Überkreuzte Frauenbeine

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Boshaftigkeit Hochmut München

Überkreuzte Frauenbeine
Jeden Morgen sehe ich an der Bushaltestelle oder an der Ampel die Mädchen und Frauen mit überkreuzten Beinen dastehen. Der Herdentrieb hat anscheinend voll zugeschlagen. Meiner Meinung nach sieht diese Haltung allerdings unglaublich dumm aus. Als ob die entsprechenden Personen krampfhaft Durchfall hätten - oder Angst, dass der Tampon rausfällt. Ich habe keine Ahnung, warum so viele Frauen diese Haltung annehmen. Was ich beichten möchte? Ich mache mir einen Spaß daraus, die betreffenden Frauen im Vorbeigehen leicht anzustoßen, weil die Standfestigkeit durch ihre abnormale Haltung ja nicht wirklich gegeben ist. Ihr glaubt nicht, was für artistische Kunststücke die Damen dann schon vollbracht haben, um nicht umzufallen! Man sollte wirklich Haltungsnoten vergeben. Ich bitte um Absolution für mein asoziales Verhalten, aber mit überkreuzten Beinen dazustehen sieht wirklich mehr als dumm aus, liebe Frauenwelt.

Beichthaus.com Beichte #00032395 vom 13.12.2013 um 08:10:20 Uhr in 80335 München (Karlsplatz) (37 Kommentare).

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Der Schlüssel zum Glück

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Faulheit Diebstahl Morallosigkeit Selbstsucht Arbeit

Ich mache zurzeit ein Jahr Work and Travel in Kanada und fand eines Tages einen Job in dem Hotel einer weltweiten bekannten Kette. Ich bemerkte jedoch schnell die Vor- und Nachteile dieser Arbeit. Die Bezahlung war verhältnismäßig gut, dafür gab es aber total unregelmäßig angeordnete Nacht- und Abendschichten, mieses Arbeitsequipment und todlangweilige "Arbeit", natürlich immer unbeaufsichtigt. So fing ich schnell an, zu schludern, wo es nur ging, getreu dem Motto: Was nicht dreckig aussieht, ist sauber. Das betraf erst nur die nicht gestaubsaugten Korridore, erweiterte sich jedoch auch auf die Sanitäranlagen und das Mobiliar. Meine Schicht begann ich immer mit einem königlichen Stuhlgang, meine Pause verlängerte ich meist um eine Stunde und ich bediente mich gerne aus dem Caféteria-Kühlschrank. Das größte Glück war jedoch, dass ich eines Nachts einen Masterkey fand und ich so in unbelegten Zimmern nach Lust und Laune TV gucken oder auch mal ein Bierchen trinken konnte. Nach zwei Monaten kündigte ich und nahm mir als Geschenk noch Handtücher und Pflegecreme für meine WG mit. Den Masterkey habe ich noch immer, ich überlege, dort bald noch mal vorbeizuschauen, denn ich brauche Nachschub.

Beichthaus.com Beichte #00032393 vom 13.12.2013 um 06:30:06 Uhr (9 Kommentare).

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Der unfähige Manager

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Feigheit Verrat Ungerechtigkeit Kollegen Arbeit

Ich (m/37) werde wohl bald meinen Job kündigen. Ein Angebot von einem anderen Unternehmen habe ich schon. Damit dürfte ich dann der Dritte dieses Jahr sein und es tut mir um die Firma leid, da ich dort bereits seit siebzehn Jahren arbeite. Der Grund dafür ist, dass mein Chef vor zwei Jahren aufgrund einer Krankheit in den Ruhestand gehen musste. Und da er keine Kinder hatte, hat er sein Unternehmen dann verkauft. Die Firma ging dabei an eine größere Unternehmensgruppe, die hier dann einen Manager eingesetzt hat. Der allerdings nur von betriebswirtschaftlichen Dingen eine Ahnung hat, aber nicht von der Arbeit, die wir hier ausführen. Einzig und allein wichtig war, dass die Zahl unter dem Strich stimmt und möglichst hohe Gewinne eingefahren werden. Dabei war vieles sehr widersprüchlich, auf der einen Seite mussten wir Seminare besuchen, um das Teamwork zu verbessern, auf der anderen Seite wurden Mitarbeiter gegeneinander in Konkurrenz gestellt. Beispielsweise wurde zwei Sekretärinnen erzählt, dass man eine entlassen würde, allerdings würde sich das erst in einem halben Jahr entscheiden.

Das Schlimmste aber war, dass wir unter einem enormen Zeitdruck gesetzt wurden, der noch in Verbindung mit Kontrollwahn stand. Bei einer Arbeit, bei der man viel denken muss, ist so etwas fatal, es sind nur noch Fehler passiert! Teilweise richtig Teure, die mit einem enormen Aufwand wieder beseitigt werden mussten. Natürlich hat auch die Anzahl der Krankentage bei meinen Kollegen zugenommen, viele davon haben auch zugegeben, dass sie krankfeiern, weil sie sich ein paar Tage erholen müssen. Wir haben versucht, den Manager darauf anzusprechen, und auch die Unternehmensgruppe, aber die Leute haben es wirklich nicht begriffen. Hauptsache schnell, alles andere ist egal. Nachdem jetzt vor einigen Tagen wieder ein langjähriger Kunde abgesprungen ist, werde ich den Laden endgültig verlassen. Die Firma macht dieses Jahr das erste Mal in ihrer dreißigjährigen Geschichte Verluste, unser Manager gibt den Mitarbeitern dafür die Schuld und da seine Vorgesetzten aus demselben Holz sind wie er, glauben sie es auch. Ich beichte also, dass ich viele meiner Kollegen, die nicht einfach so ihren Job wechseln können, im Stich lasse. Im Grunde genommen verlasse ich das sinkende Schiff.

Beichthaus.com Beichte #00032392 vom 12.12.2013 um 14:03:30 Uhr (16 Kommentare).

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Kummerkasten für eine Nacht

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Feigheit Lügen Selbstsucht

Ich (w) möchte beichten, dass ich zu einer Zeit, in der ich mit meinem Freund lang anhaltenden und heftigen Streit hatte, einem völlig unbeteiligten Mann übel mitgespielt habe, um mich besser zu fühlen. Damals verbrachte ich gerade einige Tage bei meinen Eltern, da ich für eine Prüfung lernen musste, und daheim nicht die nötige Ruhe finden konnte. Auch an diesem Tag war ich wieder ziemlich down, weil es trotz der Distanz wieder Streit gegeben hatte. Wir hatten versucht, uns einfach ganz normal per Telefon zu unterhalten, und das war in die Hose gegangen, als die Gereiztheit wieder überhandnahm. Daraufhin wurde verärgert aufgelegt, und ich schmiss vor lauter Frust mein Vorhaben, an dem Tag noch das Kapitel durchzuarbeiten. Stattdessen setzte ich mich mit einem Bier vor meinen Rechner und begann, auf einer x-beliebigen Chatseite mit den Menschen zu texten. Ich wollte einfach mal ein paar freundliche Worte hören, und da es bereits spät war, wollte ich weder meinen besten Freund noch meine Schwester mit meinem Rededrang behelligen. Relativ schnell kam es dazu, dass ich mich mit einem jungen Mann gut verstand, er war, wenn ich mich recht entsinne, etwa 23 Jahre alt, also etwas jünger als ich. Wir unterhielten uns am Telefon, und mir war schnell klar, dass dies ein schüchterner Kerl mit wenig Erfahrung war, der gerade einfach überglücklich war, mit einer Frau zu sprechen. Noch dazu einer, die seine Interessen teilte und anscheinend alles toll fand, das er von sich gab. Das stimmte aber auch tatsächlich. Angesichts der Streitereien fand ich diesen Mann gerade einfach supernett und hielt ihn für den feinsten Kerl der Welt. Dementsprechend war ich freundlich und höflich zu ihm, aber muss zugeben, dass es mir ebenso recht gewesen wäre, wenn ein x-beliebiger anderer freundlicher und lieber Mensch dort gesessen und mit mir geredet hätte.


Es tat einfach so gut, einmal nette Worte von einem Mann zu hören. Das ich vergeben war, sagte ich ihm nicht, er fragte jedoch auch nicht, und ich stellte ihm nichts in Aussicht. Aber ich denke, er hat sich ziemlich große Hoffnungen gemacht. Das merkte ich dann am nächsten Morgen, kurz nach acht Uhr in der Früh, als knappe fünf Stunden nach dem Auflegen eine SMS von meinem Gesprächspartner kam. Er konnte es nicht einmal einen Tag lang aushalten, der unbeholfene Kerl. Ich verfluchte mein Ich vom Vorabend. Dass ich herzloses Weib nun wohl die süßeste männliche Jungfrau der Welt für andere Frauen verdorben haben könnte, einfach nur durch mein kaltes und egoistisches Verhalten. Da ich jedoch andere Sorgen hatte, schob ich die Aufklärung der Angelegenheit auf die lange Bank. Dies tat ich immer wieder, bis ich eines Tages, Jahre später, wieder die SMS in meinem Speicher fand - ich hatte sie nie gelöscht, weil ich mich immer darum hatte kümmern wollen. Nun ist es natürlich zu spät und ich schäme mich dafür. Ich beichte hiermit, dass ich nicht den Mumm hatte, einem lieben Kerl vernünftig zu sagen, dass ich weder etwas von ihm wollte, noch wirklich Interesse an ihm als Person hatte. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00032390 vom 12.12.2013 um 20:41:51 Uhr (9 Kommentare).

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Verheimlichte Vorliebe

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Fetisch Verzweiflung Falschheit Partnerschaft

Ich lüge meinen Freund an. Es tut mir furchtbar leid, aber ich bin fast schon dazu gezwungen. Er ist der Typ, der eher auf Kuschelsex steht, als auf etwas Härteren oder Dominanteren, wie ich das tue. Ich wusste das von Anfang an und habe ihm deshalb nie erzählt, […]
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Beichthaus.com Beichte #00032389 vom 12.12.2013 um 11:11:39 Uhr (13 Kommentare).

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