Innerlich tot

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Trunksucht Verzweiflung Gesellschaft

Ich möchte nichts konkretes beichten, nur meine besorgnisseregende Seelenlage erläutern.Leider fühle ich mich tot. Ich bin gutaussehend (sehr sogar) und intelligent. Mir fehlt es an nichts. Nur leider vermisse ich den Thrill am Leben. Nichts was ich tue gibt mir etwas um diesen Zustand zu verbessern. Vielleicht ist das der Grund warum ich soviel trinke. Habe heute schon 8 Bier getrunken, was objektiv betrachtet viel zu viel ist. Nichts kann meinen Unmut kompensieren. Vielleicht bin ich ja auch krank. Wahrscheinlich entwickelt sich in mir eine sadistische Ader die sich nur schwer aufhalten lässt. Im Prinzip ist es mir eh scheissegal. Das Leben von weit mehr als 99% der Menschen ist absolut wertlos und unbedeutend. DEIN Leben ist unbedeutend und selbst wenn dein Tod unnatürlicherweise unnötig und grausam wäre würde ich nichts fühlen.

Beichthaus.com Beichte #00018436 vom 21.10.2006 um 13:07:11 Uhr (2 Kommentare).

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Ich kann alleine kaum glücklich sein!

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Verzweiflung Falschheit

Ich möchte beichten, dass ich ein ganz armseeliges Würstchen bin. Ich täusche Selbstvertrauen vor und suche überall nach Bestätigung. Ich kann aus eigenem Antrieb kaum glücklich sein und habe wirklich nichts worauf ich stolz bin. Selbst dieses Rumgejammere hier finde ich selbst dermaßen beschämend, aber irgendwie - egal wie oft ich es morgens, mittags und abends versuche - schaffe ich es nicht, mich selbst wieder aufzubauen. Ich jammere meinen Freunden andauernd die Ohren voll und ich verliebe mich andauernd in meine besten Freundinnen. Ich habe nur sehr selten Erfolg bei den Frauen und rede mir andauernd ein, dass das jedem mal so ergeht. Ich finde mein Aussehen nicht wirklich gut, aber auch nicht wirklich schlecht. Ich wüsste nur manchmal gerne, wie ich mich aus anderen Augen betrachten würde.

Würde ein Mädchen mich hübsch finden? Und ich meine nicht eine solche typbedingte Schönheit, sondern ein generelles Aussehen wo man sagt "Attraktiv" (auch wenns nicht so der Typ halt ist) - naja, schwer zu erklären. Ich wohne allein, habe einen unbefriedigenden Job (aus dem ich täglich soviel raushole wie möglich an Arbeit, um mich ausgefüllt zu fühlen) und wenn ich abends nach Hause komme, könnte ich stundenlang heulen und mich selbst bemitleiden. Das ist ein verdammter Teufelskreis, denn ich finde Rumjammern und Mitleid erregen mindestens genauso furchtbar und ekelhaft wie meine Grundstimmung an sich schon ist. Ich nerve andauernd die mir verbliebenen Freunde mit meiner schlechten Laune und denke, dass es wohl besser wäre, hier wegzuziehen.

Beichthaus.com Beichte #00018126 vom 10.10.2006 um 08:09:54 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Gras bis nach Neuseeland geschmuggelt

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Drogen Waghalsigkeit Flug & Co. Singapur

Ich hab mal Gras über Singapur nach Neuseeland geschmuggelt, weil ich die Vorstellung nicht ertragen konnte, drei Wochen lang nichts zu rauchen zu haben. Fragt mich nicht, wie ich das gemacht habe. Es war ganz schön eklig und ich hatte große Angst. Ich schwöre, […]
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Beichthaus.com Beichte #00017293 vom 13.09.2006 um 03:23:53 Uhr in Singapur (7 Kommentare).

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Selbstmord auf Raten

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Drogen Hass Missbrauch Trunksucht Familie Gesellschaft

Ich hasse meinen Körper und versuche ihn durch Drogen zugrunde zurichten. Mittlerweile komme ich ohne 4 Bier oder 1 Flasche Wein am Tag und ohne 6-8 Tüten am Tag nicht mehr klar, wenn nichts zu kiffen da ist trinke ich mindestens 6-8 Flaschen Bier (halbe Liter, 0,33 […]
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Beichthaus.com Beichte #00016130 vom 15.08.2006 um 06:07:04 Uhr (4 Kommentare).

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“Beichte

Während dem Diktat verbrannt

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Dummheit Boshaftigkeit Schule

In der Grundschule saßen wir alle in der Klasse und wurden mal wieder gezwungen, ein Diktat zu schreiben. An jenem Tag hatte eine Idiotin aus meiner Klasse Geburtstag. Um diesem Ereignis natürlich vorgeheuchelte Anerkennung zu widmen, hat sie Geschenke und eine Kerze auf ihren Tisch gestellt bekommen, welche fröhlich vor sich hinbrannte. Nun saßen wir dort, schrieben dieses vollkommen sinnfreie Diktat und mit einem spontanen Blick in die Klasse konnte ich beobachten, wie sich das Geburtstagskind etwas zu weit vorbeugte und sich ohne ihr Wissen ein Teil ihrer Haare entzündete. Etwas reflexartig versuchte ich die Lehrerin darauf aufmerksam zu machen, begann mit einem: "Entschuldigung, aber...", woraufhin diese mich einfach nur abwimmelte. Ich schaute zum Geburtstagskind, dann zur Lehrerin, wieder zum Geburtstagskind, blickte etwas verträumt und inspiriert auf die brennenden Haare meiner Mitschülerin, grinste beseelt und schrieb weiter.

Beichthaus.com Beichte #00016129 vom 15.08.2006 um 05:57:14 Uhr (3 Kommentare).

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