Mixtur für meinen Ex

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Rache Boshaftigkeit Gesundheit Arbeit Ludwigsburg

Ich (w/22) war lange Zeit in einer unglücklichen Beziehung. Ich habe alles für meinen damaligen Partner gegeben und getan. Bin für ihn 400 km hergezogen, nachdem wir uns auf der GamesCom kennengelernt haben und meine Ausbildung abgebrochen, damit dies möglich war. Selbstverständlich begann ich eine Neue hier. Allerdings begann er vor einem dreiviertel Jahr mir fremdzugehen. Ich war so blauäugig und wollte es nicht sehen. Bis er mich vor die Tür setzte um sie einziehen zu lassen. Ich war lange Zeit sehr fertig. Viele meiner Freundinnen meinten, ich sollte Rache ausüben. Doch das Bedürfnis danach hatte ich nie. Ich arbeite als Pharmazeutisch-technische Assistentin in einer Apotheke in der ich hauptsächlich ärztlich verordnete Rezepturen herstelle und auch kaum vorne stehe, die Stelle dort habe ich auch noch nicht lange. Eines Tages, als ich nur im Labor Rezepturen herstellte, kam eine Kollegin und bat mich, aus Zeitmangel eine zu machen, die bei ihr abgegeben wurde. Für mich waren es Überstunden, aber sie hätte sonst den Abiball ihrer Tochter verpasst. Alles klar, kein Problem in dem Fall. Doch las ich auf der Rezeptur: Richtig, den Namen meines Ex. Und es ging um ein Mittel gegen Hämorrhoiden. Schadenfreude machte sich in mir breit. Und leider kamen auch Rachegelüste. Selbstverständlich stellte ich die Zäpfchen her. Jedoch vergaß ich die Wirkstoffe und setzte stattdessen eher reizende Stoffe ein und steril gearbeitet habe ich auch nicht. Erzählt habe ich es niemandem, da ich zum einem die Schweigepflicht über seine Krankheiten habe und zum anderen diese Sache alles andere als legal war. Hiermit möchte ich beichten, dass ich sowohl meine Probezeit als auch den guten Ruf der Apotheke riskiert habe. ich hoffe es wird mir vergeben.

Beichthaus.com Beichte #00029585 vom 03.12.2011 um 14:53:23 Uhr in Ludwigsburg (23 Kommentare).

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Der Austrägermensch

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Verrat Faulheit Dillenburg

Jeder kennt es, jeder hasst es: Werbung im Briefkasten. Bei uns war es aber zudem so, das der Austrägermensch der Meinung war, uns nicht nur ein Blättchen, sondern gute zwanzig einzuwerfen. Beim ersten mal bemerkte das nur meine Mutter, welche die anderen Blättchen an die blaue Tonne weiterleitete. Als ich nun, in einem Anfall unendlicher Freundlichkeit, die Post holen wollte, bemerkte ich über 30 dieser Blättchen. Daraufhin habe ich mich veranlasst gefühlt, die Firma, von der die Blättchen stammen, über diesen Umstand in Kenntnis zu setzen. Eine Woche darauf habe ich aus Neugierde wieder in die Post geschaut und einen Zettel gefunden, das eine Austrägerstelle freigeworden ist und es diese neu zu besetzen gilt. Selbstverständlich hatte sich die Anzahl der papiergebunden Werbung daraufhin stark reduziert.

Beichthaus.com Beichte #00029583 vom 03.12.2011 um 07:39:33 Uhr in Dillenburg (17 Kommentare).

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Die Sorgen meiner Tochter

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Ignoranz Feigheit Familie

Ich (w, 46) hatte früher keine besonders liebevolle Mutter, war essgestört und unglücklich und tue mich deswegen heute schwer mit Gefühlen und liebevollem Umgang. Meine Tochter (17) habe ich als kleines Kind versucht nach meinen Wünschen zu drillen. Sie durfte zum Beispiel nicht anziehen was sie wollte, ich habe sie immer wieder zum Skifahren geschickt auch wenn sie geweint hat, weil sie Angst hatte. Auch wenn ich heute erkannt habe, dass sie ein sehr kreatives und eigenwilliges Kind ist und war, habe ich immer versucht ihr diese chaotische Ader wegzuerziehen und war deswegen sehr streng mit ihr. Ich wollte nur das Beste für sie, denn sie versucht immer sich so sehr gegen die Masse zu wehren und macht es sich so schwer. Ich erinnere mich, dass ich ihr im Grundschulalter einmal den Stuhl, auf dem sie saß weggerissen habe, sodass sie auf den Boden fiel, weil sie etwas anderes angezogen hatte, als ich ihr gesagt habe.
Für mich ist es auch schwer auf sie einzugehen und deswegen sage ich oft sensible Sachen. Im Kindergarten erzählte sie mir zum Beispiel einmal, dass sie in einen Jungen verliebt sei und er sie nicht küssen wollte. Anstatt ihr zu erklären, warum habe ich gesagt: "Ja, das hätte ich auch gemacht."


Einmal brach sie morgens vor dem Kindergarten in Tränen aus und meinte, dass jeder sie hasse. Erst in nachhinein meiner ganzen Aussagen, habe ich dann gemerkt, dass man einem Kind sowas nicht sagen sollte und dass es sie möglicherweise verletzt hat. Mittlerweile weiß ich, dass sie deswegen nie Selbstbewusstsein hatte. Als sie aufs Gymnasium kam, litt sie unter ständigen Hautausschlägen im Gesicht, weil sie alles hinunterschluckte, was sie bedrückte, wie ein Arzt meinte. Ihre Noten wurden schlechter und trotzdem habe ich nie mit ihr darüber geredet. Nach und nach hat sie sich immer mehr verschlossen. In der sechsten Klasse hat sie sich geritzt, ich habe mitbekommen wie ihre beste Freundin sie danach fragte. Aber ich habe sie nie darauf angesprochen und irgendwann hat es dann aufgehört. Mit fünfzehn nahm sie zehn Kilo ab und begann vor über einem halben Jahr zu erbrechen. Von ihrer Essstörung habe ich erfahren, weil ich in ihrem Tagebuch gelesen habe und dann, weil eine Menge Lebensmittel verschwanden. Möglicherweise ritzt sie auch wieder.
Ich habe den Fehler gemacht erst einige Monate nachdem ich es erfuhr, sie damit zu konfrontieren. Das war im Sommer. Sie hat mir erzählt, dass mein Verhalten ihr damals sehr zugesetzt hat und sie sich deswegen schon immer hasst. Ich habe versucht ihr zu erklären, dass dies nie meine Absicht war und ich sie mag wie sie ist.
Sie wollte es dann erst ohne Therapie versuchen. Heute kotzt sie immer noch und ich ignoriere es, das einzige was ich getan habe ist, dass ich ihr ein Buch gekauft habe und die Süßigkeiten verstecke.
Ich fühle mich schlecht und es tut mir Leid, aber ich weiß nicht was ich tun soll.

Beichthaus.com Beichte #00029581 vom 01.12.2011 um 16:36:29 Uhr (56 Kommentare).

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Hulk

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Gewalt Drogen Dummheit Nachbarn Polizei

Ich muss eine Sache erzählen, die schon etwas her ist, aber für mich immer noch sehr unangenehme Auswirkungen hat. Mit Anfang 20 geriet ich in etwas zweifelhaften Umgang mit ein paar Kumpels, die zwar offiziell studierten, aber eigentlich nur den ganzen Tag am abhängen […]
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Beichthaus.com Beichte #00029577 vom 30.11.2011 um 11:09:53 Uhr (40 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Offizielle Fremdgeh-Erlaubnis

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Dummheit Eifersucht Fremdgehen Ex

Vor einiger Zeit hatte ich eine liebe und verständnisvolle Freundin, mit der ich gewissermaßen durch dick und dünn bin. Wir hatten beide längere Zeit vor unserem Zusammenkommen eine Art "Schlüsselbeziehung", an der wir gedanklich und emotional noch etwas hingen. Es tat gut, mit ihr darüber sprechen zu können und darüber Vertrauen ineinander aufzubauen. Das ging eine gute Zeit lang echt spitze, bis sie im Gefolge eines Streits mehrfach fallen ließ, dass sie eigentlich immer noch gerne mit ihrem Ex zusammen wäre. Das hatte ziemlich gesessen.

Ein halbes Jahr später meldete sich meine Ex bei mir. Erst unabsichtlich, und es ergab sich kein weiterer Kontakt, weil mir das erst mal nicht geheuer war und es einfach nicht passte. Etwa ein weiteres halbes Jahr später schrieb ich ihr dann doch ein paar Zeilen und wir sprachen uns über mancherlei Probleme von früher aus, jedoch war zu keiner Zeit die Sehnsucht nach einer Beziehung vorhanden. Jetzt kommt der dumme Moment: meine Freundin und ich waren damals sexuell und auch sonst sehr aufgeschlossen und sie ermunterte mich, Bedenken beiseite zu räumen und mich einfach mal mit meiner Ex zu treffen. Und sollte es wirklich soweit kommen, dass ich mit ihr schlafe, so sollte ich auf jeden Fall ein Gummi benutzen, aber es wäre okay! Das ging ein paar Mal so und irgendwann ließ mir das Thema keine Ruhe mehr. Ich machte, was ein dummer Mann tun muss: ich traf mich mit meiner Ex und wir hatten einen schönen und gesprächigen Abend in einer Bar. Zwischenzeitlich rief meine Freundin an und wirkte ein bisschen unaufgeräumt. Ich merkte einen leisen Zweifel, aber überging ihn. Als sich der Abend dem Ende näherte, entschlossen wir uns zu ihr zu gehen. Den Rest könnt ihr euch denken.
Circa fünf Tage später war ich Single. Selbst Schuld. Auch wenn ich meiner (dann Ex-)Freundin selbiges gerne gegönnt hätte, ob Ex oder jemand anders. Aber ihr Ex wollte sie nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00029575 vom 29.11.2011 um 18:38:36 Uhr (17 Kommentare).

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