Slenderman

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Dummheit Manie Peinlichkeit Brieskow-Finkenheerd

Seitdem ein Freund mir beim Fortgehen vom Slenderman erzählt hat, mache ich die Rollos bereits in der Dämmerung runter, drehe in jedem Zimmer das Licht an und warte meist bis elf oder ein Uhr in der Nacht, denn dann kommt mein Freund nach Hause und ich muss mich nicht mehr alleine auf den gefährlichen Weg vom Wohnzimmer ins Bett machen. Blöd nur, dass ich meist um halb sechs auf muss. Interessant ist aber, dass ich morgens keine Panik schiebe. Ich möchte deshalb beichten, dass ich mit 20 immer noch ein Schisser bin.

Beichthaus.com Beichte #00034143 vom 20.10.2014 um 17:59:39 Uhr in Brieskow-Finkenheerd (8 Kommentare).

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Der Traum von einem besseren Leben

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Trunksucht Peinlichkeit Ekel Last Night

Ich (m/19) war am Samstagabend, mit dem saufwütigen Haufen, welchen ich meine Freunde nenne, einen trinken. Um ehrlich zu sein, waren wir bereits den ganzen Tag am Saufen und ich kam schon gut geladen in der Bar an. Nach einigen weiteren mit Alkohol getränkten Stunden wurde es dann schwarz. Ich musste mich, trotz Gedächtnisverlust, noch 2-3 Stunden in der Bar aufgehalten haben, bis ich mit dem Taxi den Heimweg antrat. Ich schaffte es wohl ins Bett und begann zu träumen. Es war nicht einfach nur ein normaler Traum. Es war der mit Abstand realste und intensivste Traum, den ich jemals hatte. Durch den Filmriss, durch den ich vergessen hatte, dass ich überhaupt existiere, und durch die Restwirkung des Alkohols muss der Traum noch realer gewirkt haben. In dem Traum hatte ich eine Familie. Zwei Töchter und eine Frau. Ich hatte einen guten Job, so gut, dass ich mir einen fetten BMW und ein schönes Einfamilienhaus mit Garten leisten konnte, ohne dass meine Frau arbeiten musste. Meine Töchter waren wunderbare, anständige Mädchen. Die eine musste ungefähr neun Jahre alt gewesen sein, die andere 13. Der Traum ging ziemlich lange und war komplett zusammenhängend. Meistens ganz normale Alltagssituationen. <br /> <br /> <br /> Doch zwangsläufig wachte ich irgendwann auf. Ich rutschte aus dem schönen Traum in mein Bett. Blöderweise gab es hier auch keinen dicken BMW, aber dafür hatte ich mich vollgeschifft. Aber noch blöder war, dass ich mich nicht ausgezogen hatte. Die armen Zigaretten. Irgendwann wurde mir dann auch klar, wie blöd der Traum eigentlich war. Ich beichte, dass ich einen Großteil des Sonntags damit verbracht habe, Geldscheine auf dem Heizkörper zu trockenen und mich über den Traum kaputtzulachen, während ich schon wieder besoffen war. Der Traum ist deshalb so lustig, weil ich das absolute Gegenteil von dem Mann im Traum bin. Ich bin ein arbeitsloser Alki, der gerade am überlegen ist, ob er die mittlerweile wieder trockenen Zigaretten rauchen soll. Ich bin ziemlich armselig und bitte deshalb um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034142 vom 20.10.2014 um 14:28:26 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Fahrräder in der Luft

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Boshaftigkeit Manie Arbeit

Fahrräder in der Luft
Schon seit vielen Jahren arbeite ich als Gerüstbauer - anfangs wollte ich die Arbeit aber gar nicht so wirklich, weil sie körperlich sehr anstrengend und gefährlich ist. Dafür wird jedoch mehr als überdurchschnittlich bezahlt, weshalb ich wahrscheinlich als Gerüstbauer in Pension gehen werde, wenn ich nicht vorher irgendwo herunterfalle oder von einem Gerüstteil erschlagen werde. Der Spaß darf bei der Arbeit natürlich nicht zu kurz kommen. Wenn irgendwo auf einem Bürgersteig ein Gerüst aufgebaut wird, kann man sich sicher sein, dass innerhalb von Stunden bzw. spätestens am nächsten Tag ein Fahrrad am Gerüst angekettet ist. <br /> <br /> Wir machen uns schon seit vielen Jahren einen Spaß daraus, die Querstreben, an denen die Fahrräder befestigt werden, auszubauen. Durch die Keiltechnik ist das mit zwei Hammerschlägen erledigt und dauert Sekunden. Dann heben wir die Querstrebe mit dem Fahrrad nach oben und setzen sie wieder ein, wobei das Befestigen der Querstrebe auch wieder nur Sekunden dauert, sodass das Fahrrad dann in einer gewissen Höhe hängt. Ganz besonders arg ist es im Moment in einem Uni-Viertel. Im Minutentakt werden Fahrräder angeschlossen. Wir wissen schon gar nicht mehr, wo wir die ganzen Fahrräder aufhängen sollen. Es tut mir wirklich leid, dass wir so gehässig sind. Aber die Gesichter der Radbesitzer, wenn sie ihren Drahtesel in zwei Metern Höhe hängen sehen, ist einfach unbezahlbar. Übrigens liebe Radbesitzer: So schnell wie wir die Querstreben ausbauen, kann das auch jeder böse Mitmensch machen, der euer Rad im Gegensatz zu uns klauen will. Schließt euer Rad nie an einem Gerüst an. Das ist viel zu unsicher. Ich bitte um Absolution für unsere Streiche.

Beichthaus.com Beichte #00034139 vom 20.10.2014 um 09:49:54 Uhr (10 Kommentare).

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Ersatz für Schulbücher

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Diebstahl Habgier Waghalsigkeit Schule

Vor einigen Jahren waren unsere Schulbücher noch nicht komplett im System erfasst. In einem alten Abstellraum wurden die Bücher aufbewahrt, und dieser Raum hatte den Vorteil, dass man die Tür einfach aushängen konnte und sie dann nur noch an dem Vorhängeschloss hing. Ich habe dann für Freunde und Klassenkameraden, die ihr eigentliches Schulbuch kaputtgemacht oder verloren hatten, ein neues besorgt. Gegen eine kleine Gebühr von zehn Euro. Insgesamt habe ich ungefähr zehn Bücher geklaut und verkauft, bis meine Schule dann in fast jedes Buch einen Barcode geklebt hatte. Nur noch die Bücher der Oberstufe hatten keinen Code, diese wurden aber in einem anderen Raum gelagert. Ich vermute übrigens, dass ich nicht der Einzige war, der sich bedient hat, da sie im letzten Jahr dann eine neue Tür spendiert und ein Diebstahlsystem eingebaut haben. Meine Freunde haben dicht gehalten und ich bin deshalb ohne Strafe davongekommen. Das Geld habe ich schnell verprasst, da ich Angst hatte, dass meine Mutter mich darauf ansprechen würde. Was mich mittlerweile aber echt stört: Im Internet wurden manche Bücher für fast das Doppelte verkauft. Aber ich hatte wirklich Glück und wurde nicht erwischt.

Beichthaus.com Beichte #00034137 vom 19.10.2014 um 17:17:29 Uhr (1 Kommentare).

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Über dem Tempolimit

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Ungerechtigkeit Betrug Waghalsigkeit Auto & Co.

Ich (w/20) wurde letztens angehalten, weil ich mit fast 120 Sachen durch eine 70er-Zone gebrettert bin. Als ich den Polizisten meinen Dienstausweis vom Gericht gezeigt habe und gemeint habe, dass wir doch so etwas wie Kollegen sind, haben sie mich ohne großes Tamtam weiterfahren lassen und mir noch einen schönen Tag gewünscht. Ich liebe mein Leben.

Beichthaus.com Beichte #00034136 vom 19.10.2014 um 14:49:00 Uhr (16 Kommentare).

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