Das Unglück im Supermarkt

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Unreinlichkeit Verzweiflung Peinlichkeit Shopping

Das Unglück im Supermarkt
Als ich (w) 23 gewesen bin, hatte ich eine furchtbare Blasenentzündung, die ich mit Medikamenten jedoch in den Griff bekommen zu haben glaubte. Anlässlich des 50. Geburtstags meines Vaters machte ich noch letzte Besorgungen im Supermarkt, als ich plötzlich, ohne jegliche Vorwarnung, unheimlich dringend musste. So dringend, dass ich keinen Schritt mehr gehen konnte. Normalerweise verschwindet dieser Impuls bei einer Blasenentzündung so schnell, wie er gekommen ist, wenn man ihn einen Moment unterdrückt, weil es eh immer nur ein paar Tropfen sind. Das war auch in diesem Fall meine Hoffnung. Dann das Unglück: Binnen Sekundenbruchteilen verlor ich die Kontrolle über meine Blase und deren gesamter Inhalt (von wegen ein paar Tropfen!) lief mir die Beine hinunter in meine Lederstiefel. Ich trug zum Glück einen schwarzen Rock und dicke Strumpfhosen, sodass man wenigstens keinen nassen Fleck sehen konnte, es gab keine Kameras und ich war allein in meinem Gang. Vor lauter Panik bin ich dann zwischen zwei Regalen umhergeirrt, wo ich eine Tropfspur hinterließ. Ich bin zutiefst beschämt aus dem Laden geeilt, als sich das Tropfen gelegt hatte, nach Hause und unter die Dusche. Ihr wollt nicht wissen, wie der Fahrersitz meines Autos roch, obwohl ich mich notdürftig auf eine Jacke gesetzt hatte. Ich möchte beichten, dass ich mich als erwachsene Frau in der Öffentlichkeit eingenässt und einen randvollen Einkaufswagen zurückgelassen habe. ich schäme mich heute noch in Grund und Boden dafür!

Beichthaus.com Beichte #00030991 vom 08.04.2013 um 22:05:32 Uhr (30 Kommentare).

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Fast das Haus abgefackelt

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Dummheit Unfall Ravensburg

Die meisten kennen doch sicher diese Handwärmekissen für die Jackentaschen. Also diese kleinen Plastiksäckchen mit einer Art Gel gefüllt und einem kleinen Metallstück. Das Metallstück verbiegt man und das Gel wird dadurch schnell fest und sehr warm. Also ich (w/Mitte 20) hatte damals in der Mittelstufe solche Handwärmer. Nun war ich alleine im Haus und wollte diese Kissen für den nächsten Schultag aufladen. Dafür gibt man die in einen Topf voll Wasser und bringt diesen zum Kochen. Allerdings war ich im Prüfungsstress - es ging um meine mittlere Reife - und ich dachte, ich könnte noch mal kurz auf mein Zimmer gehen und was lesen, bis das endlich kocht. Ihr könnt euch jetzt sicher denken, was dann passierte: Ich saß in ein Buch vertieft in meinem Zimmer, als meine Mutter hereinkam und sie mich fragte: "sag mal, willst du unser Haus abfackeln?!" Ich bin natürlich in die Küche gerannt und musste feststellen, dass der gesamte Raum und das Esszimmer in einem weißlichen, nach verbranntem Plastik stinkenden, Rauch gehüllt waren. Es war kaum möglich, zu atmen und die Augen tränten. Mein Vater riss schon die Balkontüre und alle Fenster auf.


Ich ging weiter in die Küche und sah auf dem Herd, was ich verbockt hatte: Das kochende Wasser war schon lange nicht mehr vorhanden, die Wärmekissen hatten ihre Farbe von rot auf schwarz verändert und das Gel war wie weiße Schneeflocken im Topf und um dem Herd herum verteilt. Meine Mutter zog noch den heißen Topf vom Herd, aber leider auf die Küchenarbeitsfläche, welche ebenfalls aus Kunststoff war. Ich möchte hiermit meinen Leichtsinn und meine Gedankenlosigkeit beichten, dass ich laut meinen Eltern beinahe unser Haus abgefackelt hätte, dass meine Mutter wegen mir einen Kochtopf weniger hat und dass ein schwarz-brauner Fleck die Küchenarbeitsfläche zierte. Inzwischen haben wir eine neue Küche, aber auf dieser kann ich mich auch mit Brandflecken verewigen.

Beichthaus.com Beichte #00030969 vom 04.04.2013 um 13:19:07 Uhr in Ravensburg (11 Kommentare).

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“Beichte

Gerechte Strafe für die Ex

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Boshaftigkeit Zorn Missbrauch Ex Emmelshausen

Ist man ein schlechter Mensch, wenn man sich an der miesen Situation eines anderen erfreut? Ich denke, es hängt von der Situation ab. Aber ihr könnt euch ja ein eigenes Bild darüber machen. Es geht um die Ex-Freundin meines Bruders. Die beiden kamen vor über sechs Jahren zusammen und mein Bruder ist auch schnell zu ihr gezogen, da sie wohl die Miete nicht mehr alleine tragen konnte. Er war 20, sie 17 und seine erste Freundin. Er tat alles für sie, kutschierte sie herum, gab ihr Geld und vernachlässigte seine Freunde. Wie es halt bei manchen so ist, wenn sie ihre erste Freundin haben. Das Mädchen selber war eine ignorante Schnepfe, nur auf sich bezogen. Sie hat nie auch nur ein Fitzelchen zurückgegeben. Mein Bruder mit der rosaroten Brille wollte aber auf niemanden hören und so kaufte mein Vater schlussendlich eine Wohnung in derselben Stadt und die beiden zogen dort ein. Davor machte mein Vater sich wochenlang Arbeit und renovierte die Wohnung von seinem Geld und mit seiner Freizeit. Innerhalb kürzester Zeit, und weil das Mädel sich immer mehr Haustiere anschaffen musste (drei Katzen, ein Streifenhörnchen, drei Vögel), war die Bude total heruntergekommen und durch das wenige Lüften stank diese auch bestialisch. Aber mein Bruder liebte sie und meine Eltern akzeptierten es, auch wenn sie sie immer mal wieder zum aufräumen, saubermachen und so weiter animierten. Meine Mutter legte sogar ganze Nachmittage ein, um zu helfen und die Küche wieder in Ordnung zu bekommen.

Man bezahlte ihr den Urlaub, verschaffte ihr einen Job in der Firma, in der meine Mutter arbeitet (wo sie viel zu oft krank machte und man sie längst gekündigt hätte, wäre meine Mutter nicht gewesen) und mein Bruder finanzierte ihre Hobbys wie Reiten. Mir war diese Frau schon lange nicht mehr geheuer, da sie so tat, als wäre das alles selbstverständlich und sie wäre ein Geschenk für die gesamte Menschheit. Selbst nach fünf Jahren Beziehung, am Geburtstag meiner Mutter, hat sie nicht einen Finger krumm gemacht, um mal einen Teller abzuräumen, während 30 Gäste da saßen. Ihre Aussage "Ich bin schließlich auch Gast!" brachte nicht nur mich zum kochen. Kein Bekannter oder Verwandter konnte ihre Art leiden. Jetzt hat sie Ende letzten Jahres ein paar Leute in einem Pferdeforum kennengelernt und einen stetigen Kontakt hergestellt. Sie verstand sich wohl gut mit den Leuten und lernte, was wir erst später erfuhren, noch einen neuen Kerl kennen. Alle wohnen weit oben, in der Nähe von Hamburg, was etwa 600 Kilometer von uns entfernt liegt. Sie machte irgendwann Urlaub, um zu einer Freundin zu fahren, so sagte sie uns. Aber in Wirklichkeit war sie bei dem Typen, um wohl zu schauen, ob es klappt. Das kam alles leider erst später raus. Am Ende fasste sie heimlich den Entschluss, hier unten alle Zelte abzubrechen - also den guten Job und natürlich die Beziehung zu meinem Bruder - und zu den anderen zu ziehen. Anscheinend hätte sie auch einen Job als Bürokauffrau auf einem Bauernhof einer Tierärztin bekommen können und dadurch auch jede Menge Kontakt zu Tieren gehabt.

Man könnte ja zusammen bleiben und mein Bruder könnte nachkommen und sein Studium da oben zu Ende führen, bot sie scheinheilig an. Das einzige, was sie wollte, war Absicherung, dass sie wiederkommen könnte, falls es dort nicht klappt. Mein Bruder war total fertig und schlief erst mal wieder Zuhause. Für ihn brach eine Welt zusammen. Noch ein Jahr zuvor sprach sie von heiraten und dann von jetzt auf gleich so etwas. Sie feierte krank und ist dann von jetzt auf gleich, nachdem mein Bruder gehört hatte, sie würde auch wegen einem Typen dahin ziehen, über Nacht mit Sack und Pack - inklusive einiger Sachen, die ihr gar nicht gehörten - nach Norddeutschland gezogen. Dabei hat sie noch die Wohnung demoliert und total verdreckt zurückgelassen. Da kommen noch immense Kosten und Arbeit auf uns zu. Sie gab meinen Eltern die Schuld, dass die Beziehung nicht funktioniert hätte. Meine Eltern hätten ja damals, als sie 17 war, meinem Bruder eingeredet, dass ein Kind zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Ordnung wäre. Er solle erst seine Ausbildung und dann sein Studium zu Ende führen und sie solle überhaupt erst mal eine Ausbildung anfangen. Gestern habe ich dann von meiner Mutter erfahren, wie es mit ihr im Moment aussieht. Die tolle Ex-Freundin hat ihrem Ex-Chef eine E-Mail geschrieben, dass es gar nicht so toll da oben sei und sie in diesem Loch vergammeln würde. Kein Geld, um in das nächste Dorf zu fahren oder ihre vier Katzen (sie hat wohl noch eine aufgegabelt unterwegs) zu unterhalten. Der Ex-Chef ist aber so was von sauer, weil sie ihn einfach hat sitzen lassen und denkt nicht daran, sie wieder zurück zu holen. Der neue Typ hat wohl nur einen schlechten Job und kann sie weder unterstützen, noch will er von Zuhause aus- und zu ihr ziehen und die Miete teilen. Sie hatte hier unten alles, man hat ihr den Arsch hinterhergetragen, sie bekam Geschenke, hatte durch meine Mutter einen super Job und ein mehr als gutes Gehalt, für das sich viele Bürokaufleute die Finger nach lecken würden. Bei Geldmangel sprang sofort mein Bruder ein, er war ehrlich zu ihr und hat sie auf Händen getragen und dann zahlt sie es ihm so zurück. Gerade nach sechs Jahren hätte man auch in Freundschaft auseinander gehen können und nicht mit Arschtritt und zerstörter Wohnung. Ich hoffe, du bereust es ein Leben lang! Vergebt mir, dass ich mich darüber freue.

Beichthaus.com Beichte #00030912 vom 21.03.2013 um 09:37:52 Uhr in Emmelshausen (19 Kommentare).

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Peinliche Spuren

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Peinlichkeit Ernährung

Mir (m) ist heute etwas extrem Peinliches passiert. Ich war in eine größere Stadt gefahren, um dort etwas zu erledigen. Auf der Rückfahrt war ich noch kurz im Supermarkt einkaufen. Dort ist mir eine Horde Jugendlicher aufgefallen, die immer wieder verstohlen zu mir herübersahen und lachten. Ich habe mich gefragt, was die wohl wollten; ich habe zumindest, als ich an mir heruntersah, nichts Komisches bemerkt. Ich dachte mir meinen Teil und bezahlte. Als ich zu Hause auf dem Klo saß, habe ich den peinlichen Grund für das Gelächter entdeckt. Hinten an meiner Hose prangte ein riesiger Schokoladenfleck. Eine von den Schokolinsen, die ich auf der Fahrt verdrückt hatte, war mir wahrscheinlich bei einer Pause auf den Sitz gefallen und durch meine Körperwärme geschmolzen. Die Jugendlichen haben also gedacht, ich hätte Scheiße an der Hose.

Beichthaus.com Beichte #00030892 vom 16.03.2013 um 22:20:40 Uhr (5 Kommentare).

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Bitte leiser krank sein

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Ekel Zorn Gesundheit Nachbarn Hamburg

Bitte leiser krank sein
Ich wohne nun seit guten drei Jahren in Hamburg. Ich wohne in einer sehr kleinen Einzimmerwohnung, in einem uralten Haus mit sehr dünnen Wänden und verdammt vielen dummen, sehr gemeinen und nervigen Menschen. Seit ich ausgezogen bin, werde ich zwei- bis dreimal im Jahr krank und das meist mit einer schrecklichen Grippe oder Erkältung. Das volle Programm beinhaltet alle zehn Minuten zu niesen, schlimmen schleimigen Husten bis zum Erbrechen und natürlich alle paar Minuten die Nase auszuschnauben oder auf ekelhaftester Weise hochziehen. Dazu kommen natürlich Kopfschmerzen und Fieber, aber das macht ja keine Geräusche und darum geht es. Ich war das erste Mal in meiner neuen eigenen Wohnung krank und es haben sich tatsächlich andere Mieter darüber beschwert, dass ich nachts viel huste oder tagsüber zu oft und viel zu laut niese. Als 25-jähriger Mann gehört es sich natürlich nicht, so laut zu niesen und das Naseausschnauben ist ja auch sehr störend. Bei der ersten Beschwerde habe ich nur darüber gelacht und den Nachbarn einfach nicht ernstgenommen. Aber darauf folgten noch drei bis vier Beschwerden von anderen Mietern dieses Hauses.
Ich entschuldigte mich scheinheilig dafür und schloss wieder die Tür. Von anderen Mietern habe ich gehört, dass das wohl öfter so ist in diesem Hause. Und auch die nächsten Male, wo ich krank war, kamen die Nachbarn nur genervt an, um mir zu sagen, ich solle gefälligst gesund werden und nicht so laut sein. Und nun zur Beichte: Die Nachbarn beschweren sich, ich solle leiser krank sein, bringen mir aber nicht einmal einen Hustensaft oder eine Hühnersuppe vorbei, um mir dabei zu helfen, wieder gesund zu werden. Also habe ich mir etwas einfallen lassen, das mir die Beschwerden vom Hals schafft. Ich lecke nun jedes Mal, wenn ich krank bin, die Haustürklinke und/oder den Fahrstuhlknopf an, damit andere Mieter ebenfalls krank werden und sich keiner bei mir beschwert und mir vorhält, was mir denn dreisterweise wieder mal einfällt, krank zu sein. Es tut mir leid, dass ich zu so einer ekelhaften und abartigen Methode greifen muss, um meine Krankheit in Ruhe auskurieren zu dürfen.

Beichthaus.com Beichte #00030886 vom 15.03.2013 um 01:09:37 Uhr in Hamburg (Osterfeldstraße) (26 Kommentare).

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