Bonbons vor dem Mittagessen

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Völlerei Verschwendung

Ich habe heute vor dem Mittagessen ein paar Bonbons genascht und hab daher nicht viel essen können und habe es stehen lassen müssen. Meine Mama war dann ganz böse auf mich, obwohl sie das mit den Bonbons gar nicht weiß.

Beichthaus.com Beichte #00007211 vom 31.03.2006 um 06:08:02 Uhr (3 Kommentare).

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Der Suppenteller

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Ekel Unreinlichkeit Faulheit

Ich habe seit ca. 2,5 Wochen einen dreckigen Suppenteller in meinem Zimmer stehen. Jedes Mal, wenn ich in die Küche gehe, vergesse ich ihn! Ich glaube, das mache ich absichtlich - Auf jeden Fall habe ich jetzt das ur-schlechte Gewissen meiner Familie gegenüber, weil wir immer einen Teller zu wenig haben, wenn wir Suppe essen wollen.

Beichthaus.com Beichte #00007209 vom 31.03.2006 um 05:59:21 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Jeder hat Komplexe!

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Dummheit Vorurteile Gesellschaft

Das hat unsere Gesellschaft aus uns gemacht! Man hat ANGST davor sich helfen zu lassen, ist das nicht traurig? In den USA ist es das Normalste auf der Welt zum Psycho-Onkel zu gehen, bei Small-Talks ist das sogar ein beliebtes Thema! Und was ist hier in Deutschland? Jeder wird als Weichei oder Versager beschimpft, weil wir in einer schmutzigen, oberflächlichen Leistungsgesellschaft leben in der der Einzelne nicht zählt! Wer sollte dir Vorwürfe machen, nur weil du Hilfe in Anspruch nimmst? Ist um einiges besser, als wenn du dir sonst etwas antust!

Wenn du Probleme hast, mit denen du alleine nicht klar kommst, LASS DIR HELFEN! Und vor allem: Lass die Leute reden, sollen sie dich meschugge nennen. Die haben alle ihre eignen Komplexe die sie aus Furcht vor der Meinung der "anderen" in sich reinfressen. Das Ganze artet in der allseits bekannten Mid-Life-Crisis aus. Erspar dir das, lass dir helfen und genieße dein Leben. Ach, ich möchte beichten, dass ich Anhänger der Scientology-Sekte bin. Als ehemaliger katholischer Pfarrer wollte ich das schon immer mal loswerden...

Beichthaus.com Beichte #00007202 vom 31.03.2006 um 05:17:14 Uhr (3 Kommentare).

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Ich hasse meinen Sohn!

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Verzweiflung Hass Familie Tod

Ich (m/25) finde meinen kleinen Sohn unerträglich und würde ihn gerne los werden. Er schreit den ganzen Tag und macht sich ständig ein. Ich kann irgendwie gar nichts mit ihm anfangen. Alle Eltern, die ich sehe, reißen sich ein Bein für ihren Spross aus und mir ist es schon zuwieder ihn nur anzusehen. Meine Freundin und die Mutter von dem Jungen ist leider bei der Geburt gestorben, noch ein Grund dieses Kind zu hassen. Sie war die Liebe meines Lebens und er hat sie mir genommen. Wir waren seit unserem 13. Lebensjahr ein glückliches Paar. So wie man es meist nur im TV zu sehen bekommt. Alles war perfekt. Am Anfang habe ich mich riesig über den Nachwuchs gefreut, war er doch das iTüpfelchen auf unserem Leben. Gegen Ende der Schwangerschaft hatte sie immer wieder Probleme und musste ins Krankenhaus, wurde aber immer wieder entlassen mit der Begründung, dass Schwangerschaften einen halt auslaugen und das normal ist.

Ich musste dabei zusehen, wie sie immer blasser, schwächer und kränklicher geworden ist. Am Tag der Geburt war sie bereits so schwach, dass sie die Wehen nicht selber einleiten konnte und stattdessen mit Medikamenten unterstützt worden musste. Ich war dabei, als der kleine Körper meines Sohnes aus ihr herausglitt. Doch dann kam das Blut. Ganze Bäche, so etwas hatte ich vorher in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen. Ich hielt ihre Hand als sie innerlich verblutete und die Ärzte nur hilflos und ratlos daneben standen. Es ging ganz schnell. Ihr Blutdruck fiel, sie wurde bewusstlos und starb schließlich. Die Untersuchungen danach ergaben eine durch die Schwangerschafts hormonenelle Zystenbildung. Darum wurde sie auch immer kraftloser. Die Zysten haben ihr ganzes Blut entzogen und sind immer weiter gewachsen, wie eine überreife Frucht. Und durch die Kontraktionen der Wehen sind sie geplatzt und das Ganze lief hinaus.

Die Wunde die nun daraus enstanden war, sorgte für noch mehr Blutverlust. Das Krankenhaus war sich keiner Schuld bewusst, obwohl sie es vorzeitig hätten erkennen müssen. Ab da war ich allein mit meinem kleinen Würmchen. Ich empfinde nichts für dieses Kind, auch wenn ich mich darum so gut es geht kümmer. Schlieslich ist es das Erbe meiner Freundin. Aber es tut mir leid, dass ich kein liebender Vater bin und dem Andenken meiner Liebe nicht gerecht werde.

Beichthaus.com Beichte #00007181 vom 31.03.2006 um 02:18:23 Uhr (2 Kommentare).

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Unsere Firma ging pleite!

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Diebstahl Selbstsucht Arbeit

Ich (w) beichte heute etwas, das zwanzig Jahre zurückliegt. Als junge Berufsanfängerin begann ich bei einer Firma, die schon in den letzten Zügen lag. Das Gehalt wurde erst zwei Wochen zu spät gezahlt und dann per Scheck, es kamen Mahnungen und wütende Lieferantenanrufe, der Vermieter war Dauergast. Nachdem man uns Mitarbeitern offiziell gesagt hatte, wie schlecht es stünde (es gab irgendwann keine andere Möglichkeit mehr, da wir alle Post von der Krankenkasse bekamen, dass seit Monaten keine Beiträge mehr für uns gezahlt worden seien, und wir die Welt nicht mehr verstanden), sank die Moral. Es wurde zum Beispiel massenhaft Material geklaut, einmal sogar teure Herren-Markenkleidung, die uns ein Kunde für ein Werbeprospekt zur Verfügung gestellt hatte. Da ich sowohl die Schreib- und Korrekturrechte für das Zeiterfassungssystem hatte als auch das Terminal genau gegenüber meinem Zimmer lag, bekam ich auch immer öfter mit, dass Kollegen früher gingen und später andere, die später gingen, sich für sie ausbuchten.

Ich habe natürlich nie jemanden verraten. Allerdings habe ich auch manchmal zum Feierabend "vergessen", mich auszubuchen, es dann anderntags manuell korrigiert und mir dabei schon mal 40 Minuten oder so draufgeschlagen; da war das Risiko weniger groß erwischt zu werden, als dass man am Ende in der Firma gesucht wurde und nicht aufzufinden war. Es dauerte nicht lange, und der Konkursverwalter zog ein; vor dem endgültigen Toresschluss gab er bekannt, dass noch vorhandene Überstunden ausgezahlt werden würden und nannte mir den Zeitpunkt, an dem ich diese abrechnen solle. Ich gestehe, dass ich vor der Abrechnung noch meine ca. sechs Überstunden auf 52 und ein paar Minuten korrigierte. Das gab zwar ein nettes Zubrot für mich, aber das war bald wieder weg, da ich mich vor der Arbeitslosigkeit nicht retten konnte und das Amt mein Arbeitslosengeld unter Zuhilfenahme des Lehrlingsgehalts berechnete.

Beichthaus.com Beichte #00007175 vom 31.03.2006 um 01:45:47 Uhr (0 Kommentare).

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