Die Ausrede für meine Zwangsstörung

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Manie Sucht Lügen Falschheit

Ich (w/18) beichte, dass ich mein fast schon neurotisches Aufräum- und Saubermachverhalten als OCD entschuldige, obwohl ich sicher nicht daran leide und sowieso keine Diagnose vorweisen kann. Es geht mir jedoch auf den Keks, dass alle mich deswegen komisch ansehen und nicht verstehen können, dass Unordnung mich einfach anwidert und alles genau geordnet sein muss. Ich kann nicht vernünftig arbeiten, wenn die Stifte nicht gespitzt und sortiert sind, die Fensterblenden im richtigen Winkel für den Sonneneinfall stehen und meine Füße genau parallel stehen. Liegt ein Papier neben dem anderen nicht parallel, muss ich mich stark konzentrieren, um es auszublenden, aber das klappt meist genauso gut wie mit dieser einen Person im Bus, die mit dem Fuß wippt oder mit den Schlüsseln rumspielt.


Ich weiß, dumme Sache mit der OCD-Ausrede, aber das kapiert sowieso kaum jemand in meinem Umfeld, da so etwas ja Tabuthemen sind und totgeschwiegen werden müssen. Also entschuldige ich mich hiermit bei allen Menschen, die damit ernste Probleme haben und im Alltag verhindert sind, dass ich mich dieser läppischen und unnötigen Ausrede bediene, um mein seltsames Verhalten und zeitaufwendiges und sinnloses Hobby mit ihrer Krankheit entschuldige, damit die Leute aufhören zu fragen und eventuell besser nachvollziehen können, wieso ich so handle. Ich arbeite an meinem Verhalten und übe Selbstdisziplin, um die Sachen lockerer zu sehen, was aber selten klappt.

Beichthaus.com Beichte #00037549 vom 07.02.2016 um 08:22:43 Uhr (15 Kommentare).

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Vibrator statt Therapie

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Falschheit Lügen Peinlichkeit Masturbation

Ich (w/33) bin Autistin. Gefühle zu zeigen, fällt mir krankheitsbedingt sehr schwer. Ich würde es aber gerne können. Vor ein paar Monaten habe ich festgestellt, dass ich vor lauter Gefühlen fast platze und sie problemlos zeigen kann, wenn ich zuvor meinen Vibrator benutzt habe. Seither stecke ich mir immer von Zeit zu Zeit meinen Vibrator rein und lasse ihn laufen, während ich im Liegen lese, fernsehe oder Musik höre, und nach einiger Zeit schaffe ich es dann tatsächlich, meine Eltern, meine Geschwister, meinen Neffen, meine Nichte und meine Freunde zu umarmen - was ohne Vibration nicht möglich wäre. Ich schäme mich selbst dafür, dass ich dafür einen Vibrator benötige. Meine Lieben wissen nichts davon. Sie freuen sich, dass ich jetzt immer häufiger diese Momente habe. Ich habe ihnen gesagt, dass ich eine neue Therapie begonnen habe. Dabei stimmt das nicht - keine Therapie hat mir bisher geholfen, der Vibrator schon.

Beichthaus.com Beichte #00037548 vom 06.02.2016 um 19:58:32 Uhr (13 Kommentare).

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Verliebt in meinen schwulen besten Freund

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Begehrlichkeit Masturbation Schamlosigkeit

Ich (w/23) habe einen guten Freund, den ich schon mehrere Jahre lang kenne und der für mich wie ein Bruder ist. Wir sind zusammen zur Schule gegangen, zwar nicht im selben Jahrgang, aber durch unsere Eltern sind wir schnell Freunde geworden. Mit der Zeit unterhielten wir uns immer mal wieder über irgendwelche sexuellen Sachen, mal als Spaß gemeint, manchmal einfach aus Interesse und Neugier. Ich kann dabei immer offen sein, denn er ist schwul. Richtig schwul. Als Frau kann man dabei wie mit einer Freundin reden, aber gleichzeitig die Meinung eines Mannes hören, was für mich nicht praktischer sein könnte.


Nun gab es vor einiger Zeit, nach einer Menge Alkohol, wieder einmal so ein Gespräch bei ihm und wir begannen irgendwann uns zu kabbeln, sprangen auf seinem Bett herum und nach einigen Minuten entstand eine Art Kräftemessen unter uns. Er versuchte mich zu überwältigen und hielt mich dabei an meinen Armen fest und drückte mich dabei auf die Matratze, sodass ich quasi wehrlos unter ihm lag. Da er eher etwas schmächtiger ist, hatte ich nie auch nur ansatzweise gedacht, dass er solche Kräfte aufbringen könnte, da ich wirklich heftig versuchte, mich aus diesem Griff zu befreien und er sich scheinbar nicht mal wirklich anstrengen musste, mich genau da zu behalten, wo er wollte.


Meine Beichte ist nun, dass mir seit Wochen genau diese Szene im Kopf umher spukt. Wie er auf mir liegt und mich packt, mich mühelos auf die Matratze wirft und ich ihm ausgeliefert bin. Ich werde wirklich wahnsinnig. Ich denke sogar beim Masturbieren daran. Keiner meiner Ex-Freunde war je so dominant, und dass ausgerechnet ein homosexueller Freund es schafft, mich so um den Verstand zu bringen, finde ich auf eine Art traurig, aber wiederum genau so bemerkenswert und unheimlich anziehend. Ich sehe ihn oft und ich kann einfach nicht abstellen, dass ich genau das wieder von ihm will. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich ihn nicht haben kann, aber dieser kleine Film im Kopf bleibt mir hoffentlich noch lange erhalten. Ich bitte um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00037547 vom 06.02.2016 um 22:05:38 Uhr (17 Kommentare).

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Das Sexualleben nach meiner Vergewaltigung

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Begehrlichkeit Missbrauch Waghalsigkeit Manie

Ich (w) beichte, dass ich vor ein paar Jahren vergewaltigt wurde. Ich habe seitdem nie wieder jemanden körperlich an mich ran gelassen, denn ich schäme mich zu sehr für meinen Körper. Allerdings möchte ich trotzdem Sex haben - nur nicht mit jemandem den ich kenne, das wäre mir zu unangenehm. Ich überlege deswegen, mich in irgendeinem Chat anzumelden, nur damit jemand mit mir schläft. Ich finde das ziemlich krank und schäme mich deswegen. Am Liebsten wäre es mir sogar, wenn es nicht nur ein Mann wäre, sondern mehrere, die mich richtig durchnehmen.

Beichthaus.com Beichte #00037544 vom 06.02.2016 um 17:35:30 Uhr (23 Kommentare).

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“Beichte

Der eingeparkte Mietwagen

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Rache Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit Auto & Co.

Ich nutze regelmäßig den bekannten Carsharingdienst mit den kleinen Autos, um morgens, wenn noch kein Bus fährt, zur Arbeit zu kommen. So freute ich mich auch diese Woche, dass ein Flitzer ganz in der Nähe geparkt war, und reservierte diesen. Als ich jedoch an der angegebenen Adresse eintraf, war von dem Fahrzeug nichts zu sehen. Leider war in unmittelbarer Nähe auch kein anderes Auto verfügbar, und bevor ich ein Taxi bestellte, wollte ich noch einmal genauer nachsehen, ob ich den Wagen nicht übersehen hatte. Ich wurde auch fündig. In einer offenen Einfahrt, in einem Hinterhof, stand mein gebuchtes Fahrzeug. Allerdings schön hinter einem anderen Fahrzeug, welches absichtlich den Weg verstellte, sodass ein Wegfahren unmöglich war. Ein anderer Nutzer hatte sich also schön ein Fahrzeug über Nacht reserviert, ohne Kosten dafür zu haben. Ich wurde über diese Dreistigkeit so wütend und mein erster Gedanke war es, die Hotline des Carsharingdienstes anzurufen, um das zu melden.


Allerdings würde dem Nutzer nicht wirklich etwas passieren und so hätte er keinen Lerneffekt. So ging ich also zuerst hin, opferte meinen Lippenstift und bemalte die Frontscheibe großflächig damit. Allerdings reichte mir das nicht und ich meinem Zorn ließ ich aus allen vier Reifen die Luft raus. Als ich beim letzten Reifen das letzte bisschen Luft durch das Ventil entweichen ließ, spürte ich ein dringendes Bedürfnis. So setzte ich noch meinen Haufen neben die Fahrertür, in der Hoffnung, der Wagenbesetzer würde kräftig hineinsteigen. Zuguterletzt klebte ich ihm noch meine Slipeinlage und eines der Taschentücher, welches ich zum Abputzen benutzt hatte, auf die Seitenscheibe. Damit war mein Zorn etwas gestillt. Ich rief mir ein Taxi und fuhr damit zur Arbeit. Ich bitte um Vergebung für mein ekelhaftes Verhalten, aber manche Menschen lernen es einfach nicht anders!

Beichthaus.com Beichte #00037543 vom 06.02.2016 um 10:38:21 Uhr (17 Kommentare).

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