Ich will nur feiern!

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Feigheit Begehrlichkeit Verzweiflung Last Night

Ich (w/20) war noch nie feiern. Weil ich immer sehr schüchtern war, kaum Freunde hatte und meine Freunde selbst auch nie feiern gingen. Naja, eigentlich würde ich schon mal gerne gehen, um zu wissen, wie es ist - nur traue ich mich nicht recht, weil ich niemanden habe, mit dem ich gehen kann und alleine traue ich mich nicht. Stattdessen "feiere" ich immer allein in meinem Zimmer. Ich höre Musik, zappele mir einen dazu ab und stelle mir vor, dass ich in einem Club wäre und total angesagt mit meinen ganzen Freunden den Club aufmische. Meist eskaliert das alles in ein riesiges Tanz-Battle, das meine Freunde und ich aber natürlich gewinnen. Ich mache das schon seit Jahren und früher war ich noch viel mehr in meiner Traumwelt und war manchmal sogar echt traurig, nicht wieder so gut reinzufinden, nachdem ich "aufgewacht" bin. Ich träume mein Wunschleben, anstatt meinen Traum zu leben.

Beichthaus.com Beichte #00038076 vom 17.04.2016 um 01:10:13 Uhr (14 Kommentare).

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Meine Kollegen sind mobbende Heuchler!

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Rache Boshaftigkeit Schamlosigkeit Engherzigkeit Kollegen

Da ich (w/19) aus krankheitsbedingten Gründen einen seltsamen Geruch habe, muss ich immer wieder Hohn und Spott über mich ergehen lassen. Ganz besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln. Da kamen dann schon Sprüche wie: "Wasch dich mal, du Schlampe", "Du stinkst wie ein Güllehof", oder sogar: "Wenn ich dich noch länger riechen muss, schneide ich dir die Titten ab und gebe sie meiner Katze." Und das sind nur ein paar Aussagen, die ich fast jeden Tag zu hören bekomme. Klar, können sie nicht wissen, dass der Geruch nicht wegen mangelnder Hygiene auftritt, aber dennoch verletzt es mich zutiefst, so etwas hören zu müssen. Auch bei der Arbeit werde ich gemieden, obwohl sie wissen, warum ich so rieche. Ich bin immer sorgfältig und erledige meine Aufgaben gut, selbst der Chef lobt immer wieder meinen Einsatz, aber für meine Kollegen bin ich nur ein wandelnder Müllhaufen. Zu der letzten internen Feier wurde ich sogar fast nicht eingeladen, weil sie die vor mir verheimlicht haben. Nur durch einen Zufall erfuhr ich davon.

Da habe ich mir etwas vorgenommen: Ich weiß viel über die Beziehungen der Kollegen untereinander und ich weiß auch, wie es da zur Sache geht. Lug, Betrug, Fremdgehen, alles ist dabei und ich habe sogar Beweise dafür. Die anderen gehen mit ihren Daten ziemlich fahrlässig um und haben sogar private Pornos von sich auf dem Rechner. Ich habe mir da pikante Bilder und Urlaubsfotos rausgesucht, in denen sie ihren Partner betrügen oder auch mit den genannten Kollegen SM-Spiele betreiben. Mein Favorit ist übrigens ein Kollege, der mit einer Schweinemaske und einer Windel - in Ketten gelegt von einer Kollegin - mit einem Trichter gezwungen wird, ihren Urin zu trinken. Das beste Bild von allen! Auf der Feier wurden dann per Beamer alte Fotos abgespielt und alle waren am Grölen und am Lachen, aber nur bis sie meine eingeschmuggelten Bilder zu sehen bekamen!

Unter der Menge wurde getuschelt, andere wurden rot und wieder andere guckten in die Richtung der Betroffenen und machten ein verdutztes Gesicht. Der Mann einer Kollegin begann dann zu brüllen: "Ach, das machst du also bei deinen angeblichen Betriebsreisen", und zeigte auf ein Foto, das sie mit einem braun gebrannten Stecher in einer sexy Pose zeigte. Der Abend hat viele Narben hinterlassen und sei es nur, dass die angeblichen netten und hilfsbereiten Kollegen in einem anderen Licht erscheinen. Der Schuldige dafür wurde nicht gefunden, darum ist jetzt unter den einstigen Mobbern, die sich nur gegen mich verschworen haben, jeder ein Verdächtiger und wird gemieden. Seitdem hatte ich auch keine gemeinen Nachrichten, verschimmeltes Essen oder Kackhaufen mehr auf meinem Platz und meine Mittagspausen konnte ich ohne dumme Kommentare oder Fürze, die absichtlich direkt vor meinem Tisch abgelassen werden, genießen. Ich weiß, meine Tat war falsch, aber zum ersten Mal fühlte ich mich richtig glücklich.

Beichthaus.com Beichte #00038075 vom 16.04.2016 um 17:34:12 Uhr (17 Kommentare).

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Der alte Mann am Kinderspielplatz

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Vorurteile Zorn Engherzigkeit Kinder 50+

Ich (w/30) bin vor Kurzem völlig aus meiner Haut gefahren, was so gar nicht meine Art ist. Ich war mit meinen Zwillingen (2) und einer Freundin und deren Tochter auf dem Spielplatz. Während die Kinder getobt haben, haben wir auf der Bank gequatscht und stellten irgendwann fest, dass ein kleiner Tumult herrscht. An einer der anderen Bänke unterhielten sich drei Frauen laut und gestikulierend. Dann zückte eine ihr Handy, wählte eine Nummer, sprach kurz und beendete kurz darauf das Gespräch. Kurze Zeit später kam die Polizei. Wir wunderten uns, was denn los ist, denn wir hatten gar nichts mitbekommen, es war alles friedlich. Der Grund war lediglich ein alter Mann, der auf einer der Bänke saß - laut der Mutter, die angerufen hat, sitzt er oft dort, manchmal eine ganze Stunde. Und man muss ja so vorsichtig sein. Der arme Kerl wusste erst gar nicht, wie ihm geschieht. Er war zwar schon alt (etwa 85), aber noch völlig klar im Kopf, und als er erfahren hat, warum die Polizei hier ist, ist er in Tränen ausgebrochen.

Meine Freundin und ich haben uns ein wenig um den alten Herrn gekümmert. Er hat uns erzählt, dass er seit zwei Jahren verwitwet ist, hier in der Nähe wohnt und der Spielplatz ja ein schöner Ort ist, um ein wenig unter Menschen zu sein, vor allem das Kinderlachen mache ihn immer ein wenig fröhlich. Ich war so bewegt und gleichzeitig so sauer! Was bildet diese hysterische Kuh sich ein, habe ich mich gefragt. Ich bin zu ihr gegangen und habe sie angefahren, wie bescheuert sie eigentlich sei und dass ihr Kind mir leidtut - lieber gar keine Mutter als eine solche. Meine Freundin meinte noch, dass ich das doch lassen soll, die sei es doch alles gar nicht wert, aber ich konnte in dem Moment nicht anders.

Was die Frau angeht, so tut es mir nicht leid, ich finde ihr Verhalten noch immer unmöglich. Ich ärgere mich nur, dass ich so unsachlich geworden bin. Speziell der Satz "lieber gar keine Mutter, als so eine" stößt mir mittlerweile doch sauer auf. Auf diesen Satz bin ich nicht sehr stolz. Wir haben dem netten alten Mann allerdings unsere Nummern gegeben. Wir wollen mir ihm in Kontakt bleiben, da er recht alleine ist.

Beichthaus.com Beichte #00038074 vom 16.04.2016 um 16:33:31 Uhr (8 Kommentare).

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Drei heimliche Abtreibungen

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Verrat Falschheit Dummheit Verzweiflung

Meine beste Freundin hat mir vor einiger Zeit mal ein unangenehmes Geheimnis über sich erzählt. Sie ist seit sechs Jahren mit ihrem Mann zusammen und hat mir gebeichtet, dass sie während dieser Ehe drei Mal schwanger von ihm war. Sie hat es ihm in allen drei Fällen nicht erzählt, sondern heimlich eine Abtreibung vornehmen lassen, da sie Kinder hasst. Nun habe ich den Fehler begangen und es meiner Schwester erzählt. Ich habe nicht darüber nachgedacht, was passieren könnte und schon war es passiert. Sie hat es weitererzählt und auch der Mann meiner besten Freundin hat es erfahren. Er war am Boden zerstört und völlig aufgelöst. Er hat sich daraufhin von meiner besten Freundin getrennt und sie hasst mich jetzt, weil ich die Einzige war, die davon wusste. Wie kann ich das nur wiedergutmachen? Sie wird mir nie wieder vertrauen können. Und sie hat wegen mir ihre große Liebe verloren!

Beichthaus.com Beichte #00038073 vom 16.04.2016 um 16:02:41 Uhr (21 Kommentare).

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Die verrückte Stalkerin aus dem Park

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Verzweiflung Zorn Maßlosigkeit

Ich (m/36) werde von einer 14- oder 15-Jährigen gestalkt und sexuell belästigt. Das Mädchen ist mir durch Zufall mal beim Spazieren mit meinem Hund begegnet und hat sich damals noch ganz normal verhalten. Doch ab da lauerte sie mir regelmäßig auf. Sie sagte, sie möge ältere Männer, da die Jungs in ihrem Alter nichts im Bett können. Ihre Worte, nicht meine. Aber als ich sie ablehnte, fuhr sie härtere Geschütze auf. Sie hat sich beispielsweise bereits komplett in der Öffentlichkeit entblößt - sie trug ein Kleid mit nichts drunter und zog es bis zum Hals nach oben - und ich habe Dinge gesehen, die ich nicht sehen wollte. Sie ist ja bildhübsch und gut gebaut, aber absolut gestört und für mich kommt das einfach nicht infrage. Ich habe nur Angst, dass sie irgendwann den Spieß umdreht und mich anzeigt.

Ich habe auch schon andere gefragt, die da rumlaufen, aber niemand weiß mehr über sie, außer dass so etwas wohl schon einmal vorkam. Ich bin jetzt mit meinem Hund in einem anderen Park unterwegs, damit ich ihr nicht mehr begegnen muss. Mir tut es nur leid, dass mein Hund (Ein Labrador-Schäfer-Mix) nun seinen besten Freund, einen bildschönen Husky, nicht mehr sehen kann, mit dessen Besitzerin ich eigentlich weitergehende Pläne hatte. Ich habe sie schon angerufen und gefragt, sie will den Park aber nicht wechseln, weil er für sie günstig liegt. Wir treffen uns jetzt so mal. In den Park gehe ich aber nicht mehr. Diese Göre ist mir einfach zu gefährlich.

Beichthaus.com Beichte #00038072 vom 16.04.2016 um 14:35:54 Uhr (18 Kommentare).

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