Schönen guten Tag, die Fahrausweise bitte!

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Falschheit Bahn & Co. Kassel

Ich pendle jeden Tag mit dem Zug zur Uni. In letzter Zeit sind mir häufiger Personen aufgefallen, die damit angeben schwarz zu fahren und sich zu dem nicht gerade respektvoll verhalten (rumschreien, laute Musik hören etc.). Letzte Woche hat es mir endgültig gereicht. Ich bin zu besagten Personen gegangen, habe mein freundlichstes Lächeln aufgesetzt und mit fröhlicher Stimme verkündet: "Schönen Guten Tag, einmal die Fahrscheine, bitte." Als mich lange Gesichter anstarrten, die gerade versuchten sich eine Ausrede zu überlegen, empfand ich Schadenfreude. Als Sie an der nächsten Station aus dem Zug rannten, mussten meine Kommilitonen und ich in schrilles Gelächter ausbrechen. Ich beichte, mich am Unglück und der Dummheit anderer erfreut zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00039879 vom 12.06.2017 um 14:24:08 Uhr in Kassel (4 Kommentare).

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Affäre mit dem Golflehrer

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit Düsseldorf

Ich (w/17) habe eine Freundschaft+ (oder ist es doch eine Affäre? Oder etwas dazwischen?) mit meinem Golflehrer (21). Wir gehen seit einem halben Jahr zusammen golfen. Er hatte stets Interesse an mir, aber ich habe ihn immer wieder abgewiesen, habe kein Gegeninteresse signalisiert und war stets professionell geblieben. Auch weil ich mich als zu jung für ihn empfinde. Als wir einmal zusammen essen gegangen sind (ich habe zähneknirschend zugestimmt) hat er mich verführt. Seitdem haben wir leidenschaftlichen und echt guten Sex. Ich fühle mich aber trotzdem dreckig.

Einerseits ist er verdammt charmant und auch wirklich attraktiv. Andererseits weiß ich, dass er nur meinen Körper will. Ich war immer brav und hatte nie irgendwelche Skandalgeschichten mit Männern. Aber ich habe auch in meinem Leben nie Begehren empfinden dürfen und seine Blicke lassen mich echt schwach werden. Ich wollte das mit ihm immer beenden, habe es aber nie getan, weil sich seine Berührungen zu gut anfühlen. Ich fühle mich wie eine miese Schlampe, die sich freiwillig ausnutzen lässt. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00039868 vom 09.06.2017 um 16:45:28 Uhr in Düsseldorf (17 Kommentare).

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“Beichte

Kanonenfutter für Psychos

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Vorurteile Politik Innsbruck

Ich (m/23) bekomme es langsam mit der Angst zu tun. Ich sehe in jedem südländischen Ausländer einen potenziellen Terroristen. Ich möchte nicht dass meine Familie, Freunde, Bekannte oder ich selbst zum Kanonenfutter für diese Psychos werden. Keiner unternimmt etwas gegen diese Steinzeitler. Es wird immer nur zugesehen und dann werden Blumen an den Tatort gelegt und nach drei Wochen sind alle Opfer wieder vergessen und die ganze Kacke geht wieder von vorne los. Ich werde mir noch genau überlegen ob ich Kinder in diese kranke Welt setze oder nicht. Hauptsache unsere Politiker verdienen sich einen goldenen Arsch.

Beichthaus.com Beichte #00039860 vom 08.06.2017 um 14:31:27 Uhr in 6020 Innsbruck (Anichstraße) (87 Kommentare).

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Als Arbeitnehmer hat man die Arschkarte gezogen!

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Faulheit Stolz Arbeit Ungerechtigkeit Gesellschaft Berlin

Ich habe beschlossen, ab jetzt nicht mehr zu arbeiten. Ich bin seit 10 Jahren im selben Betrieb - aber um den geht es mir gar nicht, sondern darum, wie blöd man sich als arbeitender Mensch noch vorkommt. Ich wohne in einem Mehrparteienhaus und ich bin der Einzige, der noch nen Job hat. Ein Nachbar ist Hartz-IVler, schon seit es Hartz-IV gibt, der andere ist jetzt 19 und hat es geschafft, Frührente zu bekommen, weil er sich scheinbar einen guten Psychologen gesucht und dem etwas vorgeheult hat. Dann gibt es noch ein paar "neu hinzugezogene Mitbürger" - ihr wisst, was ich meine - und bei denen hört man Tag und Nacht nur Geschrei, laute Musik und Gepoltere. Wenn ich morgens zur Arbeit fahre, muss ich 1,5 Stunden eher los, weil man auf der hoffnungslos von LKWs überlasteten Straße fast nur steht, weil man aufpassen muss, dass man nicht von einem Schlagloch ins andere knallt und weil die Fußgänger sowie Radfahrer grundsätzlich nicht schauen und einfach loslaufen.

Wenn ich dann abends heimkomme, darf ich mir wieder die schöne laute Musik anhören, von der ich kein Wort verstehe und ich komme nicht zum Schlafen, weil die Wände hier verdammt dünn sind. Es geht mir hier nicht darum, dass ihr mir gleich sagt: Dann zieh doch woanders hin oder suche dir eine andere Arbeit... Nein, ich will hier meinen Unmut ausdrücken, dass man als arbeitender Mensch nur noch der Trottel ist und ich in meiner ganzen Nachbarschaft bestätigt bekomme, dass es sich viel schöner lebt, wenn man einfach gar nichts macht. Ich lasse mich jetzt krankschreiben, bis ich gekündigt werde und werde dann erstmal drei Jahre lang mein ALG1 beziehen. In drei Jahren sind die Sozialsysteme eh pleite und das Land ist zerstört, da juckt mich die Zukunft auch nicht mehr wirklich.

Beichthaus.com Beichte #00039848 vom 05.06.2017 um 16:43:06 Uhr in Berlin (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Frauen, die unschuldige Welpen quälten

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Peinlichkeit Verzweiflung Tiere Bahn & Co.

Ich (m/30) bin gestern mit dem Zug nach Hause gefahren. Ich bin 1,96 und haben einen Vollbart, manche würden mich als eher finstere Erscheinung beschreiben. Ich bin eigentlich kein emotionaler Mensch. Gestern konnte ich mich aber selber einmal überhaupt nicht beherrschen.

Als ich im Zug saß, habe ich auf meinem Tablet im Internet gesurft und ein paar ältere Meldungen gelesen. Unter anderem entdeckte ich dort eine Meldung über zwei junge Frauen, die mehrere Tiere, vor allem kleine Hunde und Katzen zu Tode gequält hatten. Das hat natürlich meine Laune nicht gerade gehoben, da ich das eigentlich nur traurig fand. Trotzdem habe ich es mir durchgelesen, meistens empfinde ich zwar Mitleid, wenn ich so etwas lese, aber es geht mir nicht zu nahe. Bei dieser Meldung waren auch Bilder dabei, die einige Taten der beiden Frauen zeigten, die sie dokumentiert hatten. Auf einem sah man einen kleinen, hellbraunen Hund mit zugebundener Schnauze, der ängstlich und traurig in die Kamera blickte und später getötet wurde. Dieser Hund erinnerte mich an meine liebe Hündin, die vor etwa einem halben Jahr gestorben ist. Einen Moment saß ich nur da, dann fing ich unkontrolliert an zu weinen. Die traurige Geschichte, gepaart mit dem Bild, das mich an meine Hündin erinnerte und der verzweifelte Blick waren einfach zu viel gewesen.

Die Dame, die neben mir saß und geschlafen hatte, schreckte natürlich hoch und nachdem sie erst einmal etwas verwirrt war, begann sie mich freundlich zu trösten. Sie fragte mich mehrmals, was denn passiert wäre und als ich es ihr erzählte, wirkte sie ziemlich geknickt aufgrund der Story mit den Hunden. Wir saßen dann beide einfach nur da und blickten zu Boden. Schwiegen und waren traurig. Ich wollte sie nicht erschrecken und ihre Laune verderben, es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00039846 vom 04.06.2017 um 17:47:41 Uhr (13 Kommentare).

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