Hilfe, meine Eltern sind Rassisten!

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Vorurteile Zorn Ungerechtigkeit Peinlichkeit Familie

Hilfe, meine Eltern sind Rassisten!
Meine Eltern sind Rassisten und ich schäme mich dafür. Vor ein paar Monaten war ich mit meinem Vater in Amerika. Alle Leute dort waren sehr freundlich und man hätte keinen Unterschied zwischen Weißen und Schwarzen finden können. Und obwohl uns auch Schwarze sehr weitergeholfen haben, hat er noch am selben Abend gemeint, in Amerika würde alles viel besser laufen, wenn man die ganzen "Neger" rauswerfen würde. Dann schaute er Fox News und wetterte sofort gegen die Mexikaner, obwohl er, denke ich, noch nie mit einem gesprochen hat. Aber wenn Fox News das sagt, muss es ja stimmen. Er hofft, dass Trump Präsident wird, weil dann endlich Schluss mit den Mexikanern und der weichen Einwanderungspolitik ist. Auf dem Flughafen beschwerte er sich dann mehrfach über die anwesenden Inder und Araber und hatte ernsthaft bedenken, dass sie im selben Flugzeug mitfliegen könnten. Ich denke, in seinem Kopf gibt es eine sehr klare Klassifizierung von Ländern mit guten und Ländern mit schlechten Menschen. Zurück in Deutschland regt er sich jeden Tag über Merkel und den viel zu seichten Umgang mit Kriminellen auf - und dass man nicht so viele "Kanacken" reinlassen darf. Berlin hasst er wegen der ganzen Türken dort.

Meine Mutter ist nicht besser. Sie ist grundsätzlich gegen alle, die nicht europäisch aussehen. Zuletzt, als wir Oma auf dem Land besuchten, kam ein arabisch aussehender Mann ins Dorf und wartete dort an der Bushaltestelle. Meine Mutter beobachtete ihn durchs Fenster, bis er wieder fort war, und bekundete ununterbrochen, dass so einer gar kein Recht hat, ins Dorf zu kommen und dass die Oma ab sofort bessere Schlösser wegen der Diebe braucht. Es überrascht sicher nicht, dass beide bei der letzten Wahl AfD gewählt haben. Mir geht es anders. Ich studiere in einer Großstadt und da ist es normal, allen Menschen gleich gegenüberzutreten. Allerdings erzähle ich dort nicht viel von meinen Eltern und lade auch nie jemanden zum Besuch ein, denn dann könnten meine Freunde mitbekommen, wie ausländerfeindlich meine Eltern sind und das will ich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00038162 vom 30.04.2016 um 02:04:29 Uhr (32 Kommentare).

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Mein Kampf gegen Alltagsrassismus

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Vorurteile Ungerechtigkeit Zorn Gesellschaft

Ich (25) bin gebürtige Lateinamerikanerin mit europäischen und nordafrikanischen Vorfahren. Meine Mutter und ich leben seit 1998 in Deutschland, wir sind beide integriert, beherrschen die deutsche Sprache fließend und haben schon immer gearbeitet. Schon als Kind trug ich Zeitungen aus oder half in der Nachbarschaft gegen Geld aus, um meiner Mutter etwas unter die Arme zu greifen und mir selbst etwas leisten zu können. In der Nachbarschaft waren wir stets bekannt und wurden auch gemocht. Für unsere Nachbarschaft, die überwiegend Deutsche waren, spielte unsere Herkunft nie eine große Rolle und wir wurden auch so angenommen, wie wir sind. Dennoch habe ich bis heute mit Alltagsrassismus zu kämpfen. In der Schule, die zwar zum Großteil aus Migranten bestand, wurde ich häufig wegen meiner Herkunft auf das Übelste beschimpft, beleidigt und sogar geschlagen. Sowohl von Deutschen als auch von Migranten aus dem arabischen Raum oder dem Kosovo, die einen noch dunkleren Teint hatten.


Die Lehrer unternahmen jedoch nichts und dies ging bis zur weiterführenden Schule so weiter. Meine "Integration" ging sogar so weit, dass ich mich immer noch versuche, mich auch optisch anzupassen. Ich habe mir bereits als Kind schon die Haare chemisch geglättet, mich stets gut gekleidet und die Haare heller gefärbt. Glücklicherweise habe ich grünbraune Augen und durch meine europäischen Vorfahren einen mediterranen Teint, sodass viele denken ich sei Halbdeutsche. Wenn es nicht so wäre, hätte ich meine Haut wohl sogar mit kosmetischen Mitteln aufgehellt. Blöderweise habe ich die markanten Gesichtszüge meiner afrikanischen Vorfahren und fühle mich deshalb auch unwohl. Seitdem ich weiß, dass man durch einen chirurgischen Eingriff auch etwas daran ändern kann, spare ich für eine Rhinoplastik, um meine Nasenflügel verschmälern zu lassen. Das Mobbing hatte zwar aufgehört, da ich nach der 10. Klasse auf das Gymnasium ging und in der neuen Schule neue Freunde gefunden habe, jedoch geht der Alltagsrassismus weiter.


Ich werde weiterhin oft unterschätzt, falsch eingeschätzt oder sexualisiert - wegen meiner offensichtlichen Herkunft. Als ich nach dem Abitur eine Ausbildung gesucht hatte, musste ich in manchen Betrieben den Einstellungstest zwei Mal machen, weil ich des Betruges bezichtigt wurde! Ich bekam sogar Absagen, weil ich angeblich nicht ins Bild des Klientels passen würde. So stand es in einigen Absagensschreiben schwarz auf weiß! Dabei habe ich mich gepflegt und schlicht gestylt präsentiert. Hosenanzug, Schuhe mit leichtem Absatz, schlichte Hochsteckfrisur, schlicht geschminkt und zwei Spritzer Jasminparfüm. Glücklicherweise habe ich nach etwas über einem Jahr doch eine Ausbildung gefunden, diese erfolgreich beendet und ein duales Studium im selben Betrieb angefangen.
Privat ist es leider so, dass ich oft in eine Schublade gesteckt oder zwischendurch auf offener Straße beleidigt werde. Und das in einer westfälischen Großstadt!


Eine Liebesbeziehung ist auch nicht einfach, da Männer und Frauen mich für einen One-Night-Stand halten, obwohl ich noch nie einen hatte und bisher nur zwei längere feste Beziehungen hatte. Ich ziehe mich auch eher sportlich an, statt aufreizend, da ich in meiner Freizeit viel Sport betreibe und es praktischer ist. Auf Partys wurde ich auch begrapscht, oft mit der Begründung, dass "schwarze Frauen" eh immer willig sind und mein Körper für Sex gemacht sei. Wenn ich mich dagegen wehre, da ich schon seit 12 Jahren kickboxe, werde ich immer als aggressive "Schwarze" abgestempelt, obwohl ich keine bin. Oft werden mir Sachen zugesprochen, die gar nichts mit meiner Persönlichkeit zu tun haben. Beispiele dafür sind: Ich könne singen, beherrsche jeden Tanz der Welt, nehme Drogen, wäre gut im Bett und vieles mehr!


Meine Beichte ist, dass ich immer, wenn mir jemand mit irgendeinem rassistischen Mist ankommt, demjenigen am Liebsten die Fresse polieren möchte, aber meine Erziehung sagt mir, dass ich weder rechtliche Konsequenzen haben möchte, noch möchte ich mir meine Hände schmutzig machen. Glücklicherweise sind nicht alle Menschen so und ich bin froh und vor allem dankbar dafür, dass ich in Deutschland eine gute Zukunft habe, obwohl meine Mutter und ich von ganz unten anfangen mussten und dass ich offene und ehrliche Menschen als Freunde habe.

Beichthaus.com Beichte #00037824 vom 14.03.2016 um 10:37:42 Uhr (32 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Das Versteck meines Dealers

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Drogen Diebstahl Gewalt Waghalsigkeit

Ich (m) habe vor knapp 20 Jahren durch Zufall den Erdbunker des örtlichen Dealers gefunden. Dieser hatte ganz klassisch sein Zeug in einem größeren Park an einer etwas einsameren Stelle vergraben. Zu jener Zeit war ich 17 Jahre alt, verdiente mir etwas mit dem Ausführen von Hunden dazu, und einer der Hunde war ein ehemaliger Drogenhund der damals noch existierenden Bahnpolizei. Dieser Hund wurde immer nervös, wenn wir an der entsprechenden Stelle vorbeikamen. Nach einem Regenschauer zog er mich dann zu der Stelle und fing an zu graben. Ich sah die Ecke einer Plastiktüte und zog sie heraus. Ich staunte, denn in der Tüte lagen nicht nur 200 Gramm feinstes Hasch, sondern auch noch 5.000 Mark in bar. Für jemanden, der gerne mal an einem Joint zog, eine Goldgrube. Den Hund, welcher am Abdrehen war, habe ich dann erst mal mit zu mir genommen, da sein Besitzer ja, wie bei ehemaligen Diensthunden normal, auch Polizist war und sicher gemerkt hätte, dass sein Hund die ganze Zeit anzeigt. Ich versteckte das Zeug und das Geld in meinem Bett, da ich wusste, dass meine Eltern da nicht rangehen, denn sie legten mir nur alle zwei Wochen demonstrativ frische Bettwäsche darauf. Dann brachte ich den Hund, welcher sich auch wieder beruhigt hatte, zu seinem Halter zurück.


Kurz darauf ging in meinem Bekanntenkreis herum, dass jemand, also der Dealer, etwas sehr Wichtiges verloren hätte und er verspricht, dass es keinen Ärger gibt, wenn er es freiwillig zurückbekommen würde. Dass er aber sehr sauer sein würde, wenn er es auf andere Weise herausfindet. Das sagte er mir genauso wie allen anderen, als er mich traf. Natürlich bekam er nichts zurück, ich dachte mir auch kaum etwas dabei. Circa zwei Wochen später lief er jedoch mit eingegipstem Arm, zwei blauen Augen, einer gebrochenen Nase und ohne Vorderzähne herum. Als er sich wieder etwas erholt hatte, konfrontierte er mich damit, dass er mich im Verdacht hätte, da ich nicht mehr bei ihm kaufte und mehr Geld zu haben schien als zuvor. Außerdem gehe ich ja immer mit den Hunden in dem Park. Er sagte auch, dass seine Hintermänner dasselbe mit mir machen würden, wie mit ihm. Kurz darauf gab es einen Einbruchsversuch in mein Elternhaus, welches aber mit einer zwar nicht sichtbaren, aber extrem lauten Alarmanlage gesichert ist, da meine Eltern seit der Wende eine fast schon paranoide Angst vor osteuropäischen Einbrechern hatten.


Danach lauerte er mir vor der Schule mehrmals auf. Immer mit demselben Satz: "Du hast es, gib es zu!", nervte er mich wochenlang. Er traute sich jedoch körperlich nicht an mich heran und ich hatte Angst, dass - wenn ich ihm gegenüber gewalttätig werde - seine Hintermänner sich um mich kümmern würden. Er wurde immer paranoider und aufdringlicher, lief in einem Abstand von knapp zwei Metern hinter mir und schrie im 10-Sekunden-Takt, dass ich es zugeben solle. Zermürbungstaktik sozusagen. Irgendwann reichte es mir, ich packte ihn und drückte ihn an die Wand. Ich sagte ihm dass, wenn ich seine ekelhafte Hackfresse noch lange sehen muss, ich sie ihm noch einmal umgestalten würde und dass ich ihm alles, was seine Hintermänner mir geben würden, zehnfach zurückgeben würde. Ab da hatte ich dann endlich Ruhe. Das Hasch hat etwa ein Jahr gereicht und von dem Geld kaufte ich hauptsächlich Geschenke für die ganze Familie zu Weihnachten. Ich bereue heute nur, dass der Kerl wegen mir solche Schmerzen erleiden musste.

Beichthaus.com Beichte #00037818 vom 13.03.2016 um 00:49:20 Uhr (7 Kommentare).

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Meine Schwiegermutter ist richtig boshaft!

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Zorn Hass Dummheit Vorurteile Familie

Ich hasse meine Schwiegermutter! Sie ist ein richtiges Biest und macht mir oft deutlich, dass ich für ihren Sohn zu dumm bin. Er ist Informatiker und ich habe vier Semester Mathematik studiert, das dann abgebrochen und jetzt mein Studium der sozialen Arbeit erfolgreich beendet. Ich habe oft gehört, dass sie meinte, ich sei dumm und habe das Mathematikstudium wohl aus Faulheit geschmissen. Das stimmt aber absolut nicht. Ich habe mit gerade 18 das Studium begonnen und glücklicherweise bemerkt, dass ich zu etwas anderem berufen bin, obwohl ich gute Noten hatte. Aber sie versteht absolut nicht, dass man auch moralische Überzeugungen haben kann. Beim letzten Abendessen hat sie mich gefragt, wie es denn jetzt nach meinem Studium weitergeht und ob man so Leute wie mich überhaupt irgendwo gebrauchen kann. Ich habe stolz erzählt, dass ich einen tollen Job in der Flüchtlingshilfe bekommen habe, in dem ich mich hauptsächlich mit Familien und Kindern beschäftige.

Das fand sie grausam und unverständlich, hat das niedergemacht und mir lang und breit erklärt, dass diese Menschen nicht nach Europa gehören und mir eine Pegida-Standardrede gehalten. Mein Freund hat nur versucht, das Thema zu wechseln, da es ihm sichtlich unangenehm war. Er hat andere Ansichten als seine Mutter und darüber bin ich sehr froh.
Dennoch zweifle ich seit diesem Abend an unserer geplanten Hochzeit, weil mir seine Herkunft eine riesige Angst macht, womit wir bei meiner eigentlichen Beichte sind. Ich weiß nicht, wie lange ich das aushalten könnte und ich bin mir sicher, dass ich meine Kinder niemals zu dieser schrecklichen Frau gehen lassen würde. Das wäre schlimm für die Kinder, meinen Mann und würde unserer Ehe wahnsinnig belasten. Ich habe große Angst, mit der Hochzeit den Fehler meines Lebens zu machen, obwohl ich meinen Freund seit vielen Jahren sehr liebe. Es tut mir leid Schatz, dass ich mir so unsicher bin.

Beichthaus.com Beichte #00036960 vom 02.11.2015 um 13:37:11 Uhr (26 Kommentare).

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“Beichte

Wie die Nacht mit einer Molligen mein Leben veränderte

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Fremdgehen Begehrlichkeit Sex Erlangen

Ich (m/24) habe eine Beichte, die ich mir endlich von der Seele kratzen muss und kann: Das Erlebnis liegt jetzt genau drei Jahre zurück und ist immer noch ein fester Bestandteil meiner Fantasienwelt und meiner wenigen Erinnerungen, zu welchen ich mich noch sehr oft zurückversetzt wünsche. Es war ein Mädchen, mit dem ich nur einmal geschlafen hatte - das mollig war und ein wenig mehr auf den Rippen hatte. Und ich habe es mehr oder weniger vermasselt. In meinem alten Freundeskreis ging es oftmals auch nur darum, wer das heißeste Mädel auf der Party abgeschleppt hat und was für lange Beine, dicke Brüste oder einen geilen Arsch die doch gehabt haben. Man kennt das ja vielleicht ein bisschen. Und ich gebe zu, selbst genauso getickt zu haben. Bis ich eines Nachts vor einem Club mit einem Mädchen Nummern ausgetauscht habe, nur um später die Bilder untereinander zu versenden, die wir irgendwie alle im Suff miteinander gemacht haben. Einige Wochen danach haben wir mal wieder geschrieben - sie hatte sturmfrei und hat mich ganz spontan zu sich nach Hause eingeladen, zu einem DVD-Abend. Das war in der Nacht zu meinem 21. Geburtstag. Ich hatte zu der Zeit etwas mit einem Mädchen am Laufen, das sich aber schon fast sicher war, wir wären in einer Beziehung. Und das waren wir auch irgendwie, haben es aber nie laut ausgesprochen.

Aber wie es der Zufall will, haben wir uns am Tag vor meinem Geburtstag verkracht und ich wollte an dem Abend nicht zu ihr fahren und sagte ihr, ich will meinen Geburtstag nicht wirklich feiern und einfach bei meinem Kumpel zocken und nichts Großartiges unternehmen. Und das hatte ich tatsächlich auch noch vor, bis ich eben die Spontaneinladung bekam von diesem wunderbaren Mädchen. Ich habe zwar lange überlegt, aber mein Kumpel deckte mich, und ich bin in die Videothek und habe einfach zwei Filme ausgeliehen, die mein Kumpel mir empfohlen hat, und bin losgefahren. Zu dem Mädchen, das ich im nüchternen Zustand eigentlich noch nicht kannte. Ich hatte keinerlei Hintergrundgedanken und habe mich eigentlich nur gefreut, sie näher kennenzulernen und mich von dem Streit abzulenken, den ich mit meiner Freundin hatte. Als ich bei ihr ankam, war alles total locker. Wir haben gelacht, uns gut unterhalten, uns ein paar Drinks gemacht, ich habe auf ihrem Klavier gespielt - sie singt und spielt Gitarre. Also hatten wir schon einige Gemeinsamkeiten.

Als wir dann die Filme zu einem weiteren Glas Rotwein reinhauten, konnte ich es erst nicht fassen: In den Filmen wurde ständig nur gevögelt. "Toll!", dachte ich mir, großes Dankeschön an meinen lieben Freund, der sich wahrscheinlich gerade einen ablacht. Naja, ich war irgendwie nicht wirklich darauf vorbereitet und wir haben halt unsere Witze darüber gemacht, während des Films. Aber irgendwie hat sie das anscheinend echt heiß gemacht, denn nach dem Film hat sie, so selbstbewusst und entschieden, wie sie war, sich gleich zu mir umgedreht und wir haben ganz wild rumgemacht. Natürlich hat mich gleich das schlechte Gewissen übermannt, denn das war das erste Mal, dass ich einem Mädchen fremdgehe. Und ich wusste von mir selbst, dass ich gar nicht der Typ war, der so etwas macht. Aber nun ist es passiert und wir haben uns bis in ihr Bett nach oben "vorgekämpft" und ausgezogen. Und je weiter wir gingen, desto nervöser wurde ich. Ich hatte ihr natürlich nicht erzählt, dass ich eine Freundin hatte und dass es zwischen uns schon ziemlich ernst war. Die Tatsache, dass sie mollig war, hat mich noch viel mehr angemacht. Ich war total erregt von der Art, wie selbstbewusst sie damit umging und ich selber fand, sie war das schönste nackte Mädchen und der begehrenswerteste Mensch, den ich erleben durfte.

Da ich aber gleichzeitig so ein schlechtes Gewissen hatte, war ich wirklich nervös und mit Kondom klappte es nicht wirklich, was dazu führte, dass wir nicht so lange Sex hatten. Aber wir haben uns trotzdem noch anderweitig sehr genossen und es waren die besten nächtlichen Stunden, die ich mit einem Mädchen hatte. Natürlich wusste sie von all dem Drumherum nichts und ich habe ihr auch nie was davon erzählt, aber es blieb bei diesem einen Mal, denn sie hatte auch bald einen festen Freund und ab dann hatten wir nur noch ganz wenig Kontakt. Und ich wusste, dass, wenn ich da mehr Energie hineingesteckt hätte, und ihr die Wahrheit gesagt hätte, wie ich sie wirklich finde, dann hätte etwas daraus entstehen können. Aber ich habe damals aufgrund meiner Umstände nicht viel unternommen, um sie noch einmal zu sehen und wir haben nur noch oberflächlich miteinander geschrieben. Mittlerweile studiere ich in einer anderen Stadt, komme aber noch oft an meinen Heimatort zurück. Einmal habe ich sie noch gesehen, als ich mit meiner damaligen Freundin und einigen anderen Freunden Billiard spielen war, aber natürlich gab es nur Small Talk zwischen uns, denn ihr Freund war auch da. Ich hatte schon im Laufe meiner Schulzeit und während meines Studiums etliche Beziehungen, One-Night-Stands und auch die eine oder andere Freundschaft-mit-Extras-Geschichte. Ich sollte also zurückblicken können auf eine nicht mehr ganz bescheidene Anzahl sexueller Erlebnisse. Aber so gut wie alle Mädchen, mit denen ich Sex hatte, glichen einem Muster: dünn, schlank, hübsch, modelmäßig, hohe Schuhe, chique... Also sozusagen das Standard-Beuteschema vieler Männer. Aber seit diesem Erlebnis langweilt mich das total! Ich denke noch viel zu oft an diese eine Nacht zurück, auch wenn sie dem ein oder anderen unspektakulär vorkommen mag, mich hat diese Nacht irgendwie verändert.

Beichthaus.com Beichte #00036895 vom 22.10.2015 um 15:59:29 Uhr in 91056 Erlangen (Am Europakanal) (17 Kommentare).

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