Bedienung von faulem Arbeitslosenpack

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Zorn Boshaftigkeit Geiz Rache Arbeit Hamburg

Ich arbeite für eine Kneipe und fahre Essen aus. Da oft die gleichen Leute bestellen, kenne ich den Kundenkreis schon ziemlich gut, weshalb ich mich auch ziemlich gut dran erinnere, wenn mir einer kein Trinkgeld gegeben hat. So, immer wenn einer von denen bei uns bestellt und eine Cola dazu haben will, schüttele ich das Ding erstmal richtig oder lege es in die Kiste zu dem heißen Essen. Ich finde, diese Leute haben das verdient, weil sie bei einer Essensbestellung über 20-40 Euro zu geizig sind mir auch nur 50 Cent Trinkgeld zu geben.

Und noch eine Sache. Ich hasse Leute, die ihr Licht draußen nicht anmachen, sodass ich die Hausnummer und den Namen nicht lesen kann. Genauso hasse ich die Leute, die im dritten Stock hocken, eine Straße weiter wohnen und mich das Essen dahin bringen lassen. Da könnte ich kotzen, wenn ich das ganze faule Arbeitslosenpack da bedienen muss. Ihr habt doch den ganzen Tag eh nichts zu tun, holt euch euern Fraß doch selbst.

Beichthaus.com Beichte #00024789 vom 20.09.2008 um 12:14:48 Uhr in Hamburg (18 Kommentare).

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Entleeren mit Zuschauern

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Ekel Ungerechtigkeit Peinlichkeit Auto & Co. Waltershof Hamburg

Entleeren mit Zuschauern
Ich besuchte am Wochenende meinen Freund und fuhr mit dem Auto sonntags abends zurück zu mir nach Göttingen zum Studium. Ich musste eigentlich schon beim Losfahren pinkeln, vergaß es aber. Prompt geriet ich beim Elbtunnel in den üblichen Stau. Es ging nichts mehr und der Druck war übermenschlich und nicht mehr auszuhalten. Da kam mir eine Idee. Ich holte aus meiner Reisetasche vom Rücksitz meine drei frisch gewaschenen und sauber zusammengelegten Lieblings-Handtücher, zog mir die Hosen runter und setzte mich auf die Handtücher. Just in dem Moment, begann sich der Stau aufzulösen und meine Nebenspur fing an zu rollen. Ich schaute in den Rückspiegel und dachte nur: Nicht der Reisebus. Bitte nicht der Reisebus. Und dann konnte ich es auch schon nicht mehr halten und urinierte hemmungslos mit heruntergelassenen Hosen auf den mit Handtüchern bedeckten Sitz meines Autos. Dabei versuchte ich so unbeteiligt dreinzuschauen wie nur irgend möglich und habe das Winken und Klopfen der Reisegruppe an den Fenstern ignoriert. Gleich am nächsten Parkplatz fuhr ich raus, um die Handtücher zu entsorgen und mir die Hose wieder richtig anzuziehen. Leider stand dort auch genau dieser Reisebus. Einige Insassen erkannten mich und meinen Wagen und johlten mir zu. Schnell gab ich Gas und fuhr wieder auf die Autobahn. Die Handtücher habe ich einfach an der nächsten Raststätte weggeworfen.

Beichthaus.com Beichte #00024784 vom 19.09.2008 um 14:36:05 Uhr in Waltershof Hamburg (38 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Ein kostenloser Hamburger

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Betrug Habgier Schamlosigkeit Lügen Ernährung

Ab und zu, wenn ich bei dem Drive-in einer Fast-Food-Kette meine Bestellung entgegennehme, fahre ich schnell 2-3 Meter vor, nehme einen Hamburger raus und gehe dann mit dem Kassenzettel und der Tüte zurück und beschwere mich, dass da etwas fehlt. Klappt immer.

Beichthaus.com Beichte #00024610 vom 29.08.2008 um 13:07:57 Uhr (69 Kommentare).

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Die Chefin im Swingerclub

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Fetisch Morallosigkeit Peinlichkeit Last Night Chef Hamburg

Ich komme aus Berlin und bin neulich mit meinem Mann zur Eröffnung eines neuen Swingerclubs nach Hamburg gefahren. Da wir in der Szene sind, ist es gar nicht so unüblich, neue Clubs einzuweihen. Einige solcher Parties haben wir schon mitgemacht und es war immer locker und geil. Wir haben in einem guten Hotel an der Elbe eingecheckt, uns zurecht gemacht und sind mit dem Taxi zum Club gefahren. Die Spielregeln waren klar. Alle Besucher laufen in erotischer Wäsche rum und tragen Latex/Ledermasken oder Faschingsbrillen. Als besonderes Highlight des Abends lag auf einem der Tische, eine gefesselte Sklavin, die allen zur Verfügung stand. Es sollte erwähnt werden, dass so etwas grundsätzlich safe abgeht. Wir aßen etwas, tranken etwas und unterhielten uns locker und anregend mit den anderen Gästen und das Gefummel ging hier und dort schon los. Während ich mich mit einem Pärchen aus Hamburg unterhielt, schaute mein Mann sich etwas um. Einige Minuten später zog er mich ganz aufgeregt zur Seite und erklärte, dass sich seine direkte Vorgesetzte (ebenfalls aus Berlin wohlgemerkt!) soeben mit der Sklavin vergnügen würde. Sie hätte ihre Maske abgenommen und wurde von ihm eindeutig erkannt, sie hat ihn aber nicht gesehen. Wir sind wirklich locker und offen in vielerlei Beziehung, aber das war uns beiden dann doch eine Nummer zu gefährlich. Höflich verabschiedeten wir uns und schlichen schnell raus. Jetzt hoffen wir natürlich, dass sie meinen Mann tatsächlich nicht erkannt hat.

Beichthaus.com Beichte #00024608 vom 29.08.2008 um 12:59:19 Uhr in Hamburg (29 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Mit Karate gegen Nazis

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Aggression Gewalt Vorurteile

Ich (m/24) bin ein Jude türkischer Herkunft. Man sieht mir beides deutlich an und ich sehe auch nicht ein, mich für eines davon verstecken zu müssen, auch wenn es manchmal wohl einfacher wäre. Letzten Sommer war ich mit einem Kumpel und dessen jüngeren Geschwistern auf dem Weg ins Fantasialand. Bei einem Zwischenstopp in Dortmund ist es dann passiert - auf dem Parkplatz eines Schnellimbisses wurden wir von einer Gruppe jugendlicher Ruhrpöttler angepöbelt. Das habe ich mir, natürlich in Hinsicht auf die Geschwister meines Freundes, gutmütig gefallen lassen, und habe einfach nur versucht, jede Gefahr abzuwenden. Ich habe aber gleich gemerkt, dass das nicht lange funktionieren würde, die Typen waren eindeutig auf Ärger aus, nun gut, den sollten sie bekommen.

Ich habe meinem Kumpel gesagt, er solle nochmal mit den Kleinen einen Hamburger oder so holen gehen, danach würden wir fahren. Er kennt mich und hat sofort verstanden, was ich meinte. Kaum war er weg, habe ich den Naziprolos gesagt, sie sollen herkommen, wenn sie sich trauten. Zwei waren auch so blöd. Ich bin nicht zum Angeben, sondern zum Beichten hier, darum mache ich es kurz: Ich habe den 3. Dan in Karate und die Kerle hatten keine Chance. Beichten wollte ich nun, dass ich so gutmütig war, den beiden noch einen Krankenwagen zu rufen, nachdem ihre feigen Glatzenkumpels vor Angst davongerannt waren, aber ich kann es verstehen - es war echt kein schöner Anblick. An dem Tag hatte ich selbst Angst vor mir und meiner Kraft. Darum wollte ich auch nicht, dass die Kleinen es mitkriegen.
Also liebe Sanitäter: Es tut mir bitter leid dass ich euch für so niederträchtige Würmchen rufen musste, ich würde es beim nächsten Mal sicher nicht wieder tun. Der Trip ins Fantasialand war aber trotzdem noch schön. Danke fürs Lesen!

Beichthaus.com Beichte #00024368 vom 31.07.2008 um 06:46:30 Uhr (38 Kommentare).

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