Kinderschänder auf dem Spielplatz

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Aggression Gewalt Zorn Kinder

Ich (m/38) wohne in einer kleinen Ortschaft in der Nähe von Osnabrück. Mit meiner Frau habe ich drei Kinder und ein Einfamilienhaus in einer schönen Wohngegend. Der Spielplatz ist nur eine Straße weiter, also ein kleines Paradies, das wir uns mit viel Fleiß und […]
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Beichthaus.com Beichte #00032577 vom 16.01.2014 um 00:51:16 Uhr (86 Kommentare).

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Zucchini zu Silvester

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Engherzigkeit Ernährung Kinder Silvester Süplingen

Ich (w) möchte etwas beichten, an das mich meine Mutter gerade wieder erinnert hat. Früher haben wir Silvester immer mit einer befreundeten Familie verbracht, mit deren Tochter ich gut befreundet war. Eines Tages war es dann wieder so weit - ich war vielleicht fünf oder sechs Jahre alt, Silvester stand bevor und es war geplant, dass wir zwei Zucchini mit zur Feier bringen, die die Mütter dann zusammen füllen wollten. Was meiner Freundin, meinem Bruder und mir allerdings gar nicht gefallen hat, da wir keine Zucchini mochten. Am Silvesternachmittag bin ich dann noch ein bisschen rausgegangen, um mit den anderen Kindern einen Schneemann zu bauen und auf dem Weg nach draußen fiel mein Blick auf die beiden Zucchini, die in der Küche lagen. Mit meiner kindlichen Logik kam mir die Idee, mit dem Gemüse so viele Menschen wie möglich glücklich zu machen. Kurzerhand schnappte ich mir die größere der beiden Zucchini und legte sie unseren Öko-Nachbarn in das Zeitungsrohr, da ich wusste, dass sie sich fast nur von Gemüse ernähren.

In dem Moment erschien es mir richtig, da ich dachte, ich tue den Nachbarn etwas Gutes - und gleichzeitig würden sich mein kleiner Bruder und meine Freundin bestimmt freuen, wenn wir das nicht essen müssten. Als wir uns ein paar Stunden später auf den Weg zu unseren Bekannten machen wollten, bemerkte meine Mutter die fehlende Zucchini und mir wurde bewusst, dass ich damit zwar uns Kindern und den Nachbarn etwas Gutes getan, jedoch meine Eltern in eine doofe Situation gebracht hatte. Also bin ich schnell zu den Nachbarn gelaufen und habe nachgesehen, ob die Zucchini noch da war. Als sie jedoch verschwunden war, beichtete ich meiner Mama, was ich getan hatte. Sie war zwar etwas verwirrt, nahm es mir aber nicht übel. Zum Einkaufen war es schon zu spät und bei den Nachbarn klingeln wollte sie natürlich auch nicht. Und so gingen wir zu unseren Bekannten, wo es dann nur eine gefüllte Zucchini gab - aber dafür haben wir Kinder Nudeln mit Tomatensoße bekommen, wofür mir die anderen sehr dankbar waren. Trotzdem tut mir das im Nachhinein sehr leid, weil ich nicht nur meine Mutter, sondern auch die Mutter meiner Freundin in eine peinliche Situation gebracht habe - schließlich musste sie dann mit dem Essen improvisieren und nach den Feiertagen ist das ja immer so eine Sache.

Beichthaus.com Beichte #00032552 vom 10.01.2014 um 20:38:37 Uhr in Süplingen (9 Kommentare).

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Tarnkappenbomber mit Zebra-Muster

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Engherzigkeit Falschheit Kinder Telefon

Zwischen Weihnachten und Neujahr traf sich ein Großteil meiner damaligen Grundschulklasse zu unserem ersten Klassentreffen. Glücklicherweise waren alle Jungs, mit denen ich (m/25) damals in einer Clique war, ebenfalls anwesend, sonst wäre mir diese Erinnerung wohl nie wieder in den Sinn gekommen. Wir gingen damals nach der Schule immer den größten Teil unseres Heimwegs gemeinsam, da wir nicht weit voneinander entfernt wohnten. Und wie Jungs mit zehn oder elf Jahren nun einmal sind, machten wir regelmäßig Unsinn und versuchten uns gegenseitig zu überbieten. Irgendwann wurde dann auf unserem Heimweg eine Telefonzelle gebaut - und nach ein paar Monaten erfuhren wir, dass 0800er-Nummern nicht nur kostenlos sind, sondern auch prima von Telefonzellen aus erreichbar waren. Also testeten wir jeden Tag irgendeine ausgedachte 0800er-Nummer, bis wir Erfolg hatten. Wir landeten bei einer Hotline, die sich mit einem Namen meldete, den wir als "Krieg Bestellannahme" verstanden (oder verstehen wollten). Von nun an riefen wir jeden Tag mehrere Male dort an.


Wir hatten jedes Mal den gleichen Mann an der Strippe und wir nervten ihn von Tag zu Tag mehr. Mal bestellten wir Kampfpanzer, mal nur Panzerfäuste, an anderen Tagen wieder Tarnkappenbomber mit Zebra-Muster. Das Lustige war aber, dass er jedes Mal so lange mit uns diskutiert hat, bis er auf 180 war und ins Telefon brüllte. Als uns dann irgendwann der Spaß daran verging, rief einer von uns "normal" dort an und erkundigte sich, was man dort denn bestellen könnte. Es stellte sich heraus, dass wir bei einem ziemlich großen Sportartikelhändler gelandet waren. Der besagte Freund bekam dann noch einen rund 180 Seiten starken Katalog zugeschickt, weil er das nicht so recht glauben wollte, gemeinsam mit einem kleinen Fußball, auf dem "Bitte nicht mehr anrufen" stand. Zugegeben, ich habe den Spaß damals wirklich genossen, aber heute tut mir der Herr, der sich damals mit uns herumquälen musste, irgendwie leid. Er wollte uns doch nur ein paar Bälle verkaufen.

Beichthaus.com Beichte #00032550 vom 10.01.2014 um 08:22:05 Uhr (7 Kommentare).

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Angst vor E.T.

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Peinlichkeit Feigheit Kinder

Ich muss etwas sehr Peinliches gestehen, das jetzt kein Scherz sein soll: Ich habe Angst vor E.T.! Schon als Kind fand ich das Vieh wirklich Furcht einflößend, ich habe jahrelang davon geträumt. Das ging ungefähr im Alter von vier bis sechs Jahren so. Ich habe geträumt, das Vieh liegt unter meinem Bett und greift nach mir. Jedes andere Kind hätte sich etwas wirklich Furchtbares vorgestellt, das unter dem Bett auf einen wartet, aber ich wählte tatsächlich E.T. Deswegen bin ich nachts immer vom Bett gesprungen, wenn ich auf die Toilette musste und auf dem Rückweg bin ich knapp einen Meter vor dem Bett stehen geblieben und darauf gesprungen, damit E.T. mich nicht packen kann! Ziemlich lachhaft, ich weiß. Wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um einen Kinderfilm handelt. Ich weigere mich bis heute, den Film noch einmal zu schauen.

Beichthaus.com Beichte #00032524 vom 06.01.2014 um 22:15:08 Uhr (22 Kommentare).

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Der Trick mit der verstellten Stimme

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Engherzigkeit Falschheit Kinder

Ich habe einmal, in einem heißen Sommer, ein kleineres Kind veräppelt. Bei der drückenden Hitze hatte ich natürlich alle Fenster weit auf. Normalerweise stören mich Kinder und ihr Geschrei nicht, aber an dem Tag plärrte eines der im Hinterhof spielenden Kinder ununterbrochen und ohne Ende nach seiner Mama. Die schien aber mit anderen Dingen beschäftigt zu sein und rührte sich nicht. Irgendwann hatte ich dann doch genug von dem Geschrei. Ohne mich zu zeigen, schrie ich mit verstellter Stimme aus dem Fenster: "Jaahaahaa, was willst du denn??" Das arme Kind war davon derart irritiert, dass sofort und auf der Stelle Ruhe war. Ich habe mich dann selbst noch lange danach köstlich über diesen Trick amüsiert. Es tut mir aber trotzdem leid.

Beichthaus.com Beichte #00032493 vom 31.12.2013 um 21:17:50 Uhr (2 Kommentare).

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