Fremdgegangen und Drogen genommen

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Selbstverletzung Fremdgehen Drogen Verzweiflung Liebe

In meinem Leben (m/22) sind ein paar Sachen schief gelaufen. Zum Beispiel in der Pubertät... kurz bevor ich meine erste Freundin hatte, fing ich mit dem ritzen an. Gründe waren Probleme die ich hatte, wo ich es gewohnt war bestraft zu werden. Da dies aber niemand tat (bzw. keiner mitbekam), nahm ich es selber in die Hand.
So zurück zu meiner ersten Freundin. Mit ihr war ich mehr als 2 Jahre zusammen. Es war eine glückliche Beziehung und für uns beide wars die erste "große Liebe". Sobald wir aus der Schule kamen, haben wir uns gesehen. Meistens waren wir bei ihr und lagen nur im Bett haben TV geschaut und hatten Sex. Das ging fast jeden tag so die ganzen 2 Jahre. Ab und zu hatte ich mich natürlich noch mit Freunden getroffen und sie sich mit ihren Freundinnen. Langweilig fand ich das nicht besonders, da ich selbst ein recht fauler mensch war. Irgendwann kam, was kommen musste und wir haben von beiden seiten aus schluss gemacht. Weil wir doch irgendwann mal Abwechslung brauchten. Das änderte aber nichts daran, das wir weiterhin noch mit einander schliefen. Sie suchte sich einen neuen Freund und ich mir eine neue Freundin. Probleme gabs nicht wir hatten uns noch oft gesehen und unsere Partner mussten akzeptieren, das wir halt noch gut befreundet sind. Das ging auch alles soweit gut. Nur leider gingen wir unseren Partnern fremd. Ich meiner damaligen Freundin zweimal und sie ihrem Partner öfters (da wir nicht zur gleichen zeit einen Partner hatten).

Bereut haben wir es zu der Zeit nicht. Denn meine damalige Freundin wollte absolut keinen Sex. Ich sagte ihr des öfteren das es für mich zu einer Beziehung dazu gehört (es musste ja auch nicht oft sein einmal die Woche wäre aber angebracht gewesen). Aber sie wollte nicht. Naja aber meine erste Freundin wollte. In den 6 Monaten wo ich mit meiner zweiten Freundin zusammen war, ging ich ihr zweimal mit meiner ersten Freundin fremd.
Tja warum ich 6 Monate mit ihr zusammen blieb? Ich liebte sie zwar und hatte die Hoffnung, dass sich mal was ändern würde in Sachen Sex. Es wurde aber nichts draus und als ich erfuhr, das sie mit einem ihrer Freunde ständig am rumflirten war und Andeutungen kamen, das sie mal zusammen einen "Film anschauen sollten" habe ich den Schlussstrich gezogen und habe die Beziehung beendet. Heute bereue ich es schon das ich ihr Fremd gegangen bin (weil es wirklich unter aller sau ist jemanden fremd zu gehen). Aber was solls. Seitdem Schluss war, habe ich keinen Kontakt mehr zu ihr. Habe sie auch nie wieder gesehen. (2.Beichte)

Naja dann fing für mich die Drogenzeit an, aber was heißt schon Drogen? Es war nur braunes/grünes was geraucht wurde. Nur einen Joint am Tag, also nichts wildes. So nach einem Jahr kam dann meine dritte Freundin (in der Zwischenzeit lief halt noch was mit meiner ersten Freundin). Sie war die perfekte Frau für mich (dachte ich) jedes einzelne mal wo ich zu ihr fuhr, wurde ich total hibbelig und konnte es nicht erwarten sie in meine arme zu schließen. Ich liebte sie wirklich von ganzen herzen und sie zeigte mir das sie dies auch tat. Ihr bin ich auch nicht fremd gegangen und habe auch öfters meiner ersten Freundin abgesagt, weil meine Aktuelle zu der zeit nicht wollte, das ich mich mit ihr treffe. Dies tat ich der Beziehung zu liebe und es machte mir auch nichts aus.

Es gab da aber etwas was nicht gepasst hat. Das war die Entfernung, die uns trennte (500km). Sie hatte mit mir Schluss gemacht ohne irgendwelche Gründe zu nennen und ich sollte selber drauf kommen. Sie wusste nicht, das ich ein Kiffer war und dies fiel als Grund schonmal weg. Ich hatte sie wohl damit genervt, dass ich wissen wollte warum sie Schluss macht, woraufhin sie den Kontakt abbrach. Ich weiß also bis heute nicht was der Grund war bzw. was ich falsch gemacht habe.

Ab dem Tag als sie die Beziehung beendete, verfiel ich dem Selbsthass. Es wurde angefangen um einiges mehr zu rauchen sprich 5-7 Joints am Tag von morgens bis abends. Das ging 1 1/2 Jahre. In dieser Zeit saß ich nur faul zu Hause rum und habe nichts getan, außer wieder anzufangen zu ritzen. Und immer als ich wach war, war ich halt dicht. Keine Ausbildung und keinen festen Job. Ich hatte mich zwar um eine Ausbildung bemüht, aber halt ständig Absagen erhalten, was mich noch weiter runterzog. Zwischendurch hatte ich Minijobs mit denen ich meinen Konsum finanzieren konnte. Nach 2 Jahren hat sich alles wieder gelegt und ich kiffte weniger. Der Grund dafür war die körperliche Veränderung ins negative. Das Ritzen gab ich auf, weil es mir nichts mehr brachte.

Beichten möchte ich, das ich meiner zweiten Freundin fremd ging, meine dritte Freundin verletzt habe und ich immer noch nicht weiß womit, Drogen konsumiert habe und das ich meinen Köper größtenteils entstellt habe, wofür ich mich heute schäme und stehts darum bemüht bin, das niemand diese Narben sieht. Außerdem habe ich ein Problem was mir recht unangenehm ist. Und zwar ist es so, das ich sehr kalt bin. Wenn andere mir ihre Probleme schildern, lässt mich das kalt. Ich bin zwar darum bemüht hilfreiche Ratschläge zu geben oder zu helfen wenn ich dies kann aber mitleid oder ähnliches habe ich in keiner weise. Dieses mitleid was ich in gewissen Augenblicken empfinden sollte, überschüttet mich wenn ich alleine bin (dies drückt sich in Tränen aus). Ich hoffe, das mir vergeben wird (bzw. ich mir selber vergeben kann) für meine Taten.

Beichthaus.com Beichte #00025728 vom 22.02.2009 um 17:40:28 Uhr (10 Kommentare).

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Mein Kollege im Telekommunikationsunternehmen

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Zwietracht Boshaftigkeit Kollegen Motten

Mein Kollege im Telekommunikationsunternehmen
Ich habe meine Ausbildung in einem großen Telekommunikationsunternehmen gemacht. Das Ganze ist jetzt sechs Jahre her, aber ich denke immer noch sehr gerne an diese Zeit zurück. Ich war also ein kleiner Azubi in dieser Abteilung und sollte den Vertrieb unterstützen. Sprich, alles machen, worauf die Herren keine Lust hatten. So war dann auch mal die Aktion dran, ehemalige Kunden anzurufen und den Versuch zu starten, ihnen wieder unsere Verträge aufzudrücken. Die meisten Vertriebler waren ganz in Ordnung, ein wenig steif, aber trotzdem nett. Aber einen gab es, der war der absolute Vollassi. Beschissene Zahlen und trotzdem ein Verhalten, als würde der Laden ihm gehören. Eine Woche vor dem Tag, über den ich beichten möchte, habe ich am Telefon den Jackpot geknackt und ein großes Wohnheim mit über 300 Anschlüssen für das Unternehmen zurückgewonnen. Da Azubis keine Provision bekommen, dachte ich, ich wäre nett und habe sie den Vertrieblern angeboten. Die meinten, ich sollte sie Herrn B. zuschustern, da seine Zahlen doch noch arg im roten Bereich lagen. Also bin ich zu ihm hin und habe ihm alle Unterlagen und Verträge gegeben, sodass er sie unter seinem Namen einbuchen konnte. Er hat sich nicht einmal bedankt, ganz im Gegenteil. Drei Tage später war ich für einen seiner Kollegen damit beschäftigt, die Interessenten einzupflegen, als der Abteilungsleiter kam und gemeint hat, dass sich Herr B. beschwert hätte, da ich faul wäre und nur herumsitzen würde. Kurz gesagt, er wollte, dass ich weiterhin für ihn telefoniere - aber da es ja noch andere Vertriebler gab, die sehr viel netter waren, half ich einfach lieber diesen. Das Ganze hat sich auf alle Fälle schnell geklärt, da ich ja einfach nur anderweitig beschäftigt war. Von diesem Tag an hat er mich allerdings nur noch gepiesackt und mir keinen Frieden mehr gegönnt. Aber genug der Vorgeschichte.

Wenn er lange Gespräche hatte, ist er danach immer auf den Balkon gegangen und hat eine knapp fünfzehnminütige Pause gemacht, in der er, wenn möglich, die Sonne genoss. Allerdings muss er für diese Sonnenpause den Balkon auf der anderen Seite des Gebäudes nutzen. Also habe ich zu Hause eine E-Mail verfasst, die von abartigen Praktiken mit Tieren auf dem Bauernhof seiner Eltern berichtete - natürlich so formuliert, als wäre sie an einen Gleichgesinnten gerichtet. Das Ganze habe ich mit einem USB-Stick zur Arbeit gebracht und die Sonnenpause des ungeliebten Kollegen dazu genutzt, eine Mail an den Gebäudeverteiler zu schicken (im Gebäude waren 12 Abteilungen). Dann bin ich unbemerkt wieder in mein Büro gehuscht. Es dauerte keine zehn Minuten, bis ich die Ersten richtig laut lachen hörte. Seit diesem Tag war er bei allen nur noch der Ziegenf*cker. Aber ich fühle mich nicht schlecht, auch wenn er das Unternehmen gewechselt hat. Er hätte doch nur einmal Danke sagen müssen. Dann wäre das alles nicht passiert!

Beichthaus.com Beichte #00025718 vom 19.02.2009 um 14:39:35 Uhr in Motten (38 Kommentare).

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“Beichte

Geld vom Opa versaufen

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Diebstahl Betrug Morallosigkeit Trunksucht Familie

Jede Woche gehe ich für meinen Opa einkaufen weil er zu alt dafür ist.
An sich keine große Sache, aber ich bekomme jedes mal für das Einkaufen 15 Euro. Er gibt mir das Geld in dem Glauben ich würde es auf die Bank bringen und sparen. Meist treffe ich mich danach mit einem Kumpel und wir versaufen das Geld. Manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen aber wenn man erst mal nen paar getrunken hat vergisst man das schnell.

Beichthaus.com Beichte #00025714 vom 18.02.2009 um 16:00:11 Uhr (20 Kommentare).

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Kleine Kinder im Bus

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Hass Zorn Bahn & Co. Solingen

Ich hasse kleine Kinder im Bus, deren Rucksäcke größer sind als sie selbst. Und warum zum Teufel lachen und grinsen die Mistblagen um halb acht Uhr morgens im Bus? Mehr als diese Kinder hasse ich noch die alten Leute, die, obwohl sie eh den ganzen Tag Zeit haben, immer zu Schulzeiten herumfahren müssen.

Beichthaus.com Beichte #00025711 vom 17.02.2009 um 23:01:13 Uhr in Solingen (34 Kommentare).

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Der lange Weg ins glückliche Leben

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Drogen Gewalt Waghalsigkeit Trunksucht Vandalismus Gesellschaft

Ich habe in meinem Leben schon viele schlimme Sachen gemacht: Fast alle Drogen genommen, die man so bekommt, habe Drogen verkauft, war schwer kokainabhängig, war bis vor Kurzem Alkoholiker. Ich habe vor einiger Zeit versucht, mich selbst umzubringen, im Rausch habe ich mein eigenes Auto angezündet, dadurch fast ein Gebäude mit Tieren darin abgefackelt und es ist ein großer, materieller Schaden entstanden. Dann bin ich bei einem durch meine Leichtsinnigkeit entstandenen Unfall fast gestorben und wäre jemand mitgefahren, dann wäre der jetzt tot. Ich habe sehr viel gelogen, Menschen ausgenutzt (inkl. meiner eigenen Familie), Tiere gequält und sonst auch schon jede Menge Scheiße gebaut. Dazu kommen noch jede Menge Schulden, die ich am Hals habe.

Ich habe immer noch ein verdammt schlechtes Gewissen. Jetzt versuche ich ein guter Mensch zu sein, versuche keinen zu verletzen und versuche anderen zu helfen. Meine einzigen Sünden sind momentan sehr starker Zigaretten- und Kaffee- Konsum. Seitdem ich versuche ein guter Mensch zu sein, bin ich total unglücklich, habe keinen einzigen Freund und wurde von der ersten Frau in meinem Leben, die ich wirklich geliebt habe und für die ich alles getan habe, verlassen. Ich hoffe, ich werde irgendwann ein glückliches Leben führen können. Bitte vergebt mir meine Sünden.

Beichthaus.com Beichte #00025706 vom 15.02.2009 um 16:00:11 Uhr (22 Kommentare).

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