Ich kann alleine kaum glücklich sein!

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Verzweiflung Falschheit

Ich möchte beichten, dass ich ein ganz armseeliges Würstchen bin. Ich täusche Selbstvertrauen vor und suche überall nach Bestätigung. Ich kann aus eigenem Antrieb kaum glücklich sein und habe wirklich nichts worauf ich stolz bin. Selbst dieses Rumgejammere hier finde ich selbst dermaßen beschämend, aber irgendwie - egal wie oft ich es morgens, mittags und abends versuche - schaffe ich es nicht, mich selbst wieder aufzubauen. Ich jammere meinen Freunden andauernd die Ohren voll und ich verliebe mich andauernd in meine besten Freundinnen. Ich habe nur sehr selten Erfolg bei den Frauen und rede mir andauernd ein, dass das jedem mal so ergeht. Ich finde mein Aussehen nicht wirklich gut, aber auch nicht wirklich schlecht. Ich wüsste nur manchmal gerne, wie ich mich aus anderen Augen betrachten würde.

Würde ein Mädchen mich hübsch finden? Und ich meine nicht eine solche typbedingte Schönheit, sondern ein generelles Aussehen wo man sagt "Attraktiv" (auch wenns nicht so der Typ halt ist) - naja, schwer zu erklären. Ich wohne allein, habe einen unbefriedigenden Job (aus dem ich täglich soviel raushole wie möglich an Arbeit, um mich ausgefüllt zu fühlen) und wenn ich abends nach Hause komme, könnte ich stundenlang heulen und mich selbst bemitleiden. Das ist ein verdammter Teufelskreis, denn ich finde Rumjammern und Mitleid erregen mindestens genauso furchtbar und ekelhaft wie meine Grundstimmung an sich schon ist. Ich nerve andauernd die mir verbliebenen Freunde mit meiner schlechten Laune und denke, dass es wohl besser wäre, hier wegzuziehen.

Beichthaus.com Beichte #00018126 vom 10.10.2006 um 08:09:54 Uhr (2 Kommentare).

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Gras bis nach Neuseeland geschmuggelt

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Drogen Waghalsigkeit Flug & Co. Singapur

Ich hab mal Gras über Singapur nach Neuseeland geschmuggelt, weil ich die Vorstellung nicht ertragen konnte, drei Wochen lang nichts zu rauchen zu haben. Fragt mich nicht, wie ich das gemacht habe. Es war ganz schön eklig und ich hatte große Angst. Ich schwöre, dass ich sowas nie nie wieder mache, ich wäre auf dem Singapurer Flughafen vor Angst fast verrückt geworden.

Beichthaus.com Beichte #00017293 vom 13.09.2006 um 03:23:53 Uhr in Singapur (7 Kommentare).

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“Beichte

Selbstmord auf Raten

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Drogen Hass Missbrauch Trunksucht Familie Gesellschaft

Ich hasse meinen Körper und versuche ihn durch Drogen zugrunde zurichten. Mittlerweile komme ich ohne 4 Bier oder 1 Flasche Wein am Tag und ohne 6-8 Tüten am Tag nicht mehr klar, wenn nichts zu kiffen da ist trinke ich mindestens 6-8 Flaschen Bier (halbe Liter, 0,33 rühre ich nur an, wenn man mir eins anbietet oder in der Kneipe), am Wochenende trinke und rauche ich meist das doppelte. Mittlerweile macht mir mein Konsum auch finanziell sehr zu schaffen, am Wochenende konsumiere ich manchmal auch noch härtere Sachen, die dann richtig ins Geld gehen. Ich gebe mehr aus, als ich als Student bekomme und habe einen dicken Batzen Schulden. Mittlerweile habe ich kaum noch soziale Kontakte, die meiste Zeit, auch am Wochenende, hänge ich breit in meiner Wohnung rum. Gelegentlich besuche ich alte Freunde oder meine Eltern, dann aber vorsätzlich nüchtern und mit aufgesetzter Freundlichkeit und Stimmung, um den Schein von dem zu wahren, was früher vielleicht einmal war.
Wenn ich Abends in meine üblichen Depressionen verfalle, überlege ich oft, ob ich nicht noch eben zur Szene hinterm Bahnhof soll, um mir fürn Zwanni Gift zu holen, obwohl bis jetzt immer einen Bogen darum gemacht habe. Ich weiß natürlich, daß es bei dem einen Mal nicht bleiben wird, ich hatte bei Drogen schon so oft "ein einziges Mal" oder "ein letztes Mal". Aber manchmal hab ich auf mich selbst so keinen Bock mehr, dass ich diesen Selbstmord auf Raten ernsthaft in Erwägung ziehe, zum einem, um mir absichtlich noch mehr zu schaden als ich es jetzt schon tue, und zum anderen natürlich wegen der Wirkung der Shore.
Das traurige an der ganzen Sache ist, dass meine Eltern von allem nichts wissen, auch nicht, wie es mir seelisch geht, und solange sie noch leben möchte ich mein autoagressives Verhalten nicht bis zum äusserstem treiben.
Keiner weiß eigentlich, wie's eigentlich in mir aussieht. Diejenigen, die diese Beichte hier lesen, bekommen auch nur einen kleinen Einblick in meine düstere Seele.

Beichthaus.com Beichte #00016130 vom 15.08.2006 um 06:07:04 Uhr (4 Kommentare).

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Während dem Diktat verbrannt

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Dummheit Boshaftigkeit Schule

In der Grundschule saßen wir alle in der Klasse und wurden mal wieder gezwungen, ein Diktat zu schreiben. An jenem Tag hatte eine Idiotin aus meiner Klasse Geburtstag. Um diesem Ereignis natürlich vorgeheuchelte Anerkennung zu widmen, hat sie Geschenke und eine Kerze auf ihren Tisch gestellt bekommen, welche fröhlich vor sich hinbrannte. Nun saßen wir dort, schrieben dieses vollkommen sinnfreie Diktat und mit einem spontanen Blick in die Klasse konnte ich beobachten, wie sich das Geburtstagskind etwas zu weit vorbeugte und sich ohne ihr Wissen ein Teil ihrer Haare entzündete. Etwas reflexartig versuchte ich die Lehrerin darauf aufmerksam zu machen, begann mit einem: "Entschuldigung, aber...", woraufhin diese mich einfach nur abwimmelte. Ich schaute zum Geburtstagskind, dann zur Lehrerin, wieder zum Geburtstagskind, blickte etwas verträumt und inspiriert auf die brennenden Haare meiner Mitschülerin, grinste beseelt und schrieb weiter.

Beichthaus.com Beichte #00016129 vom 15.08.2006 um 05:57:14 Uhr (3 Kommentare).

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“Beichte

Meine Freundin findet mich pervers!

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Selbstsucht Fetisch Schamlosigkeit

Ich verlange von meiner wesentlich jüngeren Freundin immer sehr delikate, pikante sexuelle Handlungen an mir. Sie sagt, ich sei pervers. Da sie mich liebt, macht sie es trotzdem. Ich habe Bedenken, ihrer Seele zu schaden, kann aber auf die tägliche Portion Spaß nicht verzichten. Ich hoffe, es macht ihr auch irgendwann mal Spaß.

Beichthaus.com Beichte #00015896 vom 11.08.2006 um 19:11:15 Uhr (2 Kommentare).

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