Der Netzwerkschlüssel des Nachbarn

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Boshaftigkeit Missbrauch Stolz

Ich kenne den Netzwerkschlüssel von meinen Nachbarn und starte des öfteren deren Router per W-Lan-Verbindung neu. Macht einen irren Spaß, die haben schon mehrmals die Firma mit den vielen lila Klötzchen und dem großen T angerufen und sich beschwert. Habe auch so ein kleines Programm, damit sehen die nicht, dass ich mich bei denen eingeklinkt habe.

Beichthaus.com Beichte #00025206 vom 25.11.2008 um 19:24:47 Uhr (6 Kommentare).

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Romantischer Website zum Valentinstag

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Falschheit Faulheit Engherzigkeit Partnerschaft Ex

Ich habe damals mal eine eigene Internetseite für meine frühere große Liebe entworfen und online gestellt. Mit Fotos, Gedichten, hübschen Bildern und so weiter. Was ich beichten möchte, ist, dass ich genau diese alte Seite wiedergefunden habe und fast eins zu eins kopiert habe, und bei meiner jetzigen neuen Freundin so tue, als hätte ich das Ganze alles nur für sie gemacht. Sie freut sich natürlich sehr über diesen Liebesbeweis, allerdings weiß sie nicht, dass ich genau dieselbe Homepage damals für meine Ex-Freundin gemacht habe und dass sogar die Gedichte geklaut und nicht selbstgeschrieben sind. Meine Freundin hält mich nun für einen romantischen Dichter, obwohl ich sie damit doch nur einfach ins Bett kriegen wollte!

Beichthaus.com Beichte #00025186 vom 23.11.2008 um 12:28:40 Uhr (20 Kommentare).

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“Beichte

Für einen Penis wie Long-Dong-John-Silver

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Dummheit Selbstverletzung Waghalsigkeit Peinlichkeit

Ich habe mich mal mit einer elektrischen Penisvergrößerungspumpe im Genitalbereich schwer verletzt. Ich bin eigentlich recht gut bestückt, wollte aber das gleiche Format haben wie mein Porno-Idol Long-Dong-John-Silver. Um tüchtig Druck aufbauen zu können, habe ich an der Pumpe leider etwas "macgyvert". Dummerweise saugte sie sich nach dem Anschalten blitzschnell mit unfassbarem Druck an mir fest. Die Schlange war in der Falle. Es tat so höllisch weh und ich kam vor Schmerzen nicht an den Schalter, um die Maschine auszumachen. Ich schrie wie am Spieß. Irgendwann hatte ich es dann doch noch geschafft und hatte als Ergebnis nur noch einen einzigen Klumpen violettes Gulasch zwischen den Beinen. Mit dem Taxi bin ich dann in die Notaufnahme gefahren, man war dort sehr professionell zu mir und auch während auch meines einwöchigen Klinikaufenthalts waren alle sehr höflich zu mir, aber ich habe mitbekommen, wie sie sich ständig über mich kaputtgelacht haben. Es waren auch, wie ich rückblickend finde, ziemlich viele Personen mit meinem Heilungsprozess befasst. Vielleicht sogar Ärzte in der Ausbildung, Praktikanten etc. Ich beichte, dass ich mich sehr schäme, und überlege die Stadt zu verlassen oder gar das Bundesland zu wechseln. Ich will nicht erkannt werden, deshalb schreibe ich nicht, aus welcher Stadt ich komme.

Beichthaus.com Beichte #00025180 vom 21.11.2008 um 23:57:59 Uhr (27 Kommentare).

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Tag der offenen Tür für durchgefrorenes Gesindel

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Hass Zorn Nachbarn

Ich wohne in einem Haus zusammen mit einem Haufen nichtsnutziger, rücksichtsloser Studenten. Gemeinschaftsdenken Fehlanzeige. Da wird dann gerne mal die Haustür sperrangelweit aufgelassen, nachdem der rostige Drahtesel aus dem Keller nach draußen gehievt wurde, sodass für jeden durchgefrorenen Penner Tag der offenen Tür herrscht. Der Hausmeister berichtete, wie er mehrmals das Gesindel aus dem Keller scheuchen musste, und erzählte auch von Glücksfunden wie zum Beispiel einem vollgeschissenen Mülleimer im Waschraum.

Ein weiteres Highlight unserer Bildungselite ist die sachgemäße Bedienung gemeinschaftlichen Eigentums. Der Hinweis auf der Waschmaschine "Tür nicht mit Gewalt öffnen" hat wahrscheinlich keine tiefere Bedeutung, und ist somit zu ignorieren. "Nach mir die Sintflut" nahm einmal einer der Kandidaten wohl etwas zu wörtlich, als er beschloss, das komplette Auslaufen seiner Heizung lieber nicht zu melden und stattdessen abzuwarten, ob der ohrenbetäubende Lärm, den die leer gelaufene Pumpe nun durch das Haus schickte, nicht doch von alleine aufhört. Schade eigentlich, dass kein größerer Schaden entstand, denn sonst wäre es für ihn richtig teuer geworden. Seit Neuestem wird meine Geduld ein weiteres Mal auf die Probe gestellt. Herr oder Frau X hat nämlich die Angewohnheit, jedes Mal, wenn er/sie die Wohnung verlässt, oder betritt die Tür so zu "schließen", dass das ganze Haus bebt. Egal wann. Leider konnte ich den Störenfried noch nicht ausfindig machen, aber falls ich das zufällig mal mitkriegen sollte, werde ich ihm das Türschließen beibringen - dann allerdings mit seinem Kopf als Türstopper.

Beichthaus.com Beichte #00025177 vom 21.11.2008 um 19:37:37 Uhr (15 Kommentare).

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Überfall mit Wohlstandsbauch

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Diebstahl Dummheit Habgier

Bis vor einigen Jahren hatte ich einen gut bezahlten Job bei einem namhaften Großunternehmen. Leider wurde ich dann gekündigt und konnte die Raten für mein Haus nicht mehr abzahlen. Darum kam ich auf die grandiose Idee, einen Laden zu überfallen, um mir ein wenig Bargeld zu generieren. Da ich keinen echten Waffenschein besitze, musste ich die Softgun meines Sohnes, die täuschend echt aussieht, nehmen. Weil ich nicht in den nächsten Ort laufen wollte, nahm ich mein Auto, war aber schlau genug, nur eines der beiden Nummernschilder abzuschrauben. Ich maskierte mich mit einem Schal und suchte mir ein geeignetes Opfer aus. Meine Wahl fiel auf einen kleinen Teeladen, weil es dort nicht so viele Zeugen gibt. Ich stürmte mit gezogenen (unechter) Waffe in den Laden und erpresste gigantische 300 Euro von der total verängstigten Kassiererin. Nach erfolgreichem Raubzug fuhr ich glücklich nach Hause. Wie oben schon erwähnt, hatte ich ja leider vergessen, beide Nummernschilder abzuschrauben.

Darum war es für die Polizei ein Leichtes, meinen Wohnsitz nach echt kurzer Zeit ausfindig zu machen. Nachdem sogar ein Polizeihubschrauber und ein Sondereinsatzkommando vor meinem Haus campierte, bekam ich es dann doch mit der Angst zu tun. Also ergriff ich die Flucht zu Fuß aus der Hintertür Richtung Wald. Blöderweise wurde ich tatsächlich dabei bemerkt und nach ein paar Sekunden auf einem Feld von Beamten niedergestreckt. Man muss dazu sagen, dass ich ein gestandener Mann mit einem Wohlstandsbauch bin und deswegen gegen die jungen Bullen keine Chance hatte. War ja auch unfair, ich war ja alleine. Aber das Ganze ist gar nicht so schlimm, denn ich bin ja jetzt auf Staatskosten untergebracht!

Beichthaus.com Beichte #00025176 vom 21.11.2008 um 18:25:59 Uhr (21 Kommentare).

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