Das Kuckuckskind meines besten Freundes

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Fremdgehen Lügen Morallosigkeit Falschheit Feigheit Harsum

Das Kuckuckskind meines besten Freundes
Das Ganze mag jetzt sehr unglaubwürdig klingen, aber ich habe echt ein großes Problem. Sorry, ich mag lange Beichten nicht, muss aber trotzdem mal ausholen: Ich (m/24) Student bin Vater. Ich habe einen Vaterschaftstest machen lassen, aber außer der Mutter weiß es keiner. Ich habe mit der Ex-Freundin meines besten Freundes geschlafen. Deren Beziehung war schon ziemlich kaputt. Mehr oder weniger zufällig kam sie nach einem Streit bei mir vorbei, um sich auszuheulen. Wir haben uns schon immer gut verstanden.

Naja, was passiert ist, könnt ihr euch ja denken: Alkohol plus guter Zuhörer = Baby. Sie wollte das Kind behalten und hoffte, damit die Beziehung zu kitten. Hat leider nicht geklappt. Egal. Auch wenn mein Verhalten nicht gerade positiv ist, hat das trotzdem etwas Gutes. Mein bester Freund geht in seiner Vaterrolle komplett auf, ist ehrgeiziger denn je, beruflich aufgestiegen, nimmt keine verbotenen Substanzen mehr zu sich und ist ziemlich zufrieden mit seinem Leben. Das einzig Dumme ist nur, wenn ich bei ihm zu Besuch bin oder er am Telefon von seiner (meiner) Tochter erzählt, wie toll sie schon krabbeln/stehen/laufen und Papa sagen kann. Mich stimmt das dann immer ziemlich depressiv.

Aber vielleicht ist es so, wie es ist, am Besten, denn ich bezweifle, dass ich auch nur annähernd so ein guter Vater wäre. Ich will ihm immer und immer wieder die Wahrheit erzählen. Ich bringe es aber nicht übers Herz. Wenn er mich fragt, was los ist, wenn ich traurig bei ihm rumsitze, muss ich immer irgendetwas erfinden. Was soll ich bloß tun?

Beichthaus.com Beichte #00025667 vom 03.02.2009 um 18:57:35 Uhr in Harsum (69 Kommentare).

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Vorgedrängelt

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Hass Ignoranz

Vorgedrängelt
Heute war ich mit meinem kleinen Neffen (3) in der Stadt beim Einkaufen. Der Kleine hatte Hunger, also wollte ich ihm beim Bäcker eine Brezel kaufen. In der Bäckerei stand, abgesehen von der Verkäuferin und mir, nur eine alte Frau, die eine größere Bestellung aufgab. Während mein kleiner Neffe und ich also geduldig warteten, kam ein Opa herein und stellte sich an die Theke. Mein Neffe wurde zunehmend ungeduldig und so war ich erleichtert, als die alte Frau endlich bezahlte und die Verkäuferin, wie üblich, fragte: "Wer kommt als Nächstes"? An sich schon eine dämliche Frage, da ich der Meinung bin, dass man bei zwei Leuten durchaus wissen könnte, wer dran ist, aber egal. Was passiert? Während ich den Mund öffne, um meine Bestellung loszuwerden - ich will doch nur eine Brezel verdammt! - bestellt der Opa, der einige Minuten nach mir kam! Ich wende mich ihm zu: "Also Entschuldigung, aber ich war vor Ihnen da!" Anstatt einer Entschuldigung passiert nichts. Ein kurzer Seitenblick, das war es, er fährt mit seiner Bestellung scheinbar unbeeindruckt fort.

Mein Neffe am Quengeln, ich war völlig entnervt und sage nur ziemlich laut zu dem Kleinen: "Tut mir leid, wir müssen noch kurz warten, der Mann hat sich vorgedrängelt. Ja, ich weiß, so etwas macht man nicht, aber anscheinend hat er das früher nicht beigebracht gekriegt!" Eine andere Verkäuferin kam zu mir und gab mir endlich die gottverdammte Brezel. Der Opa hat noch einige Male beschämt zu mir rübergesehen, aber sonst blieb er still.

Wenn ich etwas nicht leiden kann, dann sind es Menschen, die gerne jammern wie verzogen die heutige Jugend doch ist und die Nase rümpfen, wenn sich Kinder sonst wo vordrängeln, aber selbst keinen Anstand besitzen.

Beichthaus.com Beichte #00025663 vom 03.02.2009 um 14:42:39 Uhr (41 Kommentare).

Gebeichtet von buguser
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“35.000

“Beichte

Hundekot für die Nörglerin

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Rache Unreinlichkeit Zorn Tiere

Hundekot für die Nörglerin
Ich habe einmal einen Ausflug mit meinem Hund gemacht. Wir sind ein längeres Stück mit der Bahn gefahren. Mir ist irgendwann aufgefallen, dass mein Hund wohl groß musste, er wurde unruhig und schaute mich traurig an. Als wir dann angekommen waren, wollte ich so schnell wie möglich mit ihm von den Gleisen zu einer Wiese, jedoch war es zu spät. Er konnte es leider nicht mehr anhalten und ein paar Brocken fielen auf die Treppe. Eine ältere Frau, die gerade ihr Fahrrad abschloss, fing sofort an zu schreien, als hätte ich gerade 50 Leute umgebracht. Sofort schauten mich alle Leute in der Umgebung an und zwei Sekunden später stand einer dieser Bahnsheriffs hinter mir und behandelte mich wie einen Schwerverbrecher. Er brüllte mich, dass ich das augenblicklich weg machen sollte. Anmerkung: Seitdem der erste Brocken auf dem Boden gefallen war, und der Bahnsheriff auftauchte, hatte ich keine Möglichkeit, auch nur auszuatmen. Ich hatte auch nicht vor, einfach weg zu gehen.

Als ich dann unter den Augen aller Leuten eine Tüte, die ich extra für solche Sachen dabei hatte, aus meinem Rucksack holte und den Hundekot aufsammelte. Hatte diese behinderte Frau, die mich verpetzen wollte, nichts Besseres zu tun, als mich für alle Schandtaten der Hundebesitzer verantwortlich zu machen. Sie bezog sogar andere Leute mit ein. Während ich auf dem Boden rumkriechen musste. Als ich dann fertig war, und alle wieder ihres Weges gingen, schaute ich mich noch mal kurz um, dass mich auch keiner sieht. Als ich sicher war, dass es so ist, drehte ich vorsichtig die Tüte auf links und zerdrückte die Sch***e auf dem Fahrradsattel der netten alten Dame. Ich fühlte dadurch etwas besser und ich hoffe bis heute, dass sie, als sie zurück kam, keine Taschentücher dabei hatte.

Beichthaus.com Beichte #00025609 vom 20.01.2009 um 15:27:47 Uhr (54 Kommentare).

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Mein Chef, der arrogante Sack

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Hass Waghalsigkeit Chef

Mein Chef, der arrogante Sack
Mein Chef ist ein arroganter Sack mit einem abstoßenden Standesdünkel: Seinem Vater hat wohl mal ein Verlag gehört, der irgendwann pleite gegangen ist, aber er spielt sich auf wie einer von den ganz Großen. Er ist ja mit Personal aufgewachsen, mit Kindermädchen und Butler etc. Er gönne sich nur das Beste. Widerwärtig. Außerdem tut er immer so, als hätte er auf jedem Gebiet mehr auf dem Kasten als die dazugehörigen Fachleute. Irgendwie habe ich rausbekommen, dass er keine Ahnung im Umgang mit Computern hat. Er kann zum Beispiel noch nicht mal einen neuen Ordner anlegen, tut aber immer so, als könnte er jedem Informatiker das Wasser reichen. Richtig arrogant und hochnäsig der Mann. Letzte Woche habe ich ihn schon vor versammelter Mannschaft bloßgestellt, ohne dass er es gemerkt hat. Ich habe einer Kollegin geholfen einige Backups zurückzuspielen, als er auf einmal hinter mir stand und fragte, ob es Probleme gibt und er helfen könne (Er hat natürlich drauf spekuliert, dass ich keine Hilfe brauche, er weiß ja, dass ich recht kompetent in dieser Sache bin). Ich sagte: „Danke Chef, aber ich muss nur noch die Localhost-Floppy-File auf das Systemcache-Scrambler-Backup respawnen, dann sollte der Shortcutconfigurator wieder funktionieren…“ (diesen Nonsens habe ich mir extra für eine Situation wie diese ausgedacht). Er nur so: „Dann ist ja gut, ich dachte schon es wäre was Schlimmeres.“, verlässt den Raum und alle liegen am Boden vor Lachen.
Heute morgen hat er mit seinem neuen Antivirenprogramm geprahlt (dass jemand anderes für ihn installiert hat), dass es das beste und sicherste von allen sei. Vor rund zwei Stunden habe ich mich über das Firmennetzwerk in sein System eingeklinkt und ihm ein paar harmlose aber lästige Scherzprogramme in den Autostart gepackt, denen ich vorher so richtig böse Virennamen wie „Systemblaster64Bit“ oder „Virus4.26“ gegeben habe. Außerdem habe ich ihm mitten auf dem Desktop eine Textdatei mit dem Namen „Systemscan.log“ abgelegt, in der sämtliche persönlichen Daten, Passwörter, Adressen, Telefonnummern und Bankverbindungen, die ich auf dem System gefunden habe mit dem Zusatz „Data succesfully transfered to…[und dann eine fiktive IP-Adresse, die angeblich irgendwo in der russischen Provinz liegt]“ aufgelistet sind. Das Ganze dann noch bisschen mit ASCII-Art ausgestaltet, dass es auch wirklich böse aussieht. Gerade eben habe ich ihn hektisch mit kreidebleichem Gesicht an meiner Bürotür vorbeihetzen sehen. Heute wird noch ein lustiger Tag…

Beichthaus.com Beichte #00025608 vom 20.01.2009 um 14:44:58 Uhr (47 Kommentare).

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“Beichte

Unsere Beziehung leidet unter seiner Kontrolle

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Eifersucht Fremdgehen Ehebruch Brome

Ich (w) bin stinksauer. Vor zwei Jahren war ich schwerkrank - nach einer misslungenen OP. Musste danach für acht Wochen in die Reha. Mir ist das sehr schwer gefallen, denn ich musste mich für so lange Zeit von meiner 4-jährigen Tochter und meinem Mann trennen. In der Reha wurde soviel aufgearbeitet, dass es mir sehr schlecht ging. Von meinem Mann kam nichts anderes als hier läuft alles gut und alles ist neutral bei uns. Dies sagte er am Telefon. Ich hätte mir etwas anderes gewünscht. Ich fühlte mich so allein und habe dann mit einem anderen Mann der in der Reha war herumgeknutscht. Mehr war da nicht mit diesem Mann. Als ich nach Hause kam, beichtete ich meinem Mann alles. Und er beichtete mir, dass er, als unsere Tochter ein halbes Jahr alt war, mit seiner ersten großen liebe herum geknutscht hatte, als er auf einer Party war. Wir trennten uns dann. Nach vier Monaten sind wir dann wieder zusammen gekommen. Wir wollten es nochmals probieren - auch unserer Tochter wegen.

Jetzt ist es bereits ein Jahr her und die Beziehung läuft so gut wie schon lange nicht mehr. Doch seit diesem Vorfall in der Reha kontrolliert mein Mann mich ständig. Komm ich von der Arbeit, kontrolliert er mein Handy. Er durchsucht meine E-Mails auf dem Computer. Das macht er zwar immer heimlich, aber ich habe ihn oft dabei erwischt. Ich habe ihn zur Rede gestellt und gesagt, so geht das nicht. Die Beziehung funktioniert nicht, wenn kein Vertrauen da ist. Ich habe ihm auch gesagt, dass ich das nicht mehr mitmachen werde, denn ich fühl mich unter Druck gesetzt. Er gibt mir einfach ein Gefühl, ich wäre ein schlechter Mensch. Ich finde das so unfair und bin so sauer darüber, denn ich habe ihm bis jetzt keinen Anlass mehr dafür gegeben. Ich bin jetzt am überlegen, ob ich mich endgültig trennen soll, denn so werde ich nicht glücklich mit ihm.

Beichthaus.com Beichte #00025607 vom 20.01.2009 um 14:01:55 Uhr in Brome (27 Kommentare).

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