenige Gedanken darüber gemacht habe, denn ich habe mich mit der Zeit hoffnungslos in meine beste Freundin verliebt. Meine Beichte ist, dass ich mich nicht traue, ihr davon zu erzählen, da ich Angst habe, sie damit zu verschrecken und unsere Freundschaft zu zerstören. Deshalb spiele ich ihr vor, dass ich Interesse an Männern hätte, und ich glaube, dass sie mir das auch abkauft. Aber eigentlich habe ich gar nichts davon, denn im Endeffekt tue ich mir nur selbst weh und werde deshalb immer unkommunikativer. Ich höre viel Musik, blende die Leute um mich herum aus und verkrieche mich in meinem Zimmer. Aber ich kann nicht anders, allein bei dem Gedanken, dass ich sie verlieren könnte, wird mir schlecht.

Beichthaus.com Beichte #00031828 vom 01.09.2013 um 12:51:28 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Gute Stimmung dank der Putzfrau

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Diebstahl Lügen Morallosigkeit Falschheit Geld

In meiner Jugendzeit habe ich meinen Eltern öfters Geld geklaut. Ich habe mich jedes Mal schlecht gefühlt, konnte es jedoch nicht sein lassen. Im Nachhinein habe ich damit aber nur Blödsinn gekauft. Es fehlte jedoch auch ab und zu Geld, das ich definitiv nicht genommen hatte. Das fehlende Geld führte natürlich zu einer schlechten Stimmung. Dazu muss man sagen, dass wir viele Angestellte haben, die auch bei uns wohnen, somit wurde der Täterkreis erheblich erweitert. Eines Tages kam heraus, dass es unsere langjährige Putzfrau war, die auch eine Freundin des Hauses geworden war. Sie hat immer Kuchen gebacken und Geschenke mitgebracht, wahrscheinlich leidet sie an Kleptomanie. Meine Eltern kamen zu mir und beichteten, dass sie auch mich im Verdacht hatten und es ihnen leidtut. Ich fühlte mich schrecklich, da sie ja insgeheim recht hatten. Es tut mir leid, dass ich meine Eltern bestohlen habe. Unsere Putzfrau kam übrigens ohne Strafe davon und dank ihr ist wieder gute Stimmung im Haus. Es tut mir trotzdem sehr leid.

Beichthaus.com Beichte #00031816 vom 29.08.2013 um 04:07:01 Uhr (4 Kommentare).

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Kein Kontakt zu Mutter & Stiefvater

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Zwietracht Gewalt Missbrauch Familie

Ich habe mit 18 Jahren den Kontakt zu meiner Mutter und meinem Stiefvater abgebrochen. Ich will nicht behaupten, dass ich unschuldig an unseren Streitereien war. Ich hatte seine Schläge und sein ständiges Niedermachen, ich sei zu nichts zu gebrauchen, aber trotzdem […]
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Beichthaus.com Beichte #00031786 vom 21.08.2013 um 15:35:22 Uhr (14 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Der heimliche Kuss

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Begehrlichkeit Falschheit Urlaub

Ich (m/20) war vor einem Jahr mit einem Freund im Urlaub, um genauer zu sein, in einer Stadt nahe der Ostküste von Irland. Meine Freundin konnte und wollte nicht mit, weswegen wir alleine fuhren, sozusagen als "Männertrip". Tagsüber gingen wir durch die Stadt, besuchten Brauereien und Museen und gingen jeden Abend in eine bestimmte Bar, lauschten der Livemusik und tranken Bier. Jeder Abend war etwas Besonderes, die Musik war mitreißend, die Leute ausgelassen und äußerst freundlich. Noch nie hatte ich wegen Musik, Tanz und Beisammensein solche Glücksgefühle. So kam es, dass mich eine Frau um die 25 ansprach und mit einem bezaubernden portugiesischen Akzent auf Englisch erklärte, dass Sie mich schon die Abende vorher gesehen habe. Sie hatte strahlende Augen und ein wirklich bezirzendes Lächeln. Ihr Parfum hing wohlriechend in der Luft und bleibt mir bis heute in der Nase. Sie fragte mich, ob sie mir einen Kuss geben dürfe. Einen kleinen heimlichen Kuss.

Um es kurz zu machen: Ich bekam einen, allerdings auf die Wange. Ich verließ sie bald mit den Worten, dass wir uns vielleicht noch einmal in der Zukunft begegnen würden, obwohl sie und ich wussten, dass es dieses Treffen wohl nicht geben würde. Und auch, wenn ich an diesem Abend treu geblieben bin und meine Freundin - auch heute noch - liebe, fühle ich mich so, als hätte ich einen kleinen Teil meines Herzens in dieser Bar bei ihr gelassen. Falls du das hier einmal durch Zufall lesen und verstehen solltest, dann hoffe ich, dass es dir gut geht. Dieser Abend wird mir immer mit Freude und ein wenig Melancholie in Erinnerung bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00031776 vom 21.08.2013 um 02:53:33 Uhr (44 Kommentare).

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