Warum mein Ex die Stadt verlassen musste

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Maßlosigkeit Eifersucht Ex Frankreich

Ich hatte eine Zeit in der ich wirklich sehr promisk lebte. Ich hatte innerhalb von 6 Monaten insgesamt 11 Partner. Mit 9 von denen habe ich nur ein ONS gehabt und mit den anderen beiden war es doch schon regelmäßiger. Es war ein Araber und ein Mittelamerikaner. Als der Araber mir sagte, dass er bereits seit einem Jahr verlobt sei (und da hatten wir bereits 4-5 Mal Sex gehabt) habe ich den Kontakt sofort abgebrochen, denn ich wollte nichts zerstören. Dann blieb da noch der Mittelamerikaner. Ein Gott von Mann im Bett. Eines Tages fing er bei mir auf der Arbeit an zu arbeiten und plötzlich waren wir Kollegen. Lange konnten wir uns wie Kollegen benehmen, also als ob wir uns nicht kennen. Doch er zog mich zwischendurch immer wieder in irgendeine dunkle Ecke, wo er mich berührte und heiß machte. Irgendwann war ich kurz vorm Platzen und wir haben es hemmungslos auf der Toilette getrieben, wie die Tiere.

Ich lernte dann auch irgendwann meinen jetzigen Ehemann kennen und lieben und als es feststand, dass wir heiraten wollten, kam der Mittelamerikaner auf der Arbeit zu mir und fragte mich, ob etwas an den Gerüchten dran sei. Ich sah ihm an, dass er sehr erschüttert war. Eines Morgens sagte mir eine Kollegin, dass er in meinem Urlaub 3 Wochen lang nicht mehr zur Arbeit erschienen ist, was die fristlose Kündigung zur Folge hatte. Ich erhielt eine SMS, in der stand, dass er nun die Stadt verlassen hat, weil seine große Liebe nun heiratet und er niemandem im Weg stehen will.

Wenn ich jetzt so daran zurückdenke, ist mir diese ganze Sache total peinlich. Auch das Ganze promiske Dasein von damals ist mir absolut peinlich und ich erzähle es niemanden. Es nagt mir wirklich an meiner Seele und zwischendurch fühle ich mich so schmutzig. Denn mittlerweile bin ich verheiratet und mein Mann weiss von alledem nichts. Ich widme mich komplett meinem Mann und unserem Liebesleben. Auch als ich neulich mit dem Bus durch die Stadt fuhr, sah ich dass die Wohnung des Mittelamerikaners zur Miete freisteht. Es stimmt also, er ist umgezogen. Wohin weiss ich nicht. Ich habe seitdem keine Nachrichten mehr erhalten und er hat mich in allen sozialen Netzwerken blockiert. Ich frage mich, ob mein Leben anders gelaufen wäre, wenn er mir seine Liebe früher gestanden hätte, da ich auch Gefühle für ihn hatte, er allerdings anfangs abblockte. Mir tut es so sehr leid, dass ich ihn verletzt habe und er wegen mir die Stadt verlassen hat.

Beichthaus.com Beichte #00036531 vom 01.09.2015 um 22:43:06 Uhr in Frankreich (Cours Tolstoï, 69100 Villeurbanne) (10 Kommentare).

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Unsterbliche 18-Jährige hinterm Steuer

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Trunksucht Waghalsigkeit Fremdgehen Auto & Co. Last Night

Ich (m/22) muss eine große Dummheit beichten. In meiner Abizeit gab es diverse Vorabipartys. Der feuchtfröhliche Abend in einer Diskothek in der Innenstadt war in zweierlei Hinsicht sündhaft. Grund war der Alkohol. Wir waren alle ziemlich gut dabei und haben uns die Füße wund getanzt. Die erste Verfehlung beging ich dann mit einer Unbekannten. Die Erinnerungen sind etwas lückenhaft, aber ich kann mich noch dran erinnern, wie ich erst mit besagtem Mädchen tanzte, und wir uns dann irgendwann lange und heftig geküsst haben. So heftig, dass ich am nächsten Tag von Schulfreunden mit einem verschmitzten Grinsen drauf angesprochen wurde. Was ist daran jetzt verwerflich? Ich hatte zu dem Zeitpunkt eine Freundin, der ich nie was davon erzählt habe. Wir sind auch nicht mehr zusammen, aber nicht deswegen.


Im Rückblick viel schlimmer war allerdings das, was dann folgte. Durch das Tanzen hat der Alkohol mich fast von den Socken gehauen. Muttersprache und ein sicherer Gang hatten sich verabschiedet und so torkelte ich aus der Disco zu meinem Auto. Ich dachte, ich kann mich ein bisschen auf der Rückbank ausruhen und dann mit dem Bus nach Hause fahren.
Im Auto angekommen dachte ich dann aber an den tollen Berg, der meine Wohnung von der Bushaltestelle trennt, und dass ich mir das alles sparen kann, wenn ich einfach schnell nach Hause fahre. Nun ja, voll wie ein Rathaus bin ich dann 20 Minuten mit dem Auto nach Hause gefahren. Ich fühlte mich relativ klar, aber das kennt sicher jeder. Ich bin auch keine Schlangenlinien gefahren oder musste auch nicht im Schneckentempo fahren, um die Straße zu erkennen. Es war total bescheuert, da ich nicht nur mich, sondern auch andere gefährdet habe. In dem Moment habe ich da aber nicht viel drüber nachgedacht. Als 18-Jähriger fühlt man sich sowieso unsterblich und ich zähle diesen zweifellos schwärzesten Tag in Bezug auf Unsinn zum jugendlichen Leichtsinn. Die wohl größte Verfehlung meines Lebens. Und das auch noch aus purer Faulheit. Ich bin seitdem nur nüchtern am Steuer gewesen und nehme ein Taxi, wenn ich etwas getrunken habe.

Beichthaus.com Beichte #00036504 vom 30.08.2015 um 15:49:14 Uhr (2 Kommentare).

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Mein Ticket in die Hölle

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Drogen Waghalsigkeit

Ich habe vor einigen Monaten zum ersten Mal ein ganzes Ticket LSD alleine probiert. Das Setting war gut, abgelegenes Waldstück, warm und sonnig. Der Trip wurde gut vorbereitet, eine große Decke, Trinken und etwas Essen mitgenommen, um mir einen schönen Tag zu machen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00036495 vom 29.08.2015 um 12:35:57 Uhr (15 Kommentare).

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Der Vorschlaghammer-Mörder

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Last Night

Also, ich habe mich einmal vor einigen Jahren abends mit einem Kumpel getroffen. Es war so ungefähr gegen 23 Uhr. Ich war jedoch komplett nüchtern und mein Kollege wollte noch sein Bier im Auto zu Ende trinken. Ich bin dann kurz aus dem Auto gestiegen und wollte meine Jacke in den Kofferraum legen. Als ich den Kofferraum öffnete, bemerkte ich, dass ich noch meinen Vorschlaghammer und meine Axt im Kofferraum hatte. Um kurz zu erklären, warum ich Vorschlaghammer und Axt im Kofferraum habe, damit es nicht so krank klingt: Ein Freund von mir ist mit seiner Freundin umgezogen und wir haben den Schlafzimmerschrank entsorgt. Glücklich, wie wir waren, beschlossen wir, uns erst einmal ein bisschen am Schrank auszutoben und ich brachte meinen Vorschlaghammer mit - und mein Kumpel seine Axt. Also tobten wir uns am Schrank aus und anschließend habe ich beide Gerätschaften bei mir in den Kofferraum gelegt. Ich hatte es jedoch vergessen. Daher lagen diese beiden Gegenstände in meinem Kofferraum. Aber zurück zu dem besagten Abend: ich bemerkte die Axt und den Vorschlaghammer im Kofferraum. Wir hatten an einem Parkplatz mitten in der Stadt geparkt. Irgendwie wusste ich noch, dass mein Kumpel noch sein Bier zu Ende trinken musste, und ich bemerkte, dass einige Parkplätze von uns weg ein junges Mädchen (ca. 19) in ihrem silbernen VW Polo saß und wohl auf jemanden wartete. Ich sah das Mädchen, die Axt und den Vorschlaghammer und ich konnte bei Gott nicht anders.


Ich nahm den Vorschlaghammer aus dem Kofferraum und schleifte ihn am Boden, während ich hinkend und mit den Schultern und mit dem Kopf zuckend in Richtung ihres Autos ging. Ich lief jedoch an ihrem Auto vorbei in Richtung Eingang. Dort stand ich für eine Minute und zuckte noch ein wenig. Anschließend drehte ich mich um und lief direkt auf das Mädchen zu. Sie schaute nur aus dem Auto, startete das Auto und fuhr weg - mein Kumpel im Auto lachte sich natürlich halbtot. Ich fand es auch sehr lustig und gerne erzähle ich heute noch die Geschichte. Im Nachhinein tut es mir jedoch manchmal leid, weil ich glaube, ich habe dem Mädchen den Schock ihres Lebens verpasst.

Beichthaus.com Beichte #00036486 vom 28.08.2015 um 11:03:49 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Der furchtbare Dialekt in Österreich

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Zorn Aggression

Ich bin jetzt 25 und wohne in Wien. Ich wohne da schon, seit ich 11 bin. Und ich hasse (!) den Dialekt bzw. Akzent, den die Leute da sprechen. Es widert mich an! Es klingt unnatürlich, gewollt elegant, einfach nur scheiße. Wenn man wenigstens so sprechen würde, wie in München, die klingen mit ihrem Bayerisch noch ganz nett. Ich rede so nicht, denn meine Eltern kommen beide aus Nordwestdeutschland, und da ich schon als Kind den Dialekt so schrecklich fand, habe ich mich geweigert, mich anzupassen. Sonst wohnt es sich da ganz schön und ich mag meine Freunde und die Stadt, ich mag die Donau, ich mag das Essen, die Geschäfte. Wenn da nicht dieser ätzende Dialekt wäre. Und in Österreich redet ja zu meinem Kummer so gut wie jeder Dialekt. Meine Freunde mag ich trotz des Dialekts. Ich muss auch sagen, dass er bei jungen Leuten nicht annähernd so schlimm ist, wie bei Älteren.

Beichthaus.com Beichte #00036465 vom 26.08.2015 um 12:57:30 Uhr (29 Kommentare).

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